Faszination Wissenschaft: Caleb Charlands ‘Demonstrations’


Physik kann, zumindest wenn man sich nur mit der trockenen Theorie auseinandersetzt, sehr langweilig wirken. Schaut man sich hingegen Caleb Charlands Fotos von seinen verrückten Experimenten und Geräten an, kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Wie kein anderer schafft er es die Faszination der Wissenschaft in Bildern einzufangen und mit diesen den menschlichen Spieltrieb anzusprechen. Viele seiner Vorrichtungen hinterlassen den Eindruck einer Rube-Goldberg-Maschine im Kleinen, was seinen Fotos das Gefühl von Skurrilität verleiht. Betrachtet man seine Bilder mit den Augen eines Fotografen, kann man nicht anders als seinen Hut vor Charland und seiner geballten Kreativität zu ziehen.

Wooden-Box-with-Hoseshoe-Magnet-2006  © Caleb Charland
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Lustig: DigitalRevs “10 Things that Annoy Photo Enthusiasts” Video


Kennt ihr das, ihr zeigt einem Bekannten eure besten Fotos, er schaut sich diese voller Begeisterung an und meint „deine Kamera macht wirklich tolle Bilder“? Oder habt ihr schon erlebt, dass euch jemand nach der Megapixel-Anzahl eurer DSLR fragt, nur um euch anschließend angeberisch zuzwinkernd mitzuteilen, dass sein Smartphone mehr hat? Schon die Frage „Wie kann ich damit zoomen?“ gestellt bekommen, nachdem ihr einem Newbie erlaubt habt eure DSLR mit einer Festbrennweite drauf zu begrabschen? Falls ja, schaut euch das neuste Video vom DigitalRev-Team mit den zehn nervigsten Fragen von Fotoanalphabeten und peinlichsten Situation die sich aus der Interaktion mit diesen ergeben.

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Wie kommt dieser ungewöhnliche optische Effekt zustande?


Als ich heute mit der DP3 Merrill und dem Marumi DHG200 +5 Makros gemacht habe, ist mir der Effekt aufgefallen, der im ersten Bild zu sehen ist. Was man über das Bild wissen sollte, ist, dass es sich um eine völlig fehlfokusierte Makroaufnahme handelt, die aber irgendwie trotzdem scharf aussieht. Es scheint so als hätte der Sensor nicht die Spinne im Gegenlicht selbst, sondern ihren Schatten eingefangen. Der Effekt ließ sich nicht beseitigen, egal in welche Richtung ich am Fokusring drehte, der Schatten im Bokehkreis blieb einfach scharf. Ich habe den Kontrast angehoben, damit man es besser beurteilen kann. Das X3F ist sehr flau. Ich kann mir den Effekt nicht erklären, finde ihn aber irgendwie interessant. ;)

Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)

Beim zweiten Foto habe ich eigentlich nur die Kamera um wenige cm nach links bewegt und auf die Spinne scharfgestellt. Wie zu erwarten sieht das Foto völlig normal aus.

Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)

Habt ihr beim Fotografieren jemals etwas Ähnliches erlebt? Habt ihr eine Erklärung für den Schatten der unabhängig vom Fokus scharf bleibt?

Die restlichen Bilder von meinen letzten beiden Fototouren möchte ich euch nicht vorenthalten.
Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill (volle Auflösung - full resolution)Weitere Fotos, die ich mit der Sigma DP3M gemacht habe, findet ihr auf Pinterest oder im Flickr-Album.

 

Der Selfie-Toaster…


Erinnert ihr euch noch an den „Jungfrau Maria Käsetoast“, der 2004 für läppische $28.000 auf eBay versteigert wurde? Nun, genau daran habe ich gedacht, als ich heute die Newsmeldung über den Selfie-Toaster las. Ich finde es verblüffend auf welche Ideen manche Leute kommen, wenn es ums Geldverdienen geht, und das es anscheinend kein Problem ist Kaufinteressenten zu finde, die bereit sind Unsummen für Triviales auszugeben. Mit einem Preis von $75 ist der Selfie-Toaster nicht mal annähernd so teuer wie der „Jungfrau Maria Käsetoast“, dennoch ist es ein teurer Spaß. Immerhin können Selfies auf zwei Brotschnitten gleichzeitig getoastet werden. :P

selfie-toaster

© Galen Dively

Auf dem spezialangefertigten Toaster ist das Foto des Mashable-Redakteurs Lance Ulanoff zu sehen, der hier einen Bericht über den Toaster und das Herstellungsverfahren veröffentlicht hat.

