Abendlicht und Stadtpflanzen


Hallo ihr Lieben,

ich bin Beatrice. Ich werde euch in diesem Blogartikel meine fotografische Ausbeute des heutigen Abends präsentieren. Nach einigen kalten Regentagen hat sich die Sonne nun endlich wieder blicken lassen, darum habe ich es auch nicht länger in der Wohnung ausgehalten.

In der warmen Abendsonne bin ich in Begleitung meiner Kamera durch mein Stadtviertel spaziert. Dabei ist mir einmal mehr aufgefallen, dass das winterliche Grau nun endlich dem wunderbaren sommerlichen Grün der Bäume und den spektakulären Farben der Blumen gewichen ist. Am Ende meines Streifzugs bin ich dann auch noch in die Blaue Stunde gekommen.  Die liebe ich besonders.

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Technisches Equipment

Ich habe für Spaziergänge durch die Straßen immer ein sehr praktisches Objektiv dabei, das sowohl über Weitwinkel, als auch über einen kleinen Zoombereich verfügt – nämlich das SIGMA DC 17-50mm 1:2:8. Zudem deckt es auch die perfekte Brennweite für Portraits ab. Damit bin ich technisch für alle Eventualitäten, die das Fotografieren auf der Straße bietet, bestens gerüstet. Durch die große, durchgängige Offenblende ist auch das Fotografieren am Abend bei schlechteren Lichtverhältnissen kein Problem.

Das Abendlicht

Das Fotografieren am Abend hat einen besonderen Vorteil: die Sonne scheint nicht mehr so intensiv vom Himmel, sondern lässt die Umgebung in einem stimmungsvollen Licht erstrahlen und die Schatten sind um einiges weniger hart.

Wie Tamara bin ich ein großer Fan der Offenblende. Ich bin der wunderschönen Tiefenunschärfe, die sie bietet, komplett verfallen, weshalb ich die Blende nur in seltenen Fällen weiter schließe. Wenn man, so wie ich, aber in die blaue Stunde kommt und die Sonne schon untergegangen ist und einen leuchtenden Abendhimmel, der ins Blaue getaucht ist, hinterlässt, ist eine weiter geschlossene Blende doch empfehlenswert. Damit kann man die Stimmung noch besser einfangen.

Das Spielen mit Motiven

Das wichtigste ist – Augen auf! Oft weiß ich am Anfang meiner Fotospaziergänge selbst noch nicht, worauf ich meinen Fokus legen will. Ich mag die kleinen Dinge, ohne die etwas fehlen würde, die jedoch nicht sofort ins Auge stechen. Heute waren es die vielen Pflanzen, die mir sofort aufgefallen sind. Nicht nur jene, die offensichtlich sind, wie die großen Büsche, Bäume oder jene die auf kleineren Wiesenflächen zwischen den Straßen wachsen, sondern auch Spiegelungen von Bäumen, Stoffblumen in Auslagen, Herzförmige Blütenblätter am Boden oder Löwenzahn, der zwischen Asphalt und Hausmauer wächst. Oft lohnt sich auch ein Blick durch eine offene Haustüre, der freie Sicht auf die versteckten Innenhöfe bietet. Auch diese bieten nicht selten ein verstecktes grünes Paradies. Habt ihr schon einmal darauf geachtet, wie viele Pflanzen es auch in urbanen Gegenden gibt?

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Perspektive

Auch bei diesem Thema bin ich der Meinung, dass die Vielfalt die Fotos spannender macht. Bei schönen Blumen gehe ich liebend gerne so nahe an das Motiv heran, wie es das Objektiv erlaubt. Durch die offene Blende verschwimmt der Hintergrund, wodurch das Motiv am Foto noch einmal mehr ins Auge springt. Besonders in der Stadt gibt es allerdings aber auch so viele besondere Strukturen, bei denen es schade wäre, sie einfach wegzulassen. Deshalb nehme ich bei schönen Hintergründen gerne wieder etwas mehr Abstand vom Motiv.
Die Perspektive wechsle ich je nach Belieben, ich fotografiere oft frontal mit gerade ausgerichteter Kamera oder von oben herab. Möchte man zum Beispiel eine Pflanze am Boden ablichten, lege ich meine Kamera manchmal auf dem Gehsteig ab. Dadurch sieht man immer noch ein Stück Straße im Vordergrund, auf die ich oft auch den Fokus lege. Die Pflanze selbst ist dann unscharf. Wenn die Farben im Hintergrund jedoch gut zusammenpassen, bewirkt gerade diese Methode meiner Meinung nach oft, dass das Bild um einiges spannender wirkt.

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Am Ende dieses Artikels möchte ich euch noch einen meiner liebsten Photoshop-Tricks verraten:

Grundsätzlich bearbeite ich die Farben, die mir die Umgebung bietet, nicht oder nur sehr wenig. Ich mag es natürlich. Umso wichtiger ist es für mich, das Hauptmotiv strahlender zu machen. Dazu gibt es auf der Leiste links im Bild ein sehr einfaches Werkzeug: den Abwedler, der wie eine Lupe aussieht. Mit dem fahre ich mit sehr geringer Deckkraft über die Stellen meines Fotos, die betont werden sollen. Wenig Arbeit – großer Effekt.

Ich hoffe, mein Beitrag hat euch gefallen! Und vielleicht fallen euch jetzt auch auf einmal die vielen Pflanzen auf, die die Stadt uns bietet.

Alles Liebe,

Beatrice

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