Nature Photo Blog


 32 Naturfotografen, ein Foto am Tag, und das 365 Tage im Jahr. Das ist das Konzept des Nature Photo Blogs und ich zähle wahrscheinlich zu seinen größten Fans. Inzwischen ist es fast zu einem Ritual geworden: Jeden Morgen, wenn ich meinen Laptop hochfahre oder mein Smartphone einschalte, schaue ich zuerst mal beim Nature Photo Blog oder auf der Facebook-Seite des Fotografenkollektivs vorbei.

Wunderschöne Naturaufnahmen aus 32 verschiedenen Perspektiven, in 32 unterschiedlichen Stilen und Ecken der Welt, das ist genau mein Geschmack. Das Beste für mich ist, dass ich dabei oft auf ganz neue Ideen und Möglichkeiten stoße, wie ich an ein Motiv herangehen kann und wie sehr sich auch ähnliche Motive am Ende unterscheiden können.

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Frederik Buyckx


Den größten Fotografie-Wettbewerb der Welt gewinnen, das bedeutet vor allem eines: weltweiter Ruhm, Anerkennung und eine unglaubliche Bühne für die eigenen Werke. Wenn man zu den zehn FotografInnen gehört, die am Ende mit einem der zehn Sony World Photography Kategorie-Preisen ausgezeichnet werden, weiß man, dass man sich damit gegen abertausende andere Fotografen auf der ganzen Welt durchgesetzt hat. 227.595 Bilder wurden dieses Jahr eingereicht und einer, der zu den glücklichen Gewinnern zählt, ist der erst 32jährige Freelance-Fotograf Frederik Buyckx aus Belgien.

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Espresso, Sonne und bunte Häuser


Über Ostern, so schrieb letztens eine Zeitung, sei die beste Zeit, um Venedig und seine kleinen Nachbarinseln zu besuchen. Venedig…  “First time here?“, fragte mich jemand. Nein. For another time. Aber das schöne Venezia allein genügte diesmal nicht ganz – ich hatte nach dem grauen Winter Sehnsucht nach so vielen Farben wie möglich. Also fuhr ich mit der Fähre weiter bis nach Burano. Die Insel ist schon aus weiter Entfernung zu erkennen. Der schiefe Campanile und die bunten Häuser des winzigen Inselstädtchens strahlen einem von weitem entgegen.

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Ostern in China


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Für mich war es wieder mal so weit das Land zu verlassen und meine freien Tage in der Ferne zu verbringen. Wie ihr ja wisst, sind meine Kamera und ich allzeit bereit in den nächsten Zug, Fernbus oder Flugzeug zu steigen und andere Länder zu erkunden.

Diesmal ging es, eher durch Zufall als große Überlegungen, nach China. (An dieser Stelle Danke an diverse Flugplattformen, bei welchen man sehr einfach und schnell die besten Angebote findet.)

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Alex Bernasconi zeigt uns die Welt der Pinguine


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Die Antarktis ist für die meisten Menschen ein Mysterium. Die wenigsten waren bereits dort oder können sich auch nur annähernd vorstellen, dort einmal hinzureisen. Denn nüchtern betrachtet ist die Antarktis für den Menschen eindeutig kein gemütlicher Ort. Karg, kalt und unwirtlich. Es war definitiv nicht der Plan der Natur, dass sich der Mensch am Südpol ansiedelt und das hat er auch nie getan. Bis heute leben am Südpol nur Menschen, die sich dort zu Forschungszwecken aufhalten.
Ganz anders sieht es jedoch für jene Geschöpfe aus, die in der Antarktis heimisch sind. So wie Pinguine. Die fühlen sich in der Antarktis wohl und leben dort in riesigen Kolonien. Alex Bernasconi, ein weltweit erfolgreicher Natur- und Tierfotograf aus Italien, zeigt in seinen imposanten Bildern aus der Antarktis, wie unglaublich groß und faszinierend diese Pinguin Kolonien sind.

