Zuhause ist doch am Schönsten… (manchmal).


Fotospaziergang-1-2

Ich liebe und lebe die Stadt. Ich mag das Chaos, das Getümmel, das Stimmengewirr, die Offenheit und das Untertauchen, das einem ein urbanes Umfeld bietet. Aber ganz verleugnen kann ich das Landkind in mir eben doch nicht. Denn manchmal erinnert mich das permanente Sirenengeheule nicht an die Erfüllung meines Kindheitstraums, in der Stadt zu leben (ich wurde immer ganz sehnsüchtig, wenn ich dieses Geräusch hörte, das zum O-Ton jeder zumindest amerikanischen Produktion in einer Metropole zu gehören schien). Manchmal will ich genau diesen Geräuschen, die auf einmal nichts weiter als unerträglicher Lärm sind, entfliehen.

Letzte Woche ging es mir wieder so. Ungeduldig habe ich das freie Wochenende abgewartet, um direkt nach der Arbeit in den Zug einzusteigen und in der Nacht in der Ruhe anzukommen. Keine drückende Hitze mehr, stattdessen Wasser in der örtlichen Bahnhofsunterführung, weil es einen großen Wolkenbruch gegeben hatte. Gefolgt vom Schnurren der Katze, die zuhause schon auf der Terrasse wartete und den vielen freien Plätzen auf der weichen grünen Wiese beim Schwimmbad fühlte sich die Auszeit am Land besser an, als je zuvor.

Die Kraft tankte ich bei langen Spaziergängen im Regen auf. Und am Schönsten war es, wieder einmal vollkommen frei fotografieren zu können. Und so gelang es mir, ein paar kleine Momente der letzten Tage einzufangen. Tropfende Äpfel hingen auf den großen Plantagen, im Garten wuchsen endlich die lang ersehnten Sommerbeeren, kleine Glücksbringer versteckten sich zwischen den Nadeln einer Latsche – was soll ich sagen, es war einfach schön! Und die kleinen Dinge sind doch immer die Besten, oder?

Das SIGMA 35mm f/1.4 leistete mir gute Gesellschaft beim Durchstreifen der Landschaft und dem Entdecken der Kleinigkeiten. Ich brauche es euch ja inzwischen nicht mehr zu sagen, wie verliebt ich in das Bokeh bin, das es zaubert. Oder in die herrliche Schärfe… Oder die wunderbare Lichtstärke.

Einen Teil meiner Fotoausbeute meines Landbesuches bekommt ihr hier zu sehen, damit ihr euch vielleicht ein bisschen vorstellen könnt, wie gut es mir getan hat. Ich wünsche euch schöne verbleibende Sommertage und –abende, in denen ihr mit eurer Kamera vollkommen frei die Schönheiten entdecken könnt, die die nächste Umgebung, die man so unglaublich gut kennt, einem bietet.

Alles Liebe und bis bald!

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  1. Der Mensch braucht die Natur und die Landschaft. Kann mir keiner erzählen dass man geistig gesund bleibt, wenn man nicht hin und wieder mal raus kommt. Schöne Bilder die das bestätigen 😉

    Antwort

    1. Dankeschön! 🙂 und JA, da stimme ich 100 % zu! 😉

      Antwort

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