Michel d’Oultremont – Das perfekte Wildtier Foto


Wie schon einmal erwähnt, zählt für mich das Fotografieren von Tieren zu den Königsdisziplinen der Fotografie. Tiere stehen selten still, kümmern sich nicht darum wie du sie gerne positioniert hättest, sie sind unberechenbar und kooperieren meist nicht gern. Vor allem auf Wildtiere trifft das zu, denn diese neigen oft auch noch zusätzlich zu den oben genannten Punkten dazu, vor dem Fotografen zu flüchten oder manchmal auch dazu in Angriff zu gehen.

Fotografen, die sich auf Wildtierfotografie spezialisiert haben, faszinieren mich aus diesem Grunde besonders. Oft liest man in Interviews davon, dass sich diese ganz eigene Tricks und Techniken angeeignet haben, um den Tieren besonders nahe zu kommen, ohne sie zu stören und um sie in möglichst natürlichen Szenarien und Verhaltensweisen ablichten zu können. Wildtier-Fotografen sprechen auch oft davon, dass es egal ist, wie oft man einem Tier in der Wildbahn auf der Spur ist, der Moment, in dem man das Foto macht und dem Tier gegenübersteht, ist immer etwas Außergewöhnliches und Respekteinflößendes.

Ein Video von National Geographic, welches derzeit in aller Munde ist, lässt einen das Besondere und das Magische an der Wildtier-Fotografie ein Stück weit besser erahnen. Das Video handelt von Michel d’Oultremont, einem belgischen Fotografen, der darin die Jagd nach dem perfekten Wildtier- Bild erläutert. Die Aufnahmen sind wunderschön und ich hab sie mir bestimmt drei Mal hintereinander angesehen. Das Video verdeutlicht einem, dass es harte Arbeit und vor allem viel Geduld verlangt, um als Wildtier-Fotograf zu brillieren. Einsames Wandern bei Tag und bei Nacht und stundenlanges Ausharren in der Kälte oder Hitze, nicht wissend, ob man am Ende des Tages mit einem tollen Bild belohnt wird oder nicht…

Mein Respekt für all jene, die sich der Wildtier-Fotografie widmen, ist durch dieses Video auf jeden Fall noch einmal gestiegen!

Mehr Bilder von Michel d’Oultremont findet ihr hier.

Zarte Frühlingsboten


Die ersten warmen Sonnenstrahlen, die ersten bunten Farbtupfer in der noch braunen Rasenfläche im Park, das erste Mal Lust auf ein Eis, den ersten Kaffee draußen sitzend genießend am Markt – der Frühling kommt.

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27 Frames – Profifotografen & Einwegkameras – ein wunderschönes Projekt


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Eine Idee, die zum Experiment wurde. Der Wunsch, wieder ein Stückchen weiter weg von der Hochglanz-Perfektion eines Instagram-Accounts zu rücken und dem Wesentlichen wieder näher zu kommen…

So ging es Matt Titone, der ein ganz besonderes Kunstprojekt ins Leben rief – er schickte ein paar Einwegkameras auf die Reise zu einigen seiner Lieblingsfotografen. Diese sollten damit – ohne auch nur das kleinste Etwas selbst einstellen zu können – Fotos fabrizieren

Viele ließen sich auf das Experiment ein. Das Ergebnis präsentiert Titone in der Galerie „Think Tank Gallery“ in Los Angeles als Ausstellung, die den Namen „27 Frames“trägt.

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Martin Stranka und die geretteten Tiere.


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Ich bin Tierliebhaberin, durch und durch. Am liebsten würde ich irgendwo eine riesige Fläche Land kaufen und dort ein Zuhause für Tiere in Not schaffen. Ich bin außerdem ein großer Fan von Tierfotografie.

