Michel d’Oultremont – Das perfekte Wildtier Foto


Wie schon einmal erwähnt, zählt für mich das Fotografieren von Tieren zu den Königsdisziplinen der Fotografie. Tiere stehen selten still, kümmern sich nicht darum wie du sie gerne positioniert hättest, sie sind unberechenbar und kooperieren meist nicht gern. Vor allem auf Wildtiere trifft das zu, denn diese neigen oft auch noch zusätzlich zu den oben genannten Punkten dazu, vor dem Fotografen zu flüchten oder manchmal auch dazu in Angriff zu gehen.

Fotografen, die sich auf Wildtierfotografie spezialisiert haben, faszinieren mich aus diesem Grunde besonders. Oft liest man in Interviews davon, dass sich diese ganz eigene Tricks und Techniken angeeignet haben, um den Tieren besonders nahe zu kommen, ohne sie zu stören und um sie in möglichst natürlichen Szenarien und Verhaltensweisen ablichten zu können. Wildtier-Fotografen sprechen auch oft davon, dass es egal ist, wie oft man einem Tier in der Wildbahn auf der Spur ist, der Moment, in dem man das Foto macht und dem Tier gegenübersteht, ist immer etwas Außergewöhnliches und Respekteinflößendes.

Ein Video von National Geographic, welches derzeit in aller Munde ist, lässt einen das Besondere und das Magische an der Wildtier-Fotografie ein Stück weit besser erahnen. Das Video handelt von Michel d’Oultremont, einem belgischen Fotografen, der darin die Jagd nach dem perfekten Wildtier- Bild erläutert. Die Aufnahmen sind wunderschön und ich hab sie mir bestimmt drei Mal hintereinander angesehen. Das Video verdeutlicht einem, dass es harte Arbeit und vor allem viel Geduld verlangt, um als Wildtier-Fotograf zu brillieren. Einsames Wandern bei Tag und bei Nacht und stundenlanges Ausharren in der Kälte oder Hitze, nicht wissend, ob man am Ende des Tages mit einem tollen Bild belohnt wird oder nicht…

Mein Respekt für all jene, die sich der Wildtier-Fotografie widmen, ist durch dieses Video auf jeden Fall noch einmal gestiegen!

Mehr Bilder von Michel d’Oultremont findet ihr hier.

Eventtipp: Watched! Surveillance Art & Photography


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Überwachung, Big Data und der gläserne Mensch – das alles sind Schlagworte, die in den letzten Jahren sehr häufig in den Medien auftauchen.
Oftmals werden diese dann von Artikeln über Facebook, Google und Co. begleitet, die jeden unserer Schritte beobachten, sammeln um die bestmöglich gewinnbringend zu monetisieren. Auch Namen wie NSA und Edward Snowden sind den meisten von uns ein Begriff und hinterlassen ein nicht unbedingt gutes Gefühl in der Magengrube.

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Dragana Jurisic – „Yu: The lost country“


Ich kann mich noch erinnern, als ob es gestern gewesen wäre. Obwohl ich nie wirklich selbst davon betroffen war als jemand, der in Österreich aufgewachsen ist und das Privileg hatte ein, zweimal im Jahr ans Meer fahren zu können. Ans Meer in Jugoslawien. Auch für mich fühlt es sich komisch an diesen Namen zu schreiben, obwohl ich Jugoslawien nicht wirklich kennengelernt habe und der Krieg dort zu einer Zeit passierte, an die ich mich nur schlecht erinnern kann. Jung wie ich war, war mein Interesse an Nachrichten und Kriegen nicht wirklich existent. Trotzdem weiß ich noch genau, wie ich damals mit meinen Eltern und meiner Schwester in Rovinj beim Frühstück saß und meine Eltern sich leicht panisch darüber unterhielten, dass wir doch besser den Urlaub frühzeitig abbrechen und zurück nach Österreich fahren sollten.

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Die Spuren der Menschheit…


 “[Wir] kommen von der Natur… Es ist wichtig einen gewissen Respekt gegenüber all dem zu haben, was Natur ist, weil wir mit ihr verbunden sind… Wenn wir die Natur zerstören, zerstören wir auch uns selbst.“ – Edward Burtynsky

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Foto: Edward Burtynsky

Wenn man bedenkt, wie klein ein Mensch ist im Vergleich zur Größe unseres Planeten, so ist es nur schwer vorstellbar, wie sehr wir diesen trotzdem beeinflussen. Seit Jahrtausenden bereichert sich der Mensch an den Ressourcen der Natur. Mit der Zeit hat die Menschheit immer neuere Methoden entwickelt, um an mehr Ressourcen zu gelangen. Es wurden neue Techniken und Maschinen dafür erschaffen. Es sind auch zunehmend mehr von diesen natürlichen Ressourcen erforderlich, um dem sich verändernden Lebensstil der Menschen gerecht zu werden.
Wir verändern den Planeten und hinterlassen unsere Spuren jeden Tag und sind uns dessen oft nicht wirklich bewusst.

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Unequal Scenes


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Drohnenfotografie und die damit immer beliebter werdende Vogelperspektive  sind ohne Frage seit einiger Zeit als deutlicher Trend in der Welt der Fotografie erkennbar.

Kein Wunder, ermöglichen sie einem doch eine Perspektive einzunehmen, welche einem sonst als Mensch eher verwehrt blieb.

Diese neuen Perspektiven sind es auch, die die Arbeit von Johnny Miller ausmachen. Der Fotograf hat sich in seinen letzten Projekten der Drohnenfotografie gewidmet und das, was er fotografiert, sind nicht atemberaubende Landschaften oder spektakuläre Stadtbilder. Er verdeutlicht damit vielmehr die drastischen Kontraste zwischen Arm und Reich.

