Test: Sigma 18-35mm f1.8 Art


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Das Schöne an Sigmas Art Objektiven, aus Sicht eines Käufers wie auch Testers, ist, dass alle ähnlich wertig verarbeitet und optisch überdurchschnittlich gut sind. Als Käufer freut es einen zweifellos zu wissen, dass alle Art Objektive in der geleichen Liga mitspielen und das man, falls man ein Objektiv der „A“ Reihe besitzt, bei jedem weiteren von einer ähnlich hohen Qualität ausgehen kann. Man kann ein weiteres Objektiv fast blind kaufen. Beim Bloggen bzw. Testen ist es natürlich von Vorteil an vielen Stellen eines Tests auf die vorherigen verweisen und sich so jede Menge Tippen sparen zu können. 😉 Bisher haben das 30mm f1.4 Art, 35mm f/1.4 Art und seit neustem auch das 18-35mm f1.8 Art ihren Weg in meine Fototasche gefunden. Das 30mm A (Link) und das 35mm A (Link) habe ich bereits getestet und einem Vergleichstest (Link) unterzogen. Kommen wir aber jetzt zum 18-35mm f/1.8 Art. 😉

Sigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 Art

Verarbeitung und Handling

Wie schon gesagt, haben das 30mm A, 35mm A und 18-35mm A ein sehr ähnliches Design und fühlen sich vergleichbar/sehr wertig verarbeitet an. Alle drei haben einen Anschluss aus Metall und einen sich geschmeidig und gleichmäßig drehenden Fokus-Ring, der dank moderatem Wiederstand nicht versehentlich verstellt werden kann. Da es ein Zoom ist, hat das 18-35mm auch einen entsprechenden Zoom-Ring, der etwas mehr Wiederstand bietet, aber immer noch angenehm zu drehen ist und nicht zu steif wirkt. Der AF/MF-Schalter sieht bei allen sehr ähnlich, wenn nicht sogar identisch aus, und rastet satt ein. Alle drei Objektive wirken solide und robust, wobei das 35mm und das 18-35mm aufgrund ihrer Größe und Gewichts diesbezüglich noch einen besseren Eindruck hinterlassen. Die beiden Objektive sind vergleichbar breit, das 18-35mm ist aber fast drei cm länger. Das 30mm A ist das kleinste unter den drei Objektiven.

Bildqualität

Bildqualitätstests des 18-35mm unter Laborbedingungen gibt es so einige im Netz. Ich selber habe noch keine langweiligen Backsteinmauer-Fotos mit diesem Objektiv geschossen – das werde ich aber noch tun, wenn ich Zeit finde das 18-35mm mit dem 35mm zu vergleichen. Deswegen kann ich nicht mit Sicherheit sagen wie hoch es auflöst. Gefühlt ist es fast so gut wie das hervorragende 35/1.4 Art. Ich halte es für voll offenblendentauglich. CAs, Verzeichnung und Vignettierung, zumindest in störendem Maße, sind mir noch nicht aufgefallen. Das 18-35mm f1.8 Art ist zweifellos das optisch beste Zoom-Objektiv, welches ich je das Vergnügen hatte zu benutzen.

Autofokus

Die drei Arts ähneln sich nicht nur im Hinblick auf das Design und die Verarbeitungsqualität, auch beim Autofokus sind die drei Objektive kaum voneinander zu unterscheiden. Der einzige Unterschied lässt sich bei der Geräuschkulisse ausmachen. Das 18-35mm A stellt so leise scharf, dass man manchmal denkt der AF wäre ausgeschaltet. Es ist zweifellos das am leisesten fokusierende Objektiv, welches ich je an einer meiner Kameras hatte. Trotz des beispiellos niedrigen Geräuschpegels arbeitet der AF genau so zügig wie bei den beiden anderen Arts. Es ist ausreichend schnell für alle Motive die man mit einem Standardzoom fotografieren möchte.

Fazit

Das 18-35mm f/1.8 Art ist ein in vielerlei Hinsicht einzigartiges Objektiv. Es ist das lichtstärkste Zoom für DSLRs, aber auch eins mit dem kleinsten Zoombereich. In der Praxis ist der Lichtstärkenvorteil genauso bedeutsam, wie der Brennweitennachteil und der nichtvorhandene Bildstabilisator. Obwohl es vielleicht absurd klingt, sehe ich es eher als in Konkurrenz zu mehreren Festbrennweiten (18/1.8, 24/1.8, 35/1.8) stehend, als zu einem herkömmlichen 17-5X f2.8 Standardzoom. Und da kann es m.M.n. voll überzeugen. Erstens, mir ist kein APSC-System bekannt, welches eine 18/1.8 FBW zu bieten hat. Zweitens, es ist zweifellos kleiner, leichter und günstiger, als es solche drei FBWs, wenn es sie denn alle gäbe, wären. Drittens, wie kaum ein anderes Zoom ist es voll offenblendentauglich und kommt abbildungstechnisch sehr nah an Festbrennweiten heran. Bei manchen Vergleichen in Fotoforen zieht es sogar an so einigen FBWs vorbei. Ich würde also sagen, wenn einen das Gewicht und die Größe des 18-35/1.8 Art nicht abschrecken, sollte man sich dieses Objektiv auf alle Fälle näher anschauen.

Die folgenden Beispielbilder sind in voller Auflösung (15 Megapixel) auf Flickr verfügbar, einfach auf die Fotos klicken um sie euch in voller Größe.
Sigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 ArtSigma SD1 Merrill & Sigma 18-35mm f/1.8 Art

Weitere Fotos, die ich mit dem 18-35mm f/1.8 Art gemacht habe, findet ihr auf Pinterest und Flickr.

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2 Gedanken zu „Test: Sigma 18-35mm f1.8 Art

  1. Pingback: Test: Sigma 50mm f/1.4 DG HSM Art | Foto[gen]erell

  2. Pingback: Test: Sigma 24mm f/1.4 DG HSM Art | Foto[gen]erell

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