27 Frames – Profifotografen & Einwegkameras – ein wunderschönes Projekt


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Eine Idee, die zum Experiment wurde. Der Wunsch, wieder ein Stückchen weiter weg von der Hochglanz-Perfektion eines Instagram-Accounts zu rücken und dem Wesentlichen wieder näher zu kommen…

So ging es Matt Titone, der ein ganz besonderes Kunstprojekt ins Leben rief – er schickte ein paar Einwegkameras auf die Reise zu einigen seiner Lieblingsfotografen. Diese sollten damit – ohne auch nur das kleinste Etwas selbst einstellen zu können – Fotos fabrizieren

Viele ließen sich auf das Experiment ein. Das Ergebnis präsentiert Titone in der Galerie „Think Tank Gallery“ in Los Angeles als Ausstellung, die den Namen „27 Frames“trägt.

Unter anderem waren Fotografen wie Read McKendree oder Chris Burkard dabei. Für Burkard, der als Werbe- und Sportfotograf für große Markennamen die Welt durch seine Kamera erkundet, war das Fotografieren mit der Einwegkamera ein neues und schönes Erlebnis. Er hatte den Eindruck, dass er durch das bewusste Abdrücken des Auslöseknopfes, dem Vorselektieren der Motive im Kopf, dem Bewusstsein der begrenzt verfügbaren Aufnahmen seinen Motiven und seiner Kunst näher kam.

Die Fotografie reduziert auf das Wesentliche – keine Knöpfe, kein Fokusring, kein Display –, nur der Sucher und das Motiv und am Ende – eine wunderschöne Überraschung.

Andere Fotografie-Künstler wie zum Beispiel Will Adler, der aus Santa Barbara stammt, gingen das Experiment von Anfang an anders an als etwa der normalerweise hauptsächlich digital fotografierende Burkard. Adler, der nach wie vor die Bilder seiner Umgebung auf Film einfängt, begriff die Einwegkamera als Freiheit für seine Motive. Es stellte sich ihm weniger die Frage, wie er Fotos machen wollte, als wovon er sie machen wollte. So nahm er die Kamera als etwas, für das sie angedacht war – eine Kamera für Schnappschüsse. Und als „Slices of Life“ nahm er seine Fotos schlussendlich dann auch auf.
Ein spannendes Projekt, das 88 Fotografien von 30 verschiedenen Fotografen beinhaltet. Für alle, denen der Weg zu dieser außergewöhnlichen und vielversprechenden Ausstellung nach L.A. zu weit ist – auf der Website zu „27 Frames“ kann man auch einiges entdecken.

Selbst wenn eine Reise nach L.A. sicher lohnenswert wäre – nicht nur, aber auch deshalb. #fernweh…

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