Wer wirklich interessiert ist, muss sich mit Vermont Novelty Toaster Corp., dem Hersteller des Selfie-Toasters, in Verbindung setzen und ein Porträt-Foto in JPG-Format hochladen.

Eile, des Fotografen größter Feind


Ein gutes Foto braucht seine Zeit, der Bildausschnitt will gut überlegt sein, Kamera-Einstellungen wollen vorgenommen und genauestens überprüft werden. Ein gutes Foto lässt sich genauso wenig reproduzierbar aus der Hüfte schießen wie sich ein schönes Gemälde mit wenigen Pinselzügen malen lässt. Gut Ding will bekanntlich Weile haben. Macht man es auf die Schnelle oder ist man geistig irgendwo anders, passieren bestenfalls technische Fehler, über die man aber hinwegsehen kann, falls das Motiv interessant ist und das Timing stimmt. Schlimmstenfalls schießt man ein langweiliges Foto, bei welchem es unwichtig ist, ob es technisch fehlerfrei ist. Langweiliges bleibt langweilig, auch wenn es bis zur Perfektion getrieben wurde. Da ich oft auf dem Weg zur Arbeit, nach Hause oder zu einem Termin fotografiere, bin ich mit beiden Arten von Fehlern bestens vertraut. Schaut euch die Fotos vom Inneren des Wagens (verwackelt/fehlfokusiert) oder das Hundeporträt (fehlfokusiert) in voller Größe an, dann wisst ihr was ich meine. Ich lösche zwar zwei Drittel bis drei Viertel meiner Bilder, trotzdem sind immer wieder welche dabei, die verwackelt, schlecht fokusiert oder einfach langweilig sind. Würde ich wirklich konsequent die Spreu vom Weizen trennen, müsste ich über 95% meiner Fotos löschen und könnte pro Monat vielleicht nur eine Handvoll zeigen. Die Lösung scheint also darin zu liegen, sich mehr Zeit für Fotografie zu nehmen, sodass nach nüchternen Löschorgien genug zeigenswerte Fotos übrigbleiben. Die Frage ist aber, wie in der schnelllebigen Welt von heute mehr Zeit nehmen? Wie macht/schafft ihr das?
Sigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 Art Weiterlesen

Lustig: Tim Dodds ‘Everyday Astronaut’


Wer hat als Kind nicht davon geträumt ein Astronaut zu sein oder zumindest einmal durchs Weltall zu fliegen? Als ich sehr klein war, haben alle meine Schulkameraden davon geträumt und ich natürlich auch. Zugegeben, wir waren eine „Streberklasse“, wie mir aber einige „coolen Kids“ viele Jahre später gebeichtet haben, war das nicht nur bei uns so. ;)

Auf dem Weg zum Erwachsenwerden wird einem unweigerlich bewusst, dass die Technologie längst nicht so massentauglich ist und dass nur einige wenige Glückspilze es schaffen werden sich diesen Traum zu erfüllen. Anders als die meisten von uns, wollte der Fotograf Tim Dodd aus Iowa sich nicht damit abfinden. Obwohl eindeutig zu alt für den Traum vom Astronautendasein, ersteigerte er 2013 einen alten, russischen Raumanzug…aber ohne Raumschiff, blieb ihm leider nichts anderes übrig als einen auf „gestrandeter Raumfahrer“ zu machen und sein verrücktes „Everyday Astronaut“ Abenteuer in lustigen Bildern festzuhalten. ;)

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© Tim Dodd

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Test: Sigma 18-35mm f1.8 Art


