Frederik Buyckx


Den größten Fotografie-Wettbewerb der Welt gewinnen, das bedeutet vor allem eines: weltweiter Ruhm, Anerkennung und eine unglaubliche Bühne für die eigenen Werke. Wenn man zu den zehn FotografInnen gehört, die am Ende mit einem der zehn Sony World Photography Kategorie-Preisen ausgezeichnet werden, weiß man, dass man sich damit gegen abertausende andere Fotografen auf der ganzen Welt durchgesetzt hat. 227.595 Bilder wurden dieses Jahr eingereicht und einer, der zu den glücklichen Gewinnern zählt, ist der erst 32jährige Freelance-Fotograf Frederik Buyckx aus Belgien.

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Lensculture & Magnum Foto Award 2017


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MAGNUM, einem Jeden, der sich auch nur ein bisschen mit Fotografie beschäftigt, ist dieser Name ein Begriff. Magnum zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten und einflussreichsten Fotografie-Agenturen der Welt. Viele der bedeutendsten Fotografen aller Zeiten gehören der Riege der Magnum-Fotografen an und bei Magnum Photos unter Vertrag zu sein ist wahrlich eine Ehre.

Magnum wurde 1947 gegründet und das bedeutet, dass die legendäre Agentur heuer am  27. April bereits ihren 70. Geburtstag feiert. Zur Feier des Anlasses veranstaltet Magnum  gemeinsam mit dem Lens Culture Magazine einen Fotowettbewerb.

Der Magnum Photography Award soll es Fotografie-Talenten aus aller Welt ermöglichen, ihre Werke auf einer internationalen Bühne zu präsentieren. Wir finden diese Idee super, allein schon der Gedanke, dass man seine eigenen Fotos im Zusammenhang mit Magnum präsentieren kann, bereitet uns Gänsehaut.
Bereits zum zweiten Mal haben es sich Magnum Photography und das Lens Culture Magazine zum Ziel gemacht, die besten Fotografen der Welt zu finden. Eine Jury wird aus allen eingesendeten Fotos 12 Gewinner und 20 Finalisten in 6 Kategorien (Dokumentar, Straßenfotografie, Porträt, Feine Kunst, Fotojournalismus und Offene Kompositionen) küren.

Was es für das eigene Foto heißt, bei einem Award dieser Größte mitzumachen, betont Magnum auch auf ihrer Website. Die von der Jury als Top-Fotos klassifizierten Bilder werden mit einem Publikum von 3,5 Millionen Menschen geteilt und die Gewinner können sich zusätzlich über die Veröffentlichung einer eigenen Fotoserie freuen. Als wäre das nicht genug, werden die Werke der Gewinner sowie jene der Finalisten und Juroren-Favoriten in der Photographers‘ Gallery in London ausgestellt.

Teil des Gewinns ist auch der Zugang zu Magnum Workshops weltweit, was unserer Meinung schon Anreiz genug ist, um diese unglaubliche Gelegenheit auf jeden Fall wahrzunehmen. 😉

Teilnahmeschluss ist der 16. Mai 2017!

Dragana Jurisic – „Yu: The lost country“


Ich kann mich noch erinnern, als ob es gestern gewesen wäre. Obwohl ich nie wirklich selbst davon betroffen war als jemand, der in Österreich aufgewachsen ist und das Privileg hatte ein, zweimal im Jahr ans Meer fahren zu können. Ans Meer in Jugoslawien. Auch für mich fühlt es sich komisch an diesen Namen zu schreiben, obwohl ich Jugoslawien nicht wirklich kennengelernt habe und der Krieg dort zu einer Zeit passierte, an die ich mich nur schlecht erinnern kann. Jung wie ich war, war mein Interesse an Nachrichten und Kriegen nicht wirklich existent. Trotzdem weiß ich noch genau, wie ich damals mit meinen Eltern und meiner Schwester in Rovinj beim Frühstück saß und meine Eltern sich leicht panisch darüber unterhielten, dass wir doch besser den Urlaub frühzeitig abbrechen und zurück nach Österreich fahren sollten.

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Hasselblad Award 2017


Der Hasselblad Foundation International Award in Photography ist ein renommierter Fotografiepreis, der aufgrund von bedeutender Leistungen jedes Jahr verliehen wird. Die Auszeichnung, die als weltweit bedeutendste Auszeichnung in der Fotografie gilt, wird von der Hasselblad Foundation verliehen und mit umgerechnet 100.000 € ausgezeichnet.

Zu den Preisträgern gehören keine geringeren als Henri Cartier-Bresson (1982), Irving Penn (1985) und Cindy Sherman (1999). Der berühmte Award geht in diesem Jahr an die niederländische Fotografin Rineke Dijkstra.

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Update zur SIGMA Fotosafari


Hallo ihr Lieben,

Vor einigen Wochen habe ich euch bereits von der jährlichen Aktion von SIGMA erzählt, bei der ein Teilnahmeplatz für die SIGMA-Fotosafari verlost wird. Dort bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, mit hochwertigen Leihobjektiven jeden Tag unvergessliche Aufnahmen der verschiedensten eindrucksvollen Wildtiere schießen zu können. 2017 führt die Reise in den unverwechselbaren Masai Mara Nationalpark in Kenia. Dort bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, von einem Profi-Fotografen alles über die Wildlife-Fotografie zu lernen.

