Martijn van Oers und das Rätsel um 70 Jahre alte Bilder


Wie ihr inzwischen wahrscheinlich wisst, bin ich ein großer Fan von alten Fotos.
Einer meiner größten Träume ist es, einmal einen alten unentwickelten Film zu finden und dann Fotos aus längst vergangenen Zeiten zu sehen, die noch niemand zuvor gesehen hat. Das hab ich mir schon als kleines Kind ausgemalt. Aus diesem Grund gehe ich auch regelmäßig auf Flohmärkte und mache mich dort auf die Suche nach alten Kameras und auch Filmrollen. Bisher war meine Suche leider relativ erfolglos. Einmal in Amsterdam fand ich auf einem Straßenflohmarkt tatsächlich eine alte Fotofilmrolle. Als ich diese dann aber gemeinsam mit einem Freund entwickeln wollte, stellte sich heraus, dass die Rolle schon zu sehr in Mitleidenschaft gezogen war, man konnte daraus nichts mehr machen. Meine Suche gebe ich jedoch nicht auf und freue mich in der Zwischenzeit einfach  besonders für all jene, die schon mehr Erfolg hatten.

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Das perfekte Foto


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Das perfekte Foto – Alan McFadyen

Ich glaube jeder der gerne und viel fotografiert hat da dieses eine Foto, das einen so viel mehr Energie und so viel mehr Arbeit gekostet hat als alle anderen. Dieses eine Foto ,das man schon so lange im Kopf hat, die perfekte Version dieses Fotos natürlich. Diese Version im Kopf in ein Foto zu verwandeln, das ist das Ziel und dabei ist es egal wie lange man daran arbeiten muss, wie viele Versuche man dafür braucht und wie oft man am Ende eines Tages doch ein bisschen enttäuscht realisiert, dass es noch nicht geklappt hat.

Jemand der für dieses EINE, perfekte Foto ganze sechs Jahre gebraucht hat, dabei über eine halbe Million Fotos gemacht hat, keine einzige Sekunde davon bereut und am Ende mit einem unglaublichen Foto für seine Mühen belohnt wurde ist Alan McFadyen.

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Die Gewinner des 4. Dronestagram Award


Es scheint Award-Saison zu sein! Vor ein paar Tagen habe ich euch ja von den iPhone Photography Awards erzählt und heute gibt’s schon die nächsten Award-gekrönten Bilder zu bestaunen.

Die Gewinner des vierten von Dronestagram ins Leben gerufenen Internationalen Drone Photography Contests wurden bekanntgegeben und wie zu erwarten gibt es unter den Gewinnerfotos ein paar wirklich atemberaubende Bilder.

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Ange Ongs Weg zu sehen Oder: Farbtupfen aus Fernost


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Beim Durchstöbern meiner virtuellen Magazinbibliothek, die ich mir in den letzten Jahren zusammengestöbert habe und die ich mindestens einmal in der Woche genüsslich abklappere, während ich einen starken Espresso in der Sonne genieße, habe ich diesmal besonders schöne Fotografien entdeckt.

Sie tragen die Handschrift der Künstlerin Ange Ong, die ihren Master in Kunstgeschichte in Chicago gemacht hat. Inzwischen arbeitet sie in Brooklyn in New York und, wie sie auf ihrer Website schlicht anmerkt, von Zeit zu Zeit auch in Hong Kong.

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Bilder wie damals


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Alle jene von euch, die diesem Blog schon länger folgen, wissen, dass ich ein riesen Fan von antiken Bildern bin.
Wenn ich mich recht erinnere, war der Retro-Look der Instagram-Filter, mit denen man seine eigenen Bilder in Sekundenschnelle in etwas verwandeln konnte, das aus einer anderen Zeit zu stammen schien, der einzige Grund, warum ich mich vor Jahren überhaupt bei Instagram angemeldet habe! 😉

Der Retro-Hype rund um Instagram ist zwar inzwischen längst wieder abgeflaut, mir persönlich gefallen solche Bilder trotzdem aber noch. Aus diesem Grunde bin ich auch sofort auf Craig Murphy aufmerksam geworden, als ich durch Zufall eines seiner Bilder in meinem Facebook-Feed gesehen habe.

