Vergleich: 35mm Festbrennweite vs. 50mm Festbrennweite


Wann wird welches Objektiv verwendet? Das SIGMA 35mm DG f/1.4 Art wurde euch schon vorgestellt. Heute möchte ich das SIGMA 50mm DG HSM f/1.4 im Vergleich mit der 35mm Brennweite näher betrachten. Was eignet sich besser als ein perfekter Vergleich mit einem Rundgang durch den Rummel und all seinen bunten Farben? Ich nehm’ euch mit!

Untwergs war ich übrigens mit meiner Canon 5D Mark III

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35mm Objektiv

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Das SIGMA 50mm F1,4 DG HSM | Art unter der Lupe


Hallo ihr Lieben,

Wie vielleicht viele von euch schon bemerkt haben, habe ich zwei Objektive, die mich die meiste Zeit begleiten. Diese beiden Optiken haben mich noch nie enttäuscht und sind bei jeder Gelegenheit eine gute Wahl. Die Rede ist natürlich vom SIGMA 50mm F1,4 DG HSM | Art und vom SIGMA 24-105mm F4 DG OS HSM | Art. Und für diesen Objektivtest habe ich mich dazu entschlossen, das schon oft bewährte SIGMA 50mm F1,4 DG HSM | Art noch einmal auf Herz und Nieren zu testen. Dafür habe ich zwei aussagekräftige Tests gemacht. Für alle unter euch, die technisch versiert sind und sich über alle Facetten ihrer Optiken informieren wollen, kann ich diese Tests empfehlen. Ich werde sie im Folgenden kurz erklären und euch erzählen, wie meine Optik so abgeschnitten hat.

AUTOFOKUS-TEST:

Ein erster,  sehr wichtiger und aussagekräftiger Test ist der Autofokus-Test. Viele Objektive haben von Anfang an kleinere oder größere Fehler beim Autofokus. Dabei handelt es sich um Abweichungen, die nach hinten oder nach vorne fallen können. Das nennt man auch Back- oder Frontfocus. Bei den meisten Kameras ist es möglich, den Autofokus im Menü bis zu einem gewissen Grad manuell zu korrigieren.

Getestet kann das Autofokus natürlich bei jedem Bild werden, das man macht. Man kann sehen, ob der Fokus sitzt oder zu weit vorne bzw. hinten ist. Natürlich gibt es aber auch eine genauere und standardisierte Art dieses Tests. Die Firma LensAlign produziert Equipment, das diese Tests vereinfacht. Bei Autofokus-Tests wird offenblendig fotografiert, um das Ergebnis besser zu erkennen. Durch die offene Blende wird die Schärfeebene kleiner und man kann dadurch den Fokuspunkt besser bestimmen.

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Objektiv in der Praxis – Das SIGMA 35mm f/1.4 DG HSM bei Straßenlicht und Dunkelheit


Wie ihr auf diesem Blog bereits mitverfolgen konntet, gehört das SIGMA 35mm f/1.4 DG HSM nun schon seit geraumer Zeit zu dem Teil meines Equipments, das immer dabei ist. Ich habe es bereits auf Herz und Nieren getestet, indem ich mir diverse Erfahrungsberichte, professionelle Testberichte etc. durchgelesen habe und natürlich auch selbst zu den unterschiedlichsten Aufnahmebedingungen Fotos damit gemacht habe.

Um das Informationsspektrum dieses Objektiv betreffend abzuschließen, habe ich für euch noch zu einer ganz besonderen Lichtsituation fotografiert – bei Kunstlicht in der Dunkelheit.

Zu den technischen Details ist zu sagen, dass ich die Fotos alle mit einer APSC Kamera aufgenommen habe, nämlich der Canon EOS 600D. Das bedeutet, dass ich den Iso Wert so gering wie möglich halten musste, um qualitativ einwandfreie Fotos zu erhalten – also eine echte Herausforderung für die Optik.

