Endlich Schnee


Seit Wochen bin ich ganz verzweifelt auf der Suche nach dem Winter, dem Schnee, der auf den Bäumen liegt, den Eiszapfen, die von den Hausdächern hängen, den Kindern, die mit ihren Schneeschuhen und Rodeln in der Winterlandschaft wandern. Alles, was ich bis jetzt gefunden habe, waren traurige Landschaften, braune Wiesen und alles andere als eine märchenhaft  winterliche Stimmung.

Als ich gestern Abend müde in mein Bett gefallen bin und den letzten Blick aus dem Fenster gewagt habe, war das Bild noch ein ganz anderes als heute Morgen. Über Nacht hat uns das erste Mal diesen Winter der Schnee überrascht. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind, so wie ich mich jeden Winter aufs Neue freue, wenn plötzlich alles weiß ist.

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Nach einem ausgedehnten Frühstück und einem guten Kaffee war natürlich klar, was zu tun ist. Drei Pullover, einen dicken Schal, Handschuhe und die wärmste Jacke aus meinem Kasten später war ich bereit, bewaffnet mit meiner Canon 5D MarkIII und  meinem Sigma 24-70mm f/2.8 EX DG HSM den Schritt vor die Tür zu wagen.

Bei -15 Grad Celsius und der Sonne, die sich leider hinter dicken Wolken versteckte, dauerte es nicht lange, bis mir richtig kalt wurde. Ich musste mich anstrengen, meine Finger noch zu den richtigen Kameraeinstellungen zu bewegen. Mein neues Objektiv hatte zwar nicht mit der Kälte zu kämpfen, dafür aber mit einer Landschaft ohne harte Kontraste. Durch die bewölkte Stimmung des Tages und den vielen Schnee hatte ich leichte Probleme mit dem Fokus. Oft brauchte er länger, um den richtigen Punkt zu finden, im Endeffekt hat aber alles so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt hatte. Mit der Naheinstellgrenze des Sigma 24-70mm f/2.8 EX DG HSM war ich sehr zufrieden, da ich ein paar Close-ups machen wollte, bei denen ich diese Grenze optimal ausnutzen konnte.

Bei dem vielen Weiß auf den Bildern war leider die Vignettierung, von der ich in meinem letzten Objektivtest bereits gesprochen habe, noch mehr zu sehen. Ich weiß nicht, mit welchen Programmen ihr eure Fotos am liebsten bearbeitet, aber ich nutze meist Lightroom, um die Fotos ein bisschen anzupassen und zu optimieren. Mit der Einstellung „Objektivkorrektur“ ist es sehr einfach und effektiv, die Vignettierung zu entfernen. Falls ihr das bis jetzt noch nicht versucht habt, würde ich es euch auf jeden Fall ans Herz legen. Auch viele andere Bearbeitungsprogramme haben ähnliche Funktionen – und glaubt mir, es kann einen großen Unterschied machen und eure Bilder nochmal aufwerten!

Ich hoffe, ihr genießt auch den Winter und konntet schon tolle Motive sammeln! 🙂

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  1. Deine Freude kann ich so gut verstehen, ich habe mich heute auch endlich in den Schnee stürzen können 😀

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  2. Endlich ist er da, der Schnee. Aber schon klar, entweder es schneit wie blöd oder ich finde keine Zeit, irgendwas kommt (fast) immer dazwischen. Aber irgendwann schaff’s auch ich noch in die weisse Pracht. Schöne Bilder!

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