Wie eine Handvoll Kardamom das Fernweh stillen kann…


 

Zwei Mal um die Ecke von meiner Wohnung befindet sich ein kleiner Markt. An Tagen, an denen das Fernweh besonders groß ist, liebe ich es, zwischen den bunten Marktständen vorbei zu schlendern. Die vielen verschiedenen Gerüche, Farben, Stimmen und Sprachen, die vielen Menschen mit ihren raschelnden Einkaufstüten und die Rufe der Marktbesitzer fühlen sich an, wie ein Kurztrip nach Istanbul. Besonders der Geschmack von Kardamom weckt bei mir Erinnerungen an wunderschöne Urlaube.

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Letztens hatte ich meine Kamera und das SIGMA 17-50 f/2,8 EX DC OS HSM Contemporary dabei und probierte das Fotografieren am Markt einmal aus.

Ich fragte auch viele Marktstandbesitzer, ob ich sie fotografieren darf. Ich war überrascht, denn jeder Einzelne von ihnen war ohne zu Zögern gerne dazu bereit.

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Ich konnte es nicht lassen, das Angebot verschiedener Stände mit einer möglichst kleinen Brennweite zu fotografieren, die Fotos, die dabei entstanden sind, erinnern mich stark an Wimmelbilder, die man ewig anschauen kann und doch immer wieder etwas Neues dabei entdeckt.

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Mitten im Tumult eines Marktes, auch wenn er relativ überschaubar ist, wie dieser hier, muss man seine Kamera schnell bei Hand haben, um die besten Szenen nicht zu verpassen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, mein geliebtes 17-50er Objektiv von SIGMA zu verwenden, da ich hierbei eine größere Auswahl an Brennweiten habe, ohne dass sich die Lichtstärke verändert, um einen Objektiv-wechsel zu vermeiden.

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Auch die Gastronomieszene rund um Märkte ist meistens ein wunderbarer Geheimtipp. Mit orientalischen Einflüssen, frischen Kräutern und Gewürzen werden die leckersten Salate und Bratkartoffeln zubereitet und abgeschmeckt.

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Es lohnt sich außerdem, einmal um die Ecke zu gehen. Nicht nur, weil es in den Seitenstraßen ruhiger ist, sondern auch, weil man auch hier genug zum Fotografieren finden kann. Spielende Kinder, eine sich sonnende Katze oder Marktbesitzer, die eine Raucher- oder Kaffeepause machen.

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Vergangenen Sonntag war ich noch einmal auf dem Markt – vormittags. Und da kein Markttag war, blieben die Markthäuschen geschlossen und die Besucher lieber zuhause. Die Atmosphäre war ungewohnt, aber auch etwas Besonderes. Die Stille hatte das lebhafte Durcheinander der Wochentage abgelöst und nur wenige Spaziergänger oder Läufer verirrten sich in die Marktstraße.

 

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