Europeana – Ein Traum für jeden Antik-Foto Fan.


photography-history-europeana-photography-4

Ich liebe es, mir alte Fotos anzusehen. Viele meiner schönsten Kindheitserinnerungen handeln davon, wie ich mit einer Kiste voller Fotos im Dachboden meiner Urgroßmutter gesessen bin und mich durch die verblichenen Fotos gewühlt habe.

Weiterlesen

Das Spiel mit dem Unsichtbaren


3a2ed56c4392f6f4-b_DT_antarctica_DIR0462_cosmic_dust

Es waren die Bilder – sanfte Blautöne, Eis und Wasser, die Arktis –, über die ich letztens wieder sehr zufällig gestolpert und hängen geblieben bin. Fotografien, die von einer New Yorker Fotografin und Umweltaktivistin namens Diane Tuft stammen. Seit 1998 dokumentiert sie fotografisch die Schönheit und Fragilität unseres Planeten und unserer Umwelt. Zuvor hatte sie ihren Fokus mehr auf Multimedia gelegt.

Weiterlesen

Murray Frederick


Heute möchte ich euch einige Arbeiten des australischen Fotografen Murray Frederick zeigen. Ich bin selbst erst vor kurzem auf ihn gestoßen, bin aber absolut begeistert von seiner kreativen Arbeit. Er studierte Wirtschaft in Sydney, doch nach fünf Jahren Reisen (vor allem in den Mittleren Osten) zog es ihn schließlich viel mehr in Richtung Fotografie und er brachte sich das Handwerk zum Großteil selbst bei.

Frederick ist aber keinesfalls nur für seine fotografischen Arbeiten bekannt. Sein erster halbstündiger Dokumentarfilm „Salt“ brachte ihm 12 Auszeichnungen und internationalen Ruhm bei Filmfestivals im In- und Ausland ein. Der Film führte ihn über Jahre hinweg immer wieder zum Lake Eyre in Zentralaustralien.

Weiterlesen

SIGMA und die Awards


Wie die Überschrift schon verrät, kommt in SIGMAs Glasvitrine der Awards ein weiterer hinzu – nämlich der renommierte TIPA Award , der noch im März vergeben wurde.

In diesem Fall wurde das SIGMA 12-24mm f/4 DG HSM  aus der inzwischen schon preisgekrönten Art-Familie als bestes Weitwinkel-Zoom-Objektiv prämiert. Außerdem bekam der Klassiker, das SIGMA 85mm f/1.4 DG HSM , ebenfalls aus der Art-Serie, die Auszeichnung als beste Fixbrennweite.

Anders als zum Beispiel der Red Dot Award, der sich weit über den gesamten Designbereich erstreckt, konzentriert sich der TIPA Award auf die Foto- und Imaging Branche. TIPA bedeutet übrigens Technical Image Press Association. Hinter der Abkürzung steckt also, wie ihr euch jetzt vielleicht schon denken könnt, ein Zusammenschluss aus mittlerweile 27 verschiedenen Magazinen, die weltweit herausgegeben werden, unter anderem in Australien, Indien, Europa, Südafrika, den USA, Kanada und Brasilien. Der Award dazu ist entstanden, da es sich die TIPA-Magazine zum Ziel gesetzt haben, durch ihr breitgefächertes Fachwissen einen angesehenen Preis an die besten Produkte vergeben zu können. Aus diesem Grund werden die Sieger jährlich von einer Fachjury bestehend aus den Redakteuren bei einer Hauptversammlung gewählt. Der Innovation, der Anwendung modernster Technologien, dem Design, der Ergonomie, der Praxisorientiertheit und dem Preisleistungsverhältnis werden dabei besondere Beachtung geschenkt.

Qualifizieren kann man sich für den heißbegehrten Award, indem man folgende Kriterien beachtet: die TIPA-Mitgliedsmagazine müssen über die Einführung neuer Produkte informiert werden und das Produkt muss zwischen dem 1. April des Vorjahres und dem 31. März des Jahres der Preisvergabe auf dem Großteil des Weltmarkts eingeführt werden. Außerdem sollte der Vertrieb des Produktes bis spätestens 30. Juni des Jahres der Preisverleihung begonnen haben. Erfüllt eine Firma diese Kriterien, wird sie automatisch für den TIPA Award nominiert. Die Produkte werden dann für Testberichte in den Magazinen von den Redakteuren selbst professionell und unabhängig getestet. Nötig ist dabei nur ein Musterstück des Produkts, das dafür von der jeweiligen Firma zur Verfügung gestellt werden muss.

Ort der Preisabstimmung in diesem Jahr war übrigens Havanna. Sie fand am 31. März 2017 statt. Wir gratulieren SIGMA für die neue Errungenschaft und tolle Auszeichnung für ihre nicht umsonst preisgekrönten Objektive!

Frederik Buyckx


Den größten Fotografie-Wettbewerb der Welt gewinnen, das bedeutet vor allem eines: weltweiter Ruhm, Anerkennung und eine unglaubliche Bühne für die eigenen Werke. Wenn man zu den zehn FotografInnen gehört, die am Ende mit einem der zehn Sony World Photography Kategorie-Preisen ausgezeichnet werden, weiß man, dass man sich damit gegen abertausende andere Fotografen auf der ganzen Welt durchgesetzt hat. 227.595 Bilder wurden dieses Jahr eingereicht und einer, der zu den glücklichen Gewinnern zählt, ist der erst 32jährige Freelance-Fotograf Frederik Buyckx aus Belgien.

