Die Macht der Bilder


Fotos können ein mächtiges Instrument sein. Sowohl negativ gesehen als auch positiv. Fotos zeigen einem die Wirklichkeit, so, wie sie passiert ist, objektiv und glaubhaft. Das war zumindest lange Zeit die Meinung der Mehrheit der Menschen.

Heutzutage ist man, was Fotos und auch Videos angeht, schon skeptischer. Man weiß, dass Könner mit Photoshop und Co. so ziemlich alles an einem Bild manipulieren und damit auch instrumentalisieren können, und man ist sich bewusst, dass Bilder heute durchaus auch gezielt für bestimmte Zwecke instrumentalisiert werden.

Fotos können aber auch Positives bewirken. Menschen zum Nachdenken anregen, inspirieren und erfreuen. Sie können außerdem gesellschaftliche Umbrüche, Reformen und Revolutionen bewirken.

Einer, der mit seinen Bildern die Situation vieler Menschen ins Positive verändert hat, war Jacob Riis.

jacob-riis-how-the-other-half-lives-29

Weiterlesen

Martha Cooper


150903152503-martha-cooper-4-super-169

Die einen empfinden es als Kunst, die anderen als Vandalismus. Ich gehöre eindeutig zu Ersteren. Zumindest, wenn es sich nicht um bloßes Gekritzel handelt, sondern hinter dem Ganzen eine Botschaft, ein Stil oder zumindest eine gewisse Sorgfalt erkennbar ist.
Die Rede ist von Streetart.

Martha Cooper ist in der Streetart- und Graffiti-Szene fast eine Berühmtheit – und das, obwohl sie selbst nicht zu den Urban Artists gehört. Die 77jährige fotografiert schon seit ihrer Kindheit. Sie wusste, ihr zufolge, immer schon, dass das Fotografieren ihre Berufung ist. In den 70er Jahren hatte sie erreicht, was viele sich nur erträumen können: Sie arbeitete als Fotografin für eine namhafte Zeitung. Eines Morgens, auf dem Weg zur Arbeit, fielen ihr die mit Graffiti verzierten Züge New Yorks ins Auge und sie begann, diese zu fotografieren. Ihre Faszination mit dem New York hinter den Kulissen, dem Untergrund und dem sichtbaren Verfall der Stadt nahm dabei jeden Tag zu und sie kündigte schließlich ihren Job bei der New York Post.
New York durchlebte in den 1970ern eine ökonomische und vor allem auch soziale Krise. Große Bevölkerungsschichten wurden mit wenig Perspektiven quasi sich selbst überlassen. Martha meint, dass sie besonders das „Etwas aus Nichts machen“ der Graffiti- und Hip Hop-Kultur zu jener Zeit faszinierte.

Weiterlesen

Murray Frederick


Heute möchte ich euch einige Arbeiten des australischen Fotografen Murray Frederick zeigen. Ich bin selbst erst vor kurzem auf ihn gestoßen, bin aber absolut begeistert von seiner kreativen Arbeit. Er studierte Wirtschaft in Sydney, doch nach fünf Jahren Reisen (vor allem in den Mittleren Osten) zog es ihn schließlich viel mehr in Richtung Fotografie und er brachte sich das Handwerk zum Großteil selbst bei.

Frederick ist aber keinesfalls nur für seine fotografischen Arbeiten bekannt. Sein erster halbstündiger Dokumentarfilm „Salt“ brachte ihm 12 Auszeichnungen und internationalen Ruhm bei Filmfestivals im In- und Ausland ein. Der Film führte ihn über Jahre hinweg immer wieder zum Lake Eyre in Zentralaustralien.

Weiterlesen

Gastbeitrag: Portraitfotografie mit Verena Prinz


Hallo liebe Fotobegeisterte! Schon lange verfolge ich den Fotogenerell Blog und genauso wie Tamara und Beatrice hege ich eine große Leidenschaft für die Fotografie. Es hat mich daher umso mehr gefreut, dass mich die beiden gefragt haben, ob ich denn nicht einen Gastbeitrag verfassen möchte. Nun ja – ich konnte einfach nicht widerstehen und möchte mich kurz vorstellen:

Die Kamera ist seit Kinderjahren mein ständiger Begleiter! Auf meinen Wegen möchte ich mit der Fotografie Momente festhalten, Geschichten erzählen und Raum für Interpretationen lassen. Emotionen festzuhalten hat mich zuerst zur Konzertfotografie gebracht. Nirgendwo anders gilt es, kurze Momente so spannend und aussagekräftig festzuhalten wie hier. Mit der Zeit habe ich meinen Blickwinkel auch in andere Richtungen schweifen lassen und so lasse ich meiner Kreativität bei Reportagen, Landschafts- und Architekturfotografien sowie Makro- und Portraitaufnahmen freien Lauf. Gerade bei der Erstellung von Portraits möchte ich die Personen in ihrer Natürlichkeit bestmöglich ablichten und ihren Charakter zum Ausdruck bringen. Eine angenehme Atmosphäre sowie gute Lichtverhältnisse und viele andere Dinge machen ein schönes Portrait aus. Ich möchte euch nun ein paar Tipps zur Erstellung von schönen Portraits näherbringen:

Für die Erstellung meiner Portraits verwende ich eine Canon 5d Mark 3 und bei den nachfolgenden Bildern das SIGMA 150mm f/2.8 APO MACRO EX DG OS.

