Kinderträume aus aller Welt – Chris de Bode


Prinzessin sein, als Tierärztin arbeiten, Schauspielerin werden, als Meeresbiologin mit Walen schwimmen, ein Tierasyl gründen, als Fotografin um die Welt reisen… Das alles sind und waren mal Träume von mir. Einige davon sind schon, oder zumindest zum Teil, in Erfüllung gegangen. Andere werden es höchstwahrscheinlich nie tun und trotzdem sind sie Teil von mir und der Person, die ich bin.

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Dewi lebt in einem Slum in New Delhi, sie will Lehrerin werden wenn sie groß ist. ( Foto: Chris de Bode)

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Lu Guang


Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, aber mir ist aufgefallen, dass ich mich, was Fotografie und vor allem auch fotografische Inspiration angeht, recht oft nur im Westen der Welt umsehe. Ich verbringe viel Zeit in den Sozialen Netzwerken und vor allem auch in Foto-Magazinen damit, nach außergewöhnlichen Fotografen, Trends oder Neuheiten zu suchen. Und vor kurzem wurde mir bewusst, dass ich dabei meist nur auf Inspirationen aus den USA, aus Europa, vielleicht ab und zu auch aus Südamerika stoße, aber mich nur sehr selten mit der asiatischen oder der afrikanischen Welt der Fotografie befasse. Den Blick öfter weiter schweifen lassen, habe ich mir jetzt vorgenommen. Und ich fange heute gleich damit an und stelle euch einen der meist gefeierten Fotografen Chinas vor: Lu Guang.

Pollution in China

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Das umstrittene Siegerbild des World Press Photo Award 2017


World Press Photo 2017/ Photo of the Year EMBARGO Mo. 13.02 11.30 UHR!!!

Burhan Ozbilici /AP/World Press Photo

Die Pressefotos des Jahres werden alljährlich  mit dem World Press Photo Award gekürt. Es ist nicht ungewöhnlich für diesen Award, dass er so manche Kontroverse nach sich zieht.

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Unequal Scenes


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Drohnenfotografie und die damit immer beliebter werdende Vogelperspektive  sind ohne Frage seit einiger Zeit als deutlicher Trend in der Welt der Fotografie erkennbar.

Kein Wunder, ermöglichen sie einem doch eine Perspektive einzunehmen, welche einem sonst als Mensch eher verwehrt blieb.

Diese neuen Perspektiven sind es auch, die die Arbeit von Johnny Miller ausmachen. Der Fotograf hat sich in seinen letzten Projekten der Drohnenfotografie gewidmet und das, was er fotografiert, sind nicht atemberaubende Landschaften oder spektakuläre Stadtbilder. Er verdeutlicht damit vielmehr die drastischen Kontraste zwischen Arm und Reich.

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Westlicht Wien Ungarn 56 – Bilder einer Revolution


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Geflüchtete waren 2015 ein Riesenthema im europäischen Raum. Vor allem an Grenzgebieten merkte man die Aufregung und Ströme von Menschen, die Zuflucht suchten. Besonders betroffen waren dabei Ungarn und der Bahnhof in Budapest. Tausende Geflüchtete warteten dort auf Durchreiseerlaubnis und sammelten sich vor Ort. Diese Ereignisse fanden medial besonders viel Aufmerksamkeit und es entstanden beeindruckende fotografische Arbeiten. Diese Werke von zeitgenössischen Fotografen werden derzeit in der Galerie Westlicht in Wien ausgestellt und zeigen Abbilder der Geschehnisse an der österreichisch-ungarischen Grenze im Herbst 2015.

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Szymon Barylski – Fleeing Death


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Der Krieg in Syrien ist ein sehr aktuelles Thema und das seit mehr als fünf Jahren. Trotzdem wird oft nicht wirklich hingesehen und das wahre Ausmaß dieser Tragödie ist vielen Menschen, vor allem jenen in der westlichen Welt, nicht bewusst. Einer, der dem entgegen wirken will, ist Szymon Barylski.

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Das Mädchen mit den grünen Augen wurde abgeschoben


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Jahre, nachdem Sharbat Gula durch ein Foto des berühmten Fotografen Steve McCurry zu einer Ikone der Reportage-Fotografie wurde, kam sie erneut in die Schlagzeilen. Leider aus keinem positiven Grund. Die inzwischen 45-Jährige, die Mutter von vier Kindern ist, wurde vorige Woche in ihr Geburtsland Afghanistan abgeschoben. Sie kam Anfang der 1980er Jahre als Kind mit ihrer Familie nach Pakistan, das sie selbst als ihr Heimatland bezeichnet, in dem sie leben und sterben möchte. Die Abschiebung, die darauf begründet wurde, dass sie angeblich im Besitz falscher Papiere gewesen war, aufgrund derer sie sogar kurz inhaftiert wurde, trifft sie sehr hart.