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Ein Fotospaziergang durch die Gassen Marrakeshs


Hallo ihr Lieben,

Auch der heutige Fotospaziergang bringt uns wieder in die rote Stadt oder die Perle des Südens – besser bekannt als Marrakesch. Ich kann nicht oft genug sagen, wie sehr mich diese Stadt gefesselt hat. Ich weiß nicht, ob ihr das Gefühl kennt, aber manche Orte sind einfach anders. Sie versprühen ihren Zauber, und ohne es zu merken wird man in ihren Bann gezogen.

Noch nicht viele Städte haben mich in gleichem Maße entzückt wie diese. Neben Istanbul und Hanoi gehört Marrakesch ganz eindeutig zu meinen Fotostädten!

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Russland – fotografiert von Frank Herfort


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Schon als kleines Kind war ich von Russland fasziniert. Vielleicht war es der Einfluss, den die alten russischen Märchen auf mich ausübten, oder vielleicht auch der Grund, dass ich eigentlich nichts über Russland wusste, oder besser gesagt, bis jetzt noch sehr wenig über das echte Russland weiß.
Als Kind hatte ich ein verschneites Märchenland vor Augen, sobald ich an Russland dachte, ein Land, wo die Menschen in dicke Felldecken gehüllt auf Pferdeschlitten durch die verschneite Landschaft fahren. Als ich älter wurde, las ich viele Klassiker der russischen Literatur wie Anna Karenina,  Die Möwe und viele andere.  Ich hatte eine sehr romantische Vorstellung von Russland, aber je älter ich wurde, desto bewusster wurde mir, dass diese Vorstellung nicht unbedingt der Realität entsprach. Aber um ehrlich zu sein, bis heute weiß ich nicht viel über Russland und leider habe ich es immer noch nicht dorthin geschafft.

Vor einigen Tagen habe ich einen Artikel über Frank Herfort gefunden.

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Jardin Majorelle – Der Blaue Garten


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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch noch mehr Eindrücke von meinen Tagen in Marrakesch geben. Nach dem Djemaa el Fna, auf dem einem auf jedem Schritt 1000 Eindrücke von Schlangenbeschwörern bis hin zu mobilen Lokalen und einzigartigen Gerüchen entgegen kommen, und den Souks, einer eindrucksvollen Ansammlung interessanter Handwerke, gibt es natürlich noch viel mehr zu sehen.

Ein anderes meiner absoluten Highlights war der Jardin Majorelle oder der Blaue Garten. Dieser wurde vom französischen Maler Jacques Majorelle 1923 angelegt. Heute sind der Maler und seine Kunst weitgehend in Vergessenheit geraten, der Garten gehört jedoch zu einem der sehenswertesten Orte der Stadt.

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Inge Morath


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Foto: Inge Morath

„Fotografie ist ein seltsames Phänomen. Trotz der Verwendung dieses technischen Geräts erzeugt die Kamera, nein zwei Fotografen, selbst wenn sie zur selben Zeit am selben Ort gewesen sind, dieselben Bilder. Von Anfang an ist also die persönliche Vision normalerweise immer schon da; das Ergebnis einer besonderen Chemie zwischen Hintergrund und Emotionen, Traditionen und ihrer Ablehnung, zwischen Vernunft und Voyeurismus. Man vertraut seinem Auge und kann nicht anders, als seine Seele zu entblößen. Aus reiner Notwendigkeit heraus findet die Vision die passende Form, um dieser Ausdruck zu verleihen.“

Inge Morath, Life as a Photographer, 1999

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Marrakech mit dem SIGMA 24-105mm F4 DG OS HSM | Art


Dieses Jahr war es für mich schon im Jänner an der Zeit, mich ins Flugzeug zu setzen und für ein paar Tage dem Alltag zu entfliehen. Ich wollte in eine Stadt, in der ich nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit eile, sondern einfach die Atmosphäre genießen kann. Ich wollte durch die engen Gassen und belebten Plätze wandern und hatte Lust, ein paar Sonnenstrahlen zu tanken und auf netten Dachterrassen einen einzigartigen Blick zu erhaschen. Guter Kaffee und Tee, frischgepresste Säfte, andersartige Küche, sorgfältige Handarbeit und wunderschöne Farben…. Ein paar Tage in Marrakech, der „roten Stadt“, der „Perle des Südens“ haben all das für mich vereint!

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