Das Spiel mit dem Unsichtbaren


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Es waren die Bilder – sanfte Blautöne, Eis und Wasser, die Arktis –, über die ich letztens wieder sehr zufällig gestolpert und hängen geblieben bin. Fotografien, die von einer New Yorker Fotografin und Umweltaktivistin namens Diane Tuft stammen. Seit 1998 dokumentiert sie fotografisch die Schönheit und Fragilität unseres Planeten und unserer Umwelt. Zuvor hatte sie ihren Fokus mehr auf Multimedia gelegt.

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Murray Frederick


Heute möchte ich euch einige Arbeiten des australischen Fotografen Murray Frederick zeigen. Ich bin selbst erst vor kurzem auf ihn gestoßen, bin aber absolut begeistert von seiner kreativen Arbeit. Er studierte Wirtschaft in Sydney, doch nach fünf Jahren Reisen (vor allem in den Mittleren Osten) zog es ihn schließlich viel mehr in Richtung Fotografie und er brachte sich das Handwerk zum Großteil selbst bei.

Frederick ist aber keinesfalls nur für seine fotografischen Arbeiten bekannt. Sein erster halbstündiger Dokumentarfilm „Salt“ brachte ihm 12 Auszeichnungen und internationalen Ruhm bei Filmfestivals im In- und Ausland ein. Der Film führte ihn über Jahre hinweg immer wieder zum Lake Eyre in Zentralaustralien.

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Jack Fusco


Wie ihr in einem meiner vorherigen Beiträge bereits lesen konntet, bin ich ein großer Fan von allem, was mit dem Weltall zu tun hat. Planeten, Sterne, Galaxien – all das hat mich schon immer fasziniert und wird mich auch immer faszinieren.

Viele meiner Lieblingsfotografen sind auch (wenig verwunderlich) solche, die sich auf das Fotografieren vom Nachthimmel spezialisiert haben. Einen, dessen Bilder mich besonders faszinieren, möchte ich euch heute vorstellen.
Der Amerikaner Jack Fusco ist ganz schön viel unterwegs und das hauptsächlich nachts, denn er fotografiert vorwiegend Sternenhimmel. Er klettert dafür auf Berge, wartet stundenlang in der Kälte und reist zu den entlegensten Orten der Welt. Viele seiner Arbeiten sind schon in namhaften Magazinen und Zeitungen veröffentlicht worden und seine Timelapse Videos sind Internethits. Zu Recht, weil seine Fotos meiner Meinung nach unglaublich gut sind und einen sofort in ihren Bann ziehen.

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Nature Photo Blog


 32 Naturfotografen, ein Foto am Tag, und das 365 Tage im Jahr. Das ist das Konzept des Nature Photo Blogs und ich zähle wahrscheinlich zu seinen größten Fans. Inzwischen ist es fast zu einem Ritual geworden: Jeden Morgen, wenn ich meinen Laptop hochfahre oder mein Smartphone einschalte, schaue ich zuerst mal beim Nature Photo Blog oder auf der Facebook-Seite des Fotografenkollektivs vorbei.

Wunderschöne Naturaufnahmen aus 32 verschiedenen Perspektiven, in 32 unterschiedlichen Stilen und Ecken der Welt, das ist genau mein Geschmack. Das Beste für mich ist, dass ich dabei oft auf ganz neue Ideen und Möglichkeiten stoße, wie ich an ein Motiv herangehen kann und wie sehr sich auch ähnliche Motive am Ende unterscheiden können.

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Frederik Buyckx


Den größten Fotografie-Wettbewerb der Welt gewinnen, das bedeutet vor allem eines: weltweiter Ruhm, Anerkennung und eine unglaubliche Bühne für die eigenen Werke. Wenn man zu den zehn FotografInnen gehört, die am Ende mit einem der zehn Sony World Photography Kategorie-Preisen ausgezeichnet werden, weiß man, dass man sich damit gegen abertausende andere Fotografen auf der ganzen Welt durchgesetzt hat. 227.595 Bilder wurden dieses Jahr eingereicht und einer, der zu den glücklichen Gewinnern zählt, ist der erst 32jährige Freelance-Fotograf Frederik Buyckx aus Belgien.

