Murray Frederick


Heute möchte ich euch einige Arbeiten des australischen Fotografen Murray Frederick zeigen. Ich bin selbst erst vor kurzem auf ihn gestoßen, bin aber absolut begeistert von seiner kreativen Arbeit. Er studierte Wirtschaft in Sydney, doch nach fünf Jahren Reisen (vor allem in den Mittleren Osten) zog es ihn schließlich viel mehr in Richtung Fotografie und er brachte sich das Handwerk zum Großteil selbst bei.

Frederick ist aber keinesfalls nur für seine fotografischen Arbeiten bekannt. Sein erster halbstündiger Dokumentarfilm „Salt“ brachte ihm 12 Auszeichnungen und internationalen Ruhm bei Filmfestivals im In- und Ausland ein. Der Film führte ihn über Jahre hinweg immer wieder zum Lake Eyre in Zentralaustralien.

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Daily Overview


Der Overview-Effekt bezeichnet ein Phänomen, das Raumfahrer  erleben, wenn sie zum ersten Mal unseren Planeten Erde vom Weltall aus betrachten. Erstmals wurde der Begriff von Frank White im Jahre 1987 erwähnt. Astronauten die diese einzigartige Erfahrung machen durften, erzählen davon, dass sich dabei ihre Perspektive auf den Planeten Erde und auch auf alle Menschen darauf völlig geändert hat. Sie sprechen davon, dass ihnen dort oben bewusst wurde, wie wertvoll das Leben und unser Planet sind. Sie empfanden tiefe Verbundenheit und auch ein ganz neues Gefühl der Verantwortung gegenüber all dem, was der Planet Erde beherbergt und all dem, was er ist.

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Lindbergh-Ausstellung in München


Wirklich jeder, der sich für Fotografie interessiert, stößt früher oder später auf den Namen Peter Lindbergh. Der Deutsche gehört zu den ganz großen und einflussreichen Modefotografen der vergangenen 1940 Jahre. Zu seinen Auftraggebern zählen keine geringeren als die Vogue,  The New Yorker, Vanity Fair oder der Rolling Stone. Er war maßgeblich an der Etablierung der Supermodels in den 1990ern beteiligt und hatte Prominenz von Tina Turner bis  Mick Jagger vor seiner Linse.

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Michel d’Oultremont – Das perfekte Wildtier Foto


Wie schon einmal erwähnt, zählt für mich das Fotografieren von Tieren zu den Königsdisziplinen der Fotografie. Tiere stehen selten still, kümmern sich nicht darum wie du sie gerne positioniert hättest, sie sind unberechenbar und kooperieren meist nicht gern. Vor allem auf Wildtiere trifft das zu, denn diese neigen oft auch noch zusätzlich zu den oben genannten Punkten dazu, vor dem Fotografen zu flüchten oder manchmal auch dazu in Angriff zu gehen.

Fotografen, die sich auf Wildtierfotografie spezialisiert haben, faszinieren mich aus diesem Grunde besonders. Oft liest man in Interviews davon, dass sich diese ganz eigene Tricks und Techniken angeeignet haben, um den Tieren besonders nahe zu kommen, ohne sie zu stören und um sie in möglichst natürlichen Szenarien und Verhaltensweisen ablichten zu können. Wildtier-Fotografen sprechen auch oft davon, dass es egal ist, wie oft man einem Tier in der Wildbahn auf der Spur ist, der Moment, in dem man das Foto macht und dem Tier gegenübersteht, ist immer etwas Außergewöhnliches und Respekteinflößendes.

Ein Video von National Geographic, welches derzeit in aller Munde ist, lässt einen das Besondere und das Magische an der Wildtier-Fotografie ein Stück weit besser erahnen. Das Video handelt von Michel d’Oultremont, einem belgischen Fotografen, der darin die Jagd nach dem perfekten Wildtier- Bild erläutert. Die Aufnahmen sind wunderschön und ich hab sie mir bestimmt drei Mal hintereinander angesehen. Das Video verdeutlicht einem, dass es harte Arbeit und vor allem viel Geduld verlangt, um als Wildtier-Fotograf zu brillieren. Einsames Wandern bei Tag und bei Nacht und stundenlanges Ausharren in der Kälte oder Hitze, nicht wissend, ob man am Ende des Tages mit einem tollen Bild belohnt wird oder nicht…

Mein Respekt für all jene, die sich der Wildtier-Fotografie widmen, ist durch dieses Video auf jeden Fall noch einmal gestiegen!

Mehr Bilder von Michel d’Oultremont findet ihr hier.

