Ein Lektüretipp für gemütliche Tage


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Es gibt nichts Schöneres, als die Feiertage nach Weihnachten lesend vor dem knisternden Ofen zu verbringen, finde ich. Deshalb habe ich mich auch besonders über das Buch gefreut, das mein Opa für mich unter den Christbaum gelegt hatte. Es heißt „Fotografieren für Blogger – So machst du Fotos mit Klickfaktor“ und wurde von Katharina Dielenheim geschrieben.

Nach dem ersten Durchstöbern des Inhaltsverzeichnisses und dem Durchblättern der Seiten war mir bereits klar, was das Buch bietet:

1# Es beantwortet Fragen, wie:

  • Welches Objektiv ist gut für das, was ich fotografieren will (… egal was. Die Autorin geht nämlich auf viele unterschiedliche Aspekte ein).
  • Wie nutze ich Available Light besonders gut für mich und mein Motiv (… egal welches. Man liest von Schattenspielen und experimentellen Gegenlichtportraits. Oder mit welchem Licht Essen besonders appetitlich aussieht).
  • Ich liebe meine Spiegelreflexkamera. Aber – welche Alternativen gibt es für mich, wenn ich nicht immer so viel schleppen mag?
  • Wie gestalte ich ein Foto spannend?
  • (gut für unorganisierte Chaosmenschen, wie mich): Welche Vorbereitungen sollte ich vor einem Shooting treffen?

2# Der rote Faden 

Die verständliche Erklärung vieler technischer Basics in der Fotografie ziehen sich wie ein roter Faden durch sämtliche Kapitel. Da ich mir in den letzten Jahren im fotografischen Spektrum viel Wissen durch mein Studium aneignen konnte, sind die Erläuterungen von Licht, Blende etc. nichts Neues. Trotzdem ist es als kleine Auffrischung interessant, die kurzen und prägnanten Absätze noch einmal zu lesen – quasi als Wissensüberprüfung. Für alle, die ihr Wissen noch aufstocken wollen, ist das Buch sowieso perfekt dafür. Durch das übersichtlich gestaltete Inhaltsverzeichnis liegen die verschiedenen Wissensgebiete in verschiedenen unterteilten Kapiteln wie ein Fächer aufbereitet zum Lesen bereit. Man kann also, ohne lange und mühsam suchen zu müssen, sofort in die, für einen persönlich, interessanten Aspekte eintauchen. Stellt man sich also zum Beispiel die Frage, wie ein Weißabgleich manuell funktioniert, braucht man nicht lange, um die entsprechende Seite dafür zu finden. Aber das besondere an dem Buch ist eben auch, dass es sich nicht nur mit den technischen Themen der Fotografie beschäftigt, sondern vor allem mit dem Bloggen. Hierzu findet man viele interessante Tipps, wie man Fotos besser für Blogs aufbereiten und gestalten kann.

Fazit: Für jeden, egal wie fortgeschritten man im Bereich der Fotografie schon ist, wird sich in diesem Buch etwas Neues offenbaren.

3# Eine Struktur, die Spaß macht

Das Buch liest sich wie eine Do-it-Yourself Beschreibung, die viel Spaß macht. Es wurde mit einer klaren Struktur versehen, mit vielen Fotos und Erzählungen aus der Praxis verfeinert und somit zu einer inspirierenden und motivierenden Lektüre.

Von der ersten Konzeption einer Bildidee, über die Frage und deren Erläuterung, warum es wichtig ist, die Kamera zu verstehen, weiter zu einer geballten Wissensladung über Licht und Belichtung, zur Gestaltung eines Fotos, Inspiration für bessere Blogfotos und der Aufschlüsselung verschiedener Teilgebiete der Fotografie (z.B. Food und Kochen und Fashion) und noch viel mehr, kann man sich mit Vergnügen durch die verschiedenen Kapitel angeln.

Fazit: Es schadet nie, sich auch mit den Spektren der Fotografie auseinanderzusetzen, in denen man sich ansonsten nicht so oft bewegt. Vor allem nicht, wenn das Lesen so viel Spaß bereitet.

4# Eintauchen

Das Schöne an solchen Büchern ist, dass man sie nicht von vorne bis hinten konzentriert lesen muss, sondern an den Passagen ins Geschehen eintauchen kann, die einen wirklich interessieren. Vor allem, wenn man bereits schon an einigem Wissen über das Themengebiet verfügt, ist es teilweise unnötig, sich z.B. noch einmal durchzulesen, wie Blende und Belichtungszeit zusammenhängen. Interessant für mich hingegeben waren für mich die vielen praxisbezogenen Tipps, die das Bloggen angelangen und den Zusammenhang zwischen Text und Fotos und der wachsenden Bedeutung dieser Paarung.

Aus diesem Grund eignet sich vor allem dieses Buch ideal dafür, sich an gemütlichen Weihnachtstagen im Wohnzimmer breit zu machen, etwas für die Inspiration und Motivation zu machen und trotzdem nichts von den Familiengesprächen zu verpassen.

Fazit: Während dem weihnachtlichen Bauch-Vollschlagen mit Keksen kann man sich bereits für die fotografischen Neuentdeckungen und Fortschritte im neuen Jahr inspirieren lassen.

Wer schon einmal ein bisschen Vorfühlen möchte, ohne sich gleich das Buch zu kaufen: die Autorin Katharina Dielenhein betreibt einen eigenen Blog, der den Namen Huckleberry Fling (www.huckleberry-fling.de) trägt.

Viel Spaß beim Entdecken, Schmökern und Lesen!

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