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Metadaten:

Blende: 1.4
Verschlusszeit: 1/50
ISO: 400

Da es sich auch nachts lohnt, die neue Umgebung durch die Kamera zu entdecken, bin ich am ersten Abend meines vergangenen Sommerurlaubs gleich damit losgezogen. Das Foto wurde, wie ihr sehen könnt, nicht in vollständiger Dunkelheit aufgenommen, da es einige verschiedene Lichtquellen auf der Straße gab. Die Schwierigkeit in diesem Fall lag darin, die sich bewegenden Passanten möglichst scharf abzulichten. Die Grenzen der APSC Kamera sind hier klar auszumachen, mit der Offenblende von 1.4 war es mir aber möglich, die Verschlusszeit möglichst gering zu halten. Eine kürzere Zeit als 1/50 wäre aber bei diesem ISO Wert nicht möglich gewesen, also ist eine kleine Bewegungsunschärfe auf jeden Fall zu erkennen. Die restliche Umgebung ist aber, wie ihr sehen könnt, klar und detailreich zu erkennen.

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Fotografieren lernen mit Youtube? Benjamin Jaworskyj


 

Den Namen Benjamin Jaworskyj habe ich in den letzten Jahren in Zusammenhang mit Fotografie schon sehr oft gehört. Letzte Woche auf dem Fotofestival in Zingst, hatte ich dann die Chance einen seiner Vortrage zu hören.

Er ist ein deutscher Fotograf mit Sitz in Berlin. Schon 2008 begann er Online-Video-Tutorials zu drehen. Der Name seines YouTube-Kanals lautet  „jaworskyjpictures„- falls ihr mal reinschauen möchtet. 😉

Er schafft es einfach und verständlich die Grundlagen der Fotografie zu vermitteln und hat auch einige Tipps für Fortgeschrittene parat. Außerdem beantwortet er Fragen, welche sich Neulinge in der Fotografie oft stellen und teilt nützliche Informationen zur Bildbearbeitung mit seinen Followern. Sein Kanal war 2013 der größte deutschsprachige Fotografie-Kanal auf YouTube. Natürlich begann er bald Workshops zu veranstalten und mittlerweile hat er sogar zwei Bücher herausgegeben. Die Titel lauten „Fotos nach Rezept“ & „Fotos nach Rezept 2“. Sein Spezialgebiet sind vor allem Landschaftsaufnahmen, aber auch bei Portraits ist er sehr versiert. Macht euch doch selbst ein Bild des Künstlers. Seine Homepage und sein Youtube-Kanal geben Aufschluss über sein Portfolio und  einen tollen Einblick in seine Foto Tipps & Tricks!

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Tipps & Tricks bei der Tierfotografie


Hallo ihr Lieben, ich bin’s wieder Tamara.
Heute habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht. Ich hatte Lust ein paar Tiere vor meine Linse zu bekommen und euch ein paar Tipps und Tricks zu verraten wie man mit einfachen Mitteln gute Fotos von Tieren machen kann. Leider habe ich bei meiner Runde nur ein paar Hühner gefunden, die Pferde, Schafe, Katzen und Hunde versteckten sich anscheinend alle vor mir und meiner Kamera. Aber egal, ich kann euch trotzdem ein paar Tipps und Grundsätze der Tierfotografie vorstellen.

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Im Grünen mit dem SIGMA 70-200mm


Hallo ihr Lieben,

heute war mal wieder Zeit für einen Fotospaziergang. Es war Großteiles bewölkt aber sehr hell, eigentlich perfekt für das ,was ich vorhatte!
Jeder von euch der schon öfter mit seiner Kamera bei bedecktem Wetter draußen war weiß, dass das Licht dann besonders weich und schön ist. Mir gefällt die Bildwirkung die so entsteht besonders. Außerdem ist es sehr einfach bei dem Wetter zu fotografieren, da man sich nicht auf die Stellung der Sonne beziehungsweise die entstehenden Schatten konzentrieren muss.

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Tipps und Tricks zur Makrofotografie


Hallo Ihr Lieben, ich bin Tamara und ich werde gemeinsam mit Beatrice den Blog von unserem lieben Lars weiterführen.
Ich möchte auch gleich einmal damit beginnen ein neues Format auf dem Blog einzubringen. Ich hoffe es gefällt euch!! 🙂

Ab sofort sollen zu den Tests, News und Fotospaziergängen auch Tipps & Tricks Artikel dazukommen. In denen möchte ich zu gewissen Themen der Fotografie einfach erzählen auf was ich mein Augenmerk lege und auf was ich achte. Beginnen werde ich mit der Makrofotografie!