Das Schöne an Sigmas Art Objektiven, aus Sicht eines Käufers wie auch Testers, ist, dass alle ähnlich wertig verarbeitet und optisch überdurchschnittlich gut sind. Als Käufer freut es einen zweifellos zu wissen, dass alle Art Objektive in der geleichen Liga mitspielen und das man, falls man ein Objektiv der „A“ Reihe besitzt, bei jedem weiteren von einer ähnlich hohen Qualität ausgehen kann. Man kann ein weiteres Objektiv fast blind kaufen. Beim Bloggen bzw. Testen ist es natürlich von Vorteil an vielen Stellen eines Tests auf die vorherigen verweisen und sich so jede Menge Tippen sparen zu können. ;) Bisher haben das 30mm f1.4 Art, 35mm f/1.4 Art und seit neustem auch das 18-35mm f1.8 Art ihren Weg in meine Fototasche gefunden. Das 30mm A (Link) und das 35mm A (Link) habe ich bereits getestet und einem Vergleichstest (Link) unterzogen. Kommen wir aber jetzt zum 18-35mm f/1.8 Art. ;)

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Benjamin Von Wongs “UltraViolet insanities”


Benjamin Von Wong ist bekannt für seine Vorliebe für verrückte Fotoideen und hoch budgetierte Fotoprojekte. Er ist einer dieser wenigen Fotografen, die ständig an die Grenzen des fotografisch machbaren gehen und sich immer wieder mit neuen Themen befassen. Vor eineinhalb Monaten hat er beispielsweise auf Bali, zusammen mit einem Team bestehend aus sieben Tauchern und zwei Modells, ein außergewöhnliches Unterwassershooting organisiert. Dabei ging es nicht etwa um Meeresleben, sondern um ein von Nereiden bewohntes Schiffswrack. ;) Die bei diesem Shooting entstandenen Fotos können sich m.M.n. wirklich sehen lassen. Wie man es von Von Wong nicht hätte anders erwarten können, verabschiedete er sich kurz darauf von der Unterwasserfotografie. Bei seinem neusten Projekt dreht sich alles um ultraviolettes Licht und UV-Farbe. Zusammen mit dem bekannten Bodypainter Michael Rosner überlegte er sich wie man das leidige Thema Beauty-Shooting neu angehen könnte. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit habe ich unten eingebettet. Ich denk es spricht für sich. :)

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© Benjamin Von Wong
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Nach “London-Wetter” erneut mit dem Sigma 18-35/1.8 unterwegs


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Ich weiß nicht wie es in Deutschland war, aber die letzten zwei Wochen über hatten wir „hier unten“ das typische London-Wetter. Steckt man in der Arbeit, scheint draußen die Sonne, die Vögel singen, während sie im Licht aus purem Gold baden. Sobald Mittagspause ist, schüttet es wie aus Eimern. Wieder im Büro, wieder das gleiche Spiel. Draußen das Licht, welches zum Fotografieren einlädt, drinnen Neon. Und so bleibt es bis kurz vorm Feierabend, dann ist Weltuntergangsstimmung angesagt. Statt „Golden Hour“ und Fotografieren auf dem Weg nach Hause, „Happy Hour“ zusammen mit den Kollegen in der Bar. Als der faktische Herbst im kalendarischen Sommer endlich vorüber war, musste ich ein gefühltes Kilo Staub vom 18-35/1.8 und von der SD1M wischen, ehe ich wieder fotografieren gehen konnte. ;)
Sigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 Art Weiterlesen

Tipp: Arthur Tress’ surrealistische Fotos von Alpträumen


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Der in November 1940 geborene Arthur Tress war gerade in seinen Zwanzigern, als er seine Faszination für Alpträume, besonders die von Kindern, entdeckte. Auf die Idee sich mit dem Thema fotografisch auseinanderzusetzen kam er als er im von Richard Lewis gegründeten The Touchstone Center, mit dem er zu dieser Zeit kollaborierte, einer Übung beiwohnte, bei der Kinder gebeten wurden Aufsetze über und Bilder von ihren Träumen zu malen bzw. zu schreiben. Das Interessante an Tress‘ Projekt ist sicherlich eine gewissen Ähnlichkeit zu Schreckgespenstern und Szenen aus Horrorfilmen. Berücksichtigt man dass er Ende der 60er sein Projekt ins Leben rief, wird klar von wem manche Filmemacher ihr Ideen geliehen haben. ;)

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© Arthur Tress

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