Ren Hang – Erinnerung an einen großen Fotografen


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Am 23. Februar 2017 ereilte die traurige Nachricht von Ren Hangs Tod diverse Kunstzeitschriften und Zeitungen. Der chinesische Fotograf, der mit seinen emotionalen, besonderen und äußerst ästhetischen analogen Farbfotografien zu den prominentesten Vertretern der neuen, weltweit bekannten Generation von Fotografen gehörte, ist im Alter von nur 29 Jahren verstorben.

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David Uzochukwu


Der 1998 in Tirol, Österreich, geborene David Uzochukwu gilt als neues Wunderkind der Fotografie. Mit seinen erst 18 Jahren hat er bereits mit Adobe und Instagram zusammengearbeitet, in New York ausgestellt und wurde von der italienischen Vogue entdeckt.

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Seinen Stil macht es aus, starke leuchtende Farben in wunderbaren kraftvollen Tönen und besondere Hintergründe, die ihm die Natur bietet, mit der Fragilität eines oft nackten, nicht perfekten Körpers zu vereinen. Seine Models symbolisieren Verletzlichkeit und gleichzeitig menschliche Stärke, die beim Betrachten sofort diverse Emotionen hervorrufen. Man versinkt beim Ansehen seiner Bilder in die von ihm geschaffene, sehr surreal wirkende Welt und träumt sich in die oft sehr düsteren Szenen, die er auf seinen Fotos kreiert.

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Russland – fotografiert von Frank Herfort


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Schon als kleines Kind war ich von Russland fasziniert. Vielleicht war es der Einfluss, den die alten russischen Märchen auf mich ausübten, oder vielleicht auch der Grund, dass ich eigentlich nichts über Russland wusste, oder besser gesagt, bis jetzt noch sehr wenig über das echte Russland weiß.
Als Kind hatte ich ein verschneites Märchenland vor Augen, sobald ich an Russland dachte, ein Land, wo die Menschen in dicke Felldecken gehüllt auf Pferdeschlitten durch die verschneite Landschaft fahren. Als ich älter wurde, las ich viele Klassiker der russischen Literatur wie Anna Karenina,  Die Möwe und viele andere.  Ich hatte eine sehr romantische Vorstellung von Russland, aber je älter ich wurde, desto bewusster wurde mir, dass diese Vorstellung nicht unbedingt der Realität entsprach. Aber um ehrlich zu sein, bis heute weiß ich nicht viel über Russland und leider habe ich es immer noch nicht dorthin geschafft.

Vor einigen Tagen habe ich einen Artikel über Frank Herfort gefunden.

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Die etwas andere Art der Fotografie…


Adrian und Gidi (Adrian Woods & Gidi van Maarseveen) sind zwei junge niederländische Künster, die mit ihrer neuen Art der Inszenierung gerade voll durchstarten. Ihr Werkzeug ist lediglich viel buntes Papier, Geduld, Präzision und natürlich ihre Kamera.

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Seit 2012 arbeiten die beiden als Stilllife-Fotografen zusammen und erobern seit dem immer mehr kleine und große Kunden. Sie gewinnen an Bekanntheit und ihr Stil ist unverkennbar.

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„Restlicht“ Bernd Nicolaisen


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Für die meisten von uns ist es undenkbar, dass man sich gerne in einer dermaßen kalten und menschenfeindlichen Umgebung wie einer Eishöhle aufhalten kann. Trotzdem, eines lässt sich nicht abstreiten, das ewige Eis und die Gegenden der Welt wo man es finden kann, sind unglaublich faszinierend und wunderschön anzusehen.
Fotos von Eishöhlen, Eisbergen und Eisformationen aller Art mit ihren unzähligen Weiß-, Grau- und vor allem Blautönen haben etwas Magisches und Surreales an sich.
Einer den das Eis besonders fasziniert hat, ist Bernd Nicolaisen.

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Der Wiener Spielplatz für Fotografie – Das WestLicht, der Schauplatz für Fotografie


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2016 ist bald vorbei. Ein Grund mehr, noch schnell etwas zum WestLicht in Wien zu schreiben, das heuer sein 15-jähriges Bestehen feiert.

Das WestLicht ist auch über Wien hinaus in anderen Ländern ein bekanntes und renommiertes Museum, das seinen Fokus auf Fotografie gelegt hat, wie es bereits der Beiname „Schauplatz für Fotografie“ verrät. Es eröffnete am 11. Juni 2001 in der Westbahnstraße 40, einer Umgebung in Wien, in der die Fotografie floriert. Nirgends anders in der österreichischen Hauptstadt findet man fast Tür an Tür so viele verschiedenen Geschäfte und Institutionen, die sich in diesem Genre bewegen.

Das Westlicht wurde aus einer Privatinitiative von Liebhabern und Kamerasammlern gegründet.

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Instagram ist Kunst!


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Das Belvedere Museum in Wien zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Das namhafte Haus besitzt unter anderem die größte Sammlung des Ausnahme Künstlers Gustav Klimt. Eine wahre Ehre also, dass sich ein so geschichtsträchtiges Haus dieser Tage einem Phänomen widmet, welches so neu, so viel weniger glanzvoll und trotzdem ein nicht wegzudenkender Faktor der gegenwärtigen Fotografie Szene geworden ist.
Die Rede ist natürlich von Instagram.
Die Social Media Plattform hat wie nichts anderes zuvor die Liebe zur Fotografie in den Herzen so vieler Menschen entfacht. Ob nun ein Großteil der über 95 Millionen Fotos, die täglich hochgeladen werden, gut oder gar künstlerisch wertvoll sind, darüber lässt sich natürlich streiten. Fakt ist jedoch, dass das Phänomen Instagram inzwischen Einzug in die Sphären der anerkannten Kunst gehalten hat. Das beweist auch die Ausstellung im Belvedere Museum. Im Zuge des „Eyes On – Monat der Fotografie Wien“ wird die Ausstellung „Instagram Now“ das Phänomen Instagram näher betrachten und versucht dem Wandel, zu dem es dadurch in der Fotografie gekommen ist, nachzugehen.

Für mich, als Instagram Fan, natürlich ein Pflichttermin.
Die Ausstellung findet vom 20. Oktober bis zum 30. November 2016 im Spitzhof des Unteren Belvedere in Wien statt und der Eintritt ist kostenlos.