Steve McCurry hielt sich im Jahr 1984 in Pakistan auf, wo er in einem Flüchtlingslager bei Peschawar fotografierte, um das Schicksal afghanischer Flüchtlinge zu dokumentieren. Afghanistan war zu dieser Zeit ein vom Krieg mit der Sowjetunion geschundenes Land. Dort traf er auf Sharbat Gula, deren Foto auf dem Titelbild einer Ausgabe des Magazins National Geographics abgedruckt wurde, wodurch sie als „Mädchen mit den grünen Augen“ weltbekannt wurde.

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DIE GEWINNER DES GREENPEACE PHOTO AWARD 2016 STEHEN FEST


Seit dem ersten Oktober sind die Gewinner des Greenpeace Photo Award 2016 fest. 11 nominierte Fotoschaffenden stellten HIER ihre noch nicht realisierten Fotoprojekte zum Thema Umwelt der Öffentlichkeit vor. Von über 19 000 Besuchern, die ihre Stimme abgeben wurde schlussendlich der Publikumspreis vergeben und gewann eine Summe von 10 000 Euro. Weiters wurden zwei Jurypreise von internationalen Kennern vergeben. Auch diese wurden mit je 10 000 Euro gekürt.

Die von Greenpeace finanzierten Preise werden von den Fotografen für die Umsetzung ihrer Projekte verwendet. 2017/18 werden die Jurypreise in GEO veröffentlicht, der Publikumspreis erscheint im Greenpeace Magazin.

Der Publikumspreis wurde an MARIZILDA CRUPPE für ihr Projekt „Leben und Sterben für den Regenwald“ vergeben. Die brasilianische Fotografin will Frauen, die sich für die Erhaltung des Amazonas-Regenwaldes einsetzen, über längere Zeit mit der Kamera begleiten. Es soll ein multimediales Projekt entstehen, bestehend aus Fotografien, Videos, Tonaufnahmen und Texten.

Mehr Informationen zu den anderen Gewinnern findet ihr auf der Photo Award Website!

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Photo Credit :Marizilda Cruppe

 

TED Talks Fotografie


Seit ich mir vor 2 Jahren den ersten TED Talk angesehen habe bin ich ein Fan. Wann auch immer ich uninspiriert bin oder nicht in die Gänge komme und Dinge vor mir herschiebe, sehe ich mir einen TED Talk an und bin sofort motivierter. Es gibt wahnsinnig viele inspirierende TED Talks auf der Website und man findet dort wirklich zu jedem erdenklichen Thema das passende. Wenig überraschend, begeistern mich die Talks der Kategorie Fotografie am meisten.

Unter meinen Favoriten, die ich mir ehrlich gesagt nicht nur einmal angesehen habe, ist dabei der Talk von Jonathan Klein. Er spricht über Bilder die, die Welt verändert haben und macht dabei deutlich, wie mächtig und einflussreich Bilder sein können. Anhand von Beispielen ruft er einem wichtige Schritte und Meilensteine der Geschichte der Menschheit ins Gedächtnis, welche in engem Zusammenhang mit einem oder mehreren Bildern stehen oder sogar hervorgerufen wurden. Bilder können Meinungsbildens sein und Menschen zum Nachdenken oder Überdenken ihres Verhaltens anregen.  Ein wahrlich Augen öffnender Talk, den ich nur jeden ans Herz legen kann.

„Images provoke reaction in people and those reactions provoke change.“ (Jonathan Klein)

A jubilant American sailor clutching a white-unifo

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Über New York. Oder: New York Air: The View From Above.


George Steinmetz

Könnt ihr euch noch an den Blogeintrag über den Fotodrohnenwettbewerb erinnern? Hier kommt etwas Ähnliches – Fotos aus der Vogelperspektive, die eine ähnliche Faszination auf mich ausüben. Aufgenommen jedoch von George Steinmetz, einem mit seiner Kamera im Helikopter sitzenden Fotografen. Er hat über ein Jahr lang New York von oben fotografiert. Eine Stadt im Wandel der Zeit. Wunderbare Momentaufnahmen aus der Vogelperspektive. Aufnahmen, die in mir sofort das Gefühl von unendlicher Freiheit, aber auch großer Sehnsucht nach dem Big Apple hervorrufen.

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