DSLR vs Mirrorless: ist der Autofokus der Spiegellosen mittlerweile konkurrenzfähig?


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Schon seit der Vorstellung der ersten spiegellosen Systemkamera mit elektronischem Sucher (Panasonic G1) wurde seitens der Fans dieses Kamerakonzepts das Ende der DSLRs heraufbeschworen. Damals war das noch reines Wunschdenken, denn die ersten so genannten „MILCs“ bzw. „CSC“ hatten im Vergleich zu Spiegelreflexkameras eine Reihe von Nachteilen: der Live-View-Feed auf dem Display und EVF war alles andere als „live“, die Verzögerung war groß genug um auch von Laien mühelos wahrgenommen zu werden, der Autofokus war deutlich langsamer, der AF-C-Modus (AF mit Nahführung für Sport und Action) war gänzlich unbrauchbar. Seit der Einführung der G1 sind aber fünfeinhalb Jahre vergangen, was einer Ewigkeit in der Consumer-Elektronik-Branche entspricht. Die Frage die sich aktuell stellt, ist, ob in der Zwischenzeit die Schwächen der Spiegellosen beseitigt worden sind und ob die Speigellosen mittlerweile auch in Sachen Autofokus und Geschwindigkeit den DSLRs Paroli bieten können? Dieser Frage sind die Jungs und Mädels von TheCameraStoreTV im unten eingebetteten Video nachgegangen.


Das Ergebnis ist überraschend, oder auch nicht, abhängig davon ob man ein DSLR- oder Mirrorless-Verfechter ist. Von den vier getesteten spiegellosen Systemkamera aus dem High-Ende-Segment, kommen drei sehr nahe an die €6000 teure Nikon D4s heran, die zu den schnellsten DSLRs, mit einem der fortschrittlichsten Autofokus-Systemen, gehört. Natürlich schafft es keine der Spiegellosen die D4s zu übertreffen, was angesichts der enormen Preisdifferenz von €4000 und aufwärts auch nicht zu erwarten war. Es scheint jedenfalls nur eine Frage der Zeit zu sein, bis auch diese letzte große Bastion der DSLRs fällt. Den Spiegelreflexkameras werden nur die „kleineren“ Vorteile übrig bleiben, wie z.B. der deutlich niedrigere Strombedarf, das um Größenordnungen bessere Fotos/Akkuladung-Verhältnis und das bessere Objektivangebot.

Natürlich muss das alles nichts heißen, wenn es darum geht, welches Konzept sich letzten Endes durchsetzen wird. Bekanntlich setzt sich am Markt nicht immer das bessere Produkt durch, sondern jenes, welches von der breiten Masse als besser wahrgenommen wird. 😉

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58 Gedanken zu „DSLR vs Mirrorless: ist der Autofokus der Spiegellosen mittlerweile konkurrenzfähig?

  1. > Natürlich schafft es keine der Spiegellosen die D4s zu übertreffen, was angesichts der enormen Preisdifferenz von €4000 und aufwärts auch nicht zu erwarten war.

    Wenn man jetzt bedenkt das die D4 das identische AF-System wie die 4000 € günstigere D800 hat, sieht das ganze schon wieder anders aus. Dann müssen sich die Spiegellosen auf einmal mit einer gleich teuren Kamera schlagen die ein gleich gutes AF-System wie eine 6000 € SLR hat.

    Wenn man jetzt bedenkt das die a99 das bessere AF-System (in Sachen Tracking und Geschwindigkeit) als die D800/D4 hat und die nochmal 200 € weniger als ne D800 kostet sieht das ganze noch anderster (gibts das?!?) aus 😛

    Außerdem haben in dem Test viele neue Kameras gefehlt, z.b. die A7 hat ein neues Dual-Phasen-AF System welches, wie so oft, das beste der Welt sein soll. Die hat im Gegensatz zur popligen GH4 allerdings nen Vollformat Sensor und somit auch noch bei schlechtem Licht fokussieren kann (bzw. überhaupt fotografieren :D) und dabei eine wesentlich höhere Auflösung bietet.

    Das AF-System der 1D-X z.b. ist besser als das der D4 und die 5D Mark III hat das identische AF-System, und kostet ebenfalls ca. 3000 € weniger als die D4s.

    So ist der Test alles andere als Seriös und zeigt nur mehr wie verwirrt die Leute eigentlich sind und wie wenig Sie über AF-Systeme wissen, selbst die von The Camera Store. Zum Beispiel spielt das Objektiv den größten Einfluss auf das AF-System, das 24-70 Von Zeiss oder das 70-400 von Sony sind beide um Welten schneller als ihre Nikon Pedante, egal wie gut deren Autofokus System ist.

    Mit welchen Objektiven wurde hier getestet, der redet nur von Kameras. Die wenigsten mFT Objektive sind für akzeptables Tracking geeignet.

    Das ist ein Video das Aufmerksamkeit erwecken soll und mehr Verwirrung stiftet als es klärt.

    • Wenn man jetzt bedenkt das die D4 das identische AF-System wie die 4000 € günstigere D800 hat, sieht das ganze schon wieder anders aus. Dann müssen sich die Spiegellosen auf einmal mit einer gleich teuren Kamera schlagen die ein gleich gutes AF-System wie eine 6000 € SLR hat.

      Schön und gut, nur ist die D800 KEINE Sport und Action Kamera, unabhängig vom AF-System. Niemand wird sie an Stelle der D4s oder einer der Spiegellosen, die mit dieser verglichen wurden, kaufen. Die D800 hat einfach nicht die fps um überhaupt in Betracht gezogen zu werden.

      Wenn man jetzt bedenkt das die a99 das bessere AF-System (in Sachen Tracking und Geschwindigkeit) als die D800/D4 hat und die nochmal 200 € weniger als ne D800 kostet sieht das ganze noch anderster (gibts das?!?) aus

      Seit wann ist die A99 eine DSLR? 😉
      Sie ist von der Technologie näher an den Spiegellosen als an den DSLRs.

      Außerdem haben in dem Test viele neue Kameras gefehlt, z.b. die A7 hat ein neues Dual-Phasen-AF System welches, wie so oft, das beste der Welt sein soll. Die hat im Gegensatz zur popligen GH4 allerdings nen Vollformat Sensor und somit auch noch bei schlechtem Licht fokussieren kann (bzw. überhaupt fotografieren :D) und dabei eine wesentlich höhere Auflösung bietet.

      Das AF-System der A7 wurde bereits in den Foren als langsamer eingestuft. Außerdem ist sie eine Kamera, für die es kaum Objektive gibt. Und ohne Objektive ist auch die beste Kamera der Welt nichts wert. 😉

      Das AF-System der 1D-X z.b. ist besser als das der D4 und die 5D Mark III hat das identische AF-System, und kostet ebenfalls ca. 3000 € weniger als die D4s.

      Aber immer noch doppelt so viel wie die GH4, die die teuerste unter den MILCs ist.

      So ist der Test alles andere als Seriös und zeigt nur mehr wie verwirrt die Leute eigentlich sind und wie wenig Sie über AF-Systeme wissen, selbst die von The Camera Store. Zum Beispiel spielt das Objektiv den größten Einfluss auf das AF-System, das 24-70 Von Zeiss oder das 70-400 von Sony sind beide um Welten schneller als ihre Nikon Pedante, egal wie gut deren Autofokus System ist.

      Würde mich über einen Link, der das bestätigt, freuen.

      Mit welchen Objektiven wurde hier getestet, der redet nur von Kameras. Die wenigsten mFT Objektive sind für akzeptables Tracking geeignet.

      Das neuste Nikkor 70-200mm f2.8 und das Panasonic 35-100mm f2.8.

      Das ist ein Video das Aufmerksamkeit erwecken soll und mehr Verwirrung stiftet als es klärt.

      Sehe ich nicht so.

      • > Würde mich über einen Link, der das bestätigt, freuen.

        Gibts unzählige Videos auf YouTube 😉 vor allem vom 24-70 Zeiss. Aber behaupten kann man viel, du kannsts mir glauben oder musst es selber testen 😉

        > Seit wann ist die A99 eine DSLR? 😉
        Sie ist von der Technologie näher an den Spiegellosen als an den DSLRs.

        Die a99 ist offiziell eine DSLR^^ Die a77II wird von Sony offiziell als „DSLR with Translucent Mirror“ beworben da alle Voraussetzungen für eine „DSLR“ gegeben sind.

        – Sie ist Digital
        – Sie hat einen Spiegel
        – Sie hat ein Objektiv

        Mehr braucht man, offiziell, nicht um eine DSLR zu sein.

        > Aber immer noch doppelt so viel wie die GH4, die die teuerste unter den MILCs ist.

        Die OM-D E-M1 kostet 1499 € ohne Objektiv und >2000 mit 😛 die GH4 kommt nur auf 899 €

        > Schön und gut, nur ist die D800 KEINE Sport und Action Kamera, unabhängig vom AF-System. Niemand wird sie an Stelle der D4s oder einer der Spiegellosen, die mit dieser verglichen wurden, kaufen. Die D800 hat einfach nicht die fps um überhaupt in Betracht gezogen zu werden.

        Da gebe ich dir vollkommen recht, allerdings ist die neue a77II als Sportkamera einzustufen (12fps mit Puffer für bis zu 60 Bilder), und die soll, laut Sony, den besten AF haben den je eine DSLR hatte (Neu Entwickeltes 79-AF-Felder System)

        Erste Test-Videos die auf Youtube und Rumor seiten kursieren bestätigen den AF auf höhe der a99 und bestätigen den AF als schnellsten Video AF überhaupt, leider ohne AF-D, dafür mit wesentlich mehr und mehr verteilten AF-Feldern.

        Und die a77 kostet UVP zum vorbestellen weniger als die OM-D E-M1 jetzt kostet.

        Das AF-System der A7 ist langsamer als das einer klassischen SLR, das stimmt schon, das ist der der GH4 allerdings auch. Die A7 wurde ja den absoluten Hardcore Tests unterzogen während die GH4 hier nur ein bisschen Motorcross fotografieren musste. Kai von Digital Rev TV hat z.b. Skateboarder aus einer Entfernung von <1m Fotografiert die in viel kürzerer zeit viel näher an die Kamera hin sind und wieder weiter weg.

        Das was der da im Video fotografiert sollte, bis es zu dunkel wird, sogar ne Premium Kompaktkamera hin bekommen.

        Ich finde nach wie vor dass das Video überhaupt kein Aussagekraft hat. Hier gibt es wieder schwierige Lichtbedingungen, noch schwierige Objekte zum fotografieren. Nur teilweise wird es etwas anspruchsvoll und da liegt die D4s dann sofort vorne.

        Das ende der SLR wird kommen, das ist gewiss, aber es ist nicht da und Spielzeug bezahlt keine Miete 😉

        Allerdings wir das ende der SLR eher so aussehen das es z.b. ne a99 ohne Spiegel geben wird, weil, butter bei die Fische, hast du mal versucht ne Systemkamera mit nem 70-400 zu halten? Ich habs versucht, ich hab die A7r mit nem 70-400 gehalten, bzw. halten kann man das nicht nennen.

        Man kann da nett drüber lächeln, aber zum fotografieren ist das nichts, das Handling ist absolut unter aller sau.

        Die OM-D E-M1 macht das eig. schon ganz gut vor, DSLR Gehäuse, aber eben ohne Spiegel, das ist die Zukunft. Nur ohne eben diesen Spielzeug Popel Sensor.

      • Gibts unzählige Videos auf YouTube 😉 vor allem vom 24-70 Zeiss. Aber behaupten kann man viel, du kannsts mir glauben oder musst es selber testen 😉

        Testen werde ich es wohl nicht, glauben ohne einen Vergleichstest gelesen oder ein Vergleichs-Video gesehen zu haben aber auch nicht. 😉

        Sie ist von der Technologie näher an den Spiegellosen als an den DSLRs.

        Die a99 ist offiziell eine DSLR^^ Die a77II wird von Sony offiziell als “DSLR with Translucent Mirror” beworben da alle Voraussetzungen für eine “DSLR” gegeben sind.

        – Sie ist Digital
        – Sie hat einen Spiegel
        – Sie hat ein Objektiv

        Mehr braucht man, offiziell, nicht um eine DSLR zu sein.

        Für mich ist die Nutzererfahrung maßgebend. Ob da jetzt ein Spiegel drin ist, oder nicht, spielt keine Rolle, wenn er keinen Einfluss auf die Nutzererfahrung hat. Was diese beeinflusst ist die Technologie hinter dem Sucher. Worin unterscheiden sich die DSLRs und Mirrorless am meisten, wenn nicht beim EVF/OVF? Da die A99 einen EVF hat, ist sie für mich keine DSLR. In der Nutzererfarhung gibt es zwischen ihr und irgendeiner anderen Spiegellosen keinerlei Unterschied.

        Die OM-D E-M1 kostet 1499 € ohne Objektiv und >2000 mit 😛 die GH4 kommt nur auf 899 €

        Das sage ich ja, auch die teuersten mFT Kameras inkl. Objektiv sind deutlich günstiger als die günstigsten KB-Kameras, die vom AF und der Geschwindigkeit vergleichbar sind.

        Da gebe ich dir vollkommen recht, allerdings ist die neue a77II als Sportkamera einzustufen (12fps mit Puffer für bis zu 60 Bilder), und die soll, laut Sony, den besten AF haben den je eine DSLR hatte (Neu Entwickeltes 79-AF-Felder System)

        Das hat Sony auch bei der A6000 behauptet und wie wir im Video gesehen haben, ist sie zwar schnell, aber immer noch nicht die schnellste Kamera der Welt, was den AF betrifft. 😉

        Und die a77 kostet UVP zum vorbestellen weniger als die OM-D E-M1 jetzt kostet.

        Wir haben über die A77 bereits diskutiert und du hast mir erklärt das sie genauso Weather Sealing hat, wie die E-M1. Aber um ehrlich zu sein würde ich Sony von vorneherein ausschließen, und zwar nicht weil ich denke das Sony keine guten Kameras bauen kann, sondern weil i.V. zu anderen Herstellern Sony zu viele offene Baustellen hat. Ich hab nicht den Eindruck, dass Sony irgendein System langfristig unterstützen möchte. Zuerst waren es die SLRs, dann die SLTs, dann die NEX, jetzt die A7/r. Man weiß bei Sony irgendwie nie, wann das System, in welches man als Nutzer gerade investiert hat, zugunsten des „next big thing“ aufgegeben wird.

        Das AF-System der A7 ist langsamer als das einer klassischen SLR, das stimmt schon, das ist der der GH4 allerdings auch. Die A7 wurde ja den absoluten Hardcore Tests unterzogen während die GH4 hier nur ein bisschen Motorcross fotografieren musste. Kai von Digital Rev TV hat z.b. Skateboarder aus einer Entfernung von <1m Fotografiert die in viel kürzerer zeit viel näher an die Kamera hin sind und wieder weiter weg.

        Welches Video war das nochmal? Würde mir gerne ansehen.

        Das was der da im Video fotografiert sollte, bis es zu dunkel wird, sogar ne Premium Kompaktkamera hin bekommen.

        Übertreibe jetzt bitte nicht.

        Ich finde nach wie vor dass das Video überhaupt kein Aussagekraft hat. Hier gibt es wieder schwierige Lichtbedingungen, noch schwierige Objekte zum fotografieren. Nur teilweise wird es etwas anspruchsvoll und da liegt die D4s dann sofort vorne.

        Klar liegt die vorne. Auch eine Mittelformatkamera, die 5x so viel kostet wie die D800(e) oder A7r, liegt auch deutlich vor diesen in Sachen Auflösung.

        Das ende der SLR wird kommen, das ist gewiss, aber es ist nicht da und Spielzeug bezahlt keine Miete 😉

        Wir leben in einer Zeit, in der man sogar mit den günstigsten MILCs/DSLRs die Miete als Profifotograf bezahlen kann. Das einzige was ein Kamera zur Pro-Kamera macht, ist der Pro hinter der Kamera. 😉 Mit Kleinbild-Sensor musst du gar nicht anfangen zu argumentieren.

        Allerdings wir das ende der SLR eher so aussehen das es z.b. ne a99 ohne Spiegel geben wird, weil, butter bei die Fische, hast du mal versucht ne Systemkamera mit nem 70-400 zu halten? Ich habs versucht, ich hab die A7r mit nem 70-400 gehalten, bzw. halten kann man das nicht nennen.
        Man kann da nett drüber lächeln, aber zum fotografieren ist das nichts, das Handling ist absolut unter aller sau.

        Die OM-D E-M1 macht das eig. schon ganz gut vor, DSLR Gehäuse, aber eben ohne Spiegel, das ist die Zukunft. Nur ohne eben diesen Spielzeug Popel Sensor.