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Sigma – Objektivtest


Sigma Objektiv 17-50mm f/2,8 EX DC OS HSM

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 Sigma Objektiv 17-50mm f/2.8

Das Sigma Objektiv 17-50mm f/2,8 EX DC OS HSM ist seit ein paar Monaten Teil meiner Ausrüstung, weshalb ich es auch schon in den verschiedensten Situationen und bei den unterschiedlichsten Bedingungen ausprobieren konnte. Es gehört zu den Standard Zoom Objektiven von Sigma und ist für Crop Kameras konzipiert.

Das Objektiv ist sehr hochwertig verarbeitet. Es wiegt ungefähr ein halbes Kilogramm und ist mit 17 Linsen in 13 Gruppen ausgestattet. Es verfügt über eine durchgehende Offen-blende von 2,8. Die kleinste Blende ist 22. Die Naheinstellgrenze des Objektivs liegt bei 28cm.

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Warum dieses Objektiv?

Ich habe mich für diese Brennweite entschieden, da ich damit viele Bereiche abdecken kann, in denen ich mich gerne bewege – Reisefotografie, Reportage, bzw. Streetphotography, Portraits und Landschaftsbilder. Aber auch für Architekturaufnahmen oder Veranstaltungen ist es sehr gut geeignet. Das Objektiv deckt mit seinen 17mm Brennweite nicht nur den Weitwinkelbereich ab, sondern mit 30mm, bzw. 35mm auch den eines Normalobjektivs, womit man schöne Portraitaufnahmen machen kann. Durch seine unterschiedlichen Brennweiten ist es für mich auch perfekt für kurze Reisen, bei denen ich nicht viel Gepäck dabeihaben und keinen schweren Kamerarucksack mit Wechselobjektiven mitschleppen möchte.

Pluspunkt Lichtstärke

Da ich gerne mit meiner Crop-Kamera fotografiere, die bei schlechten Lichtverhältnissen schnell an ihren Grenzen angekommen ist, was die Bildqualität bei höheren ISO Werten betrifft, wollte ich ein Objektiv haben, das diesen Faktor mit seiner hohen Lichtstärke etwas ausgleichen kann. Das Fotografieren in eher dunklen Räumen und bei wenig Beleuchtung ist deshalb bis zu einem gewissen Grad gut möglich, ohne an viel Qualität einbüßen zu müssen.

Durch dementsprechend niedrige Verschlusszeiten bei guten Lichtverhältnissen kann einer Verwacklungsunschärfe vorgebeugt werden.

Offenblende

Ich bin ein riesengroßer Fan von großer Tiefenunschärfe auf Fotos, die man durch eine möglichst weit geöffnete Blende hervorruft. Bei diesem Objektiv ist es sogar möglich, mit der Offenblende Fotos von sehr guter Qualität zu machen. Dieser Faktor macht das Objektiv für mich sehr beliebt, da es sehr unkompliziert in seiner Handhabung ist. Man braucht nicht darauf zu achten, die Blende kleiner zu stellen, um scharfe Fotos zu erhalten.

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Autofokus und Bildstabilisator

Im Objektiv eingebaut befindet sich ein optischer Bildstabilisator. Dieser ist dazu ausgerichtet, um ohne Stativ um bis zu 4 Zeitstufen länger fotografieren zu können, ohne dass das Bild verwackelt.

Der Autofokus, der im Objektiv eingebaut ist, wird vom Hersteller als schnell und geräuschlos beschrieben. Der Autofokus ist bei meinem persönlichen Test des Objektivs jedoch der einzige kleine Knackpunkt. Bei der Offenblende oder Nahaufnahmen braucht er manchmal etwas länger, um das Objekt scharf zu stellen. Oft steige ich in solchen Fällen auf den manuellen Fokus um, der es jedoch erheblich schwieriger macht, ein scharfes Foto zu schießen. Bei einer weiter geschlossenen Blende funktioniert er jedoch immer wie er sollte – schnell und verlässlich.

