Man braucht 15 dieser alten IBM Festplatten um ein DP2Q RAW zu speichern


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Das unten zu sehende Foto verdeutlicht sehr gut, wie weit die Digitaltechnik seit ihren Anfängen gekommen ist. Das riesige Gerät, welches mit dem Gabelstapler gehoben und in das Flugzeug geladen wird, ist eine IBM Model 350 Disk Storage Unit Festplatte aus 1956. Sie bestand aus fünfzig 24“ Metallplatten, wog mehr als eine Tonne, und konnte für läppische $3.200 (inflationsbereinigt sind das heute sicherlich Millionen) pro Monat gemietet werden. Und das Beste ist, die Festplatte, falls man den schweren Metallschrank überhaupt so nennen kann, hatte eine Kapazität von ungefähr 3,75 Megabyte! Man bräuchte 15 von diesen „Festplatten“ um nur eine RAW-Datei der Sigma DP2 Quattro speichern zu können. Ganze 21 Stück bräuchte man für ein 14 bit RAW der Nikon D800! Kein Wunder also, dass Leute damals mit Filmkameras fotografiert haben. 😉

IBM-Model-350-Disk-File-1956

© Dave Bennet/IBM

Erst vor kurzem habe ich eine externe 2,5“-Festplatte, mit einer Kapazität von 1.048.576 Megabyte (1 Terabyte), für etwas mehr als 50 Euro gekauft. Darauf finden 19.000 DP2Q RAWs/X3Fs Platz, und die Platte ist so klein, dass sie locker in die Jackentasche passt. 😉

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