        Ja, ich denke da hast du Recht. Nicht ohne Grund sind die ernsthafteren mFT Modelle so groß. Das Gehäuse muss sich mit einer breiten Palette an Objektiven ausgewogen anfühlen. Das ist bei den kleineren MILCs (aber auch DSLRs) definitiv nicht der Fall. Ein 70-200/2.8 macht auch an einer D3x00 keinen Spaß.

        Wir sind im Hinblick auf den Sensor def. nicht einer Meinung. Ich bin zwar auch der Meinung das APSC oder KB besser sind, ich vertrete aber auch die Ansicht, das man auch mit dem mFT Sensor Bilder machen kann, die zu Geld gemacht werden können. Spielzeug ist das sicherlich nicht.

  2. Das einzige Problem, die die Spiegelosen haben, ist der fehlende Phasen-AF! Olympus hat mit der EM-1 im Sensor einige Pixel geopfert für die Phasendetektoren. Somit ist die EM-1 eine „halbe“ DSLR geworden.

    Die DSLR haben, wegen dem optischen Sucher, Platz für die Phasendektektoren, die im optischen Sucher einen Platz haben. Der Sensor bleibt so für den Kontrast!!!

    Die Panasonic GH4 hat auch nur einen Contrast-AF! Bei guten, man muss schon sagen, sehr guten Lichtverhältnissen, ist der Contrast-AF sehr schnell. Doch, sobald man in schlechteren Lichtverhältnissen fotografiert, dort wo der Kontrast nicht so ausgeprägt ist, dann hapert der AF!

    Als geübter Fotograf, kann man dann den Fokus manuell machen! Doch, bei bewegten Bilder ist es nicht so einfach. Oder, man übt, wie die alten Meister. Wer eine Leica M Kamera hat, der kennt ja kein AF!

    Für die Sportfotografen und „Paparrazi“ wird es weiterhin die grossen und „schlagkräftigen“ DSLR geben. Die vielen Fotografen bei einen Grossanlass, die benutzen gerne seine Kamera als Hantel, um sich einen guten Platz zu verschaffen!!

    Für den Amateur und Hobby Fotografen wird es in Zukunft die Spiegellosen sein. Wie weit Olympus die Phasendetektoren im Sensor ausbauen wird, wird sich zeigen, ob Olympus bereit ist auf 20 oder sogar 24 MP zu gehen. Olympus Führung hat bestätigt, dass man auf dem 16 MP-Sensor setzen will und diesen weiter optimieren will. Zumindest ist die EM-1 schon ein verrückte Spiegellose Kamera, die absolut als Profi-Kamera bezeichnet werden kann. Sie wird auch von vielen Profi-Fotografen eingesetzt.

    Mir wäre lieber, die Hersteller gehen neue Wege mit der Optik! Muss es denn immer noch die „altbewährte“ Technik sein. Es gibt sicher andere Möglichkeiten, die praktischen Zoomobjektive kleiner und leichter zu bauen.

    Vielleicht braucht es auch noch 10 oder 20 Jahre, wie bei den PKW-Technik, bis man sich vom bisherigen abschied nimmt.

    Leider gibt es zuwenig innovative Unternehmungen, die es versuchen könnten. Sigma hat jetzt mit der DP Quattro das Gehäuse verändert. Was geschieht, viele schreien …. hässlich….. und wenn man aber genauer hinschaut, stimmt die Haptik voll und ganz.

    Ja, ja, der Mensch mit seinen Gewohnheiten.

    So sehe ich es auch mit den DSLR vs. SLR! Meistens wird nur Luft produziert, statt das ganze im Auge zu behalten und neu zu überdenken. Von A bis Z und nicht nur an einem Element der Kamera herum zu „basteln“.

    • > ob Olympus bereit ist auf 20 oder sogar 24 MP zu gehen.

      Die können nicht über 16MP gehen, nicht mit der aktuellen Silizium Technologie.

      Wenn man sich die Sensor Technik der letzten 10-15 Jahre genau anschaut stellt man sofort fest, bis auf den AD-Wandler hat sich fast nichts getan.

      Das aktuelle Sensoren weniger Rauschen liegt nur am besseren AD-Wandler + bessere JPEG Engine, in Wirklichkeit nimmt das Rauschen stetig zu.

      Die Leute waren früher einfach perfektionierter. Einen Canon EOS 5D hat z.b. selbst bei ISO 6400 praktisch garnicht gerauscht, aber da der AD-Wandler das vermatscht hat und die RAW-Converter nicht so gut waren, hat mans nicht genutzt. Heute sind die AD-Wandler besser und obwohl die ISO 6400 der 5D Mark III in wirklichkeit viel mehr rauschen, sagen die Leute man kann sie problemlos bis 25’600 einsetzen.

      Wir sind langsam an der grenze der Physik mit dem aktuellen Sensor Material angelangt, Silizium wird nicht über Nacht mal eben plötzlich lichtempfindlicher.

      Und genau da kommt das problem.

      16 Megapixel auf mFT entsprechen 24 Megapixel auf APS-C und 60 Megapixel auf Vollformat.

      24 Megapixel auf mFT entsprächen 40 Megapixel auf APS-C und 90 Megapixel auf Vollformat.

      Wenn Olympus so eine Kamera ohne Qualitätsprobleme auf den Markt bringen könnte, hätten wir schon lange 40 Megapixel APS-C Sensoren und 90 Megapixel Vollformat Sensoren. Sony steckt viel mehr Geld ins R&D und verdient mit seinen Sensoren auch viel mehr Geld (schon alleine durch Nikon als Kunden), ich denke es hat einen guten Grund warum die neueste APS-C Generation immernoch „nur“ 24 Megapixel hat.

      Vor allem das Rauschen bei niedrigen ISO-Werten nimmt dadurch extrem zu und im Umkehrschluss die Dynamik sowie der Tonwertumfang.

      Die Phasen-AF Sensoren auf dem Bildsensor sind übrigens bei weitem nicht so gut wie echte Phasen-AF Sensoren.

      Es gibt da ewig lange Technische Dokumente die genau den Unterschied beschreiben und in naher Zukunft kann kein Phasen-AF Sensor auf dem Bildsensor selbst jemals so gut wie ein echter Phasen-AF Sensor sein.

      Ein klassischer Phasen-AF ist nicht einfach nur ein simpler Sensor sondern eine eigene Optik Konstruktion mit speziellen Linsen und speziellen vor-Schärfungslinsen u.s.w. u.s.f., das fällt beim Bildsensor alles weg. Man muss das Licht so nehmen wie es vom Objektiv kommt.

      Sony hatte ja einen Prototyp der a77 ganz ohne Phasen-AF Modul mit mehreren Bildsensor Technologien. Eine wie sie bei Canon bei der 70D eingesetzt wird, eine wie bei der A7, eine ganz neue zu der Sony nichts weiter sagen wollte.

      Das Ergebnis war das nichts davon an ein klassisches Phasen AF Modul heran kam und die a77II ein neu entwickeltes Phasen-AF Modul mit 79 Sensoren bekommen hat.

      Allerdings hat der Lars schon recht, auch wenn der Term „DSLR“ an sich nichts anderes sagt, man würde eine SLT nicht zu klassischen SLRs zählen. So haben SLTs z.b. Feedback vom Bildsensor zusätzlich zum Phasen-AF Modul, somit kann der Sensor erkennen was man da überhaupt scharfstellen möchte und praktisch die Informationen vom Kontrast-AF an den Phasen-AF zurück liefern u.s.w.

      Der Fehler in dem Video ist meiner Meinung nach die D4s als Vergleich heran zu ziehen. Die D4s hat weder das beste AF-System, noch bietet sie Ansatzweise ein akzeptables Preis-Leistungssystem. Aussage kräftig finde ich nur das die D4s, mit ihrem Durchschnittlichen AF-System, selbst bei so einfachen dingen wie der da fotografiert hat, alle Systemkameras nieder metzelt.

      Ich freue mich auf eine Zukunft ohne Spiegel, ich bin der erste der sich ne SLT ohne Spiegel kaufen würde, aber eben nur wenn die AF-Performance, vor allem beim Tracking, passt. Und wenn selbst meine a99 bei schwierigen Lichtverhältnissen ihre Probleme bekommt, will ich garantiert noch keine Systemkamera.

      • Noch ein kleiner Nachtrag. Wie erwähnt, die a99 hat 3 AF-Systeme. Klassicher Phasen-AF, Phasen AF auf dem Bildsensor (102 Punkte) und Kontrast AF. Und selbst alle 3 zusammen treffen in sehr schwierigen Situationen nicht richtig, wie soll das eine Systemkamera ganz ohne Phasen-AF oder nur mit Sensor Phasen-AF denn hinbekommen?

      • Noch ein kleiner Nachtrag. Wie erwähnt, die a99 hat 3 AF-Systeme. Klassicher Phasen-AF, Phasen AF auf dem Bildsensor (102 Punkte) und Kontrast AF. Und selbst alle 3 zusammen treffen in sehr schwierigen Situationen nicht richtig, wie soll das eine Systemkamera ganz ohne Phasen-AF oder nur mit Sensor Phasen-AF denn hinbekommen?

        Indem aktuelle On-Chip-Pasen-AF-Systeme verbessert werden und den Vorteil aus der höheren Lichtmenge ziehen. Wie viel war es noch mal bei den SLTs? Nur 15% des anfallenden Lichts gelangt zum Phasen-Modul, oder? Bei den MICLs mit Phasen-AF auf dem Sensor sind das 100%…die einzelnen Sensoren sind aber auch deutlich kleiner. Es bleibt also spannend.

      • Die können nicht über 16MP gehen, nicht mit der aktuellen Silizium Technologie.

        Natürlich können die über 16MP gehen. Rechne mal die Pixeldichte einer Nikon V3, mit 18MP auf dem 1″ Sensor. Sieht zwar nicht toll aus, ist aber super fürs Marketing. 😉

        Wenn man sich die Sensor Technik der letzten 10-15 Jahre genau anschaut stellt man sofort fest, bis auf den AD-Wandler hat sich fast nichts getan.

        Das aktuelle Sensoren weniger Rauschen liegt nur am besseren AD-Wandler + bessere JPEG Engine, in Wirklichkeit nimmt das Rauschen stetig zu.

        Und was ist mit dem Übergang von CCD auf CMOS und dan von normalem CMOS auf BSI CMOS?

        Die Leute waren früher einfach perfektionierter. Einen Canon EOS 5D hat z.b. selbst bei ISO 6400 praktisch garnicht gerauscht, aber da der AD-Wandler das vermatscht hat und die RAW-Converter nicht so gut waren, hat mans nicht genutzt. Heute sind die AD-Wandler besser und obwohl die ISO 6400 der 5D Mark III in wirklichkeit viel mehr rauschen, sagen die Leute man kann sie problemlos bis 25’600 einsetzen.

        Das glaube ich eher nicht.

        Vor allem das Rauschen bei niedrigen ISO-Werten nimmt dadurch extrem zu und im Umkehrschluss die Dynamik sowie der Tonwertumfang.

        Das stimmt definitiv nicht. Vor 3, 4 Jahren hat so gut wie keine Kamera 11 EV an Dynamik geschafft, jetzt schaffen die besten 13-14EV. DIe Dynamik hat sich definitiv verbessert und zwar deutlich.

        Und genau da kommt das problem.

        16 Megapixel auf mFT entsprechen 24 Megapixel auf APS-C und 60 Megapixel auf Vollformat.

        24 Megapixel auf mFT entsprächen 40 Megapixel auf APS-C und 90 Megapixel auf Vollformat.

        Wenn Olympus so eine Kamera ohne Qualitätsprobleme auf den Markt bringen könnte, hätten wir schon lange 40 Megapixel APS-C Sensoren und 90 Megapixel Vollformat Sensoren. Sony steckt viel mehr Geld ins R&D und verdient mit seinen Sensoren auch viel mehr Geld (schon alleine durch Nikon als Kunden), ich denke es hat einen guten Grund warum die neueste APS-C Generation immernoch “nur” 24 Megapixel hat.

        Auch Sony wird das machen, man bringt aber nicht sofort einen 60MP Sensor auf den Markt, auch wenn das technisch realisierbar wäre. Man möchte klarerweise an jedem Schritt verdienen und Verbesserungen Häppchenweise auf den Markt bringen.

        Die Phasen-AF Sensoren auf dem Bildsensor sind übrigens bei weitem nicht so gut wie echte Phasen-AF Sensoren.

        Es gibt da ewig lange Technische Dokumente die genau den Unterschied beschreiben und in naher Zukunft kann kein Phasen-AF Sensor auf dem Bildsensor selbst jemals so gut wie ein echter Phasen-AF Sensor sein.

        Ein klassischer Phasen-AF ist nicht einfach nur ein simpler Sensor sondern eine eigene Optik Konstruktion mit speziellen Linsen und speziellen vor-Schärfungslinsen u.s.w. u.s.f., das fällt beim Bildsensor alles weg. Man muss das Licht so nehmen wie es vom Objektiv kommt.

        Mag alles sein, aber wo eine Wille ist, ist auch ein Weg. Phasen-AF hat auch in den DSLRs/SLT einen großen Nachteil, und zwar das nur sehr wenig Licht ankommt. Das ist beim On-Sensor-Phasen-AF definitiv besser. Beide Systeme haben also Vor- und Nachteile, nur das der Phasen-AF in den DSLRs eine bekannte Technologie ist, während der On-Chip-Phasen-AF neu ist und erst ausgereizt werden muss. Ich denke da steckt viel Verbesserungspotential drin.

        Das Ergebnis war das nichts davon an ein klassisches Phasen AF Modul heran kam und die a77II ein neu entwickeltes Phasen-AF Modul mit 79 Sensoren bekommen hat.

        Das muss nichts heißen. Schließlich möchte Sony nicht dass das SLT-Konzept als ein riesiger Fehler dasteht.

        Der Fehler in dem Video ist meiner Meinung nach die D4s als Vergleich heran zu ziehen. Die D4s hat weder das beste AF-System, noch bietet sie Ansatzweise ein akzeptables Preis-Leistungssystem.

        Du bist immer noch den Beweis schuldig, dass die D4s ein „durchschnittliches“ AF-System hat. Das sie gnadenlos überteuert ist, finde ich auch.

        Aussage kräftig finde ich nur das die D4s, mit ihrem Durchschnittlichen AF-System, selbst bei so einfachen dingen wie der da fotografiert hat, alle Systemkameras nieder metzelt.

        Ja, die schnellste und teuerste Nikon metzelt die MILCs nieder, die 4 bis 10x so wenig kosten. 😉

        Ich freue mich auf eine Zukunft ohne Spiegel, ich bin der erste der sich ne SLT ohne Spiegel kaufen würde, aber eben nur wenn die AF-Performance, vor allem beim Tracking, passt. Und wenn selbst meine a99 bei schwierigen Lichtverhältnissen ihre Probleme bekommt, will ich garantiert noch keine Systemkamera.

        Das ist natürlich auch legitim. Es wird noch etwas dauern, bis eine MILC hinsichtlich AF an eine SLR/SLT dieser Preisklasse herankommt.

    • Das einzige Problem, die die Spiegelosen haben, ist der fehlende Phasen-AF! Olympus hat mit der EM-1 im Sensor einige Pixel geopfert für die Phasendetektoren. Somit ist die EM-1 eine “halbe” DSLR geworden.

      Das wird sich bald ändern. Die meisten neuen MILCs haben bereits Phasen-AF-Sensoren auf dem Bildsensor.

      Zumindest ist die EM-1 schon ein verrückte Spiegellose Kamera, die absolut als Profi-Kamera bezeichnet werden kann. Sie wird auch von vielen Profi-Fotografen eingesetzt.

      Sehe ich auch so.

      Mir wäre lieber, die Hersteller gehen neue Wege mit der Optik! Muss es denn immer noch die “altbewährte” Technik sein. Es gibt sicher andere Möglichkeiten, die praktischen Zoomobjektive kleiner und leichter zu bauen.

      Klar, es wird gerade daran geforscht und es gibt viele Ansätze. Einer davon sind die Linsen aus Flüssigkeit. In letzter Zeit wird auch vermehrt auf exotische Glassorten gesetzt. Leider geht es im Bereich Optik deutlich langsamer voran als im Halbleiterbereich.

      So sehe ich es auch mit den DSLR vs. SLR! Meistens wird nur Luft produziert, statt das ganze im Auge zu behalten und neu zu überdenken. Von A bis Z und nicht nur an einem Element der Kamera herum zu “basteln”.