Foto_1_Titelfoto

Weiterlesen

Paperboyo und seine genialen Papierschnitte


8

Wenn es um kreative Fotoideen geht, bin ich eindeutig jemand der leicht zu begeistern ist. Ich finde es einfach faszinierend, welche einzigartigen und genialen Ideen manche Fotografen haben und wie unendlich die Möglichkeiten in der Welt der Fotografie sind.
Ein Fotokünstler der mir in letzter Zeit besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist Rich McCor, auch Paperboyo genannt.

Ich habe sein Instagram Profil durch eine Freundin entdeckt, die schon lange Fan seiner Arbeit ist und war selbst sofort begeistert.

Weiterlesen

Pieter Hugo


4

Das Leben eines anderen Menschen ist für einen Außenstehenden ein Mysterium.
Von außen betrachtet kann man sich zwar ausmalen wie das Leben eines anderen Menschen aussieht, die Oberfläche dieses Lebens lässt sich vielleicht sogar noch relativ gut erahnen, durch Gespräche manchmal, oft aber beruhen diese Vorstellungen auch einfach auf Beobachtungen die wir aus der Ferne machen, oder in den Sozialen Medien. Obwohl der Mensch in den letzten Jahren immer transparenter zu werden scheint, ein Mysterium bleibt er trotzdem. Vor allem wenn es sich zusätzlich um Menschen anderer Kulturen handelt, oder Menschen die am sogenannten Rande der Gesellschaft leben.

Weiterlesen

Lindbergh-Ausstellung in München


Wirklich jeder, der sich für Fotografie interessiert, stößt früher oder später auf den Namen Peter Lindbergh. Der Deutsche gehört zu den ganz großen und einflussreichen Modefotografen der vergangenen 1940 Jahre. Zu seinen Auftraggebern zählen keine geringeren als die Vogue,  The New Yorker, Vanity Fair oder der Rolling Stone. Er war maßgeblich an der Etablierung der Supermodels in den 1990ern beteiligt und hatte Prominenz von Tina Turner bis  Mick Jagger vor seiner Linse.

Weiterlesen

So eine schöne bunte Welt! Will Sanders


Seine Fotos anzusehen tut gut. Vor allem die, die seiner persönlichen Serie „Full Colour“ entstammen. Sie strahlen, sind zum Teil humorvoll, oder auch einfach schön und vor allem voller Farben. Will Sanders, ein Fotograf aus London, hat es zu seinem persönlichen Projekt gemacht, die Farben der Straßen in wunderbaren Kompositionen einzufangen. Er drückt ab, wenn sich ihm ein perfektes Bild bietet – oft sind seine Fotos dann voller Dynamik, die Menschen wirken manchmal ein bisschen surreal, die Situationen oft ein wenig bizarr. Seine Botschaft ist es, zu zeigen, dass auch das Alltagsleben oft wie aus einer Fantasiewelt entsprungen wirken kann. Unterwegs war er, wie seine Fotos zeigen, an vielen Orten der Welt.

Seit dem 16. März ist das Buch zu seinem Projekt erhältlich, online kaufbar für 30 Pounds auf seiner Website. Und ganz der Thematik entsprechend, kann man sich unter drei verschiedenen Farben den Einband des Buches aussuchen. Angeboten wird es in blau, gelb und rot.

Will_Sanders_Photography-1-1050x1554

Weiterlesen

Dragana Jurisic – „Yu: The lost country“


Ich kann mich noch erinnern, als ob es gestern gewesen wäre. Obwohl ich nie wirklich selbst davon betroffen war als jemand, der in Österreich aufgewachsen ist und das Privileg hatte ein, zweimal im Jahr ans Meer fahren zu können. Ans Meer in Jugoslawien. Auch für mich fühlt es sich komisch an diesen Namen zu schreiben, obwohl ich Jugoslawien nicht wirklich kennengelernt habe und der Krieg dort zu einer Zeit passierte, an die ich mich nur schlecht erinnern kann. Jung wie ich war, war mein Interesse an Nachrichten und Kriegen nicht wirklich existent. Trotzdem weiß ich noch genau, wie ich damals mit meinen Eltern und meiner Schwester in Rovinj beim Frühstück saß und meine Eltern sich leicht panisch darüber unterhielten, dass wir doch besser den Urlaub frühzeitig abbrechen und zurück nach Österreich fahren sollten.

1

Weiterlesen

Martin Stranka und die geretteten Tiere.


Martin 1

Ich bin Tierliebhaberin, durch und durch. Am liebsten würde ich irgendwo eine riesige Fläche Land kaufen und dort ein Zuhause für Tiere in Not schaffen. Ich bin außerdem ein großer Fan von Tierfotografie.

Weiterlesen