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Fotospaziergang durch den Tier- und Wildpark


Der Frühlingsbeginn nach dem Winter ist mitunter die schönste Zeit im Jahr! Wenn die ersten Sonnenstrahlen herauskommen und die Tierwelt Nachwuchs bekommt, lohnt sich ein Schlendern durch die Natur umso mehr. Was gibt es dabei Schöneres als einen Spaziergang durch Tier- und Wildparks? Wiedermal der perfekte Zeitpunkt, um meine Kamera auszupacken, die Momente festzuhalten und die Natur in vollen Zügen zu genießen!

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Daily Overview


Der Overview-Effekt bezeichnet ein Phänomen, das Raumfahrer  erleben, wenn sie zum ersten Mal unseren Planeten Erde vom Weltall aus betrachten. Erstmals wurde der Begriff von Frank White im Jahre 1987 erwähnt. Astronauten die diese einzigartige Erfahrung machen durften, erzählen davon, dass sich dabei ihre Perspektive auf den Planeten Erde und auch auf alle Menschen darauf völlig geändert hat. Sie sprechen davon, dass ihnen dort oben bewusst wurde, wie wertvoll das Leben und unser Planet sind. Sie empfanden tiefe Verbundenheit und auch ein ganz neues Gefühl der Verantwortung gegenüber all dem, was der Planet Erde beherbergt und all dem, was er ist.

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Zack Seckler weckt die Sommerlust und die Lachmuskeln


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Über Zack Seckler bin ich ganz zufällig gestoßen und hängen geblieben. Seckler hat Humor, viel Humor. Das merkt man auf den ersten Blick. Und einen außergewöhnlichen Bildstil. Seine Fotos haben etwas Skurriles, etwas Fantastisches. Und die Farben sind cremig wie Eis.

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Ein Objektiv im Härtetest – das SIGMA Art 50-100mm f/1.8 DC HSM


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Wie ihr euch vielleicht noch erinnern könnt, wurde das SIGMA Art 50-100mm f/1.8 DC HSM  bereits zwei Mal ausführlich in verschiedenen Bedingungen von uns getestet. Nun folgt der dritte Praxistest. Beim ersten Mal habe ich das Objektiv bei einem Zoobesuch dabeigehabt, beim zweiten Mal bei einem Spaziergang durch die Nacht auf der Suche nach den bunt leuchtenden Stadtlichtern, die ich auf meinen Kamerasensor einfangen wollte.

Nun wollte ich beim Fotografieren bei Tageslicht am frühen Nachmittag mit bewölktem Himmel draußen in einem Zimmer mit großen Fenstern herausfinden, wie es um die Abbildungsqualität des Objektivs steht. Zudem werde ich in diesem Beitrag diverse Pluspunkte, aber auch kleine Nachteile des Objektivs aus meiner Sicht und Erfahrung schildern.

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Alles bunt


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Ich lebe inzwischen seit einigen Jahren in der Stadt. Und immer wieder ist es für mich wie ein Wunder, wenn von einem Tag auf den anderen der Frühling den Winter verbannt hat. Am Tag zuvor ist noch alles grau in grau – die Häuser, die Straßen, der Himmel und die Kleidung der Menschen, die ihre Wege draußen so schnell wie möglich erledigen wollen, um sich im Inneren ihrer gemütlichen Wohnungen wieder aufzuwärmen. Und am Morgen danach scheint die Sonne, den Wintermantel noch einen Tag länger anzuziehen ist auf einmal keine Option mehr und durch das Fenster lachen die wie durch Zauberhand bunt blühenden Büsche und Bäume und scheinen einen noch mehr zu ermutigen, die Jeansjacke und die Sonnenbrille aus dem Schrank zu kramen.

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