Die Spuren der Menschheit…


 “[Wir] kommen von der Natur… Es ist wichtig einen gewissen Respekt gegenüber all dem zu haben, was Natur ist, weil wir mit ihr verbunden sind… Wenn wir die Natur zerstören, zerstören wir auch uns selbst.“ – Edward Burtynsky

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Foto: Edward Burtynsky

Wenn man bedenkt, wie klein ein Mensch ist im Vergleich zur Größe unseres Planeten, so ist es nur schwer vorstellbar, wie sehr wir diesen trotzdem beeinflussen. Seit Jahrtausenden bereichert sich der Mensch an den Ressourcen der Natur. Mit der Zeit hat die Menschheit immer neuere Methoden entwickelt, um an mehr Ressourcen zu gelangen. Es wurden neue Techniken und Maschinen dafür erschaffen. Es sind auch zunehmend mehr von diesen natürlichen Ressourcen erforderlich, um dem sich verändernden Lebensstil der Menschen gerecht zu werden.
Wir verändern den Planeten und hinterlassen unsere Spuren jeden Tag und sind uns dessen oft nicht wirklich bewusst.

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Extraordinäre Fotografie


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I Fink U Freeky – ist wohl das populärste Vide-Beispiel des amerikanischen US-Fotografen Roger Ballen, der sich seit den 1970er Jahren in Afrika lebend den abgelegenen Dörfern der Weißen zuwendet. Die Dorps bestehen aus ärmlichen Häusern, die er zuerst – durch sein Geologie Studium geleitet – fotografisch von außen und später von innen festhielt. Sein wohl bekanntestes Doppelportrait heißt Dresie und Casie.

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Piper“ – der kleine Pixar-Überflieger


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Heute geht es einmal nicht um Fotografie. Aber um etwas, das mich genauso fasziniert: um Film. Und es gibt im Moment einen, der die Welt im Sturm erobert. Er dauert 6 Minuten, trägt den Namen „Piper“ und stammt aus dem Hause Pixar.

Als am Anfang der Geschichte die ersten Wellen des Meers über den nassen Sand rollten, war ich mir sehr unsicher, ob es sich wirklich um einen animierten Film handelte, so gut ist er gemacht.

 Die Story geht um einen jungen Strandläufer, einer Vogelart, die den Sommer zum Großteil ihrer Zeit an den Küsten im hohen Norden verbringen und im Winter bis nach Neuseeland oder Australien fliegen. Ein Strandläufer wird nur ungefähr 20 Zentimeter groß und ernährt sich damit, dass er mit seinem langen Schnabel im Sand nach Insekten und Muscheln pickt.

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Verkehrskamera knipst Schnee-Eule


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Vor wenigen Tagen nahm eine Verkehrskamera in der kanadischen Provinz Quebec ein beeindruckendes Video einer Schnee-Eule auf. Begeistert vom wunderschönen Tier, lud Quebecs Verkehrsminister, Robert Poëti, mehrere Screenshots auf Twitter und Facebook hoch, wo sie binnen Stunden von Hunderten von Usern gelikt und geteilt wurden. Zahlreiche Medien berichteten anschließend über die faszinierenden Aufnahmen und machten die Schnee-Eule zum Internet-Star.

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Bildquelle: Transport Quebec

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‚World of Photography‘: eine informative und unterhaltsame Fernsehsendung aus den 80ern


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„World of Photography“ war eine halbstündige Fernsehsendung mit Schwerpunkt Fotografie, die einmal wöchentliche von 1985 bis 1991 auf ABC, A&E, und The Travel Channel ausgestrahlt wurde und eine ganze Generation von Fotografen in den Staaten geprägt hat. In den sechs Jahren, in denen die Sendung lief, sind 175 Folgen, die sich aus über 450 kleineren Einzelbeiträgen zusammensetzen, ausgestrahlt worden. 200 von diesen Einzelbeiträgen findet man auf dem YouTube-Kanal World of Photography.


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Video: so funktioniert eine Lichtfeldkamera


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Man kann von Lytro-Kameras halten was man will – das „shoot now, focus later“ Feature ist zwar Interessant, der Erfolg blieb aber aufgrund ungewöhnlicher Gehäuse und Bedienkonzepte, niedriger Auflösung und hoher Preise letztendlich aus – dem Konzept der Lichtfeldfotografie, welches mit den Lytros den Sprung in den Consumer-Bereich geschafft hat, kann man aber eine gewisse Faszination nicht absprechen.

Nicht jeder hat aber Zeit oder Lust sich wissenschaftliche Abhandlungen zum Thema durchzulesen, um zumindest halbwegs das Funktionsprinzip einer solchen Kamera zu begreifen. Für solche „Dummies“, zu denen ich mich auch zähle, hat der YouTube-Kanal Computerphile ein 12-minutiges Video erstellt. Darin erklärt Mike Pound, ein Image-Analyst an der Universität Nottingham, in einfachen Worten wie eine Lichtfeldkamera funktioniert.


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