Interview mit Kazuto Yamaki über die Zukunft der hauseigenen Kameras von SIGMA


Während der Photokina 2016, die am Ende des vergangenen Monats in Köln stattgefunden hat, wurde der CEO von SIGMA, Kazuto Yamaki, unter anderem dazu befragt, wie die Zukunft für die von SIGMA produzierten Kameras aussehe.

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Der Interviewleiter konfrontiere Yamaki mit der Frage, ob es noch sinnvoll sei, in Kameras zu investieren. Der CEO der aufstrebenden Marke zählte als Antwort drei Gründe auf, die für die große Investition in den Bau von eigenen Kameras sprechen, obwohl vor allem die Entwicklung und der Bau des hauseigenen Foveon Sensors der Firma sehr teuer kommt.

 

  1. Für Objektiventwickler ist es äußerst wichtig, eigene Kameras zu produzieren, da sie mit dem daraus resultierenden Wissen bessere Optiken bauen können. Fehler und Schwachstellen können dadurch vermieden, beziehungsweise aufgedeckt und verbessert werden.

 

  1. Für die Ingenieure von SIGMA bedeutet der Bau von Kameras neue Herausforderungen, die sie mit Leidenschaft annehmen.

 

  1. Wie ihr bereits einem vorangegangen Blogbeitrag mit den Hintergrundfakten über SIGMA entnehmen konntet, war es der große Traum von Michihiro Yamaki, selbst Kameras zu bauen. Michihiro Yamaki ist der verstorbene Vater von Kazuto, in dessen Fußstapfen der amtierende CEO getreten ist und versucht, dabei die Linie und die Träume seines Vaters zu verfolgen und auszubauen.

 

Übrigens – vor allem Liebhaber schätzen die SIGMA Kameras sehr. Der Foveon Sensor hat den klaren Vorteil, dass er die Farbinformationen aus drei verschiedenen Schichten holt, die jeweils einer RGB Farbe zugeordnet sind. Daraus resultiert, dass in jedem Pixel die volle Farbinformation vorhanden ist. Dies führt dazu, dass die Kameras vor allem bei optimalen Lichtbedingungen, in denen man mit einer niedrigen ISO Empfindlichkeit sehr gute fotografische Ergebnisse erzielen kann.

 

Das vollständige Interview könnt ihr hier übrigens nachhören: https://www.youtube.com/watch?v=REOn9I_36LI

 

 

 

 

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