Martha Cooper


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Die einen empfinden es als Kunst, die anderen als Vandalismus. Ich gehöre eindeutig zu Ersteren. Zumindest, wenn es sich nicht um bloßes Gekritzel handelt, sondern hinter dem Ganzen eine Botschaft, ein Stil oder zumindest eine gewisse Sorgfalt erkennbar ist.
Die Rede ist von Streetart.

Martha Cooper ist in der Streetart- und Graffiti-Szene fast eine Berühmtheit – und das, obwohl sie selbst nicht zu den Urban Artists gehört. Die 77jährige fotografiert schon seit ihrer Kindheit. Sie wusste, ihr zufolge, immer schon, dass das Fotografieren ihre Berufung ist. In den 70er Jahren hatte sie erreicht, was viele sich nur erträumen können: Sie arbeitete als Fotografin für eine namhafte Zeitung. Eines Morgens, auf dem Weg zur Arbeit, fielen ihr die mit Graffiti verzierten Züge New Yorks ins Auge und sie begann, diese zu fotografieren. Ihre Faszination mit dem New York hinter den Kulissen, dem Untergrund und dem sichtbaren Verfall der Stadt nahm dabei jeden Tag zu und sie kündigte schließlich ihren Job bei der New York Post.
New York durchlebte in den 1970ern eine ökonomische und vor allem auch soziale Krise. Große Bevölkerungsschichten wurden mit wenig Perspektiven quasi sich selbst überlassen. Martha meint, dass sie besonders das „Etwas aus Nichts machen“ der Graffiti- und Hip Hop-Kultur zu jener Zeit faszinierte.

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Murray Frederick


Heute möchte ich euch einige Arbeiten des australischen Fotografen Murray Frederick zeigen. Ich bin selbst erst vor kurzem auf ihn gestoßen, bin aber absolut begeistert von seiner kreativen Arbeit. Er studierte Wirtschaft in Sydney, doch nach fünf Jahren Reisen (vor allem in den Mittleren Osten) zog es ihn schließlich viel mehr in Richtung Fotografie und er brachte sich das Handwerk zum Großteil selbst bei.

Frederick ist aber keinesfalls nur für seine fotografischen Arbeiten bekannt. Sein erster halbstündiger Dokumentarfilm „Salt“ brachte ihm 12 Auszeichnungen und internationalen Ruhm bei Filmfestivals im In- und Ausland ein. Der Film führte ihn über Jahre hinweg immer wieder zum Lake Eyre in Zentralaustralien.

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Jack Fusco


Wie ihr in einem meiner vorherigen Beiträge bereits lesen konntet, bin ich ein großer Fan von allem, was mit dem Weltall zu tun hat. Planeten, Sterne, Galaxien – all das hat mich schon immer fasziniert und wird mich auch immer faszinieren.

Viele meiner Lieblingsfotografen sind auch (wenig verwunderlich) solche, die sich auf das Fotografieren vom Nachthimmel spezialisiert haben. Einen, dessen Bilder mich besonders faszinieren, möchte ich euch heute vorstellen.
Der Amerikaner Jack Fusco ist ganz schön viel unterwegs und das hauptsächlich nachts, denn er fotografiert vorwiegend Sternenhimmel. Er klettert dafür auf Berge, wartet stundenlang in der Kälte und reist zu den entlegensten Orten der Welt. Viele seiner Arbeiten sind schon in namhaften Magazinen und Zeitungen veröffentlicht worden und seine Timelapse Videos sind Internethits. Zu Recht, weil seine Fotos meiner Meinung nach unglaublich gut sind und einen sofort in ihren Bann ziehen.

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Daily Overview


Der Overview-Effekt bezeichnet ein Phänomen, das Raumfahrer  erleben, wenn sie zum ersten Mal unseren Planeten Erde vom Weltall aus betrachten. Erstmals wurde der Begriff von Frank White im Jahre 1987 erwähnt. Astronauten die diese einzigartige Erfahrung machen durften, erzählen davon, dass sich dabei ihre Perspektive auf den Planeten Erde und auch auf alle Menschen darauf völlig geändert hat. Sie sprechen davon, dass ihnen dort oben bewusst wurde, wie wertvoll das Leben und unser Planet sind. Sie empfanden tiefe Verbundenheit und auch ein ganz neues Gefühl der Verantwortung gegenüber all dem, was der Planet Erde beherbergt und all dem, was er ist.

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Michel d’Oultremont – Das perfekte Wildtier Foto


Wie schon einmal erwähnt, zählt für mich das Fotografieren von Tieren zu den Königsdisziplinen der Fotografie. Tiere stehen selten still, kümmern sich nicht darum wie du sie gerne positioniert hättest, sie sind unberechenbar und kooperieren meist nicht gern. Vor allem auf Wildtiere trifft das zu, denn diese neigen oft auch noch zusätzlich zu den oben genannten Punkten dazu, vor dem Fotografen zu flüchten oder manchmal auch dazu in Angriff zu gehen.

Fotografen, die sich auf Wildtierfotografie spezialisiert haben, faszinieren mich aus diesem Grunde besonders. Oft liest man in Interviews davon, dass sich diese ganz eigene Tricks und Techniken angeeignet haben, um den Tieren besonders nahe zu kommen, ohne sie zu stören und um sie in möglichst natürlichen Szenarien und Verhaltensweisen ablichten zu können. Wildtier-Fotografen sprechen auch oft davon, dass es egal ist, wie oft man einem Tier in der Wildbahn auf der Spur ist, der Moment, in dem man das Foto macht und dem Tier gegenübersteht, ist immer etwas Außergewöhnliches und Respekteinflößendes.

