Kaputte Evolution: Sarah DeRemers ‚Hybrid Animals‘


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Die menschliche Psyche und die menschliche Gefühlswelt sind nach wie vor ein großes Mysterium. Beispielsweise ist es immer noch unklar welcher Mechanismus dafür verantwortlich ist, das wir verschiedene Tiere unterschiedlich wahrnehmen und was an ihrem Äußeren eine bestimmte emotionale Reaktion bei uns Menschen auslöst. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass die Meisten Kätzchen oder Welpen als süß und knuddelig beschreiben würden, wohingegen Schlangen oder Kröten gemeinhin als ekelhaft und furchterregend gelten. Was passiert aber, wenn man ein bisschen Gott spielt bzw. in die Rolle von Dr. Moreau schlüpft, und sich mit Hilfe von Photoshop Tiere „bastelt“, die es so in der Natur gar nicht gibt? Wie würden wir auf Bilder solcher Kreaturen reagieren? Eben diese Frage scheint die Fotografin und Retuscheurin Sarah DeRemer auf die Idee gebracht zu haben, ein Experiment, in Gestalt der Fotoserie Hybrid Animals, durchzuführen. 😉

Meeraffe

© Sarah DeRemer

Pandowl penguitten-Edit Shider Tapir-Shark Whitetigermonkey

© Sarah DeRemer

Die Tiere, die vor der „Kreuzung“ süß waren, bleiben das auch danach. Diejenigen, bei denen man ohnehin ein mulmiges Gefühl bekommt, werden noch furchteinflößender. Beim bloßen Anblick des Spinnen- und des Tapir-Hais läuft mir ein Schauer über den Rücken. 🙂

Wer von solchen Fotos nicht genug kriegen kann, sollte einen Blick auf Frederik Ödmans Composed Animals werfen.

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