Michel d’Oultremont – Das perfekte Wildtier Foto


Wie schon einmal erwähnt, zählt für mich das Fotografieren von Tieren zu den Königsdisziplinen der Fotografie. Tiere stehen selten still, kümmern sich nicht darum wie du sie gerne positioniert hättest, sie sind unberechenbar und kooperieren meist nicht gern. Vor allem auf Wildtiere trifft das zu, denn diese neigen oft auch noch zusätzlich zu den oben genannten Punkten dazu, vor dem Fotografen zu flüchten oder manchmal auch dazu in Angriff zu gehen.

Fotografen, die sich auf Wildtierfotografie spezialisiert haben, faszinieren mich aus diesem Grunde besonders. Oft liest man in Interviews davon, dass sich diese ganz eigene Tricks und Techniken angeeignet haben, um den Tieren besonders nahe zu kommen, ohne sie zu stören und um sie in möglichst natürlichen Szenarien und Verhaltensweisen ablichten zu können. Wildtier-Fotografen sprechen auch oft davon, dass es egal ist, wie oft man einem Tier in der Wildbahn auf der Spur ist, der Moment, in dem man das Foto macht und dem Tier gegenübersteht, ist immer etwas Außergewöhnliches und Respekteinflößendes.

Ein Video von National Geographic, welches derzeit in aller Munde ist, lässt einen das Besondere und das Magische an der Wildtier-Fotografie ein Stück weit besser erahnen. Das Video handelt von Michel d’Oultremont, einem belgischen Fotografen, der darin die Jagd nach dem perfekten Wildtier- Bild erläutert. Die Aufnahmen sind wunderschön und ich hab sie mir bestimmt drei Mal hintereinander angesehen. Das Video verdeutlicht einem, dass es harte Arbeit und vor allem viel Geduld verlangt, um als Wildtier-Fotograf zu brillieren. Einsames Wandern bei Tag und bei Nacht und stundenlanges Ausharren in der Kälte oder Hitze, nicht wissend, ob man am Ende des Tages mit einem tollen Bild belohnt wird oder nicht…

Mein Respekt für all jene, die sich der Wildtier-Fotografie widmen, ist durch dieses Video auf jeden Fall noch einmal gestiegen!

Mehr Bilder von Michel d’Oultremont findet ihr hier.

Martin Stranka und die geretteten Tiere.


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Ich bin Tierliebhaberin, durch und durch. Am liebsten würde ich irgendwo eine riesige Fläche Land kaufen und dort ein Zuhause für Tiere in Not schaffen. Ich bin außerdem ein großer Fan von Tierfotografie.

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Alex Bernasconi zeigt uns die Welt der Pinguine


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Die Antarktis ist für die meisten Menschen ein Mysterium. Die wenigsten waren bereits dort oder können sich auch nur annähernd vorstellen, dort einmal hinzureisen. Denn nüchtern betrachtet ist die Antarktis für den Menschen eindeutig kein gemütlicher Ort. Karg, kalt und unwirtlich. Es war definitiv nicht der Plan der Natur, dass sich der Mensch am Südpol ansiedelt und das hat er auch nie getan. Bis heute leben am Südpol nur Menschen, die sich dort zu Forschungszwecken aufhalten.
Ganz anders sieht es jedoch für jene Geschöpfe aus, die in der Antarktis heimisch sind. So wie Pinguine. Die fühlen sich in der Antarktis wohl und leben dort in riesigen Kolonien. Alex Bernasconi, ein weltweit erfolgreicher Natur- und Tierfotograf aus Italien, zeigt in seinen imposanten Bildern aus der Antarktis, wie unglaublich groß und faszinierend diese Pinguin Kolonien sind.

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Konsta Punkka – der finnische Tierflüsterer


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Foto: Konsta Punkka

Konsta Punkka. Für unseren Ort ein ungewöhnlicher Name, der einem ungewöhnlichen 21-jährigen Finnen gehört. In Zeitschriften und Magazinen, sowie in diversen Artikeln und Blogs im Internet wird er seit ein paar Monaten als Tierflüsterer mit Kamera und Naturfotograf, der den Tieren in die Seele blickt, bejubelt. Sein Instagram-Account unterstreicht den Erfolg der subtilen Emotionalität, die Konstas Fotos von den Tieren aufweisen. Dieser weist im Moment nämlich 940.000 Follower auf – Tendenz steigend.