      Ist ja auch kostengünstiger als immer wieder da Rad neu zu erfinden. 😉

  3. Eric Levin hat die A77II getestet und meinte diese Kamera hätte (auch im Vergleich zur D4s und 1D-X) den schnellsten Autofokus den er je in einer Kamera gesehen hatte. Er hat eingestellt das die Kamera erst dann auslösen soll wenn der Autofokus zurück meldet „Bild ist 100% im Fokus“ und dann alles Versucht um den AF ins straucheln zu bringen. Ergebnis war das die Kamera ohne wahrnehmbare Verzögerung ausgelöst hat, wenn er den Auslöser gedrückt hat, selbst wenn er sich absichtlich so bewegt hat, dass das Objekt in dem Moment out-of-focus war.

    Hier ist übrigens eine nette Demonstration des AF während einer Serienbildaufnahme: https://www.youtube.com/watch?v=Av5L9BPKU0E

    Die a99 wird höchstwahrscheinlich das gleiche AF-Modul bekommen, nur für Vollformat und AF-D (http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/03/electronics/aplus/sony/32101783_A99_850x850_3.jpg)

    Ich denke das schießt die Systemkameras erstmal wieder weit ins Hintertreffen 😛

    • Ich muss mir Levins bericht erstmal anschauen. Bzgl. des verlinkten YT-Videos: das sieht wie der On-Sensor-Phasen-AF aus, der in der A6000 drin ist.

      • Es gibt sogar einen schönen bericht auf Deutsch, da werden die verschiedenen Serienbildmodi durchprobiert mit dem 70200G2, ist von ClubSonus, der filmt direkt mit einer zweit Kamera das Display der a77II ab, man sieht also gut die „echte“ Performance.

      • Hab mir das Video angeschaut. Der AF sieht nett aus, der Puffer ist aber ein Marketing-Gimmick. Der ist nur dann groß (60 Bilder), wenn man JPG schießt. Als er auf RAW+JPG umgestellt hat, war die Kamera nach gefühlt 10 Bildern am Ende. Ich muss sagen, dass ich nie JPG schieße, für mich ist als irrelevant, wie groß der Puffer ohne RAW ist. Beim Nachfürhungs-AF ist mir auch aufgefallen, das er wie bei anderen Kameras den Hund in 20-30% der Fälle nicht getroffen hat. Das ist m.M.n. keine besondere Leistung bei sehr guten Lichtbedingungen. Sonnenschein ist zwar perfekt, aber trübes Wetter ist immer noch sehr gut, wenn man es mit der Lichtmenge in einer Sporthalle vergleicht. Alles in Allem sehe ich also nicht was am AF der A77II besonders sein soll. Man sieht das gleiche Verhalten, vielleicht sogar etwas niedrigere Keeper-Rate, wie in den Videos zur Nikon D4s.

  4. > Wie viel war es noch mal bei den SLTs? Nur 15% des anfallenden Lichts gelangt zum Phasen-Modul, oder?

    30% gehen zum Phasen-AF Sensor, das ist die identische Menge wie bei einer klassischen SLR, also genau 0,47 EV

    > Bei den MICLs mit Phasen-AF auf dem Sensor sind das 100%…die einzelnen Sensoren sind aber auch deutlich kleiner. Es bleibt also spannend.

    Es sind komplett andere Sensoren. Phasen AF heisst nur das die Licht-Phasen statt dem Kontrast gemessen wird. Die On-Sensor Phasen-AF Sensoren sind vollkommen andere wie die in einer SLR.

    Ein klassischer Phasen-AF Sensor ist z.b. so große wie ein paar Tausend Pixel auf einem normalen Bildsensor und hat, wie erwähnt, nochmal spezielle Optiken vor sich die das Licht so aufbereiten und vor schärfen das die Messung einfach und schneller bei weniger Licht erfolgen kann.

    > Natürlich können die über 16MP gehen. Rechne mal die Pixeldichte einer Nikon V3, mit 18MP auf dem 1″ Sensor. Sieht zwar nicht toll aus, ist aber super fürs Marketing. 😉

    Also können schon^^ die können auch 20 Megapixel auf nen 1/2,3″ Sensor packen (wird ja sogar getan), ob man das möchte ist wieder ne andere Sache 😉 wer >1000 € für ne Kamera verlangt

    > Und was ist mit dem Übergang von CCD auf CMOS und dan von normalem CMOS auf BSI CMOS?

    Der Übergang von CCD zu CMOS hatte praktische Gründe, die erste Generation der CMOS war den CCDs weit unterlegen. Sony wurde damals regelrecht zerrissen als sie in der A100 einen CMOS verbaut haben, das Rauschen sei unerträglich hoch.

    CMOS auf BSI CMOS ist keine neue Technologie sondern eher eine Technik aus der Kompaktkamerawelt. Man hat die Leiterbahnen auf die Rückseite verfrachtet damit diese nicht das Licht weg nehmen, bei keiner APS-C oder Vollformatkamera die ich kenne wird diese Technik eingesetzt da sie

    1. Unglaublich Teuer ist
    2. Die Sensoren so groß sind das die Leiterbahnen kein Licht weg nehmen

    > Das glaube ich eher nicht.

    Die RAWs bestätigen die Messungen und die Messungen die Ergebnisse der RAWs, alles passt perfekt. Wüsste nicht was dagegen spricht.

    > Das stimmt definitiv nicht. Vor 3, 4 Jahren hat so gut wie keine Kamera 11 EV an Dynamik geschafft, jetzt schaffen die besten 13-14EV. DIe Dynamik hat sich definitiv verbessert und zwar deutlich.

    Definitiv nicht, nein. Auf das Ergebnis kommt nur DxO und es lässt sich nicht reprdouzieren.

    Vergleichen wir doch einfach mal die die Sony a900 (2008) mit der sony a99 (2012)


    Die Gesamtdynamik hat sich von 12,3 EV auf 12,8 EV erhöht, abzüglich der Messtoleranz von 0,3-0,5 EV aufgrund von Sensor Erhitzung u.s.w. landen wir auf der identischen Dynamik.

    Aber die Gesamtdynamik ist vollkommen uninteressant, weil dann rauscht das Bild wie bei ISO 25’600, wichtig ist die Raushcfreie Dynamik.

    a900: 9,36 EV
    a99: 9,7 EV

    Nehmen wir mal an da ist absolut keine Toleranz drin, dann sich die Dynamik um eine halbe Blende erhöht.

    Noch ein Direktvergleich mit der D800: http://www.imaging-resource.com/PRODS/nikon-d800/Z100.15.ACRauto_Step_2.png

    Rauschfreie Dynamik: 9,87 EV

    Die Gesamtdynamik der D800 liegt zwar mit 13,3 EV etwas über der Gesamtdynamik von 12,7 EV der a99, aber wie gesagt, diese Dynamik ist nicht mehr nutzbar, nicht nur wegen dem Rauschen, auch die Farbreproduktion ist vollkommen im Keller und durchgehend blaustichig und ohne Details. Zudem sieht man am „Density Response“ graph eindeutig das die 13,3 EV Blenden der D800 „Getrickst“ sind indem Nikon einfach, auf kosten von mehr Rauschen, mehr Strom durch den Sensor jagt bei ISO 100

    Auch haben sich die Messmethoden verändert. Low ist nicht gleich Low. Der „Low“ Wert der a900 (12,3 EV) entspricht, wenn man sich die Messwerte genau anschaut, dem „Medium“ Wert von aktuellen Messergebnissen. Der Medium Wert der D800 liegt bei 12,5 EV.

    Das heisst nicht nur die Hersteller Tricksen teilweise indem Sie den Sensor einfach übersteuern in der Hoffnung der A/D-Converter holt das wieder raus, auch werden heute viel höhere und unbenutzbarere Dynamik werde noch als „Total Dynamik“ akzeptiert.

    Wo bei der a900 beim messen kurz vor der 1 schluss war und das als „High“ Gekennzeichnet wurde, ist hier bei der D800 erst Medium und es wird bis weit über 1 raus gemessen für den „High“ Wert.

    Im Endeffeckt werden wir also mit geänderten Messmethoden und besseren A/D-Wandlern verarscht, wirklich verändert hat sich in den letzten 5 Jahren garnichts in der Sensorentwicklung (was Dynamik angeht, das Rauschen hat sich durch die A/D-Wandler und bessere Leiterbahnen entwickelt, aber nicht so viel wie uns die Hersteller weis machen, das sind maximal eine ISO-Stufe weniger Rauschen in 5 Jahren oder so).

    Leider ist inzwischen Imaging Resource auch dazu übergegangen die Ergebnisse von DxO Mark zu nutzen, auch wenn hier keine Unterscheidung mehr zwischen Rauschen und tatsächlicher Dynamik mehr getroffen wird. Grund, die Leute interessiert nur die Volle Dynamik, nicht die nutzbare, und da misst DxO Mark einfach viel weiter als Imatest. Zudem kostet Imatest verdammt viel Geld und die Leute sind nicht bereit die Ergebnisse die ihnen weniger gefallen zu finanzieren.

    Wenn ich ne D800 kaufe und mir wird bestätigt das die gleich gut ist wie ne 5 Jahre alte a900 was die Dynamik angeht, und dann kommt DxO Mark und sagt „Halt, deine D800 hat 4 Stufen mehr Dynamik“, wen unterstütze ich da wohl 😉

    Wir bekommen also genau das was wir verdient haben. Wir lassen uns gerne verarschen, also werden wir verarscht, so einfach ist das.

    > Auch Sony wird das machen, man bringt aber nicht sofort einen 60MP Sensor auf den Markt, auch wenn das technisch realisierbar wäre. Man möchte klarerweise an jedem Schritt verdienen und Verbesserungen Häppchenweise auf den Markt bringen.

    Naja, professionelle Ansprüche sind andere wie die von Ambitionierten Hobby Fotografen, das hat man mit der A900 deutlich gemerkt und Sony hat aus der A900 offensichtlich gelernt. 5 Jahre Entwicklungszeit, immernoch nur 24 Megapixel, dafür aber deutlich verbessert.

    Zudem steigen ja auch die Datenmengen ins Enorme + man muss ein Nutzen daraus ziehen. 24 Megapixel sind groß genug für jede Art von Druck (umso größer man druckt, umso weiter muss man vom Bild weg, am Ende reichen 24 Megapixel also für jede Druck Größe, spätestens bei 36 Megapixel lässt sich kein Unterschied mehr fürs Auge erkennen, auch wenn man 140% sieht), lediglich für Spezialfälle braucht man überhaupt schon 36 Megapixel und das geht natürlich auf kosten des Rauschens, der Dateigröße, der Verarbeitungszeit im RAW Converter und und und.

    Das die APS-C Sensoren bereits bei einer Pixel Dichte von 60MP auf FF angelangt sind, zeigt hier deutlich die Verschiebung der Ansprüche von Profesionellen Fotografen und ambitionierten Profis.

    > Mag alles sein, aber wo eine Wille ist, ist auch ein Weg.

    Die Vergangenheit hat bewiesen das selbst Sony nicht in der Lage ist die Gesetze der Physik zu brechen, so wird es auch bleiben. Ich kann es noch so sehr wollen, plötzlich anfangen zu fliegen kann ich nicht. Vielleicht in ein paar Hundert Jahren wenn DNS-Forscher es geschafft haben Flügel zu züchten, aber 100 Jahre sind nicht die nahe Zukunft, genauso ist es bei Bildsensoren.

    Die Sensortechnik ist nicht tot, das wollte ich damit nicht sagen, aber sie entwickelt sich bei weitem nicht so schnell wie uns die Marketing Leute weis machen wollen, genauso ist es mit dem Sensor Phasen AF. Der verbessert sich in erster Linie durch die Software und die Bildprozessoren als durch die Technik an sich. Aber Firmware updates sind Kostenlos und eine neue Kamera bringt neues Geld, was werden die Hersteller wohl machen 😉

    Zudem hält sich jede schlaue Firma was in der Rückhand, du kannst nicht alles auf einmal raus hauen. Die 5D Mark III könnte, rein Technisch, Problemlos 14 Bilder die Sekunde schießen, ein AF-Feld mit 200 Sensoren haben

    > Das muss nichts heißen. Schließlich möchte Sony nicht dass das SLT-Konzept als ein riesiger Fehler dasteht.

    Wieso nicht? Hat Sony auch mit vielen anderen Produkten gemacht die nichts geworden sind.

    Und wenn man ein Produkt nicht als totalen Fehlschlag da stehen lassen möchte, erfindet man nicht einfach mal eben das beste AF-System auf dem Markt, dann tut man einfach nichts und lässt es vor sich hin sterben mit minimalster Modell Pflege, nicht mit neuen Erfindungen und Innovationen. Zudem hat Sony erst neue Objektive für den A-Mount raus gebracht, ich bezweifel das die Aktiv Objektive und AF-Systeme entwickeln, erfinden und raus bringen für ein System das in deren Augen ein Fehler war.

    Wieso sollte Sony das SLT System auch töten? Mit Ausnahme der knapp halben Blende Licht die fehlt hat es nur Vorteile. Die Halbe Blende Licht reißen es nicht raus, das AF-System schon. Wenn mans besser machen könnte, würde man es tun.

    > Du bist immer noch den Beweis schuldig, dass die D4s ein “durchschnittliches” AF-System hat. Das sie gnadenlos überteuert ist, finde ich auch.

    Bin ich nicht, das ist allgemein bekannt und da gibts ausführliche Reviews zu. Ich muss ja auch nicht beweisen das der Himmel blau ist 😉 das AF-System der 1D-X/5D3 sind z.b. besser und Sony behauptet, was auch zu stimmen scheint, dass das AF-System der a77II besser ist. Die a99II wird, wie schon die a99, auf der a77II aufbauen und somit das ganze fortfahren. Vielleicht ist Sony diesmal sogar ganz spendabel und baut in die a99II noch mehr AF-Punkte wie in die a77II ein, bei der a99 wurde da definitiv gespart.

    > Ja, die schnellste und teuerste Nikon metzelt die MILCs nieder, die 4 bis 10x so wenig kosten. 😉

    Qualität kostet nunmal. Die a77II kostet 1000 € und metzelt die MILCs noch mehr nieder als die D4 das tut 😉

    Die D4 ist unglaublich überteuert, nicht unglaublich gut. Es ist eine 0815 SLR wie jede andere, nur mit einem fest eingebauten Batteriegriff und einer hohen Serienbild rate, ansonsten ist sie nur durchschnittlich.

    Der Reviewer ist offensichtlich hingegangen und hat einfach die teuerste und größte SLR geschnappt die er gefunden hat um das Ergebnis noch extremer aussehen zu lassen. Die 1D-X z.b. hätte das bessere AF-System gehabt und die ist günstiger als die D4s

    Noch ein abschließendes Wort zur AF-Performance, was viele vergessen, die AF-Performance ist zwingend abhängig von dem Objektiv das dran hängt.

    Und da wird bei mFT gut sichtbar deutlich am meisten gespart. Das gibt Olympus selbst sogar offen zu, auf der Japanischen Webseite von Olympus sind zu jedem Objektiv die MTF Werte hinterlegt, die sind teilweise verheerend.

    Selbst die teuersten und hochwertigsten Objektive kommen nichtmal ansatzweise an hochwertige Vollformatobjektive ran (jetzt rein von der Abbildungsleistung), und die teuersten/hochwertigsten Objektive im mFT System sind meistens die mit dem langsamsten AF. Vor allem bei Lichtstarken Objektiven und hohen Brennweiten (da wo der AF am wichtigsten ist), leidet der AF bei mFT am meisten.

    An Vollformat ist es genau anders rum, gerade die hochwertigen Objektive mit der besten Abbildungsleistung haben den besten AF (z.b. das 24-70 f/2.8 oder das 70-400G2 f/4-5.6).

    Das denke ich zeigt stark für welche Zielgruppen die Kamera Systeme ausgelegt sind.

    Vor allem bei mFT findet man ein Begriff immer und immer wieder, „Soccer Mom“, Mütter die ihre Kinder beim Fußball Spielen fotografieren. Ich denke nichts trifft es besser. Ein Soccer Mom kauft sich nämlich kein 300mm f/2.8 das rasiermesserscharf bei Offenblende ist, die kauft sich ein 200-300 € 55-250 oder so (bzw. bei mFT dann 40-150).

    Und was man bei den mFT gerne immer wieder vergisst, die Objektive sind, trotz schlechterer Abbildungsleistung, immernoch gnadenlos überteuert. Man spart das Geld an der Kamera und wirfts bei den Objektiven dann doch wieder zum fenster raus. Alleine das 12-35mm f/2.8 kostet knapp 1000 €, für weniger Geld bekommt man problemlos 24-70mm f/2.8 an Volloformat und das Boke (nur das Boke, nicht die Lichststärke/Belichtungszeit) entspricht, wie wir in deinem letzten Blog-Eintrag gelernt haben, nur dem eines 24-70mm f/5.6

    1000 € für ein 24-70 f/5.6 …. naja, im Vollformatbereich gelten bereits die 28-75mm f/3.5-4.5 Objektive als Kinderspielzeug die für ca. 300-500 € über den Ladentisch gehen, von sowas träumen mFT Fotografen, das wäre nämlich 14-37mm f/1,75-2,25 (vom Boke)

    Der Aufpreis einer hochwertigen Vollformat ist gerechtfertigt, genauso wie der Preis von hochwertigen APS-C gerechtfertigt ist.

