Jack Fusco


Wie ihr in einem meiner vorherigen Beiträge bereits lesen konntet, bin ich ein großer Fan von allem, was mit dem Weltall zu tun hat. Planeten, Sterne, Galaxien – all das hat mich schon immer fasziniert und wird mich auch immer faszinieren.

Viele meiner Lieblingsfotografen sind auch (wenig verwunderlich) solche, die sich auf das Fotografieren vom Nachthimmel spezialisiert haben. Einen, dessen Bilder mich besonders faszinieren, möchte ich euch heute vorstellen.
Der Amerikaner Jack Fusco ist ganz schön viel unterwegs und das hauptsächlich nachts, denn er fotografiert vorwiegend Sternenhimmel. Er klettert dafür auf Berge, wartet stundenlang in der Kälte und reist zu den entlegensten Orten der Welt. Viele seiner Arbeiten sind schon in namhaften Magazinen und Zeitungen veröffentlicht worden und seine Timelapse Videos sind Internethits. Zu Recht, weil seine Fotos meiner Meinung nach unglaublich gut sind und einen sofort in ihren Bann ziehen.

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Gänsehaut pur: Vincent Bradys 360-Grad Star-Trail Zeitraffervideo


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Ich habe mir gerade das unten eingebettete Zeitraffervideo von Vincent Brady angeschaut und bin begeistert! Bekannt wurde der US-amerikanische Fotograf durch sein unwirklich-schönes und originelles Glühwürmchen Time-Lapse-Video, seine neuste Schöpfung aber gefällt mir sogar noch besser. Star-Trails, Sternspuren die bei langen Belichtungen entstehen, sind ein in Zeitraffervideos oft gesehener Effekt. Dieser ist manchmal gewollt, meist ist er aber technisch bedingt. Brady kombiniert diesen mit 360-Grad-Aufnahmen und dem „Little Planet“ Effekt um einem das Gefühl zu geben mit Überlichtgeschwindigkeit durch das Weltall zu reisen. Dafür benutzt er einen Aufbau bestehend aus einer selbstgebastelten kreuzförmigen Haltevorrichtung, vier DSLRs und vier Fisheys. So sieht diese aus:

360_degree_night_time_sky_lapse_rig

© Vincent Brady

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Michael Shainblum, ein Time-Lapse-Meister


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Vor einiger Zeit habe ich einen Geschmack für Zeitraffervideos entwickelt. Mittlerweile gibt es sehr viele, sehr schöne Time-Lapse-Videos, sodass man sich jeden Tag etwas Neues, Inspirierendes anschauen kann. Neben der Schönheit finde ich es vor allem faszinierend welche Mühen manche Fotografen auf sich nehmen um ein vergleichsweise kurzes Video zu erstellen. Es ist eine Sache ein gutes Foto aufzunehmen, eine völlig andere das Foto um die dritte, zeitliche, Dimension zu erweitern. Wer das tun kann, der kann gute Fotos mit gebundenen Händen und verbundenen Augen schießen. Immerhin muss man nicht wie bei einem Foto nur zur richtigen Zeit, sondern im richtigen Zeitraum, am richtigen Ort sein. Die benötigte Ausrüstung lässt von der Komplexität und vom Preis her, die eines herkömmlichen Fotografen, geradezu lächerlich wirken. Möchte man etwas Herzeigbares erschaffen, braucht man es mit z.B. nur einem Akku und gewöhnlichem Stativ gar nicht erst versuchen. Man braucht mehrere Akkus, spezielle Stative, Köpfe, Gleitschienen, und vieles mehr. Und die gewaltige Menge an Daten, die dabei entsteht, muss später am Rechner bewältigt werden. Allgemein gibt es viel mehr Fehlerquellen, was Time-Lapse-Fotografie zu einem sehr schwierigen Unterfangen macht. Aus diesem Grund möchte ich heute Michael Shainblum, einen Time-Lapse-Meister, vorstellen. Im Folgenden ist „Into The Atmosphere“, sein neuestes Video welches das Interesse von NationalGeographic geweckt hat, und das Making-Off dazu.

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700 Heißluftballons im Zeitraffer-Video


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Ich habe in meinem Leben sehr viele beeindruckende Timelapse-Videos gesehen, dieses hier aber ist sicherlich eines der schönsten. Was man im Video sieht sind über 700 Heißluftballons wie sie im Laufe der 42nd Annual International Balloon Fiesta in Albuquerque, in New Mexico, nach einander abheben. Das 9-tägige Event ist die größte Heißluftballon-Veranstaltung der Welt. Das Video wurde vom Fotografen Joel Schat für die Reise-Webseite Roadtruppers.com gemacht.

700-Heißluftballons-Zeitraffer-Video

© Joel Schat / Roadtruppers.com

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