Event: Rencontres d’ Arles Award


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Hallo ihr Lieben,

letzte Woche habt ihr von mir als Lesestoff Dronestagram bekommen. Eigentlich wollte ich in diesem Blogeintrag näher auf die Drohnenfotografie eingehen. Es handelt sich dabei um ein sehr interessantes und vielseitiges, modernes Metier der Fotografie, auch in rechtlicher Hinsicht und wartet mit vielen unbekannten Aspekten auf. Dann kam mir beim Stöbern im Internet aber etwas anderes unter, weshalb ihr euch und ich mich mit dem Drohnenfotografie-Artikel noch ein bisschen gedulden müssen. Da im Moment ja der perfekte Zeitpunkt ist, um eine Reise zu machen, habe ich hier nämlich für alle noch Planlosen und kurzentschlossenen Reisevögel unter euch einen ganz besonderen Tipp:  Arles.

In Arles, Frankreich, findet seit dem 4. Juli bis zum 25. September ein etwas anderes Fotofestival statt, das zu den wichtigsten der Welt gehört – „Les Rencontres de la Photographie d’Arles“. Schon mit seinen bunten, sommerlichen, skurril angehauchten und auf den Kopf stehenden Fotografien auf den Plakaten weckt es die Neugierde und die Lust, hinzufahren, um es selbst entdecken zu können. Langeweile und eingestaubte Ausstellungen sucht man hier vergeblich, obwohl es das Festival bereits seit dem Jahr 1969 gibt. Den Höhepunkt der Festivalwochen bildet der „Rencontres d’ Arles Award“.

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In den historischen Gebäuden der Stadt und ihrer Umgebung, wie zum Beispiel der Kirche St. Anne, werden die rund 40 Ausstellungen bekannter und renommierter Fotografen gezeigt, das Themenspektrum reicht von Documentary-Photography bis zu Fashion-Photography. Sam Stourdzé, der künstlerische Leiter des Festivals, erklärt dazu: „Die Fotografie erzählt die Welt mit verschiedenen Stimmen – hier in Arles wandert man von einem Thema zum anderen. Unsere Besucher können in zwanzig verschiedene, über die Stadt verteilte Räume eintreten.“

Eine sehr spannend klingende Ausstellung ist von dem inzwischen 80-jährigen Meisterfotograf Don McCullin, einem der wichtigsten Kriegsfotografen des vergangenen Jahrhunderts. Auf dem Festival werden seine besten Arbeiten präsentiert – jenseits derer, die er im Krieg gemacht hat. Diese Thematik verlegen die Festivalorganisatoren in die Vitrinen der Ausstellungsräume und zeigen Zeitungen mit diesbezüglichen Berichten.

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Abseits der gewöhnlichen Ausstellungen stehen schön klingende Rahmenprogrammpunkte auf dem Festivalplan, wie zum Beispiel der, bei dem die Sängerin PJ Harvey ihre Gedichte zu den Fotoprojektionen von Seamus Murphy im antiken Theater der Stadt vorträgt. Ein Teil des Programms der Sängerin ist auch McCullin gewidmet.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen kleinen Appetithäppchen Lust auf das Festival machen und eure Reiselust wecken. Der Sommer in Frankreich ist übrigens wunderschön… Die Tickets für die einzelnen Ausstellungen sind übrigens sehr erschwinglich und für alle, die das Gesehene mit nach Hause nehmen wollen, oder von zuhause aus mehr Einblicke in das Festival bekommen wollen, gibt es einen dicken Schmöker zum Festival auch online zu bestellen.

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