    Man muss das ganze immer als System sehen, eine Kamera bringt mir nichts ohne Objektiv.

    Das 16-50mm f/2.8 ist in jeder Hinsicht hochwertiger als das 12-35mm f/2.8 und kostet nur etwas mehr als die hälfte des 12-35mm, spätestens da ist die mFT schon wieder Teurer und das trotz dem schlechteren Objektiv, und das 12-35mm ist das beste was man für mFT bekommen kann.

    Und der AF des 16-50 ist um Welten schneller als der AF des 12-35mm.

    Es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht und das Video oben finde ich nach wie vor richtig schlecht. Weder ist der „AF-Test“ aussagekräftig, noch die Kameras die er für den Test heran gezogen hat. Mich hätte z.b. interessiert wie die A7 im vergleich zu den anderen abschneidet, das ist immerhin die einzige Vollformat Systemkamera.

    Aber wenn ich an seinen unqualifizierten und wirklich richtig richtig schlechten Test des 70-400G1, 70-400G2 sowie der vergleich des 70-400G2 mit dem 80-400 Nikkor denke verwundert mich das nicht. Der Typ ist Verkäufer und steht gerne vor der Kamera, der hat keine Ahnung von der Technik von der er redet und noch weniger davon wie man sie benutzt.

    • Ein klassischer Phasen-AF Sensor ist z.b. so große wie ein paar Tausend Pixel auf einem normalen Bildsensor und hat, wie erwähnt, nochmal spezielle Optiken vor sich die das Licht so aufbereiten und vor schärfen das die Messung einfach und schneller bei weniger Licht erfolgen kann.

      Ich kenne mich in diesem Bereich nicht gut genug aus. Ich glaube aber, dass der On-Chip Phasen-AF bald den herkömmlichen überholen wird. Der Grund dafür ist einfach der, dass der herkömmliche Phasen-AF eine ausgereifte Technologie ist, bei der man nur kleine Verbesserungen erwarten kann, während der On-Chip P-AF erst am Anfang steht.

      Also können schon^^ die können auch 20 Megapixel auf nen 1/2,3″ Sensor packen (wird ja sogar getan), ob man das möchte ist wieder ne andere Sache 😉 wer >1000 € für ne Kamera verlangt

      Klar möchte man das. Oder liest du nicht in Fotoforen mit, wo Canonianer ständig heulen, weil Canon kein mit der D800 konkurrierendes Modell herausbringt. Und wenn man in diesem Absoluten „Pro Bereich“ nach mehr MP heult, wieso nicht im etwas günstigeren, wo die High-Edn-MILCs anzusiedeln sind?

      Der Übergang von CCD zu CMOS hatte praktische Gründe, die erste Generation der CMOS war den CCDs weit unterlegen. Sony wurde damals regelrecht zerrissen als sie in der A100 einen CMOS verbaut haben, das Rauschen sei unerträglich hoch.

      CMOS auf BSI CMOS ist keine neue Technologie sondern eher eine Technik aus der Kompaktkamerawelt. Man hat die Leiterbahnen auf die Rückseite verfrachtet damit diese nicht das Licht weg nehmen, bei keiner APS-C oder Vollformatkamera die ich kenne wird diese Technik eingesetzt da sie

      So wie ich das sehe sind das beide Technologien, die das Rauschverhalten deutlich verbessert haben. Erinnerst du dich noch an 6MP APSC-Sensoren in den D50 und D70, einigen der ersten „leistbaren“ DSLRs? Das war vor wie lange, 10 Jahren? Vergleich mal die Bildqualität dieses Sensors mit den heutigen 24MP APSC-Sensoren. Das sind m.M.n. Welten.

      Definitiv nicht, nein. Auf das Ergebnis kommt nur DxO und es lässt sich nicht reprdouzieren.

      Ich werde jetzt nicht auf den ganzen Text antworten, da ich mit Labor-Werten eh nicht viel anfangen kann. Ich kann aber folgendes sagen. Ich habe früher auch Canon und Nikon DSLRs der „um die 10MP“ Klasse benutzt und ich habe auch einen Bekannten der Aktuell mit dem Nikon 1 System unterwegs ist. Und ich kann dir nur sagen, dass das was früher z.B. die D80 mit ihrem 10MP APSC-Sensor geleistet hat, eine Nikon V1 heute, mit ihrem 10MP 1″ Sensor auch schafft. DIe Bilder sind hinsichtlich Schärfe (mit vergleichbaren Objektiven), Auflösung, Rauschen, Dynamik nicht zu unterscheiden. Wenn also heute ein 1″ schafft, wofür früher ein APSC-Sensor nötig war, dann muss wohl die Sensor-Technologie in den letzten Jahren deutliche Sprünge gemacht haben.
      Ähnliches sehe ich auch am Vergleich des alten 4,7MP und des aktuellen 15MP Foveons. Praktisch gleiches Rauschen und gleiche Dynamik (beim 15MP sogar etwas mehr) bei 3x Auflösung. Klar, der 4,7MP Sensor ist sehr alt, aber große Sprünge kann man auch nicht binnen ein paar Jahren erwarten.

      Naja, professionelle Ansprüche sind andere wie die von Ambitionierten Hobby Fotografen, das hat man mit der A900 deutlich gemerkt und Sony hat aus der A900 offensichtlich gelernt. 5 Jahre Entwicklungszeit, immernoch nur 24 Megapixel, dafür aber deutlich verbessert.

      Ich denke mit Sony-Kameras kann man nicht wirklich darüber argumentieren wie es um die professionellen Ansprüche bestellt ist. Immerhin fristet das System i.V. zu CaNikon ein extremes Nieschendasein. Was Pros wollen sieht man an der D800, die bei der Einführung und immer noch ohne Ende gehypt wird.

      Die Sensortechnik ist nicht tot, das wollte ich damit nicht sagen, aber sie entwickelt sich bei weitem nicht so schnell wie uns die Marketing Leute weis machen wollen, genauso ist es mit dem Sensor Phasen AF. Der verbessert sich in erster Linie durch die Software und die Bildprozessoren als durch die Technik an sich. Aber Firmware updates sind Kostenlos und eine neue Kamera bringt neues Geld, was werden die Hersteller wohl machen 😉

      Zudem hält sich jede schlaue Firma was in der Rückhand, du kannst nicht alles auf einmal raus hauen. Die 5D Mark III könnte, rein Technisch, Problemlos 14 Bilder die Sekunde schießen, ein AF-Feld mit 200 Sensoren haben

      Ja, so sehe ich das auch. Man könnte sicherlich von heute auf morgen einen 50MP KB-Sensor (nicht nur Sony, wahrscheinlich auch Canon) auf den Markt bringen. Wozu aber, wenn bereits schon die 24-36MP Sensoren prima ferkauft werden? Bei anderen Feautres ist es auch so.

      Wieso nicht? Hat Sony auch mit vielen anderen Produkten gemacht die nichts geworden sind.

      Und wenn man ein Produkt nicht als totalen Fehlschlag da stehen lassen möchte, erfindet man nicht einfach mal eben das beste AF-System auf dem Markt, dann tut man einfach nichts und lässt es vor sich hin sterben mit minimalster Modell Pflege, nicht mit neuen Erfindungen und Innovationen. Zudem hat Sony erst neue Objektive für den A-Mount raus gebracht, ich bezweifel das die Aktiv Objektive und AF-Systeme entwickeln, erfinden und raus bringen für ein System das in deren Augen ein Fehler war.

      Wieso sollte Sony das SLT System auch töten? Mit Ausnahme der knapp halben Blende Licht die fehlt hat es nur Vorteile. Die Halbe Blende Licht reißen es nicht raus, das AF-System schon. Wenn mans besser machen könnte, würde man es tun.

      Erstens, es ist nur eine Behauptung von Sony, dass sie das beste AF-System haben. Überzeugende Beweise habe ich noch nicht gesehen. Zweitens, gemessen an der Investition, die um ein solches System, wie das Alpha, zu supporten, waren und sind die Verkaufszahlen der Sonys sehr schlecht. MMn könnte genau das Grund genug für Sony sein um das System sterben zu lassen. Der Lichtverlust beim SLT-Konzept spielt bei solchen wirtschaftlichen Überlegungen gar keine Rolle.

      Bin ich nicht, das ist allgemein bekannt und da gibts ausführliche Reviews zu. Ich muss ja auch nicht beweisen das der Himmel blau ist 😉 das AF-System der 1D-X/5D3 sind z.b. besser und Sony behauptet, was auch zu stimmen scheint, dass das AF-System der a77II besser ist. Die a99II wird, wie schon die a99, auf der a77II aufbauen und somit das ganze fortfahren. Vielleicht ist Sony diesmal sogar ganz spendabel und baut in die a99II noch mehr AF-Punkte wie in die a77II ein, bei der a99 wurde da definitiv gespart.

      Na so allgemein bekannt scheint das nicht zu sein. Ich bin in Fotoforen sehr aktiv, lese auch was Nutzer anderer Systeme so schreiben, und von angeblich „durchschnittlichem“ AF-System der Nikons habe ich noch nie etwas gehört.

      Qualität kostet nunmal. Die a77II kostet 1000 € und metzelt die MILCs noch mehr nieder als die D4 das tut 😉

      Weißt du was mich wundert? Wenn die SLTs so unglaublich gut sind, wieso verkaufen sie sich so schlecht?

      Die D4 ist unglaublich überteuert, nicht unglaublich gut. Es ist eine 0815 SLR wie jede andere, nur mit einem fest eingebauten Batteriegriff und einer hohen Serienbild rate, ansonsten ist sie nur durchschnittlich.

      Sehe ich nicht so. 16MP ist genau richtig für eine solche Kamera, und es ist nicht irgendein Sensor, sondern der nach dem neuen 12MP in der A7s beste für Low-Light. Hinzu kommt ein extrem großer Puffer und ein AF-System das, so weit ich das anhand von Videos beurteilen kann, allem gewachsen ist. Großer, heller Sucher, großer Batterie, schnelles Speicher-Interface, und fertig ist eine tolle Kamera für News, Reportage und Sport.

      Die 1D-X z.b. hätte das bessere AF-System gehabt und die ist günstiger als die D4s

      Was ist am AF-System der Canon genau besser? Du behauptest das die ganze Zeit, gehst darauf aber nicht ein.

      Selbst die teuersten und hochwertigsten Objektive kommen nichtmal ansatzweise an hochwertige Vollformatobjektive ran (jetzt rein von der Abbildungsleistung), und die teuersten/hochwertigsten Objektive im mFT System sind meistens die mit dem langsamsten AF. Vor allem bei Lichtstarken Objektiven und hohen Brennweiten (da wo der AF am wichtigsten ist), leidet der AF bei mFT am meisten.

      Ich nenne mal ein Beispiel: das Panasonic 25/1.4. Lichtstark, schneller AF, optisch gut. Von verheerend sehe ich da weder beim AF noch bei der Abbildungsleistung nichts. Mag aber sein das es auf die Tele-Zooms zutrifft. Da kenne ich mich nicht aus.

      Vor allem bei mFT findet man ein Begriff immer und immer wieder, “Soccer Mom”, Mütter die ihre Kinder beim Fußball Spielen fotografieren. Ich denke nichts trifft es besser. Ein Soccer Mom kauft sich nämlich kein 300mm f/2.8 das rasiermesserscharf bei Offenblende ist, die kauft sich ein 200-300 € 55-250 oder so (bzw. bei mFT dann 40-150).

      Von „Soccer Moms“ wird in Verbindung mit dem Nikon 1 System oft gesprochen, weil es zumindest den Phasen-AF hat, der bei gutem Licht funktioniert und überraschen schnell und gut trifft. Also genau das Richtige wenn eine „Soccer Mom“, die ihre Jungs beim Sport knipsen möchte. 😉

      Und was man bei den mFT gerne immer wieder vergisst, die Objektive sind, trotz schlechterer Abbildungsleistung, immernoch gnadenlos überteuert. Man spart das Geld an der Kamera und wirfts bei den Objektiven dann doch wieder zum fenster raus. Alleine das 12-35mm f/2.8 kostet knapp 1000 €, für weniger Geld bekommt man problemlos 24-70mm f/2.8 an Volloformat und das Boke (nur das Boke, nicht die Lichststärke/Belichtungszeit) entspricht, wie wir in deinem letzten Blog-Eintrag gelernt haben, nur dem eines 24-70mm f/5.6

      Stimmt, es ist aber wie so vieles eine Frage des Einsatzbereiches. Braucht man Kompaktheit und nicht das best mögliche Bokeh, so fährt man mit genau diesem überteuerten System besser, als mit einem KB-System.

      Der Aufpreis einer hochwertigen Vollformat ist gerechtfertigt, genauso wie der Preis von hochwertigen APS-C gerechtfertigt ist.

      Der Aufpreis ist nicht wegen Bokeh oder größerem Sensor gerechtfertigt, das sind Eigenschaften die sowohl Vor- als auch Nachteile haben. Der Aufpreis ist gerechtfertigt weil eine DSLR schlicht mehr in der Herstellung kostet. Liest du Artikel von Thom Hogan? Angeblich kostet eine MILC in der Herstellung deutlich weniger. Immerhin fällt der ganze Spiegelkasten und das AF-Modul weg. Man würde erwarten das eine solche Kamera für weniger Geld kaufen zu können.

      • > Ich kenne mich in diesem Bereich nicht gut genug aus. Ich glaube aber, dass der On-Chip Phasen-AF bald den herkömmlichen überholen wird. Der Grund dafür ist einfach der, dass der herkömmliche Phasen-AF eine ausgereifte Technologie ist, bei der man nur kleine Verbesserungen erwarten kann, während der On-Chip P-AF erst am Anfang steht.

        Am Anfang von was? Ein Phasen AF misst Licht Phasen, entweder er macht das richtig oder nicht 😀

        Ein Phasen-AF Sensor misst die Lichtphasen Millimeter genau, genauer und schneller als der AF-Motor des Objektivs das verarbeiten kann. Das heisst ein klassischer Phasen-AF ist jetzt schon besser als wir es überhaupt nutzen können, ich bezweifel das ein On-Chip Phasen AF der Grundsätzlich in jeder Hinsicht schlechtere Karten hat, das besser machen kann 😉

        Die Physik ist die Physik 😉 die kann man nicht überwinden, wie sehr man es auch möchte.

        Also man könnte den On-Sensor Phasen-AF Problemlos besser machen und ihn an einen klassischen Phasen-AF heran kommen lassen, aber dafür müsste man aus Platz-Gründen mindestens 1/4 der Pixel Opfern und zwar als zusammenhängende Flächen, das heisst man hätte da wo die AF-Punkte sitzen einfach keine Bildinformationen mehr.

        Oder man macht die Technologie kleiner, aber dagegen Sprechen zwei sachen.

        – Silizium wird nicht empfindlicher
        – Störungen durch Strom werden immer höher

        Von Intel gibts da eine nette Präsentation zur Halbleiter Technologie dass das Zeug irgendwann so klein wird das man die Strom Störung einfach nicht mehr weg bekommen kann (wie auch) und man die Wärme nicht mehr abtransportieren kann.

        > Klar möchte man das. Oder liest du nicht in Fotoforen mit, wo Canonianer ständig heulen, weil Canon kein mit der D800 konkurrierendes Modell herausbringt. Und wenn man in diesem Absoluten “Pro Bereich” nach mehr MP heult, wieso nicht im etwas günstigeren, wo die High-Edn-MILCs anzusiedeln sind?

        Weil die Bildqualität dann absolut unbrauchbar ist, ganz einfach deswegen. Punkt aus Ende 😉

        Außerdem stimmt das garnicht, nach einer Umfrage bei Canon aller seiner Profi Fotografen kam heraus das weniger als 5% mehr als 22 Megapixel wollen, natürlich bashen die 600D User da blöd rum weil sie sich in ihrer Ehre verletzt fühlen, das interessiert die echten Profis aber recht wenig.

        Hast du gesehen wie viele Profis die D800 verweigert haben weil sie zu Stark rauscht? Und die Rauscht immer noch weit über 2 Stufen weniger als ein 16MP mFT Sensor.