3

Weiterlesen

Paperboyo und seine genialen Papierschnitte


8

Wenn es um kreative Fotoideen geht, bin ich eindeutig jemand der leicht zu begeistern ist. Ich finde es einfach faszinierend, welche einzigartigen und genialen Ideen manche Fotografen haben und wie unendlich die Möglichkeiten in der Welt der Fotografie sind.
Ein Fotokünstler der mir in letzter Zeit besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist Rich McCor, auch Paperboyo genannt.

Ich habe sein Instagram Profil durch eine Freundin entdeckt, die schon lange Fan seiner Arbeit ist und war selbst sofort begeistert.

Weiterlesen

Pieter Hugo


4

Das Leben eines anderen Menschen ist für einen Außenstehenden ein Mysterium.
Von außen betrachtet kann man sich zwar ausmalen wie das Leben eines anderen Menschen aussieht, die Oberfläche dieses Lebens lässt sich vielleicht sogar noch relativ gut erahnen, durch Gespräche manchmal, oft aber beruhen diese Vorstellungen auch einfach auf Beobachtungen die wir aus der Ferne machen, oder in den Sozialen Medien. Obwohl der Mensch in den letzten Jahren immer transparenter zu werden scheint, ein Mysterium bleibt er trotzdem. Vor allem wenn es sich zusätzlich um Menschen anderer Kulturen handelt, oder Menschen die am sogenannten Rande der Gesellschaft leben.

Weiterlesen

Lindbergh-Ausstellung in München


Wirklich jeder, der sich für Fotografie interessiert, stößt früher oder später auf den Namen Peter Lindbergh. Der Deutsche gehört zu den ganz großen und einflussreichen Modefotografen der vergangenen 1940 Jahre. Zu seinen Auftraggebern zählen keine geringeren als die Vogue,  The New Yorker, Vanity Fair oder der Rolling Stone. Er war maßgeblich an der Etablierung der Supermodels in den 1990ern beteiligt und hatte Prominenz von Tina Turner bis  Mick Jagger vor seiner Linse.

Weiterlesen

Lensculture & Magnum Foto Award 2017


1

MAGNUM, einem Jeden, der sich auch nur ein bisschen mit Fotografie beschäftigt, ist dieser Name ein Begriff. Magnum zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten und einflussreichsten Fotografie-Agenturen der Welt. Viele der bedeutendsten Fotografen aller Zeiten gehören der Riege der Magnum-Fotografen an und bei Magnum Photos unter Vertrag zu sein ist wahrlich eine Ehre.

Magnum wurde 1947 gegründet und das bedeutet, dass die legendäre Agentur heuer am  27. April bereits ihren 70. Geburtstag feiert. Zur Feier des Anlasses veranstaltet Magnum  gemeinsam mit dem Lens Culture Magazine einen Fotowettbewerb.

Der Magnum Photography Award soll es Fotografie-Talenten aus aller Welt ermöglichen, ihre Werke auf einer internationalen Bühne zu präsentieren. Wir finden diese Idee super, allein schon der Gedanke, dass man seine eigenen Fotos im Zusammenhang mit Magnum präsentieren kann, bereitet uns Gänsehaut.
Bereits zum zweiten Mal haben es sich Magnum Photography und das Lens Culture Magazine zum Ziel gemacht, die besten Fotografen der Welt zu finden. Eine Jury wird aus allen eingesendeten Fotos 12 Gewinner und 20 Finalisten in 6 Kategorien (Dokumentar, Straßenfotografie, Porträt, Feine Kunst, Fotojournalismus und Offene Kompositionen) küren.

Was es für das eigene Foto heißt, bei einem Award dieser Größte mitzumachen, betont Magnum auch auf ihrer Website. Die von der Jury als Top-Fotos klassifizierten Bilder werden mit einem Publikum von 3,5 Millionen Menschen geteilt und die Gewinner können sich zusätzlich über die Veröffentlichung einer eigenen Fotoserie freuen. Als wäre das nicht genug, werden die Werke der Gewinner sowie jene der Finalisten und Juroren-Favoriten in der Photographers‘ Gallery in London ausgestellt.

Teil des Gewinns ist auch der Zugang zu Magnum Workshops weltweit, was unserer Meinung schon Anreiz genug ist, um diese unglaubliche Gelegenheit auf jeden Fall wahrzunehmen. 😉

Teilnahmeschluss ist der 16. Mai 2017!

So eine schöne bunte Welt! Will Sanders


Seine Fotos anzusehen tut gut. Vor allem die, die seiner persönlichen Serie „Full Colour“ entstammen. Sie strahlen, sind zum Teil humorvoll, oder auch einfach schön und vor allem voller Farben. Will Sanders, ein Fotograf aus London, hat es zu seinem persönlichen Projekt gemacht, die Farben der Straßen in wunderbaren Kompositionen einzufangen. Er drückt ab, wenn sich ihm ein perfektes Bild bietet – oft sind seine Fotos dann voller Dynamik, die Menschen wirken manchmal ein bisschen surreal, die Situationen oft ein wenig bizarr. Seine Botschaft ist es, zu zeigen, dass auch das Alltagsleben oft wie aus einer Fantasiewelt entsprungen wirken kann. Unterwegs war er, wie seine Fotos zeigen, an vielen Orten der Welt.

Seit dem 16. März ist das Buch zu seinem Projekt erhältlich, online kaufbar für 30 Pounds auf seiner Website. Und ganz der Thematik entsprechend, kann man sich unter drei verschiedenen Farben den Einband des Buches aussuchen. Angeboten wird es in blau, gelb und rot.

Will_Sanders_Photography-1-1050x1554

Weiterlesen