Lensculture & Magnum Foto Award 2017


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MAGNUM, einem Jeden, der sich auch nur ein bisschen mit Fotografie beschäftigt, ist dieser Name ein Begriff. Magnum zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten und einflussreichsten Fotografie-Agenturen der Welt. Viele der bedeutendsten Fotografen aller Zeiten gehören der Riege der Magnum-Fotografen an und bei Magnum Photos unter Vertrag zu sein ist wahrlich eine Ehre.

Magnum wurde 1947 gegründet und das bedeutet, dass die legendäre Agentur heuer am  27. April bereits ihren 70. Geburtstag feiert. Zur Feier des Anlasses veranstaltet Magnum  gemeinsam mit dem Lens Culture Magazine einen Fotowettbewerb.

Der Magnum Photography Award soll es Fotografie-Talenten aus aller Welt ermöglichen, ihre Werke auf einer internationalen Bühne zu präsentieren. Wir finden diese Idee super, allein schon der Gedanke, dass man seine eigenen Fotos im Zusammenhang mit Magnum präsentieren kann, bereitet uns Gänsehaut.
Bereits zum zweiten Mal haben es sich Magnum Photography und das Lens Culture Magazine zum Ziel gemacht, die besten Fotografen der Welt zu finden. Eine Jury wird aus allen eingesendeten Fotos 12 Gewinner und 20 Finalisten in 6 Kategorien (Dokumentar, Straßenfotografie, Porträt, Feine Kunst, Fotojournalismus und Offene Kompositionen) küren.

Was es für das eigene Foto heißt, bei einem Award dieser Größte mitzumachen, betont Magnum auch auf ihrer Website. Die von der Jury als Top-Fotos klassifizierten Bilder werden mit einem Publikum von 3,5 Millionen Menschen geteilt und die Gewinner können sich zusätzlich über die Veröffentlichung einer eigenen Fotoserie freuen. Als wäre das nicht genug, werden die Werke der Gewinner sowie jene der Finalisten und Juroren-Favoriten in der Photographers‘ Gallery in London ausgestellt.

Teil des Gewinns ist auch der Zugang zu Magnum Workshops weltweit, was unserer Meinung schon Anreiz genug ist, um diese unglaubliche Gelegenheit auf jeden Fall wahrzunehmen. 😉

Teilnahmeschluss ist der 16. Mai 2017!

Inge Morath


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Foto: Inge Morath

„Fotografie ist ein seltsames Phänomen. Trotz der Verwendung dieses technischen Geräts erzeugt die Kamera, nein zwei Fotografen, selbst wenn sie zur selben Zeit am selben Ort gewesen sind, dieselben Bilder. Von Anfang an ist also die persönliche Vision normalerweise immer schon da; das Ergebnis einer besonderen Chemie zwischen Hintergrund und Emotionen, Traditionen und ihrer Ablehnung, zwischen Vernunft und Voyeurismus. Man vertraut seinem Auge und kann nicht anders, als seine Seele zu entblößen. Aus reiner Notwendigkeit heraus findet die Vision die passende Form, um dieser Ausdruck zu verleihen.“

Inge Morath, Life as a Photographer, 1999

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Elliott Erwitt


Niemand, der sich mit Fotografie auch nur annähernd beschäftigt, kommt an Elliott Erwitt vorbei. Man kennt seine Bilder, die zum Schmunzeln und Nachdenken anregen, die man sogar auf Postkarten gedruckt in Shops weltweit erhalten kann, man kennt seinen Sinn von Humor und man lernt durch ihn und seine Arbeiten, die Schönheit der Welt im Lachen neu zu entdecken.

Erwitt der von sich sagt, er ist im nicht-ernst-sein ernst, wurde im 1928 in Paris geboren. 1939 emigrierte er mit seiner Familie in die USA, er studierte in Los Angeles und arbeitete während des Zweiten Weltkriegs in einem Fotolabor.

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Video-Tipp: René Burri erzählt die Geschichten hinter seinen bekanntesten Fotos


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René Burri habe ich mir als Person immer wie einen Musiker vorgestellt, der das Rampenlicht scheut und dessen Songs so gut wie jeder kennt, sich aber spontan gefragt nicht an den Namen des Interpreten erinnern kann. Er ist zweifellos einer der besten Magnum-Fotografen, genoss aber nie die Berühmtheit eines Henri Cartier-Bresson oder Robert Capa. Dabei haben seine Fotos das Bild, welches wir heute von wichtigen Personen der Geschichte, wie Ernesto Che Guevara und Pablo Picasso, maßgeblich geprägt. Ich war daher sehr erfreut als ich das unten eingebettete Video entdeckte und fand die Geschichten hinter seinen sechs bekanntesten Fotos äußerst interessant.

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Bild: Screenshot aus dem Video „Six Photographs“: René Burri

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Robert Capa: Kriegsfotograf


Ich glaube, es ist mal wieder an der Zeit einen bedeutenden Fotografen vorzustellen. Unschwer zu erkennen handelt es sich diesmal um Robert Capa, den Mitbegründer der Fotoagentur Magnum.

Capa, welcher am 22.Oktober in Budapest geboren wurde und eigentlich Ernő Friedmann (je nach Schreibweise auch Andrè oder Andrei Friedmann) heißt, war ein amerikanischer Kriegsfotograf.

Seine frühen politischen Aktivitäten begleiteten den Sohn einer jüdischen Schneiderfamilie sein gesammtes Leben. So wurde er nach einer Haftstrafe vor die Wahl gestellt Ungarn zu verlassen oder erneut vor den Richter zu treten. Außerdem beteiligte er sich an den Gesprächen über die Wiedereingliederung des Saarlands ins Deutsche Reich.

 

Quelle: doobybrain.com

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