Um bei dem Wettbewerb teilnehmen zu können, mussten zehn Fragen auf der Unternehmens-Website richtig beantwortet und anschließend ein Lieblingsfoto hochgeladen werden. Aus dem Pool an richtigen Antworten kristallisierte eine professionelle Jury die 16 Finalisten, die jetzt bei einem Voting gegeneinander antreten. Vielleicht hat es ja einer von euch geschafft die Jury zu überzeugen? Bei mir hat es diesmal leider nicht gereicht, aber ich werde natürlich fleißig mitabstimmen. Schaut am besten auf der Seite vorbei und wählt selbst euren Favoriten! https://www.sigma-foto.de/voting

Bis zum 05.03.2017 habt ihr sogar die Chance, beim Abstimmen noch ein Sigma Art 18-35 F1,8 DC HSM  zu gewinnen!

„Das Festmahl im Polarwinter“ – atemberaubende Meeresaufnahmen


Nachdem mir gestern mit meinem warmen Wollmantel und Schal trotzdem viel zu kalt war, musste ich mir wohl endlich eingestehen, dass der Sommer sich für dieses Jahr nun endgültig verabschiedet hat. Dass es jedoch auch in kalten Gefilden wunderschön sein kann, beweist der norwegische Fotograf und Wissenschaftler Audun Rikardsen mit seinen Aufnahmen von Walen und anderen Meerestieren im eisigen Meer.

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DIE GEWINNER DES GREENPEACE PHOTO AWARD 2016 STEHEN FEST


Seit dem ersten Oktober sind die Gewinner des Greenpeace Photo Award 2016 fest. 11 nominierte Fotoschaffenden stellten HIER ihre noch nicht realisierten Fotoprojekte zum Thema Umwelt der Öffentlichkeit vor. Von über 19 000 Besuchern, die ihre Stimme abgeben wurde schlussendlich der Publikumspreis vergeben und gewann eine Summe von 10 000 Euro. Weiters wurden zwei Jurypreise von internationalen Kennern vergeben. Auch diese wurden mit je 10 000 Euro gekürt.

Die von Greenpeace finanzierten Preise werden von den Fotografen für die Umsetzung ihrer Projekte verwendet. 2017/18 werden die Jurypreise in GEO veröffentlicht, der Publikumspreis erscheint im Greenpeace Magazin.

Der Publikumspreis wurde an MARIZILDA CRUPPE für ihr Projekt „Leben und Sterben für den Regenwald“ vergeben. Die brasilianische Fotografin will Frauen, die sich für die Erhaltung des Amazonas-Regenwaldes einsetzen, über längere Zeit mit der Kamera begleiten. Es soll ein multimediales Projekt entstehen, bestehend aus Fotografien, Videos, Tonaufnahmen und Texten.

Mehr Informationen zu den anderen Gewinnern findet ihr auf der Photo Award Website!

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Photo Credit :Marizilda Cruppe

 

Red Bull Illume Fotowettbewerb


Man könnte schon fast sagen, Red Bull hat überall seine Finger im Spiel. Stimmt auch irgendwie! 😉 Auch in Sachen Fotografie, genauer gesagt, Sport Fotografie weiß Red Bull genau wo es lang geht. Mit dem Red Bull Illume Fotowettbewerb hat Red Bull den größten Action und Adventure Sportfotografie Wettbewerb der Welt geschaffen.

Es gibt 11 Kategorien zu denen Fotos eingereicht werden können. Darunter seit heuer auch die Kategorie „Mobile“, wo nur Bilder zugelassen sind, die mit einem Smartphone geschossen wurden. Zum Wettbewerb, der heuer zum vierten Mal stattfand, wurden 34.624 Bilder von 5.645 Fotografen aus über 120 Ländern eingereicht.

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Märchenhafte Wissenschaftsfotografien


Wissenschaft kann so unendlich trocken sein. Das habe ich mir während meinem Studium oft gedacht. Und ich denke, dieser Gedanke ist niemandem fremd. Nun. Der heuer zum zweiten Mal ausgerufene Wettbewerb für das beste Wissenschaftsfoto, ausgeschrieben von der renommierten britischen Royal Society, beweist uns das Gegenteil.

Die preisgekrönten Fotos wirken so märchenhaft und verträumt, als wären sie direkt einem Disney-Film entnommen worden. Doch seht selbst – und lasst euch von der unendlichen Schönheit der Wissenschaft verzaubern. Ich habe hier für euch meine Favoriten ausgesucht, mehr Fotos findet ihr jedoch auf der Seite der Royal Society.

 Es wurden übrigens Preise in folgenden Kategorien verliehen:

  • Verhalten
  • Ökologie und Umweltwissenschaften
  • Evolutionäre Biologie
  • Mikrofotografie

Zudem wurde ein Gesamtsieger gekürt. Verdient. Finde ich. Denn Imre Potyó hat auf seinem Bild den Flug der Eintagsfliegen in der Nacht festgehalten, aufgenommen wurde das Foto in Ungarn an der Donau. Während die Sterne, die wir gerne mit einer sehr großen Zeitspanne assoziieren, im Hintergrund strahlen, leuchten im Vordergrund diese unglaublich kurzlebigen Insekten.

Dancing with stars

Der Hochzeitstanz der Eintagsfliegen / Imre Potyó

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„Wildlife Photographer of the Year“


Der Gewinner des renommierten Fotowettbewerbs „Wildlife Photographer of the Year„, den das Natural History Museum London heuer zum 52. Mal veranstaltet wird zwar erst im Oktober bekannt gegeben – wir dürfen uns aber jetzt schon über einige veröffentlichte Bilder freuen!

Gegründet wurde der die bekannte Auszeichnung schon 1965 vom BBC Wildlife Magazine aber erst im Jahr 1984 schloss sich das Museum an.

In diesem Jahr reichten Fotografen aus der ganzen Welt fast 50.000 Bilder ein. Am 21. Oktober startet die begleitende Ausstellung Wettbewerb in besagtem. Dort können Besucher nicht nur das Gewinnerbild sehen sonder sich an insgesamt 100 ausgewählten Fotos erfreuen.

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