Verwunschene Bergwelt


 

Hallo ihr Lieben,

Ich darf in diesem Monat den Gastbeitrag auf fotogenerell schreiben. Mein Name ist Anna und Fotografie ist meine große Leidenschaft, die in den letzten Jahren während meines Studiums mit Wissen und Erfahrung noch um viele weitere Komponenten verstärkt wurde.

Ich entführe euch in diesem Artikel in eine verwunschene Bergwelt, in die ich vor Kurzem eher zufällig eingetaucht bin. Ich bin in den Bergen aufgewachsen, hatte sie jeden Tag direkt vor meiner Nase, bin schon als Kind auf viele hinaufgewandert und habe mir die Welt von oben angeschaut. Es war schön, aber die Weite hat mir immer mehr bedeutet und mehr gegeben. Aus diesem Grund bin ich vor einigen Jahren in eine Stadt gezogen, deren Hügel, die sie umgeben, zwar als Berge bezeichnet werden, aber (und ich weiß es) keine sind.

Vor ein paar Tagen bin ich spontan nach Osttirol gefahren. Ich war da noch nie. Und es hat mich verzaubert. Einsame Bergbauernhöfe aus dunklem Holz ruhen in der Höhe und über ihnen ragen die hohen Berge. Es hat sich angefühlt wie in einer anderen Welt und ich habe sie sehr genossen.

Die Fotos, die ich euch zeigen werde, sind während eines Ausflugs zu den Umbalfällen im Virgental entstanden. Es war ein düsterer Tag, der mir die Sicht auf den Großvenediger verwehrte. Ich spielte Fangen mit dem Nebel, der den Wald hinunterkletterte, während ich ihn hinaufkletterte. Der Wind trieb mir die Gischt des Wasserfalls immer wieder ins Gesicht. Der Tag war eine ganz besondere Flucht aus dem Alltag, voller belebender Augenblicke und dem Gefühl, endlich wieder durchatmen zu können.

Ich hatte unter anderem mein über alles geliebtes SIGMA Art 35mm f/1.4 DG HSM dabei, das ich (was ich mir nicht gedacht hätte) kein einziges Mal während der Tour gegen eine Linse mit Zoom getauscht habe. Ich spielte mit der Nähe und der Entfernung. War ein Motiv zu weit weg oder in keiner Perspektive, die mir gefiel, änderte ich es anhand meiner eigenen Position. Ich bin also auf Felsen geklettert oder den regennassen Hang weiter hinaufgelaufen. Diese Möglichkeit, die man in städtischen Gebieten oft nicht hat, erwies sich als großes Gefühl von Freiheit. Was ich besonders an dem Objektiv schätze, ist das wundervolle Bokeh, das es mit seiner Offenblende zaubert, und die brillante Schärfe, die es prinzipiell abliefert. Die Qualität, die es erzeugt, hat mich schon lange überzeugt.

Aber macht euch selbst ein Bild von diesem besonderen Ausflug! Ich hoffe, euch damit ein Gefühl dieses Tages vermitteln und euch mit den Fotos den Sommer ein wenig erfrischen zu können! Mehr Fotos von mir könnt ihr übrigens auf meinem Instagram-Account ansehen: https://www.instagram.com/annas_eye/ Ich freue mich über einen Besuch von euch!

Alles Liebe,

Anna

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Fotos: Anna Geisler

  1. Sehr schöne Aufnahmen, man möchte direkt dort hin.

    Antwort

    1. Es ist wirklich traumhaft dort! Und dankeschön! 🙂

      Antwort

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