        > So wie ich das sehe sind das beide Technologien, die das Rauschverhalten deutlich verbessert haben. Erinnerst du dich noch an 6MP APSC-Sensoren in den D50 und D70, einigen der ersten “leistbaren” DSLRs? Das war vor wie lange, 10 Jahren? Vergleich mal die Bildqualität dieses Sensors mit den heutigen 24MP APSC-Sensoren. Das sind m.M.n. Welten.

        A/D-Wandler, wie gesagt. BSI Technologie wird in SLRs nicht eingesetzt, es ist also egal wie stark die das Rauschen vermindert. Ich erinnere mich noch an die 20D von Canon, die ist jetzt 10 Jahre alt und die Rauscht weniger bei ISO 6400 als eine 70D.

        Im übrigen hat Chipworks bereits bewiesen das Canon seit der 5D die identische Sensor Technologie verwendet. Die 5D Mark III benutzt bewiesenermaßen die gleiche Sensortechnologie wie die 5D, nur mit besserem A/D Wandler.

        Die 5D ist jetzt 9 Jahre alt, das nenne ich alt, verdammt alt, alt genug um zu beweisen das sich da nicht viel tut.

        Lediglich Sony hat durch neue Sensor-Aufbauten (die verdammt teuer sind) die Dynamik erhöhen können, nicht jedoch das Rauschen reduzieren.

        Wenn sich also in den letzten 9-10 Jahren nicht so viel getan hat, wieso dann jetzt?

        > Ich denke mit Sony-Kameras kann man nicht wirklich darüber argumentieren wie es um die professionellen Ansprüche bestellt ist. Immerhin fristet das System i.V. zu CaNikon ein extremes Nieschendasein. Was Pros wollen sieht man an der D800, die bei der Einführung und immer noch ohne Ende gehypt wird.

        Du liest zu viele Blogs und Rumor seiten 😉 im übrigen nutzen die meisten National Geographic Fotografen Sony Alpha Kameras, ich denke jemand der ausbrechende Vulkane aus nächster nähe fotografiert weiss genau welche Ansprüche eine Kamera erfüllen soll.

        Zudem werden die meisten Nikon Sensoren (auch die der D800) von Sony hergestellt, Nikon ist also davon abhängig was Sony entwickelt, nicht was deren Profis wollen. Der Sensor der D3X z.b. ist der identische wie bei der A900.

        Ich kann keinen Hype der D800 fotografen sehen, im gegenteil, wenn man sich die Statistiken von Profi Fotografen anschaut dann sieht es aus als ob die Absolute Mehrheit der Landschafts und Sportfotografen Canon einsetzt.

        Weisst du was ein Grund ist was Nikon Fotografen so an Nikon schätzen? Diese besonders guten Farben die der Sensor produziert, das ist ihr Grund Nikon statt Canon zu nutzen. Sony kommt für sie nicht in Frage, sie wollen ja die Farben von Nikon.

        Da kann man sich doch nur an Kopf fassen 😉

        Da Sony aktuell die besten Bildsensoren auf dem Markt her stellt und diese auch in seinen eigenen Kameras verbaut, denke ich kann man sehr gut sehen wie es darum bestellt ist.

        Zudem schwenken immer mehr Fotografen auf Sony um (siehe Alexander Heinrichs). Die Offiziellen Beispiel Bilder des Sigma 50mm f/1.4 ART sind mit einer A7r entstanden.

        >Ja, so sehe ich das auch. Man könnte sicherlich von heute auf morgen einen 50MP KB-Sensor (nicht nur Sony, wahrscheinlich auch Canon) auf den Markt bringen.

        Würde nur keiner kaufen, die würden zu stark rauschen. Für viele ist der Grund zu Vollformat das da eben die ganzen Casual Fotografen nicht mitreden dürfen und da nur das beste verbaut wird und nicht das was sich vom Marketing am besten anhört.

        Allerdings lassen sich immer mehr Profi Fotografen verappeln und da die Hersteller das Geld brauchen fotografieren auch immer mehr DAUs mit Vollformat.

        > Zweitens, gemessen an der Investition, die um ein solches System, wie das Alpha, zu supporten, waren und sind die Verkaufszahlen der Sonys sehr schlecht.

        Das höre ich jetzt zum ersten mal, gibts dafür Beweise? Hat Sony nicht erst vor 5 Tagen auf der Pressekonferenz angekündigt was für ein großer erfolg die a77 und a99 waren und das man daran anknüpfen möchte? Das was du jetzt sagst hört sich ganz anders an, dabei meinte Sony vor allem wegen dem Erfolg dieser Kameras mehr Investitionen im Imaging Segment zu tätigen und dafür lieber die Notebook Sparte zu verkaufen u.s.w.. Man rechnet 2015 mit saftigen Gewinnen.

        > Na so allgemein bekannt scheint das nicht zu sein. Ich bin in Fotoforen sehr aktiv, lese auch was Nutzer anderer Systeme so schreiben, und von angeblich “durchschnittlichem” AF-System der Nikons habe ich noch nie etwas gehört.

        Doch, einiges. Aber ich kenne auch kaum Profis die sich in Foren, wenn überhaupt, über sowas unterhalten. Da sehe ich immer nur die EOS 600D und D7100 Nutzer die über Vollformat Kameras diskuttieren die sie sich niemals leisten könne.

        Weisst du was eins der Haupt-Features der D4 überhaupt war? Na Rate mal, was haben sich die Profis die von der D3 kamen wohl am meisten gewunschen? Ich verrate es dir.

        Beleuchtete Tasten auf der Rückseite der Kamera für Konzertfotografie.

        > Weißt du was mich wundert? Wenn die SLTs so unglaublich gut sind, wieso verkaufen sie sich so schlecht?

        Wer behauptet denn sowas?

        > Was ist am AF-System der Canon genau besser? Du behauptest das die ganze Zeit, gehst darauf aber nicht ein.

        Ich setze Vorraus das jemand der sich über AF-Systeme in Profi Kameras unterhält, sich darüber auch auskennt, was für einen Sinn macht die Unterhaltung sonst?

        Aber Gut.

        Die Nikon D4 hat 51 AF-Sensoren mit 15 Kreuz-Sensoren (zum vergleich, die a77 hat 79 AF-Sensoren mit 15 Kreuz).

        Die 5D3 und 1D-X haben 61 AF-Sensoren mit 41 Kreuzsensoren und 5 Doppelkreuzsensoren.

        Zudem hat die Canon im Menü etwa 4 Seiten Einstellungen die sich nur mit der Konfiguration des AF-Beschäftig wo man sich auch für verschiedene Situationen fertige Profile anlegen kann mit AF-Geschwindigkeit, Trackingdauer, wie lange es dauern soll bis ein Objektiv das AF-Feld wechselt (Die 61 Sensoren sind in 3 Felder aufgeteilt) u.s.w. u.s.f.

        Das ist überhaupt kein Vergleich zu den 0815 Standard Einstellungen der D4 die jede SLR hat.

        Hier das AF-Feld der Canon: http://4.static.img-dpreview.com/reviews/canon-eos-5d-mark-iii/images/AF/AF-points1-001.jpg?v=1910

        Hier das der Nikon: http://youngindiainformation.com/wp-content/uploads/2012/01/Available-AF-points-of-Niko.gif

        Die Canon hat die Kreuz-Sensoren über alle Felder verteilt, bei der Nikon sind diese nur in der Mitte, zudem hat die Nikon viel weniger und keinen einzigen Doppelkreuzsensor.

        Bei Blende 8 Funktioniert nurnoch ein einziger Kreuzsensor im absoluten Zentrum bei der Nikon wo bei der Canon noch alle 5 Doppelkreuzsensoren in der Mitte funktionieren.

        Zusammengefasst:

        – Die Canon hat mehr AF-Sensoren
        – Die Canon hat viel mehr Kreuzsensoren
        – Die Canon hat in allen Feldern Kreuz Sensoren
        – Die Canon hat Doppelkreuzsensoren
        – Die Canon hat viel mehr Einstellungsmöglichkeiten und Profile zum AF-Verhalten

        Zudem hat die Canon einen eigenen Prozessor nur für das AF-System wo bei der Nikon der normale Bildprozessor (afaik) mitgenutzt wird, dadurch das die Canon aber auch viel mehr Einstellungsmöglichkeiten hat macht das Sinn.

        > Ich nenne mal ein Beispiel: das Panasonic 25/1.4. Lichtstark, schneller AF, optisch gut. Von verheerend sehe ich da weder beim AF noch bei der Abbildungsleistung nichts. Mag aber sein das es auf die Tele-Zooms zutrifft. Da kenne ich mich nicht aus.

        Das kenne ich tatsächlich nicht um ehrlich zu sein, allerdings traut Panasonic dem Objektiv nicht so viel zu wie du 😀

        Und das sind nur 40lp/mm, bei mFT rechnet man im Normalfall mit 60lp/mm, also nochmal ca. 2 Stufen drunter, also ganz knapp über 50%

        Das ist schlecht, da bin ich ganz offen und ehrlich zu dir. Das Sigma 50mm f/1.4 ist da wesentlich besser.

        Und wenn man das selbe Boke wie bei dem Panasonic 25mm haben will muss man bei dem Sigma auf Blende 2.8 gehen, da rammt das Sigma das Panasonic in Grund und Boden.

        Zum AF kann ich nichts sagen, wie gesagt, kenne das Objektiv nicht. Aber wenn Pansonic dem Objektiv schon keine gute Abbildungsleistung zu traut, kann ich mir den Test sparen 😉

        > Stimmt, es ist aber wie so vieles eine Frage des Einsatzbereiches. Braucht man Kompaktheit und nicht das best mögliche Bokeh, so fährt man mit genau diesem überteuerten System besser, als mit einem KB-System.

        Kompaktheit macht aber keine besseren Bilder, Kompaktheit ist eher ein Spezialfall der aktuell einfach zum Trend wird weil es Schick und Modisch ist eine kompakte Kamera zu haben.

        Der Aufpreis ist nicht wegen Bokeh oder größerem Sensor gerechtfertigt, das sind Eigenschaften die sowohl Vor- als auch Nachteile haben.

        Boke Haben ist ein Vorteil, Boke nicht haben ein Nachteil. Wenn man es nicht möchte kann man abblenden, man verliert dadurch zwar licht, aber die Sensoren sind ja auch viel Empfindlicher.

        Man hat also die Wahl zwischen Boke und kein Boke, bei mFT hat man die Wahl nicht.

        Es ist nur Kompakter, ansonsten hat es m.M.n. keinen einzigen Vorteil. Da ist es halt wichtig wie wichtig einem die Kompaktheit ist. Für viele Fotografen (und das kann ich auch verstehen) ist es das Kriterium schlecht hin. Allerdings werden die Kameras als Eierlegende Wollmilchsau und nicht als Kompakte Alternative angeboten.

      • Am Anfang von was? Ein Phasen AF misst Licht Phasen, entweder er macht das richtig oder nicht 😀
        Ein Phasen-AF Sensor misst die Lichtphasen Millimeter genau, genauer und schneller als der AF-Motor des Objektivs das verarbeiten kann. Das heisst ein klassischer Phasen-AF ist jetzt schon besser als wir es überhaupt nutzen können, ich bezweifel das ein On-Chip Phasen AF der Grundsätzlich in jeder Hinsicht schlechtere Karten hat, das besser machen kann 😉

        Den Kontrast-AF gibt es auch schon seit Ewigkeiten, trotzdem sind aktuelle Kameras um Welten schneller als z.B. eine Panasonic G1. Offensichtlich kann man mit schnelleren Prozis und besseren Algos sehr viel herausholen.

        Weil die Bildqualität dann absolut unbrauchbar ist, ganz einfach deswegen. Punkt aus Ende 😉

        Außerdem stimmt das garnicht, nach einer Umfrage bei Canon aller seiner Profi Fotografen kam heraus das weniger als 5% mehr als 22 Megapixel wollen, natürlich bashen die 600D User da blöd rum weil sie sich in ihrer Ehre verletzt fühlen, das interessiert die echten Profis aber recht wenig.

        Hast du gesehen wie viele Profis die D800 verweigert haben weil sie zu Stark rauscht? Und die Rauscht immer noch weit über 2 Stufen weniger als ein 16MP mFT Sensor.

        Was die Profis wollen interessiert mich herzlich wenig, genau wie es andere Nicht-Profis nicht interessiert. Auch Canon wird es mehr interessieren was die größere Käufergruppe (die Nicht-Pros) wollen. Denkst du wirklich das nur Pros D800/5DIII Modelle kaufen? Ich würde wetten das die meisten Käufer eben keine Profis sind. Insofern spielen MP sehr wohl eine Rolle.

        A/D-Wandler, wie gesagt. BSI Technologie wird in SLRs nicht eingesetzt, es ist also egal wie stark die das Rauschen vermindert. Ich erinnere mich noch an die 20D von Canon, die ist jetzt 10 Jahre alt und die Rauscht weniger bei ISO 6400 als eine 70D.

        Im übrigen hat Chipworks bereits bewiesen das Canon seit der 5D die identische Sensor Technologie verwendet. Die 5D Mark III benutzt bewiesenermaßen die gleiche Sensortechnologie wie die 5D, nur mit besserem A/D Wandler.

        Die 5D ist jetzt 9 Jahre alt, das nenne ich alt, verdammt alt, alt genug um zu beweisen das sich da nicht viel tut.

        Lediglich Sony hat durch neue Sensor-Aufbauten (die verdammt teuer sind) die Dynamik erhöhen können, nicht jedoch das Rauschen reduzieren.

        Wenn sich also in den letzten 9-10 Jahren nicht so viel getan hat, wieso dann jetzt?

        Es hat sich eben viel in den letzten Jahren getan, nur eben nicht bei Canon. 😉
        Die melken immer noch den 18MP Sensor, der kaum besser war als die niedriger auflösenden Sensoren davor.

        Du liest zu viele Blogs und Rumor seiten 😉 im übrigen nutzen die meisten National Geographic Fotografen Sony Alpha Kameras, ich denke jemand der ausbrechende Vulkane aus nächster nähe fotografiert weiss genau welche Ansprüche eine Kamera erfüllen soll.

        Würde mich eher wundern. Hast du einen Beweis dafür?

        Zudem werden die meisten Nikon Sensoren (auch die der D800) von Sony hergestellt, Nikon ist also davon abhängig was Sony entwickelt, nicht was deren Profis wollen. Der Sensor der D3X z.b. ist der identische wie bei der A900.

        Ich kann keinen Hype der D800 fotografen sehen, im gegenteil, wenn man sich die Statistiken von Profi Fotografen anschaut dann sieht es aus als ob die Absolute Mehrheit der Landschafts und Sportfotografen Canon einsetzt.

        Weisst du was ein Grund ist was Nikon Fotografen so an Nikon schätzen? Diese besonders guten Farben die der Sensor produziert, das ist ihr Grund Nikon statt Canon zu nutzen. Sony kommt für sie nicht in Frage, sie wollen ja die Farben von Nikon.

        Da kann man sich doch nur an Kopf fassen 😉

        Was hast du nur gegen Nikon? Es ist doch klar, das die D800 bei Studio- und Landschaftsfotografie allen Canon-Bodies deutlich überlegen ist.

        Da Sony aktuell die besten Bildsensoren auf dem Markt her stellt und diese auch in seinen eigenen Kameras verbaut, denke ich kann man sehr gut sehen wie es darum bestellt ist.

        Einen guten Sensor bauen ist das eine, eine gute Kamera drumherum bauen das andere.

        Zudem schwenken immer mehr Fotografen auf Sony um (siehe Alexander Heinrichs). Die Offiziellen Beispiel Bilder des Sigma 50mm f/1.4 ART sind mit einer A7r entstanden.

        Eigentlich nein. Eher andersrum. Als Sony KM übernommen hat, hatte das System einen deutlich größeren Marktanteil. Jetzt ist es im einstelligen Prozentbereich.

        Würde nur keiner kaufen, die würden zu stark rauschen. Für viele ist der Grund zu Vollformat das da eben die ganzen Casual Fotografen nicht mitreden dürfen und da nur das beste verbaut wird und nicht das was sich vom Marketing am besten anhört.

        Allerdings lassen sich immer mehr Profi Fotografen verappeln und da die Hersteller das Geld brauchen fotografieren auch immer mehr DAUs mit Vollformat.

        Es ist eher so, das Daus, weil ihnen Erfahrung und Pragmatismus fehlen, immer das Beste haben wollen. Profis begnügen sich mit dem „best tool for the job“. Und das „best tool“ kann abhängig vom Einsatzzweck/Job manchmal auch eine Smartphone oder eine Kompakte sein.