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Alex Bernasconi zeigt uns die Welt der Pinguine


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Die Antarktis ist für die meisten Menschen ein Mysterium. Die wenigsten waren bereits dort oder können sich auch nur annähernd vorstellen, dort einmal hinzureisen. Denn nüchtern betrachtet ist die Antarktis für den Menschen eindeutig kein gemütlicher Ort. Karg, kalt und unwirtlich. Es war definitiv nicht der Plan der Natur, dass sich der Mensch am Südpol ansiedelt und das hat er auch nie getan. Bis heute leben am Südpol nur Menschen, die sich dort zu Forschungszwecken aufhalten.
Ganz anders sieht es jedoch für jene Geschöpfe aus, die in der Antarktis heimisch sind. So wie Pinguine. Die fühlen sich in der Antarktis wohl und leben dort in riesigen Kolonien. Alex Bernasconi, ein weltweit erfolgreicher Natur- und Tierfotograf aus Italien, zeigt in seinen imposanten Bildern aus der Antarktis, wie unglaublich groß und faszinierend diese Pinguin Kolonien sind.

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Fotospaziergang mit dem Sigma 70-200 mm F2,8 EX DG OS HSM


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Hallo ihr Lieben,

Nachdem mich meine letzten Fotospaziergänge und Erfahrungsberichte durch die Gassen von Marrakesch geführt haben, war es diese Woche wieder einmal an Zeit, die heimischen Wälder zu durchforsten. Der Winter ist am abklingen, die Sonne traut sich wieder für mehrere Stunden nach draußen und die Strahlen scheinen wieder wärmer auf die Haut. Der letzte Schnee ist am Schmelzen, und ab und zu sieht man schon kleine grüne Blätter und Gräser hervorkommen.

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Konsta Punkka – der finnische Tierflüsterer


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Foto: Konsta Punkka

Konsta Punkka. Für unseren Ort ein ungewöhnlicher Name, der einem ungewöhnlichen 21-jährigen Finnen gehört. In Zeitschriften und Magazinen, sowie in diversen Artikeln und Blogs im Internet wird er seit ein paar Monaten als Tierflüsterer mit Kamera und Naturfotograf, der den Tieren in die Seele blickt, bejubelt. Sein Instagram-Account unterstreicht den Erfolg der subtilen Emotionalität, die Konstas Fotos von den Tieren aufweisen. Dieser weist im Moment nämlich 940.000 Follower auf – Tendenz steigend.

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Jardin Majorelle – Der Blaue Garten


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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch noch mehr Eindrücke von meinen Tagen in Marrakesch geben. Nach dem Djemaa el Fna, auf dem einem auf jedem Schritt 1000 Eindrücke von Schlangenbeschwörern bis hin zu mobilen Lokalen und einzigartigen Gerüchen entgegen kommen, und den Souks, einer eindrucksvollen Ansammlung interessanter Handwerke, gibt es natürlich noch viel mehr zu sehen.

Ein anderes meiner absoluten Highlights war der Jardin Majorelle oder der Blaue Garten. Dieser wurde vom französischen Maler Jacques Majorelle 1923 angelegt. Heute sind der Maler und seine Kunst weitgehend in Vergessenheit geraten, der Garten gehört jedoch zu einem der sehenswertesten Orte der Stadt.

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Inge Morath


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Foto: Inge Morath

„Fotografie ist ein seltsames Phänomen. Trotz der Verwendung dieses technischen Geräts erzeugt die Kamera, nein zwei Fotografen, selbst wenn sie zur selben Zeit am selben Ort gewesen sind, dieselben Bilder. Von Anfang an ist also die persönliche Vision normalerweise immer schon da; das Ergebnis einer besonderen Chemie zwischen Hintergrund und Emotionen, Traditionen und ihrer Ablehnung, zwischen Vernunft und Voyeurismus. Man vertraut seinem Auge und kann nicht anders, als seine Seele zu entblößen. Aus reiner Notwendigkeit heraus findet die Vision die passende Form, um dieser Ausdruck zu verleihen.“

Inge Morath, Life as a Photographer, 1999

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Fotowanderung in den verschneiten Bergen


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Nach dem ersten langersehnten Schneefall hielt ich es letztes Wochenende nicht mehr länger in der Wohnung aus. Um möglichst leicht und flexibel bepackt zu sein, entschied ich mich diesmal seit Langem wieder einmal für mein kompaktes Allround-Objektiv, das SIGMA 17-50mm f/2.8 EX DC OS HSM. Dadurch hatte ich eine wunderbare Brennweitenpalette, die für jedes Motiv perfekt passt. Durch die lichtstarke, durchgängige Offenblende von 2.8 bekommt man trotz APSC-Kamera schöne Bokehs und eine tolle Tiefenunschärfe zustande.

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