Tunesien: ein kleiner Reisebericht Teil 1


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Nach dem Terroranschlag in Sousse wollten mich meine Familienmitglieder und Freunde unbedingt davon abbringen nach Tunesien zu verreisen. Jedoch war der Urlaub schon seit drei Wochen gebucht und das Geld überwiesen, und ich war derart urlaubsreif, dass mir der Gedanke daran, stornieren und erneut alle Angebote durchkämmen zu müssen, Kopfschmerzen bereitete.

Am 30. Juni war es dann soweit, vom Belgrader Flughafen Nikola Tesla starteten wir Richtung Monastir. Leider saß ich am Gang, weswegen ich während des Fluges keine Fotos machen konnte. Nach der Landung ging es mit dem Bus weiter Richtung Yasmine Hammamet. Sobald wir ankamen, wurde uns klar, dass wir keine Angst zu haben brauchen. Denn Sicherheitskräfte waren überall. Manche Polizeibeamte patrouillierten zu Fuß, manche zu Pferd, andere wiederum auf Fahrrädern oder Quads. Mehrere Polizeibeamte, die mit Automatikgewehren bewaffnet waren, bewachten unser Hotel Tag und Nacht. Diese waren vor dem Hotel und in der Lobby stationiert. Einigen russischen Touristen machte es viel Spaß Selfies mit den schwer bewaffneten Polizeibeamten zu schießen. Diese schien das nicht zu stören, sie waren sogar ausgesprochen zuvorkommend. Jedenfalls überraschte es mich kein bisschen, als das russische Innenministerium einige Tage später die „Safe Selfie“-Kampagne startete. 😉

Die Tatsache, dass die meisten Touristen vorzeitig nach Hause zurückgekehrt waren, hat sowohl Vor- als auch Nachteile gehabt. Einerseits fühlte sich das Hotel am Anfang ungewohnt menschenleer, ja fast schon unheimlich, an. Andererseits konnte ich so richtig entspannen, da ich mir weder um die Strandliege noch um den Tisch im Speisesaal Gedanken machen musste. So sah jedes Mal kurz vorm Abendessen der Bereich rund um das Freibad aus. Auch morgens und nachmittags war nur jede dritte Liege belegt. 😉

Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution) Nach bereits vier Tagen hatte ich vom Faulenzen in der Sonne genug. Der aufdringliche „Pirat“, der mir die ganze Zeit eine halbtägige Kreuzfahr auf seinem Piratenschiff andrehen wollte, hatte letztendlich Erfolg. Er meinte, dass ich „genug Schokolade getankt“ hätte und dass nun die Zeit gekommen sei, um mit seinen Seeräubern in See zu stechen. Und so tat ich es dann auch. 🙂 Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)

Nach dem spaßigen Piratenschiff folgten zwei halbtägige Ausflüge mit dem Quad und mit der Kamelkarawane.

Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)Sigma SD1 Merrill & 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary (volle Auflösung - full resolution)

Mit dem Quad übers raue Terrain zu fahren, war ein wunderschöner Adrenalin-Kick. Hinsichtlich des Kamelreitens kann ich euch nur eins sagen: es hört sich schöner an, als es ist. Die folgende Anekdote verdeutlicht, was ich meine: nach bereits fünf Minuten stieg ein stark übergewichtiger Franzose von seinem Kamel, zeigte in Richtung seiner Leistengegend und meinte nur noch „Omelett“. 😉

Weitere Fotos, die ich mit dem Sigma 18-300mm f/3.5-6.3 Contemporary und der SD1 Merrill gemacht habe, findet ihr auf Pinterest und Flickr.

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Ein Gedanke zu „Tunesien: ein kleiner Reisebericht Teil 1

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