        Das höre ich jetzt zum ersten mal, gibts dafür Beweise? Hat Sony nicht erst vor 5 Tagen auf der Pressekonferenz angekündigt was für ein großer erfolg die a77 und a99 waren und das man daran anknüpfen möchte? Das was du jetzt sagst hört sich ganz anders an, dabei meinte Sony vor allem wegen dem Erfolg dieser Kameras mehr Investitionen im Imaging Segment zu tätigen und dafür lieber die Notebook Sparte zu verkaufen u.s.w.. Man rechnet 2015 mit saftigen Gewinnen.

        Dann schau dir mal die folgenden zwei Links an:
        http://en.wikipedia.org/wiki/Sony_Alpha
        http://www.sonyalpharumors.com/japan-2013-overall-sales-numbers-sony-dslrslt-presence-shrinks-mirrorless-share-increases/

        Marktanteil in 2008 war laut Wiki 13% und laut Sony-Alpha-Rumors 7,1% in 2013. Hört sich das nach Erfolg an?

        Doch, einiges. Aber ich kenne auch kaum Profis die sich in Foren, wenn überhaupt, über sowas unterhalten. Da sehe ich immer nur die EOS 600D und D7100 Nutzer die über Vollformat Kameras diskuttieren die sie sich niemals leisten könne.

        Weisst du was eins der Haupt-Features der D4 überhaupt war? Na Rate mal, was haben sich die Profis die von der D3 kamen wohl am meisten gewunschen? Ich verrate es dir.

        Beleuchtete Tasten auf der Rückseite der Kamera für Konzertfotografie.

        Im DSLR-Forum findet man auch Beiträge von Profis. Man muss aber suchen, denn die Mehrheit stellen, wie zu erwarten, die Hobby-Fotografen dar. Ich habe nirgends gelesen, dass sich jemand über die D4 beschwert hat, außer vielleicht über den Preis.

        Wer behauptet denn sowas?

        Das muss man nicht behaupten, die Zahlen, zu denen ich oben verlinkt habe, sind offensichtlich.

        Ich setze Vorraus das jemand der sich über AF-Systeme in Profi Kameras unterhält, sich darüber auch auskennt, was für einen Sinn macht die Unterhaltung sonst?

        Aber Gut.

        Die Nikon D4 hat 51 AF-Sensoren mit 15 Kreuz-Sensoren (zum vergleich, die a77 hat 79 AF-Sensoren mit 15 Kreuz).

        Die 5D3 und 1D-X haben 61 AF-Sensoren mit 41 Kreuzsensoren und 5 Doppelkreuzsensoren.

        Zudem hat die Canon im Menü etwa 4 Seiten Einstellungen die sich nur mit der Konfiguration des AF-Beschäftig wo man sich auch für verschiedene Situationen fertige Profile anlegen kann mit AF-Geschwindigkeit, Trackingdauer, wie lange es dauern soll bis ein Objektiv das AF-Feld wechselt (Die 61 Sensoren sind in 3 Felder aufgeteilt) u.s.w. u.s.f.

        Das ist überhaupt kein Vergleich zu den 0815 Standard Einstellungen der D4 die jede SLR hat.

        Hier das AF-Feld der Canon: http://4.static.img-dpreview.com/reviews/canon-eos-5d-mark-iii/images/AF/AF-points1-001.jpg?v=1910

        Hier das der Nikon: http://youngindiainformation.com/wp-content/uploads/2012/01/Available-AF-points-of-Niko.gif

        Die Canon hat die Kreuz-Sensoren über alle Felder verteilt, bei der Nikon sind diese nur in der Mitte, zudem hat die Nikon viel weniger und keinen einzigen Doppelkreuzsensor.

        Bei Blende 8 Funktioniert nurnoch ein einziger Kreuzsensor im absoluten Zentrum bei der Nikon wo bei der Canon noch alle 5 Doppelkreuzsensoren in der Mitte funktionieren.

        Zusammengefasst:

        – Die Canon hat mehr AF-Sensoren
        – Die Canon hat viel mehr Kreuzsensoren
        – Die Canon hat in allen Feldern Kreuz Sensoren
        – Die Canon hat Doppelkreuzsensoren
        – Die Canon hat viel mehr Einstellungsmöglichkeiten und Profile zum AF-Verhalten

        Das sagt nur etwas über die Einstellungsmöglichkeiten aus, nicht aber ob der AF wirklich schnell und zuverlässig funktioniert. Viele Einstellungen kann man auch bei den Spiegellosen vornehmen, eigentlich mehr als bei der Durschnitts-DSLR, bei manchen auch mehr als bei der D4s. Heißt das aber, das deren AF besser ist? Wie wir im Video gesehen haben, kommt keine MILC an die D4s heran. Ergo, das alles muss nichts heißen. Um zu beurteilen welche Kamera den besseren AF hat, müsste man beide benutzen, solche „Spec Sheets“ mit Angaben zu Anzahl und Typ der Sensoren haben eine sehr begrenzte Aussagekraft.

        Zudem hat die Canon einen eigenen Prozessor nur für das AF-System wo bei der Nikon der normale Bildprozessor (afaik) mitgenutzt wird, dadurch das die Canon aber auch viel mehr Einstellungsmöglichkeiten hat macht das Sinn.

        Das ist bei der Nikon doch nicht anders. Die hat einen Doppelkern-Prozessor. Ich wette der eine Kern kümmert sich nur um den AF, der andere vielleicht um die JPG-Engine, Speicherung, usw.

        Das kenne ich tatsächlich nicht um ehrlich zu sein, allerdings traut Panasonic dem Objektiv nicht so viel zu wie du 😀

        Und das sind nur 40lp/mm, bei mFT rechnet man im Normalfall mit 60lp/mm, also nochmal ca. 2 Stufen drunter, also ganz knapp über 50%

        Das ist schlecht, da bin ich ganz offen und ehrlich zu dir. Das Sigma 50mm f/1.4 ist da wesentlich besser.
        Und wenn man das selbe Boke wie bei dem Panasonic 25mm haben will muss man bei dem Sigma auf Blende 2.8 gehen, da rammt das Sigma das Panasonic in Grund und Boden.

        Klar, das Sigma ist aber auch deutlich besser als andere 50er. Die Art von Leistung kostet natürlich sehr viel Geld. 😉

        Kompaktheit macht aber keine besseren Bilder, Kompaktheit ist eher ein Spezialfall der aktuell einfach zum Trend wird weil es Schick und Modisch ist eine kompakte Kamera zu haben.

        Ne, das hat auch praktische Gründe. Oft möchte man einfach nicht viel herumschleppen.

        Boke Haben ist ein Vorteil, Boke nicht haben ein Nachteil. Wenn man es nicht möchte kann man abblenden, man verliert dadurch zwar licht, aber die Sensoren sind ja auch viel Empfindlicher.

        Ja es ist ein Vorteil, ebenso wie große und schwere Kamera herumschleppen müssen ein Nachteil ist.

        Man hat also die Wahl zwischen Boke und kein Boke, bei mFT hat man die Wahl nicht.

        Ne, man hat die Wahl zwischen mehr Bokeh mit anderen Systemen oder kein Bokeh. Bei mFT hat man die Wahl zwischen Bokeh (für manche Fälle nicht ausreichend, in den meisten aber schon) und kein Bokeh.

        Es ist nur Kompakter, ansonsten hat es m.M.n. keinen einzigen Vorteil. Da ist es halt wichtig wie wichtig einem die Kompaktheit ist. Für viele Fotografen (und das kann ich auch verstehen) ist es das Kriterium schlecht hin. Allerdings werden die Kameras als Eierlegende Wollmilchsau und nicht als Kompakte Alternative angeboten.

        Es mag ein Vorteil sein, es ist aber ein entscheidender Vorteil. Du darfst 3 mal raten welche Kamera ich deutlich häufiger benutze, eine der DPMs oder die SD1?

  5. > Der ist nur dann groß (60 Bilder), wenn man JPG schießt.

    Das ist ja genau das was professionelle Sportfotografen tun. Denkst du bei der FIFA oder der Olympiade schießt einer der Typen die da unten am Platz stehen in RAW? Die Produzieren 128GB oder mehr Daten pro Fußballspiel (in JPEG, das wären mind. 256GB in RAW), das könnte ja niemand mehr Auswerten, schon garnicht wenn die Bilder spätestens am nächsten Tag in der Zeitung sein sollen.

    > Als er auf RAW+JPG umgestellt hat, war die Kamera nach gefühlt 10 Bildern am Ende.

    Das ist ja auch der Worst-case, das sind dann ca. >=430mb/s, also nochmal über 100mb/s mehr als im RAW. Wenn die Kamera das für 10 Sekunden aushält hat sie einen Puffer von 4GB, das ist _verdammt_ viel.

    Die D4 hält das nur länger aus, weil sie eine langsamere Serienbildrate und nur 16MP hat. Die D4 produziert bei RAW+JPEG maximal 240mb/s, das ist knapp die hälfte von dem was die a77 produziert, und danach ist die D4 für mindestens 20 Sekunden am Puffer leeren.

    Das ist halt der Nachteil von 24 Megapixel, ich denke Sigma User können da ein Lied von singen, die SD1 schafft maximal 11 Bilder pro _Minute_ im RAW.

    Ich kenne keine Kamera auf diesen Planeten die bei vollen 24 Megapixel diese Performance bieten kann.

    > Beim Nachfürhungs-AF ist mir auch aufgefallen, das er wie bei anderen Kameras den Hund in 20-30% der Fälle nicht getroffen hat.

    Das ist das Subject Tracking, nicht der Nachführungs-AF was du meinst.

    Ein Klassischer Nachführ-AF sucht sich (mit Ausnahme der a99) anhand der Lichtphasen und der 2-Dimensionalen Bewegung heraus was er scharfstellen möchte mit ein bisschen KI das er nicht gleich abhaut.

    Das Subject Tracking nutzt zusätzlich die Objekt Erkennung des Bildprozessors was die Leistung des AF-verlangsamt, dafür aber sicher stellt das immer das gleiche im Fokus ist.

    Du kannst z.b. auf ne Hand Fokussieren und es bleibt immer die Hand scharf, jeder andere Nachführ-AF würde früher oder später auf andere Körperteile abhauen, meistens über den Arm. Also ein Bonus auf Kosten der Performance.

    Solche Test-Videos sind für Nutzer anderer Kamera-Systeme immer relativ verwirrend da Sony einfach unzählige Funktionen hat die sonst kein anderer hat oder die nur langsam von anderen kopiert werden und dort unter anderem Namen als Neuheit verkauft werden, so dass keiner weiss dass es je existierte.

    Zudem Bewegt sich der Hund auf einer Strecke von ca. 15m mit einer Geschwindigkeit von ca. 30-40km/h auf ihn zu, in einer Sporthalle wird wohl keiner mit 30-40km/h in einem Bereich von 15m auf einen zu rennen.

    Aber das Subject Tracking ist wie gesagt ein Bonus, den man nicht mit der D4 vergleichen kann da diese dieses Feature schlicht weg überhaupt garnicht hat. Da muss man, wie bei einem klassischen Phasen-AF eben, beten das er schon das richtige scharf stellen wird.

    Das macht er bei der a77 am Anfang auch (AF-C) und da sehe ich eig. keine fehl fokussierten Bilder.

    Ich habe mit „normalen“ Objekten mit dem Subject Tracking sehr gute Erfahrung gemacht, aber Aufgrund des AF-D braucht man den bei der a99 fast nicht (solange man ein Objektiv hat das AF-D unterstützt). Bei dem 24-70 nutz ich das gerne, vor allem bei langsameren Sachen, weil der Fokus einfach nicht wo anders abhaut (bzw. tut er, aber er verliert nie das Objekt und fokussiert sofort wieder neu. Fokussiere ich auf den Kopf einer Katze wird der _immer_ auf den Kopf der Katze fokussieren, selbst wenn diese weit außerhalb aller AF-Felder ist.).

    Bei der a99 wird, wenn das Objektiv das unterstützt, das Subject Tracking dann durch 102 Phasen-AF Punkte auf dem Sensor ersetzt. Das Liefert um Welten bessere Ergebnisse, leider eben nur mit einzelnen Objektiven.

    Ich habe aber um ehrlich zu sein noch nicht probiert ob alles 3 geht, ich kann auch wenn AF-D aktiviert ist das Subject Tracking anschalten, kp was was bewirkt. Ich glaube das versuche ich heute mal =)

    Gestern ist mein SAL70400G2 endlich per Post angekommen und von 30 Test-Shots war nur eins nicht im Fokus, weil die Naheinstellgrenze unterschritten wurde. f/5.6 und 1/150s bei vielen Fotos beweisen das es gestern nicht sonderlich Sonnig bei uns war 😉

    Mit der 5D Mark III und dem 100-400 von Canon hab ich damals wesentlich schlechtere Ergebnisse erzielt und die 5D Mark III hat das bessere AF-System als die D4 (auch wenn die Serienbildgeschwindigkeit langsamer ist, AF-Performance ist ja nicht abhängig von der Serienbildgeschwindigkeit der Kamera).

    Ich finde es schade dass er nur teilweise die neue Funktion mit den Hilfs-AF-Punkten zeigt. Das wäre ein netter test gewesen, aber er hat ja den Hund nicht im Zentrum haben wollen. Dadurch soll die AF-Performance ja nochmal deutlich erhöht werden.

    • Das ist ja genau das was professionelle Sportfotografen tun. Denkst du bei der FIFA oder der Olympiade schießt einer der Typen die da unten am Platz stehen in RAW? Die Produzieren 128GB oder mehr Daten pro Fußballspiel (in JPEG, das wären mind. 256GB in RAW), das könnte ja niemand mehr Auswerten, schon garnicht wenn die Bilder spätestens am nächsten Tag in der Zeitung sein sollen.

      Schön und gut, nur sind wir hier keine Profis die bei der Olympiade schießen, insofern ist es egal wie die Profis das handhaben. WÜrd ich als Hobbyfotograf Sport oder Tiere schießen, wäre für mich nur die fps bei RAW und die Anzahl der RAWs die in den Puffer reinpassen interessant. Ich fotografiere schon seit Jahren nur noch in RAW.

      Das ist ja auch der Worst-case, das sind dann ca. >=430mb/s, also nochmal über 100mb/s mehr als im RAW. Wenn die Kamera das für 10 Sekunden aushält hat sie einen Puffer von 4GB, das ist _verdammt_ viel.

      Die A77II hält das aber keine 2 Sekunden aus.

      Die D4 hält das nur länger aus, weil sie eine langsamere Serienbildrate und nur 16MP hat. Die D4 produziert bei RAW+JPEG maximal 240mb/s, das ist knapp die hälfte von dem was die a77 produziert, und danach ist die D4 für mindestens 20 Sekunden am Puffer leeren.

      Die D4s hält das 100 RAWs lange aus, die A77II nur 28 RAWs lange aus. Fazit: die D4s ist, unabhängig von etwaigen Ausreden, die deutlich bessere Kamera, in allen Situationen, wo man schnell viele Bilder hintereinander schießen muss. Und 20 Sekunden warten nachdem man 100 RAWs geschossen hat? Wen kümmert das? Das sind 10 Sekunden ununterbrochen Fotografieren in RAW und bei 10fps. Die von dir gelobte A77II schafft das gerade etwas länger als 2 Sekunden aus.

      Das ist halt der Nachteil von 24 Megapixel, ich denke Sigma User können da ein Lied von singen, die SD1 schafft maximal 11 Bilder pro _Minute_ im RAW.

      Ja eben. Die Sigma ist konsequent für etwas anderes ausgelegt. Die A77II ist im Vergleich zu der SD1 als auch der D4s eine Eierlegendevollmilchsau, die alles gut kann, aber bei nichts hervorragend ist. Ich wette aber das es Leute gibt, für die sie wie maßgeschneidert ist, es ist kein Fehler die A77II zu kaufen, einen Fehler macht man nur wenn man sie mit anderen Kameras vergleich, mit denen sie in keinerlei Konkurrenz steht.

      Solche Test-Videos sind für Nutzer anderer Kamera-Systeme immer relativ verwirrend da Sony einfach unzählige Funktionen hat die sonst kein anderer hat oder die nur langsam von anderen kopiert werden und dort unter anderem Namen als Neuheit verkauft werden, so dass keiner weiss dass es je existierte.

      Ich bin gewiss nicht verwirt, die Funktion kenne ich von der Nikon 1 eines Kumpels.

      Das macht er bei der a77 am Anfang auch (AF-C) und da sehe ich eig. keine fehl fokussierten Bilder.

