Gastbeitrag: Portraitfotografie mit Verena Prinz


Hallo liebe Fotobegeisterte! Schon lange verfolge ich den Fotogenerell Blog und genauso wie Tamara und Beatrice hege ich eine große Leidenschaft für die Fotografie. Es hat mich daher umso mehr gefreut, dass mich die beiden gefragt haben, ob ich denn nicht einen Gastbeitrag verfassen möchte. Nun ja – ich konnte einfach nicht widerstehen und möchte mich kurz vorstellen:

Die Kamera ist seit Kinderjahren mein ständiger Begleiter! Auf meinen Wegen möchte ich mit der Fotografie Momente festhalten, Geschichten erzählen und Raum für Interpretationen lassen. Emotionen festzuhalten hat mich zuerst zur Konzertfotografie gebracht. Nirgendwo anders gilt es, kurze Momente so spannend und aussagekräftig festzuhalten wie hier. Mit der Zeit habe ich meinen Blickwinkel auch in andere Richtungen schweifen lassen und so lasse ich meiner Kreativität bei Reportagen, Landschafts- und Architekturfotografien sowie Makro- und Portraitaufnahmen freien Lauf. Gerade bei der Erstellung von Portraits möchte ich die Personen in ihrer Natürlichkeit bestmöglich ablichten und ihren Charakter zum Ausdruck bringen. Eine angenehme Atmosphäre sowie gute Lichtverhältnisse und viele andere Dinge machen ein schönes Portrait aus. Ich möchte euch nun ein paar Tipps zur Erstellung von schönen Portraits näherbringen:

Für die Erstellung meiner Portraits verwende ich eine Canon 5d Mark 3 und bei den nachfolgenden Bildern das SIGMA 150mm f/2.8 APO MACRO EX DG OS.

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Portraitshooting mit dem Sigma 50mm F1.4 EX DG HSM


Ein Model – eine Location – ein Objektiv. Um für mein geplantes Fotoshooting auch das richtige Equipment zu haben, durchsuchte ich meine Objektive nach einer passenden Portrait Linse. Als Einsteiger in die Fotografie habe ich mir damals das lichtstarke Sigma 50mm F1.4 EX DG HSM Objektiv gekauft. Nun habe ich es wieder ausgepackt und genauer unter die Lupe genommen. Im Vergleich mit meinem Canon 50mm F1.4 ist die Festbrennweite von Sigma mit den 800g wesentlich schwerer und somit griffiger, was mir sehr gefällt.

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Besondere Fotos mit besonderen Menschen


Jeden Tag freut sich Brock Elbank darauf seine Mails zu checken! Warum? Er wartet auf Nachrichten von Menschen mit Sommersprossen die sich von ihm fotografieren lassen.

Als er in Sydney lebte, lief er an einem ganz normalen Tag einem 10-jährigen Jungen über den Weg. Er selber sagt über diese Begegnung Eddie hatte dieses unglaubliche Gesicht, das voll von Sommersprossen war, so etwas habe ich vorher noch nie gesehen“. Und in diesem Moment war es um den Fotografen geschehen, er fragte den Vater des Jungen um die Erlaubnis ihn fotografieren zu dürfen und so kam es zu seinem ersten Sommersprossen-Foto.
Das ist über 3 Jahre her und die Serie besteht mittlerweile aus mehr als 80 Bildern. Es werden laufend mehr, denn der Fotograf sagt über sich selber „Ich bin besessen von den Sommersprossen„.

