Peter Lindbergh


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Foto: Peter Lindbergh

Man sagt, er habe die Supermodels erfunden. Das ist vielleicht etwas drastisch ausgedrückt. Jedoch kann niemand bestreiten, dass das Foto von Peter Lindbergh, welches eine Gruppe von wunderschönen jungen Frauen zeigt, wie sie gemeinsam durch die Straßen von New York ziehen, die Modewelt verändert und das Zeitalter der Supermodels eingeläutet hat. Denn es waren nicht irgendwelche Frauen, sondern Linda Evangelista, Tatjana Patitz, Cindy Crawford, Naomi Campbell und Christy Turlington. Besagtes Bild zierte damals in den frühen 1990ern das Cover der britischen „Vogue“. Es ist bis heute Kult und Peter Lindbergh selbst zählt zu den bedeutendsten Fotografen unserer Zeit. Seine Werke findet man seit Jahrzehnten in allen wichtigen Modezeitschriften. Er hat schon für zahlreiche namhafte Modehäuser gearbeitet und seine Fotos sind aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken.

Peter Lindbergh schafft es, in seinen Schwarz-Weiß Fotografien Menschen auf ganz besondere Weise zu portraitieren, und es verwundert nicht, dass sich Berühmtheiten auf der ganzen Welt darum reißen, vom ihm abgelichtet zu werden. Kate Moss, Uma Thurman, Kate Winslet, Jennifer Lawrence, Christoph Waltz, Sharon Stone… Die Liste an berühmten Namen unter seinen Modellen ist endlos.

Auch für den exklusiven Pirelli-Kalender durfte er schon mehrmals ans Werk gehen. 2017 wird der inzwischen dritte Kalender mit Bildern des deutschen Fotografen veröffentlicht. Als Idee hinter der diesjährigen Ausgabe nennt der Künstler: „A Cry against the Terror of Perfection and Youth“ („Ein Schrei gegen den Terror von Perfektion und Jugend“). Er fotografierte dafür Stars wie Nicole Kidman, Helen Mirren und Penelope Cruz in betonter Natürlichkeit und auch – für den Pirelli-Kalender ungewöhnlich – überwiegend bekleidet. Einige der Bilder des Kalenders könnt ihr euch auf der Instagram- Seite des Pirelli-Unternehmens und auf der Website ansehen.

Noch bis 12. Februar 2017 habt ihr außerdem die Möglichkeit, in der Kunsthal Rotterdam die Ausstellung „A Different Vision on Fashion Photography“ zu besuchen. 220 Fotografien des deutschen Ausnahme Fotografen sind dort ausgestellt. Neben den für Lindbergh so charakteristischen Schwarz-Weiß Fotografien bietet die Ausstellung Interessenten außerdem noch nie dagewesene Einblicke in die Arbeit und die Welt von Peter Lindbergh. Das Spektrum reicht von persönlichen Notizen und unveröffentlichten Fotografien über Polaroids bis hin zu Video-Mitschnitten aus Foto-Shootings.
Wenn ihr also bis Februar noch die Chance habt, nach Rotterdam zu fliegen, und wenn ihr euch für Mode- oder Portraitfotografie interessiert, dann lasst euch diese Ausstellung auf keinen Fall entgehen!

 

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