Eherfrau nennt Fotografie-Besessenheit des Ehemannes als Grund für die Scheidung


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Tagtäglich lassen sich viele Menschen scheiden, jedoch ist nicht jeder Scheidungsfall dermaßen kurios und für uns Fotografen interessant, wie jener, der vor kurzem vor dem Amtsgericht in Taipeh landete. Wie bokeh.digitalrev.com berichtet, soll die Ehe deswegen in die Brüche gegangen sein, weil der Ehemann, Herr Cai, von der Fotografie besessen gewesen sein soll. Vor dem Gericht sagte Frau Chien, seine Ehefrau, aus, dass er beim Fotografieren keinerlei Rücksicht gegenüber anderen gehabt haben und dass er auf der Jagd nach dem besten Foto Freunde und Familie oft belästigt und in Verlegenheit gebracht haben soll. Er soll zum Beispiel, als ihr gemeinsamer Sohn geimpft werden sollte, den Arzt gebeten haben, dem Säugling eine zweite Injektion zu verabreichen, damit er den Moment einfangen kann, den er das erste Mal verpasst hatte. Einmal, als sie das Schreien des Babys um zwei Uhr morgens weckte, soll Cai darüber sinniert haben das Stativ aufzustellen, die Kamera zu montieren und Fotos zu machen, anstatt das Baby zu beruhigen. Dies soll einen heftigen Streit unter den frischgebackenen Eheleuten zur Folge gehabt haben, der bis zum Tagesanbruch andauerte.

Und was lernen wir daraus? Als Fotograf sollte man nicht nur wissen wann, wo und wie man fotografieren sollte, sondern auch wann man die Kamera zur Seite legen sollte. 😉

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