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Endlich Schnee


Seit Wochen bin ich ganz verzweifelt auf der Suche nach dem Winter, dem Schnee, der auf den Bäumen liegt, den Eiszapfen, die von den Hausdächern hängen, den Kindern, die mit ihren Schneeschuhen und Rodeln in der Winterlandschaft wandern. Alles, was ich bis jetzt gefunden habe, waren traurige Landschaften, braune Wiesen und alles andere als eine märchenhaft  winterliche Stimmung.

Als ich gestern Abend müde in mein Bett gefallen bin und den letzten Blick aus dem Fenster gewagt habe, war das Bild noch ein ganz anderes als heute Morgen. Über Nacht hat uns das erste Mal diesen Winter der Schnee überrascht. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind, so wie ich mich jeden Winter aufs Neue freue, wenn plötzlich alles weiß ist.

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Happy End für Pumpkin die Waschbärin


Tiere als Instagram Stars sind inzwischen kein neues Phänomen mehr. Wir haben euch schon von Mack dem Mops und Gandalf der Katze erzählt, die als reisende Haustiere erfolgreich sind und ihren Besitzern damit so einiges an Geld einbringen. Heute stellen wir euch einen weiteren Stern am Instagram Himmel vor: Pumpkin die Waschbärin.

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Ein Nachmittag mit Herr Nilson


 Wer kennt ihn nicht? Pippi Langstrumpfs Herr Nilson. Herr Nilson wurde von einem Totenkopfäffchen gespielt, einem kleinen, zarten Primaten, der normalerweise in den warmen Gefilden von Mittel- und Südamerika in großen Gruppen zu finden ist. Nun – mein Kontostand erlaubt zwar keine Reise in den lateinamerikanischen Sommer, aber für einen Besuch im städtischen Zoo hat er gereicht.

Nicht nur die Lust auf Frischluft, wunderbare Gesellschaft und das Bedürfnis, bei einem Spaziergang durch den grauen Winter die Kälte trotzdem nicht zu spüren, haben mich zu dem kleinen Ausflug geführt, sondern auch der Neuzugang meiner Objektivsammlung – das SIGMA 50-100mm f/1.8 DC HSM. Die Superlinse stammt aus der Art-Familie und wurde für APS-C Kameras entwickelt. Sie liegt im mittleren Telebereich und überzeugt mit ihrer Offenblende von 1.8 über den gesamten Brennweitenbereich. Wie ihr euch denken könnt, ist sie prädestiniert für fotografische Ausflüge, wie einem Zoobesuch. Durch die große Brennweite kann man selbst Raubkatzen, wie Geparden, ganz nah an sich heranholen.

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APOY Foto Award 2016 – Penny Halsall ist die Siegerin


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Foto: Stuart Stevenson

Ich bin ein großer Fan von Foto Awards aller Art und freue mich jedes Mal wenn wieder ein Wettbewerb stattgefunden hat und die Gewinner verkündet werden. Es gibt mehrere Gründe für meine Begeisterung, aber einer der Hauptgründe ist auf jeden Fall, dass ich durch solche Awards oft auf mir völlig unbekannte Fotokünstler stoße und mich inspirieren lassen kann. Vor wenigen Tagen wurde die Siegerin des“ Amateur Photographer of the year Award 2016“ (APOY) gekürt. Dieser Wettbewerb, der seit Jahren von SIGMA Imaging UK gesponsert wird, läuft über einen Zeitraum von 8 Monaten von März bis Oktober und es gilt 8 Runden zu absolvieren. Den APOY Award gibt es bereits seit 19 Jahren. Angefangen hat alles damit, dass das Amateur Photographer Magazin sich dazu entschloss den zahlreichen Fotos, welche sie von ihren Lesern jedes Jahr erhalten haben, eine Bühne zu bieten.

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