SPP 6.2.1 vs 6.3: lässt sich mit der neusten Version mehr Schärfe aus den X3Fs herauskitzeln?


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Ich war gespannt, als Sigma vor wenigen Tagen SPP 6.3 veröffentlicht hat und im Änderungsprotokoll stand, dass der Algorithmus überarbeitet wurde, um aus Quattro-X3Fs eine noch höhere Schärfe heraus zu kitzeln. Da sich erfahrungsgemäß mit der Optimierung des RAW-Konverters die Bildqualität nur ein kleines bisschen verbessern lässt, hatte ich nicht erwartet bei der Gegenüberstellung einen überwältigenden Unterschied zwischen 6.3 und 6.2.1 zu erkennen. Erhofft habe ich mir einen wahrnehmbaren Schärfegewinn, wie damals zwischen 6.2.1 und 6.2. Leider ist es anders gekommen. Zwischen 6.3 und der Vorgängerversion lässt sich – wie man auf den Vergleichsbildern und GIFs unten sehen kann – auch mit viel gutem Willen kaum ein Unterschied erkennen.

Zuerst aber einige Anmerkungen zum Workflow: die zwei X3Fs habe ich jeweils in SPP 6.3 und 6.2.1 entwickelt und als 16 Bit TIFFs exportiert. Jedes Male wurden die gleichen Einstellungen verwendet. Schärfe stand auf -0,8 und die Rauschunterdrückung für Chroma- und Luma-Rauschen ganz links – d.h. die Rauschunterdrückung war aus. In Lightroom habe ich dann die 100% Crops erstellt und die TIFFs als vollaufgelöste JPGs exportiert.

Da die Crops zu groß für den Blogeintrag sind, skaliert die Blogsoftware sie runter und macht sie im Zuge dessen zu Pixelbrei. Daher klickt bitte auf die Crops, um sie in einem neuen Browserfenster in voller Größe zu betrachten. SPP 6.2.1 ist in beiden Fällen links; SPP 6.3 rechts.

Crop-2

Crop-1

Und nun die GIFs, die die gleichen Stellen in der 100% Ansicht nach einander zeigen. Sollte das nicht reichen, könnt ihr euch die Fotos auf Flickr in voller Größe anschauen.

SPP621vs63 SPP621vs63-2

Seht ihr einen Unterschied?

Zugegebenermaßen habe ich nicht überprüft, ob langzeitbelichtete Fotos weniger rauschen, wenn man sie in SPP 6.3 entwickelt. Da ich äußerst selten Langzeitbelichtungen mache, werde ich das höchstwahrscheinlich auch nicht tun. Trotzdem finde ich, dass es sich lohnt 6.3 zu installieren. Die neuste Version läuft immerhin ein kleines bisschen schneller als 6.2.1. Ein bis zwei Sekunden hier und da hören sich nicht nach viel an, aber wie man so schön sagt, Kleinvieh macht auch… 😉

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