FacesbehindVoices – Ein inspirierendes Projekt von einer inspirierenden Person.


Ein Autodidakt, der von sich selbst anstatt seines Geburtsdatums lieber angibt, dass er seit 1997 Spagetti Carbonara mag. Einer, der vor ein paar Jahren nach Berlin ging, um dort sein Glück zu versuchen und inzwischen Kollaborationen mit PhaseOne und Broncolor vorweisen kann.

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Portrait des Fotografen

Einer, der seit ein paar Monaten seine Fotos an allen großen deutschen Bahnhöfen ausstellt. Mit einer konzeptionellen Arbeit, der er den Namen „FacesbehindVoices“ gegeben hat. Über Marco Justus Schöler bin ich auf Instagram gestolpert. Er hat ein Foto von mir gelikt, woraufhin ich mir sein Profil angesehen habe. Und eben so habe ich auch sein Projekt entdeckt. Man könnte jetzt sagen – das ist Selbstmarketing in unserer Zeit, indem man digitale Aufmerksamkeit zeigt, erhält man diese wahrscheinlich auch wieder zurück. „FacesbehindVoices“ finde ich allerdings so oder so eine wirklich spannende Arbeit. In den Bahnhofshallen werden große, mit Portraits bedruckte Steher aufgestellt, die die Gesichter deutscher Synchronsprecher*innen zeigen. Das Spannende an dem Ganzen ist, dass es sich hierbei um eine intermediale Ausstellung handelt. Das heißt, die fotografische Arbeit von Marco Justus Schöler wird von Sprachaufnahmen der Sprecher*innen begleitet. Nun ist das deshalb eine sehr interessante Angelegenheit, weil wir sie aufgrund ihrer Stimme mit anderen Personen assoziieren, als zu der, der die Stimme eigentlich gehört. Die Stimme, die wir mit Cameron Diaz verbinden, gehört eigentlich einer ganz anderen Dame. Der deutschsprechende James Bond sieht auch anders aus als Daniel Craig… Logisch.

Schöler hat seine für 2016 gesetzten Destinationen für „FacesbehindVoices“ bereits alle abgeklappert. 2017 geht es weiter. Wohin, wird er laut eigenen Angaben Ende des Jahres bekanntgeben, es stehen aber außer Deutschland auch Österreich und die Schweiz am Plan.

Zusätzlich zur Ausstellung gibt es übrigens eine eigens dafür konzipierte App, einen Bildband und limitierte Alu-Dibond-Drucke, die man über die Website von „FacesbehindVoices“ bestellen kann, auf der man außerdem einen kleinen, feinen Vorgeschmack auf das Projekt bekommen kann.

Auch ein Blick auf Marco Justus Schölers eigene Website lohnt sich, auf der man humorvolle und schöne Portraits von bekannten und weniger bekannten Menschen findet. Fotos, die Spaß machen und die inspirieren.

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Fotos anderer Projekte

Bud_Spencer

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Trasher_Skateboard

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