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Einzigartige Bilder von Andreas Lie


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Andreas Lie erlangte vor allem durch seine Doppelbelichtungsserie „Norwegian Woods“ internationale Anerkennung und Bekanntheit. Bei dieser wunderschönen Serie sind Tiere zu sehen, die mit der norwegischen Landschaft verschmelzen.  Verschneite Berge und dichte Tannenwälder werden zum Fell der in der Gegend ansässigen Wildtiere wie etwa Wölfe, Füchse oder Rehe.

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Einsteigen bitte! –Michael Wolf und Tokios Rush Hour


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Jeder, der in einer Großstadt wohnt, kann sich zumindest annähernd vorstellen, wie unerträglich die Situation der Menschen in den Bildern von Michael Wolf sein muss. Vor allem jetzt in der Sommerzeit sind öffentliche Verkehrsmittel sowieso keine Wohlfühlorte. In Städten mit extrem hohen Bevölkerungsdichten sind sie das prinzipiell nie. Als jemand, der in einer Stadt mit einem super ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz wohnt, in dem sich die Menschenmassen bis auf wenige Ausnahmen meist in Grenzen halten, wird mir beim Anblick der Fotos aus Tokio fast schwindelig. Eingepfercht, die Gesichter an die Scheiben gedrückt und an ihre Grenzen getrieben sehen diese Menschen für mich aus. So etwas auch nur einmal selbst zu erleben kann und will ich mir nicht vorstellen und schon gar nicht es täglich, morgens und abends, durchleben müssen.

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Unter Tieren – Andrius Burba


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Zuerst waren es Hunde unter Wasser, dann Hunde, die sich schütteln, und Katzen, die durch die Lüfte springen, kurz darauf Hunde, die ein Leckerli fangen, und die neueste Idee, die erneut Tierfreunde auf der ganzen Welt begeistert, heißt „Hunde von unten“.
Manchmal frag ich mich wirklich, warum ich nicht auch mal auf so eine geniale Idee komme.  😉

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Lars van den Brink und seine Wimmelbilder


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Ich kenne kaum jemanden, der nicht als Kind mit Begeisterung auf der Suche nach Walter war. Kinder (und Erwachsene wie ich ;)) auf der ganzen Welt sind Fans der rot-weiß gestreift gekleideten Figur mit der charakteristischen Pudelmütze und der schwarzen Brille.

Minutenlang ein und dasselbe Bild anstarren und trotzdem immer wieder Neues darin entdecken – Wimmelbilder üben ohne Frage eine ganz besondere Faszination auf viele Menschen aus.

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Chris de Bode – LensCulture Portrait Foto Award Gewinner


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Foto: Chris de Bode

Was macht ein gutes Portraitfoto aus? Für mich ist Portraitfotografie schwierig und spannend zugleich. Schwierig vor allem, weil die eigene Arbeit  dabei enorm von einem anderen Menschen abhängt und die Harmonie zwischen dem Fotografen und der portraitierten Person der entscheidende Punkt ist. Man kann die Technik noch so gut beherrschen, die beste Ausrüstung zur Verfügung haben und trotzdem am Ende erfolglos bleiben, weil es zwischen dem Fotografen und dem Modell einfach nicht klappt.
Spannend eigentlich aus so ziemlich denselben Gründen! 😉 Aber darüber hinaus fasziniert mich, wie sehr die Stimmung beim Shooting und das Befinden des Modells das Endergebnis beeinflussen kann, wie unglaublich viele unterschiedliche Facetten jedes Modell hat und wie persönlich ein Portraitshooting sein kann.

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