Ein Video von National Geographic, welches derzeit in aller Munde ist, lässt einen das Besondere und das Magische an der Wildtier-Fotografie ein Stück weit besser erahnen. Das Video handelt von Michel d’Oultremont, einem belgischen Fotografen, der darin die Jagd nach dem perfekten Wildtier- Bild erläutert. Die Aufnahmen sind wunderschön und ich hab sie mir bestimmt drei Mal hintereinander angesehen. Das Video verdeutlicht einem, dass es harte Arbeit und vor allem viel Geduld verlangt, um als Wildtier-Fotograf zu brillieren. Einsames Wandern bei Tag und bei Nacht und stundenlanges Ausharren in der Kälte oder Hitze, nicht wissend, ob man am Ende des Tages mit einem tollen Bild belohnt wird oder nicht…

Mein Respekt für all jene, die sich der Wildtier-Fotografie widmen, ist durch dieses Video auf jeden Fall noch einmal gestiegen!

Mehr Bilder von Michel d’Oultremont findet ihr hier.

Eventtipp: Watched! Surveillance Art & Photography


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Überwachung, Big Data und der gläserne Mensch – das alles sind Schlagworte, die in den letzten Jahren sehr häufig in den Medien auftauchen.
Oftmals werden diese dann von Artikeln über Facebook, Google und Co. begleitet, die jeden unserer Schritte beobachten, sammeln um die bestmöglich gewinnbringend zu monetisieren. Auch Namen wie NSA und Edward Snowden sind den meisten von uns ein Begriff und hinterlassen ein nicht unbedingt gutes Gefühl in der Magengrube.

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Dragana Jurisic – „Yu: The lost country“


Ich kann mich noch erinnern, als ob es gestern gewesen wäre. Obwohl ich nie wirklich selbst davon betroffen war als jemand, der in Österreich aufgewachsen ist und das Privileg hatte ein, zweimal im Jahr ans Meer fahren zu können. Ans Meer in Jugoslawien. Auch für mich fühlt es sich komisch an diesen Namen zu schreiben, obwohl ich Jugoslawien nicht wirklich kennengelernt habe und der Krieg dort zu einer Zeit passierte, an die ich mich nur schlecht erinnern kann. Jung wie ich war, war mein Interesse an Nachrichten und Kriegen nicht wirklich existent. Trotzdem weiß ich noch genau, wie ich damals mit meinen Eltern und meiner Schwester in Rovinj beim Frühstück saß und meine Eltern sich leicht panisch darüber unterhielten, dass wir doch besser den Urlaub frühzeitig abbrechen und zurück nach Österreich fahren sollten.

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Die Spuren der Menschheit…


 “[Wir] kommen von der Natur… Es ist wichtig einen gewissen Respekt gegenüber all dem zu haben, was Natur ist, weil wir mit ihr verbunden sind… Wenn wir die Natur zerstören, zerstören wir auch uns selbst.“ – Edward Burtynsky

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Foto: Edward Burtynsky

Wenn man bedenkt, wie klein ein Mensch ist im Vergleich zur Größe unseres Planeten, so ist es nur schwer vorstellbar, wie sehr wir diesen trotzdem beeinflussen. Seit Jahrtausenden bereichert sich der Mensch an den Ressourcen der Natur. Mit der Zeit hat die Menschheit immer neuere Methoden entwickelt, um an mehr Ressourcen zu gelangen. Es wurden neue Techniken und Maschinen dafür erschaffen. Es sind auch zunehmend mehr von diesen natürlichen Ressourcen erforderlich, um dem sich verändernden Lebensstil der Menschen gerecht zu werden.
Wir verändern den Planeten und hinterlassen unsere Spuren jeden Tag und sind uns dessen oft nicht wirklich bewusst.

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Unequal Scenes


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Drohnenfotografie und die damit immer beliebter werdende Vogelperspektive  sind ohne Frage seit einiger Zeit als deutlicher Trend in der Welt der Fotografie erkennbar.

Kein Wunder, ermöglichen sie einem doch eine Perspektive einzunehmen, welche einem sonst als Mensch eher verwehrt blieb.

Diese neuen Perspektiven sind es auch, die die Arbeit von Johnny Miller ausmachen. Der Fotograf hat sich in seinen letzten Projekten der Drohnenfotografie gewidmet und das, was er fotografiert, sind nicht atemberaubende Landschaften oder spektakuläre Stadtbilder. Er verdeutlicht damit vielmehr die drastischen Kontraste zwischen Arm und Reich.

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Peter Lindbergh


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Foto: Peter Lindbergh

Man sagt, er habe die Supermodels erfunden. Das ist vielleicht etwas drastisch ausgedrückt. Jedoch kann niemand bestreiten, dass das Foto von Peter Lindbergh, welches eine Gruppe von wunderschönen jungen Frauen zeigt, wie sie gemeinsam durch die Straßen von New York ziehen, die Modewelt verändert und das Zeitalter der Supermodels eingeläutet hat. Denn es waren nicht irgendwelche Frauen, sondern Linda Evangelista, Tatjana Patitz, Cindy Crawford, Naomi Campbell und Christy Turlington. Besagtes Bild zierte damals in den frühen 1990ern das Cover der britischen „Vogue“. Es ist bis heute Kult und Peter Lindbergh selbst zählt zu den bedeutendsten Fotografen unserer Zeit. Seine Werke findet man seit Jahrzehnten in allen wichtigen Modezeitschriften. Er hat schon für zahlreiche namhafte Modehäuser gearbeitet und seine Fotos sind aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken.

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