      Ich habe mit “normalen” Objekten mit dem Subject Tracking sehr gute Erfahrung gemacht, aber Aufgrund des AF-D braucht man den bei der a99 fast nicht (solange man ein Objektiv hat das AF-D unterstützt). Bei dem 24-70 nutz ich das gerne, vor allem bei langsameren Sachen, weil der Fokus einfach nicht wo anders abhaut (bzw. tut er, aber er verliert nie das Objekt und fokussiert sofort wieder neu. Fokussiere ich auf den Kopf einer Katze wird der _immer_ auf den Kopf der Katze fokussieren, selbst wenn diese weit außerhalb aller AF-Felder ist.).

      Bei der a99 wird, wenn das Objektiv das unterstützt, das Subject Tracking dann durch 102 Phasen-AF Punkte auf dem Sensor ersetzt. Das Liefert um Welten bessere Ergebnisse, leider eben nur mit einzelnen Objektiven.

      Ich habe aber um ehrlich zu sein noch nicht probiert ob alles 3 geht, ich kann auch wenn AF-D aktiviert ist das Subject Tracking anschalten, kp was was bewirkt. Ich glaube das versuche ich heute mal =)

      Gestern ist mein SAL70400G2 endlich per Post angekommen und von 30 Test-Shots war nur eins nicht im Fokus, weil die Naheinstellgrenze unterschritten wurde. f/5.6 und 1/150s bei vielen Fotos beweisen das es gestern nicht sonderlich Sonnig bei uns war 😉

      Mit der 5D Mark III und dem 100-400 von Canon hab ich damals wesentlich schlechtere Ergebnisse erzielt und die 5D Mark III hat das bessere AF-System als die D4 (auch wenn die Serienbildgeschwindigkeit langsamer ist, AF-Performance ist ja nicht abhängig von der Serienbildgeschwindigkeit der Kamera).

      Ich finde es schade dass er nur teilweise die neue Funktion mit den Hilfs-AF-Punkten zeigt. Das wäre ein netter test gewesen, aber er hat ja den Hund nicht im Zentrum haben wollen. Dadurch soll die AF-Performance ja nochmal deutlich erhöht werden.

      Weißt du was mich verwundert? Wenn die Sonys allen anderen Systemkameras in Sachen AF so weit überlegen sind, wie du es darstellst, wieso fristet das System am Markt ein Nischendasein? Wir wissen beide wieso das bei den Sigmas der Fall ist, die sind zwar bei gutem Licht hervorragend, sind aber bei High-ISO und hinsichtlich Geschwindigkeit einfach nicht konkurrenzfähig. Was ist also bei den Sonys die bittere Pille, die nur wenige bereit zu schlucken sind?

      • > Schön und gut, nur sind wir hier keine Profis die bei der Olympiade schießen, insofern ist es egal wie die Profis das handhaben. WÜrd ich als Hobbyfotograf Sport oder Tiere schießen, wäre für mich nur die fps bei RAW und die Anzahl der RAWs die in den Puffer reinpassen interessant. Ich fotografiere schon seit Jahren nur noch in RAW.

        Ich würde auch als Profi nie 12fps Fotografieren. Meiner persönlichen Meinung nach ist das für Leute die zu blöd sind im richtigen Moment ab zu drücken.

        Aber Profis wollen das nunmal, die wollen nicht Fotografieren können, die bekommen das Geld wenn sie den Rennwagen geschossen haben und genau das wollen sie.

        Ich könnte das nicht, viele können damit gut leben. Zur Analogzeit wurden auch schon Rennwagen geknipst, da musste man dann halt Selektiv arbeiten und nicht einfach blöd drauf halten.

        Ich fotografiere problemlos Sport und Action ganz ohne Serienbild, ich drücke dann ab wenn der Moment da ist, und wenn ich das nicht kann sollte ich es lernen oder bleiben lassen (das ist meine Devise).

        2 Sekunden sind 24 Frames, das sind 864mb, das wär immer noch verdammt viel (1GB ist absolut extrem für eine Kamera)

        Aber ich würde da lieber auf „Studio“ Test warten der das genau auf die Frames genau angibt wie lange bei welcher Geschwindigkeit. Eventuell hat die Stärke der Rauschunterdrückung da noch Einfluss und die ISO Stufe u.s.w. (bei Sony durchaus möglich)

        Aber meiner Meinung nach ist der Hauptunterschied das die a77II benutzbar bleibt, ist der Puffer voll kannst einfach weiter arbeiten, die a77Mk1 hat reagiert wie die SD1, nichts geht mehr… 😀

        > Die D4s hält das 100 RAWs lange aus, die A77II nur 28 RAWs lange aus. Fazit: die D4s ist, unabhängig von etwaigen Ausreden, die deutlich bessere Kamera, in allen Situationen, wo man schnell viele Bilder hintereinander schießen muss. Und 20 Sekunden warten nachdem man 100 RAWs geschossen hat? Wen kümmert das? Das sind 10 Sekunden ununterbrochen Fotografieren in RAW und bei 10fps. Die von dir gelobte A77II schafft das gerade etwas länger als 2 Sekunden aus.

        Das wäre mir neu, die D4 von meinem Chef hält das nicht so lange aus, bist du dir sicher? Die D4 von meinem Chef macht nach aller spätestens 60 Bilder die Schotten dicht.

        Und auch nur bei bestimmten Einstellungen, ändert du bestimmte Parameter in der Kamera geht sie nurnoch bis knapp 25 Bilder oder so.

        > Ich bin gewiss nicht verwirt, die Funktion kenne ich von der Nikon 1 eines Kumpels.

        Nikon hat nicht und hatte nie so eine Funktion. So eine Funktion erfordert

        – Phasen Autofkus
        – LiveView

        nur die SLTs von Sony haben beides (und ein paar einzelne Systemkameras mit ihrem Sensor PDAF), keine Nikon hat Phasen AF im LiveView und der ist zwingend für diese Funktion notwendig.

        Ich hatte selbst die D800 und hatte die D7100 und D4 mehrmals in den Händen, keiner diese Kameras hat auch nur eine vergleichbare Funktion. Die haben alle nur normales AF-C (bzw. heisst das bei Nikon anders).

        Es gibt kein Subject Tracking.

        > Weißt du was mich verwundert? Wenn die Sonys allen anderen Systemkameras in Sachen AF so weit überlegen sind, wie du es darstellst, wieso fristet das System am Markt ein Nischendasein? Wir wissen beide wieso das bei den Sigmas der Fall ist, die sind zwar bei gutem Licht hervorragend, sind aber bei High-ISO und hinsichtlich Geschwindigkeit einfach nicht konkurrenzfähig. Was ist also bei den Sonys die bittere Pille, die nur wenige bereit zu schlucken sind?

        Wieso fangen Leute an zu Rauchen? Weils alle anderen auch tun und man cool sein will, so einfach. Ich kenne Leute die sich gegen Sony entscheiden weil sie gehört haben das Canon für die Profis ist.

        Solange solche Leute ihre Kameras nach solchen Kriterien aussuchen hat Sony keine chance, und dafür ist Sony verdammt groß, viel größer als Minolta damals war. Vor allem die a99 hat viel aufsehen erweckt.

        So klein ist der Marktanteil von Sony garnicht, der ist nur winzig im vergleich zu Canon und Nikon weil jeder Trottel der nicht auf 3 auf dem Baum ist sich so eine kauft.

        Wenn man sich im Sony bereich bemerkt und sieht wie groß alleine die Profi-Community nur in Deutschland ist, und die ist gar nichts im Vergleich zu der in Japan.

        Ich habe in meiner Kontaktliste auf Facebook extrem viele Leute die alle mit Canon 1100D und Nikon D3300 oder sowas fotografieren, die tun das nur weil andere ihnen gesagt haben die sollen die kaufen oder weil der Verkäufer im Media Markt gesagt hat „Nikon ist die Marke der Profis“.

        Die absolute Hauptkäufer Gruppe von Kameras ist und bleiben absolute blutiger Anfänger und Einsteiger und die kaufen blind das was andere ihnen erzählen.

        Wenn es Canon und Nikon User wie Sand am Meer gibt, werden die am lautesten schreien kauf das.

        Das mit dem Rauschverhalten sehe ich kein Grund für die Sigma, die SD1 rauscht bei ISO 1600 nicht mehr als die a77, im gegenteil, das SPP bekommt das rauschen sogar besser raus als die RAW-Converter für die a77.

        Das hier ist ein Test-Bild das ich selber mit der SD1 bei ISO 1600 gemacht habe.

        Habe da in einem zweiten Versuch (den ich leider nicht zur Hand habe) noch die Sättigung und den Kontrast hoch gedreht und das Bild war absolut einwandfrei und 100% Benutzbar, auch bei 100% Crops.

        Das ist ein absolut hervorragendes Ergebnis, erst recht für eine 46 Megapixel APS-C Kamera, keine Bayer Kamera kommt da jemals hin.

        Ich habe keine Ahnung warum Sony und Sigma nicht so beliebt sind wie Canon und Nikon, aber ich weiss aus erfahrung das sich Leute Canon gekauft haben, obowhl sie wissen das es schlechter ist, weil sie den Support schätzen und nicht „alleine dastehen“ wollen.

        Das ist ein riesen Psychologischer Effekt. Alleine unter Fremden, wer ist das schon gerne? Wenn du 50 Leute kennst die Canon nutzen und die Foto Magazine und Verkäufer alle davon sprechen dass das für Profis ist, wieso sollte man dann eine Sony kaufen?

        Auch wenn die Canon schlechter ist, alle anderen haben ja auch so eine „schlechte“, man ist also in guter Gesellschaft. Man wird dafür gelobt die schlechte gekauft zu haben statt kritisiert dafür die bessere gekauft zu haben.

        Das bei Sigma hat genauso wenig mit dem Rausch verhalten zu tun wie die Puffergröße bei Sony, es geht um „An welchen Gott glaube ich“. Das ist ein Glaubenskrieg.

        Warum hat Olympus das produzieren von DSLRs aufgegeben? Die DSLRs von Olympus waren gut, ganz einfach, keiner hats gekauft.

        Keinen hat es interessiert ob Olympus gute SLRs baut.

        Ich kenne Profis die mir ernsthaft erzählt haben, sie wollen keine a99 weil die keine CF Karten nimmt und weil die ein Klappdisplay hat. Das Klappdisplay sei eine Sollbruchstelle die nur beim Fotografieren stört, so mache sich Sony nur unbeliebt.

        Solange solche Vollpfosten entscheiden dürfen was „Profesionell“ ist, wird weder Sigma noch Sony ansatzweise Erfolg haben.

        Ein weiterer riesen Nachteil der SD1 ist das Handling. Das Display hinten z.b. ist milde gesagt kacke und der Bildprozessor ist nicht in der Lage benutzbare JPEGs zu liefern.

        Eigentlich könnten einem die JPEGs ja egal sein, das Problem ist dass die Kamera im Display nur die embedded JPEG und nie das RAW anzeigt.Das heisst anhand des beschissenen embedded JPEG muss man die Belichtung, den Weißabgleich und die Schärfe beurteilen, obwohl das ganze in SPP wieder komplett anders aussieht.

        Dann geht die SD1 nicht mit Adobe, auch wenn Adobe kacke ist, Profis nutzen sowas. Ich kenne Leute die nutzen Adobe nur wegen diesem Satz „Profis nutzen das“. Egal wie gut es ist, ich will Profi sein, also nutze ich es.

        Im vergleich zu Canon und Nikon führt Sony ein absolutes Nischen Dasein, allerdings sind die Verkaufszahlen von Sony gut und, wenn man selber das System nutzt, kennt man auf einmal auch viele die das auch tun. Auch viele Profis, mehr Profis als Amateure sogar.

        Ich kenne bis heute keinen einzigen Profi der ne Sigma nutzt, gibts bestimmt einige, auf der Japanischen Sigma Seite sind einige unterwegs, aber eben nur da.

        Sigma sucht regelrecht verzweifelt nach echten Profis. Es gibt die, die im Studio bissl rumknipsen und zum Werbung machen bissl die Sigma in die Kamera halten, aber echte Profis gibts wenige.

        Ein Sigma Referenzfotograf, Alexander Heinrichs, z.b. ist Sony Fotograf. Nischen Dasein hin oder her, selbst die Referenzfotografen der deutschen Sigma Seite nutzen Sony Kameras.

        Allerdings nutzt der auch Canon und Nikon, der zählt unter alle 3 Lage.

        Viele Profis nutzen mehrere Systeme Parallel, dann bekommt jeder ein Punkt, somit steht Sony gleich weit da wie vorher.

        Ich persönlich finde die SD1 Ultra Sympatisch (hätte meine nicht diesen Ultra Fehlfokus, ich muss da endlich mal das mit dem Sigma Support klären) und gäbe es eine Vollformat Sigma, wäre ich wahrscheinlich schon umsteigen.

        Ich finde die Kamera einfach geil und kann mit den Nachteilen leben, für die Bilder die raus kommen lohnt es sich.

        Aber die Objektive mit Sigma mount kosten mehr als die mit Sony Mount, und viele Shops liefern die Objektive garnicht. Genauso ist es mit Sony.

        Such mal nach gebrauchten Objetkiven auf Ebay für Canon und Nikon, dann für Sony und dann für Sigma.

        Gegen die a99 hat die SD1 im Rauschen keine Chance, aber gegen eine a77 ist sie Kopfauf und liefert dabei 46 Megapixel!

        Die SD1 rauscht mit nichten so schlimm wie alle denken, vor allem mit dem hervorragenden SPP ist das gar kein Problem. Das ist mir erst klar geworden als ich selber eine hatte.

        Es gibt Kamera Systema auf die muss man sich einfach einlassen und die muss man auch bewusst wollen, das sind Sigma und Sony.

        Dann gibt es Kamera Systeme, da rennt halt jeder Shimpanse mit rum. Klar verirren sich manche auch bei Sony und Sigma (auch wenn sehr selten bei Sigma :P) aber eben viel weniger.

        Die a58 macht z.b. die Canon 1100D in allem nieder, die hat den besseren und größeren Sucher, Fokus Lupe, fokus Peeking, Autofkous beim Filmen u.s.w. Perfekte Einsteiger Kamera für 400 € mit Objektiv.

        Was kaufen sich einsteiger? Eine 1100D oder 700D, wieso? Der Verkäufer hat sie so beraten oder eben der Kumpel.

        Aber das sind eben nur die masse. Alleine bei mir in der Firma sind 4 Sony Fotografen die ich alle kenne (und ich kenne fast niemand in der Firma), so wenige können es also nicht sein, sie erscheinen nur winzig gegen die Übermacht von Canon und Nikon.

        Da du ja bereits wunderbar (und besser als ich) den Sigma Part übernimmst, bleibt mir ja nurnoch der Sony Part.

        Wie gesagt, gäbe es eine Vollformat SD1 wäre ich nicht mehr bei Sony, aber die gibt es nicht und Vollformat hat viele Eigenschaften die ich persönlich als sehr wichtig empfinde, die ich auch auf keinen Fall verlieren will. Zudem ist die a99 in sehr sehr vielen Dingen der SD1 weit überlegen. War heute beim Fotografieren unterwegs mit dem 70-400 und das AF-D ist einfach der Hammer!

        Das Funktioniert so geil, da können 100 Leute durchs Bild laufen und der Milan hinter 5 Bäumen lang fliegen, kaum ist er wieder da, ist er im Fokus. BABAM!

        Das war bei der 5D Mark III nicht so, die konntest dagegen weg schmeissen.

        btw. falls es dich interessiert hab ich hier ne kleine Sammlung der Fotos da 😉








        Ich bin schon am überlegen mein 24-70 der Sony zu verkaufen und die Sony nurnoch für Tele-Fotografie und die SD1 eben für alles andere zu verwenden. Der Foveon Sensor ist einfach der Hammer und weder eine Canon, noch Nikon, noch Sony kommt da auch nur Ansatzweise ran.

      • So, jetzt hast du es am Schluss geschrieben. Der Foveon Sensor ist der Hammer. Weshalb dann diese ganzen Ausführungen.
        Geniesse die SD1 mit den guten neuen ART Objektive und fotografiere…… fotografiere…… Des bringt mehr! Glaub mir……

      • So, jetzt hast du es am Schluss geschrieben. Der Foveon Sensor ist der Hammer. Weshalb dann diese ganzen Ausführungen.
        Geniesse die SD1 mit den guten neuen ART Objektive und fotografiere…… fotografiere…… Des bringt mehr! Glaub mir……

        Das mache ich sowieso. 😉
        Der Vamp muss wohl erst seine SD1 zum Service schicken. Statt das zu tun und sich endlich merrillisieren zu lassen, reitet er hier auf dem AF rum. 😛

      • Ich würde auch als Profi nie 12fps Fotografieren. Meiner persönlichen Meinung nach ist das für Leute die zu blöd sind im richtigen Moment ab zu drücken.

        Aber Profis wollen das nunmal, die wollen nicht Fotografieren können, die bekommen das Geld wenn sie den Rennwagen geschossen haben und genau das wollen sie.