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Fazit

Trotz dem manchmal auftretenden Problem mit dem Autofokus ist dieses Objektiv zu einem meiner Lieblinge geworden. Ich mag die unterschiedlichen Brennweiten sehr gerne und mache damit Portraits genauso wie Fotos auf der Straße oder in der Natur. Ein lichtstarkes Objektiv ist ein MUSS für mich, weil ich auch bei weniger guten Lichtverhältnissen nicht auf das Fotografieren verzichten möchte. Und auch der optische Bildstabilisator wurde schon oft von mir auf die Probe gestellt, wenn ich Nachtaufnahmen ohne Stativ machte. Bis jetzt war ich immer vollauf zufrieden mit den Ergebnissen, die ich mit diesem Objektiv erzielen konnte. Mir persönlich macht es viel Spaß, damit zu arbeiten.

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Autochrom: das erste kommerziell erfolgreiche Farbverfahren


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Das in 1904 von den Gebrüdern Lumière entwickelt Autochromverfahren war zwar nicht das allererste Farbverfahren in der Geschichte der Fotografie, es war aber das erste, welches sich am Markt durchsetzen und ihn über einen längeren Zeitraum beherrschen konnte. Der entscheidende Vorteil von Autochrom war die spezielle Glasplatte, die alle drei Grundfarben einfangen konnte. Die ersten „stabilen“ Farbverfahren – die, wie etwa das „Kromskop“-Verfahren, alle in den 1890ern entwickelt wurden – waren i.V. zu Autochrom entweder teurer, komplizierter in der Anwendung oder boten eine minderwertige Bildqualität. Der fast ein Vierteljahrhundert andauernde Erfolg der Autochrom-Glasplatten lässt sich daher leicht erklären: in einer Ära, in der Kodak das Fotografieren mit einfach zu bedienenden Kameras, vergleichsweise günstigen Trockenplatten und mittlerweile legendären Werbesprüchen („You press the button – we do the rest“) immer schnappschustauglicher und beliebter machte, durfte auch die Farbfotografie nicht zu kompliziert und zu teuer sein. Es überrascht daher nicht, dass erst die Mitte der 1930er Jahre erschienen Farbfilmen Autochrome vom Markt verdrängen konnten.

Da ihr euch jetzt sicherlich fragt wie solche Autochrom-Fotos aussehen, habe ich unten einige Aufnahmen eingefügt, die der englische Ingenieur Mervyn O’Gorman in 1913 gemacht hat. Das abgebildete Mädchen ist seine Tochter Christina.

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Bildquelle: National Media Museum
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Die folgende Abbildung zeigt, wie sich verschiedene Blendenzahlen, ISO-Werte und Verschlusszeiten auf Fotos auswirken


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Welcher Fotograf kennt das nicht: ein Freund, der nur den Vollautomatik-Modus kennt, hat von einem Tag auf den anderen festgestellt, dass ihm das Fotografieren großen Spaß macht und möchte, um „wie ein Profi“ Einfluss auf seine Bilder nehmen zu können, fortan nur noch die PASM-Modi benutzen. Da es keinen Sinn ergibt, zuerst die Kameraeinstellungen zu erklären, fängt man mit den Grundlagen an: dem „Belichtungsdreieck“. Wider Erwarten, scheint anfangs alles gut zu klappen. Der Freund saugt das Wissen wie ein Schwamm auf und fängt allmählich an, die gegenseitige Beeinflussung der drei Parameter zu verstehen. Doch sobald man tiefer in die Materie einsteigt und anfängt zu erklären wie sich die Belichtungsparameter auf die Bilder auswirken – insbesondere auf die Schärfentiefe, Abbildungsleistung, Verwacklung und das Rauschen – merkt man wie er einen mit jedem weiteren Satz nur noch verwirrter anschaut.

Nun, es wäre arrogant zu glaube, dass die technische Seite der Fotografie dermaßen komplex ist, dass sie die wenigsten begreifen können – schließlich haben wir alle mal klein angefangen. Es liegt wohl eher an der steilen Lernkurve, auf die die meisten Neulinge nicht gefasst sind. Damit man sich am Anfang nicht ganz so schwer tut, müssen die Zusammenhänge leichter verständlich präsentiert sein, wie auf der folgenden Abbildung:

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Bildquelle: newmobilelife.com

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