Die Bilder sprechen aber für sich selbst! Ich bin auf jeden Fall ein großer Fan dieser tollen Serie. 🙂

Fotografie/ Brock Elbank: Freckles

Josh Hardwick

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SPP 6.X.X: der Farbmodus ‚Portrait‘


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Mit der 6. Version von SPP sind weitere Farbmodi dazugekommen. Aktuell hat Sigmas RAW-Konverter 10 solcher Modi, wobei einige von diesen – wie „Sunset Red“ und „Cinema“ – eher als Spielerei zu verstehen sind. Mit den Merrills und SPP 5.X.X war „Neutral“ der Farbmodus meiner Wahl. Mit der Quattro und SPP 6.X.X wurde hinsichtlich der farblichen und tonwertmäßigen „Interpretierung“ der Rohdaten Einiges verändert, sodass der neutrale Farbmodus zu blass und entsättigt erscheint, wohingegen der Modus „Standard“ hinsichtlich Kontrast und Farbgebung zu überzeugen weiß, jedoch Probleme mit Szene mit großem Dynamikumfang hat (der „highlight roll off“ ist zu abrupt). Beim Recherchieren im Internet konnte ich nur wenige Postings über den Modus „Portrait“ finden, in denen fast ausnahmslos berichtete wurde, dass dieser i.V. zu „Standard“ hinsichtlich Mikrokontrast und Schärfe deutlich weicher wirkt. Was gar nicht erwähnt wurde, ich aber beim Bearbeiten meiner Bilder herausgefunden habe, ist, dass „Portrait“ kontrastreiche Szenen/Motive, und solche mit sehr viel Bokeh, am besten wiedergibt.

Sigma DP2 Quattro (volle Auflösung - full resolution) Weiterlesen

Tipp für bessere Portraits: Augen zukneifen!


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Wenn jemand auf Fotos gut aussieht, sagen wir oft sie oder er ist fotogen. Wir schieben es auf die Ausstrahlung, also etwas mysteriöses, was nicht quantifiziert werden kann. Glaubt man dem Portraitfotografen Peter Hurley, der vor kurzem ein zweites Video-Tutorial zum Thema veröffentlicht hat, sind gute Portraits keine Zauberei, sondern exakte Wissenschaft. Sein erstes Video, welches sich wie ein Lauffeuer im Netz verbreitet hat, widmete er der Kieferpartie. Im zweiten Video geht es vor allem um die Augen und wie man durch sachtes Zukneifen viel selbstbewusster erscheinen kann.

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Tipp: Greg Andersons Portraits von der „National Beard and Mustache Championships 2013“


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Manchmal denke ich, dass Portraitfotografie ausgelutscht und langweilig ist, und dass man von diesem Fotografie-Genre sowieso nichts Neues erwarten darf. Doch dann entdecke ich wieder einen Fotografen, dessen Werk mich daran erinnert wie interessant Portraits sein können. Nicht etwa die Motive, denn Menschen gibt es genug und jeder ist anders und ein komischer Vogel auf seine ganz besondere Art, sondern die Kreativität des Fotografen ist der limitierende Faktor. Wenn ich ehrlich bin, für meinen Geschmack legen zu viele Portrait-Fotografen den Fokus auf Mode und Beauty und gehen nach Schema F vor, sodass ich mittlerweile 0815-Portraits automatisch ausblende. Und was man nicht bewusst wahrnimmt, kann man auch nicht genießen.

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© Greg Anderson

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Portraits der alten Schule: Keliy Anderson-Staleys Ferrotypien


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Sie beschäftigt sich seit neun Jahren mit Portraitfotografie und verwendet dabei ausschließlich ein Verfahren, welches fast so alt ist wie die Fotografie selbst. Mit ihren Kollodium-Eisenplatten (Ferrotypien) bereist Keliy Anderson-Staley die Vereinigten Staaten, hält Ausschau nach interessanten Gesichtern und bannt sie auf das robuste Medium.

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© Keliy Anderson-Staley

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Tipp: Hintergrundwand für Portraits, etc. unter 20€


Es ist ja schon ein wenig wie der erste Schritt zum eigenen kleinen Fotostudio. Und das weder teuer noch mit viel Aufwand. Die Hintergrundwand. Ich war mal wieder im Ikea, dort bin ich gerne, schließlich kann man günstig essen und entdeckt sowieso Dinge, welche man nicht braucht und dennoch haben will.

 

Quelle: Krachtfotokonzept.de

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