Gunther Holtorf: ein Weltreisender, der nach 26 Jahren in die Heimat zurückkehrte


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In 1989 führen die Holtorfs mit ihrem Geländewagen nach Afrika los. Was wie ein 18-monatiger Road Trip geplant war, entwickelte sich in Forrest-Gump-Manier – der auch nicht aufhören zu rennen konnte, nachdem er so weit gekommen ist – schnell zu einer epischen, 26 Jahre andauernden Weltreise. In dieser Zeit bereiste der heute 77-jährige Oberbayer mit seiner Ehefrau Christine, die mittlerweile verstorben ist, 215 Länder und legte fast 900.000 km zurück. Sein Mercedes G-Klasse Geländewagen, den er liebevoll „Otto“ nennt und der ihn während der ganzen Reise kein einziges Mal im Stich gelassen hat, musste 41 Mal mit einem Schiffscontainer über die Weltmeere transportiert werden. Nachdem er auch die entlegensten Orte, wie die Salzwüste Boliviens und den Himalaya, gesehen hatte, kehrte er vergangenen Mittwoch in die Heimat zurück. „Das Ding ist zu Ende, die Welt ist bereist“, sagte Holtorf vor dem Brandenburger Tor. Auf „Otto“ wartet nun das Auto-Museum Stuttgart, auf seinen Besitzer sein Häuschen am Chiemsee.

185446_284517864997162_1977521032_nBildquelle: Gunther Holtorf his Wife and Otto the Mercedes G Waggon Facebook-Page

Mit seinen beiden Leicas (SL und M6) hielt Holtorf sein Abenteuer auf Bildern fest. Im folgenden Video werden einige dieser Aufnahmen gezeigt:

Zweifelsohne ist diese epische Reise eine Inspiration für jeden Reisefotografen da draußen. 🙂

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