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Peter Lindbergh


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Foto: Peter Lindbergh

Man sagt, er habe die Supermodels erfunden. Das ist vielleicht etwas drastisch ausgedrückt. Jedoch kann niemand bestreiten, dass das Foto von Peter Lindbergh, welches eine Gruppe von wunderschönen jungen Frauen zeigt, wie sie gemeinsam durch die Straßen von New York ziehen, die Modewelt verändert und das Zeitalter der Supermodels eingeläutet hat. Denn es waren nicht irgendwelche Frauen, sondern Linda Evangelista, Tatjana Patitz, Cindy Crawford, Naomi Campbell und Christy Turlington. Besagtes Bild zierte damals in den frühen 1990ern das Cover der britischen „Vogue“. Es ist bis heute Kult und Peter Lindbergh selbst zählt zu den bedeutendsten Fotografen unserer Zeit. Seine Werke findet man seit Jahrzehnten in allen wichtigen Modezeitschriften. Er hat schon für zahlreiche namhafte Modehäuser gearbeitet und seine Fotos sind aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken.

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Paul Nicklen – der, der mit den Eisbären spricht


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Immer wieder bin ich im Internet beim Recherchieren und Suchen nach inspirierenden Fotografen über Fotos seines Gesichts gestoßen. Rot vor Kälte, Eiskristalle auf den Augenbrauen, die Mütze bis auf die Stirn reichend. Ich wollte mehr über ihn wissen, den verrückten Fotografen, der halb erfroren aus Eislöchern blickt und bin nicht nur von seinen großartigen, beeindruckenden und überwältigenden Naturaufnahmen begeistert, sondern auch von ihm selbst – einem humorvollen und mutigen Menschen. Da der Winter mit den ersten Schneeflocken und klirrender Kälte in Windeseile naht, habe ich für euch als Einstimmung und Inspiration, trotzdem in die Natur zu gehen und – vielleicht ein bisschen weniger die Extreme und Grenzen auslotend – dabei die Kamera nicht zu vergessen. Es gibt viel zu entdecken! Doch macht euch selbst ein Bild davon…

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„Restlicht“ Bernd Nicolaisen


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Für die meisten von uns ist es undenkbar, dass man sich gerne in einer dermaßen kalten und menschenfeindlichen Umgebung wie einer Eishöhle aufhalten kann. Trotzdem, eines lässt sich nicht abstreiten, das ewige Eis und die Gegenden der Welt wo man es finden kann, sind unglaublich faszinierend und wunderschön anzusehen.
Fotos von Eishöhlen, Eisbergen und Eisformationen aller Art mit ihren unzähligen Weiß-, Grau- und vor allem Blautönen haben etwas Magisches und Surreales an sich.
Einer den das Eis besonders fasziniert hat, ist Bernd Nicolaisen.

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SIGMA präsentiert ersten eigenen Kurzfilm


Wir ihr bestimmt alle mitbekommen hat, hat SIGMA vor kurzem ihre Produktpalette erweitert. Um im Videobereich künftig besser vertreten zu sein steigt SIGMA mit einer neuen Produktreihe von Cinema-Objektiven in den Markt ein.

Die Nachfrage nach Objektiven, die eine hohe Auflösung abdecken können steigt ständig und das japanische Unternehmen reagiert darauf. Zuerst wird Sigma zwei Zoom-Objektive für Kameras mit EF- und E-Mount auf den Markt bringen. Diese sind für Auflösungen von 6K und 8K ausgelegt. Im Jahr darauf sollen dann weitere Zoom-Objektive sowie fünf Festbrennweiten folgen.

Nun will SIGMA mit einem ersten eigenen Kurzfilm zeigen, was die Objektive können!

Der Kurzfilm mit dem Namen “blur” zeigt auf überwältigende Weise, dass Menschen, die von einer Sache tief bewegt werden, dazu inspiriert werden, zu fotografieren. Jedes Bild, das dabei entsteht, ist so beeindruckend wie das tägliche Leben. Der Kurzfilm, der bei SIGMA schon seit zwei Jahren in Planung ist wurde von Yu Yamanaka komplett mit den neuen SIGMA Cine-Objektiven gedreht.

Diejenigen, die das jetzt neugierig gemacht hat können gerne auf dieser Seite vorbeischauen: http://www.sigma-global.com/en/about/blur/

Zu sehen gibt es ein Making-of Video und jede menge Insider Infos. Viel Spaß:)

Piper“ – der kleine Pixar-Überflieger


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Heute geht es einmal nicht um Fotografie. Aber um etwas, das mich genauso fasziniert: um Film. Und es gibt im Moment einen, der die Welt im Sturm erobert. Er dauert 6 Minuten, trägt den Namen „Piper“ und stammt aus dem Hause Pixar.

Als am Anfang der Geschichte die ersten Wellen des Meers über den nassen Sand rollten, war ich mir sehr unsicher, ob es sich wirklich um einen animierten Film handelte, so gut ist er gemacht.

 Die Story geht um einen jungen Strandläufer, einer Vogelart, die den Sommer zum Großteil ihrer Zeit an den Küsten im hohen Norden verbringen und im Winter bis nach Neuseeland oder Australien fliegen. Ein Strandläufer wird nur ungefähr 20 Zentimeter groß und ernährt sich damit, dass er mit seinem langen Schnabel im Sand nach Insekten und Muscheln pickt.

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