        Ich könnte das nicht, viele können damit gut leben. Zur Analogzeit wurden auch schon Rennwagen geknipst, da musste man dann halt Selektiv arbeiten und nicht einfach blöd drauf halten.

        Ich fotografiere problemlos Sport und Action ganz ohne Serienbild, ich drücke dann ab wenn der Moment da ist, und wenn ich das nicht kann sollte ich es lernen oder bleiben lassen (das ist meine Devise).

        Naja, wieso? Ist doch toll wenn die Technik einem weiterhilft. Ich habe nicht dagegen.

        Aber ich würde da lieber auf “Studio” Test warten der das genau auf die Frames genau angibt wie lange bei welcher Geschwindigkeit. Eventuell hat die Stärke der Rauschunterdrückung da noch Einfluss und die ISO Stufe u.s.w. (bei Sony durchaus möglich)

        Aber meiner Meinung nach ist der Hauptunterschied das die a77II benutzbar bleibt, ist der Puffer voll kannst einfach weiter arbeiten, die a77Mk1 hat reagiert wie die SD1, nichts geht mehr… 😀

        Ist leider so. So wie ich die Kamera benutzte ist das für mich kein „no go“.

        Das wäre mir neu, die D4 von meinem Chef hält das nicht so lange aus, bist du dir sicher? Die D4 von meinem Chef macht nach aller spätestens 60 Bilder die Schotten dicht.

        Und auch nur bei bestimmten Einstellungen, ändert du bestimmte Parameter in der Kamera geht sie nurnoch bis knapp 25 Bilder oder so.

        Vielleicht bei der D4, den Specs der D4s ist aber zu entnehmen, dass sie 100 RAWs in Folge schießen kann.

        Nikon hat nicht und hatte nie so eine Funktion. So eine Funktion erfordert

        – Phasen Autofkus
        – LiveView

        nur die SLTs von Sony haben beides (und ein paar einzelne Systemkameras mit ihrem Sensor PDAF), keine Nikon hat Phasen AF im LiveView und der ist zwingend für diese Funktion notwendig.

        Ich hatte selbst die D800 und hatte die D7100 und D4 mehrmals in den Händen, keiner diese Kameras hat auch nur eine vergleichbare Funktion. Die haben alle nur normales AF-C (bzw. heisst das bei Nikon anders).

        Es gibt kein Subject Tracking.

        Doch, Nikon 1 Kameras (welche keine DSLRs sind aber on-chip Phasen-AF haben) haben ein solches Feature. Nennt sich „Subject Tracking“, kann im Menü eingeschaltet werden und sieht dann im Sucher/auf dem LCD wie ein Fadenkreuz aus. Diesen platziert man auf das Motiv und bestätigt mit der OK-Taste. Danach bleibt das Fadenkreuz immer auf dem Teil des Motivs auf dem man es platziert hat und führt nach auch nachdem das Motiv nach mehreren Sekunden Abwesenheit wieder im Bildausschnitt ist. Das Ganze ist ziemlich abgefahren und scheint super zu funktionieren.

        Wieso fangen Leute an zu Rauchen? Weils alle anderen auch tun und man cool sein will, so einfach. Ich kenne Leute die sich gegen Sony entscheiden weil sie gehört haben das Canon für die Profis ist.

        Solange solche Leute ihre Kameras nach solchen Kriterien aussuchen hat Sony keine chance, und dafür ist Sony verdammt groß, viel größer als Minolta damals war. Vor allem die a99 hat viel aufsehen erweckt.

        So klein ist der Marktanteil von Sony garnicht, der ist nur winzig im vergleich zu Canon und Nikon weil jeder Trottel der nicht auf 3 auf dem Baum ist sich so eine kauft.

        Wenn man sich im Sony bereich bemerkt und sieht wie groß alleine die Profi-Community nur in Deutschland ist, und die ist gar nichts im Vergleich zu der in Japan.

        Ich habe in meiner Kontaktliste auf Facebook extrem viele Leute die alle mit Canon 1100D und Nikon D3300 oder sowas fotografieren, die tun das nur weil andere ihnen gesagt haben die sollen die kaufen oder weil der Verkäufer im Media Markt gesagt hat “Nikon ist die Marke der Profis”.
        Die absolute Hauptkäufer Gruppe von Kameras ist und bleiben absolute blutiger Anfänger und Einsteiger und die kaufen blind das was andere ihnen erzählen.

        Wenn es Canon und Nikon User wie Sand am Meer gibt, werden die am lautesten schreien kauf das.

        Ja eh, aber das ist das gleiche Argument wie bei den Spiegellosen. Die meisten Leute brauchen auch weder das Bokeh einer KB-DSLR noch den AF-C, könnten aber die kleineren Abmessungen einer MILC gut gebrauchen. 😉

        Das mit dem Rauschverhalten sehe ich kein Grund für die Sigma, die SD1 rauscht bei ISO 1600 nicht mehr als die a77, im gegenteil, das SPP bekommt das rauschen sogar besser raus als die RAW-Converter für die a77.

        Das hier ist ein Test-Bild das ich selber mit der SD1 bei ISO 1600 gemacht habe.


        Habe da in einem zweiten Versuch (den ich leider nicht zur Hand habe) noch die Sättigung und den Kontrast hoch gedreht und das Bild war absolut einwandfrei und 100% Benutzbar, auch bei 100% Crops.

        Das ist ein absolut hervorragendes Ergebnis, erst recht für eine 46 Megapixel APS-C Kamera, keine Bayer Kamera kommt da jemals hin.

        Das sieht sehr gut aus. Was hast du bei dem Bild genau gemacht?

        Ich habe keine Ahnung warum Sony und Sigma nicht so beliebt sind wie Canon und Nikon, aber ich weiss aus erfahrung das sich Leute Canon gekauft haben, obowhl sie wissen das es schlechter ist, weil sie den Support schätzen und nicht “alleine dastehen” wollen.

        Das ist ein riesen Psychologischer Effekt. Alleine unter Fremden, wer ist das schon gerne? Wenn du 50 Leute kennst die Canon nutzen und die Foto Magazine und Verkäufer alle davon sprechen dass das für Profis ist, wieso sollte man dann eine Sony kaufen?

        Auch wenn die Canon schlechter ist, alle anderen haben ja auch so eine “schlechte”, man ist also in guter Gesellschaft. Man wird dafür gelobt die schlechte gekauft zu haben statt kritisiert dafür die bessere gekauft zu haben.

        Das bei Sigma hat genauso wenig mit dem Rausch verhalten zu tun wie die Puffergröße bei Sony, es geht um “An welchen Gott glaube ich”. Das ist ein Glaubenskrieg.

        Sehe ich auch so.

        Warum hat Olympus das produzieren von DSLRs aufgegeben? Die DSLRs von Olympus waren gut, ganz einfach, keiner hats gekauft.

        Keinen hat es interessiert ob Olympus gute SLRs baut.

        Ich kenne Profis die mir ernsthaft erzählt haben, sie wollen keine a99 weil die keine CF Karten nimmt und weil die ein Klappdisplay hat. Das Klappdisplay sei eine Sollbruchstelle die nur beim Fotografieren stört, so mache sich Sony nur unbeliebt.

        Solange solche Vollpfosten entscheiden dürfen was “Profesionell” ist, wird weder Sigma noch Sony ansatzweise Erfolg haben.

        Ich denke sehr viele Profis sind nicht so abgeneigt ggü. neuen Features. Die meisten nutzen wohl auch ein Klappdisplay, sofern es ihnen die Arbeit erleichtert. Nur möchtegern Pros in Foren, die sich profilieren möchten, haben solche extremen Ansichten, wie du sie beschrieben hast.

        Ein weiterer riesen Nachteil der SD1 ist das Handling. Das Display hinten z.b. ist milde gesagt kacke und der Bildprozessor ist nicht in der Lage benutzbare JPEGs zu liefern.

        Eigentlich könnten einem die JPEGs ja egal sein, das Problem ist dass die Kamera im Display nur die embedded JPEG und nie das RAW anzeigt.Das heisst anhand des beschissenen embedded JPEG muss man die Belichtung, den Weißabgleich und die Schärfe beurteilen, obwohl das ganze in SPP wieder komplett anders aussieht.

        Das wurde bereits mit den DPMs deutlich verbessert. Ich nehme an dass die gerumorte SD1Q in dieser Hinsicht unproblematisch sein wird.

        Dann geht die SD1 nicht mit Adobe, auch wenn Adobe kacke ist, Profis nutzen sowas. Ich kenne Leute die nutzen Adobe nur wegen diesem Satz “Profis nutzen das”. Egal wie gut es ist, ich will Profi sein, also nutze ich es.

        Adobe ist nicht wirklich Kacke, nur kommt es nicht an wirklich spezialisierte SW heran. Man darf nicht vergessen das Lightroom in erster Hinsicht eine Archivierungs-SW ist. Der RAW-Developer ist nur eine Beigabe.

        Im vergleich zu Canon und Nikon führt Sony ein absolutes Nischen Dasein, allerdings sind die Verkaufszahlen von Sony gut und, wenn man selber das System nutzt, kennt man auf einmal auch viele die das auch tun. Auch viele Profis, mehr Profis als Amateure sogar.

        Naja, mehr Profis als Amateure? Schwer vorstellbar.

        Im vergleich zu Canon und Nikon führt Sony ein absolutes Nischen Dasein, allerdings sind die Verkaufszahlen von Sony gut und, wenn man selber das System nutzt, kennt man auf einmal auch viele die das auch tun. Auch viele Profis, mehr Profis als Amateure sogar.

        Ich kenne bis heute keinen einzigen Profi der ne Sigma nutzt, gibts bestimmt einige, auf der Japanischen Sigma Seite sind einige unterwegs, aber eben nur da.

        Sigma sucht regelrecht verzweifelt nach echten Profis. Es gibt die, die im Studio bissl rumknipsen und zum Werbung machen bissl die Sigma in die Kamera halten, aber echte Profis gibts wenige.

        Ein Sigma Referenzfotograf, Alexander Heinrichs, z.b. ist Sony Fotograf. Nischen Dasein hin oder her, selbst die Referenzfotografen der deutschen Sigma Seite nutzen Sony Kameras.

        Allerdings nutzt der auch Canon und Nikon, der zählt unter alle 3 Lage.

        Viele Profis nutzen mehrere Systeme Parallel, dann bekommt jeder ein Punkt, somit steht Sony gleich weit da wie vorher.

        Ich denke das liegt daran, dass die Profis eher Standard-Ausrüstung brauchen. Sigmas haben eher Eigenschaften, die im Bereich Kunst nützlich wären (große Abzüge, gute Schärfe, besondere Farben, usw.), nur ist es so das niemanden interessiert womit ein Kunstwerk gemacht wurde. 😉

        Ich persönlich finde die SD1 Ultra Sympatisch (hätte meine nicht diesen Ultra Fehlfokus, ich muss da endlich mal das mit dem Sigma Support klären) und gäbe es eine Vollformat Sigma, wäre ich wahrscheinlich schon umsteigen.

        Ich finde die Kamera einfach geil und kann mit den Nachteilen leben, für die Bilder die raus kommen lohnt es sich.

        Aber die Objektive mit Sigma mount kosten mehr als die mit Sony Mount, und viele Shops liefern die Objektive garnicht. Genauso ist es mit Sony.

        Such mal nach gebrauchten Objetkiven auf Ebay für Canon und Nikon, dann für Sony und dann für Sigma.

        Für mich ist das sowieso nicht wichtig. Ich kaufe gerne neu, da ich die Vorstellung nicht mag dass mir jemand eine Gurke oder ein Gott weiß wie benutztes Objektiv unterjubelt.

        Gegen die a99 hat die SD1 im Rauschen keine Chance, aber gegen eine a77 ist sie Kopfauf und liefert dabei 46 Megapixel!

        Die SD1 rauscht mit nichten so schlimm wie alle denken, vor allem mit dem hervorragenden SPP ist das gar kein Problem. Das ist mir erst klar geworden als ich selber eine hatte.

        Es gibt Kamera Systema auf die muss man sich einfach einlassen und die muss man auch bewusst wollen, das sind Sigma und Sony.

        Dann gibt es Kamera Systeme, da rennt halt jeder Shimpanse mit rum. Klar verirren sich manche auch bei Sony und Sigma (auch wenn sehr selten bei Sigma :P) aber eben viel weniger.

        So ist das nun mal.

        Die a58 macht z.b. die Canon 1100D in allem nieder, die hat den besseren und größeren Sucher, Fokus Lupe, fokus Peeking, Autofkous beim Filmen u.s.w. Perfekte Einsteiger Kamera für 400 € mit Objektiv.

        Was kaufen sich einsteiger? Eine 1100D oder 700D, wieso? Der Verkäufer hat sie so beraten oder eben der Kumpel.

        Aber das sind eben nur die masse. Alleine bei mir in der Firma sind 4 Sony Fotografen die ich alle kenne (und ich kenne fast niemand in der Firma), so wenige können es also nicht sein, sie erscheinen nur winzig gegen die Übermacht von Canon und Nikon.

        Man muss auch sagen, das es Vorteile hat Teil der Masse zu sein. Du hast das Angebot an gebrauchten Objektiven erwähnt, aber auch der Markt für Zubehör ist riesig. Für mich alles nicht relevant, für die meisten vielleicht schon.

        Da du ja bereits wunderbar (und besser als ich) den Sigma Part übernimmst, bleibt mir ja nurnoch der Sony Part.

        Vielen Dank. 🙂

        Wie gesagt, gäbe es eine Vollformat SD1 wäre ich nicht mehr bei Sony, aber die gibt es nicht und Vollformat hat viele Eigenschaften die ich persönlich als sehr wichtig empfinde, die ich auch auf keinen Fall verlieren will. Zudem ist die a99 in sehr sehr vielen Dingen der SD1 weit überlegen. War heute beim Fotografieren unterwegs mit dem 70-400 und das AF-D ist einfach der Hammer!

        Das Funktioniert so geil, da können 100 Leute durchs Bild laufen und der Milan hinter 5 Bäumen lang fliegen, kaum ist er wieder da, ist er im Fokus. BABAM!

        Das war bei der 5D Mark III nicht so, die konntest dagegen weg schmeissen.
        btw. falls es dich interessiert hab ich hier ne kleine Sammlung der Fotos da 😉








        Ich bin schon am überlegen mein 24-70 der Sony zu verkaufen und die Sony nurnoch für Tele-Fotografie und die SD1 eben für alles andere zu verwenden. Der Foveon Sensor ist einfach der Hammer und weder eine Canon, noch Nikon, noch Sony kommt da auch nur Ansatzweise ran.

        Schade das die Kühe diese hässlichen gelben Ohrmarken haben. Die Vögel gefallen mir sehr gut. Du solltest deine SD1 mal wirklich zum Service schicken und danach deine Sony verhökern. Das Gerede um AF ist nur eine Ausrede. 😉

  6. Weil ein Sensor nur ein Sensor ist und eine Kamera eine Kamera. In der Analogzeit hat man sich seine Kamera ausschließlich nach der Kamera ausgesucht und dann separat den Film der einem gefiel.

    Das zweite Foto aus meiner Link reihe von eben wäre z.b. mit der Sigma nie möglich geworden, im Originalbild ist da noch die volle Sonne drin (das ist auf 16:9 gecroppt), ich wäre jetzt blind, hätte ich das Foto bei 400mm mit der Sigma geschossen.

    Auch das erste Bild wäre, da bin ich mir Sicher, unter der Situation wie es entstanden ist, so nicht mit der Sigma entstanden.

    Die neuen ART Objektive, da fängt es schon an. Das 50mm ist wesentlich besser als das 35mm, aber das 50mm ist an der Sigma eben kein 50mm mehr.

    Bestes Beispiel sind doch mFT Kameras, keiner sucht sich eine mFT Kamera nach dem Sensor aus, der Sensor ist absoluter Durchschnitt und bei allen mFT auch irgendwie der gleiche und weder Bahnbrechend noch hervorragend. Es geht nur um die Kamera die um den Sensor verbaut ist.

    Die a99 ist bei der Farbauflösung zwar dem Foveon unterlegen, aber schon bei der Dynamik (die ich für Landschaftsaufnahmen brauche) ist sie weit vorne, genauso wie beim Rauschen.

    Das Bild wäre mit der Sigma so auch nicht enstanden. Ich habe ein Vergleichsfoto mti der SD1 gemacht, da hat der Boden dann gerauscht und der Himmel hatte übelste Falschfarben.

    Die Probleme hätte die Sigma nicht wenn sie einen Vollformat Sensor hätte, dann würde sie nämlich mindestens 2 ISO-Stufen weniger Rauschen und hätte somit im niedrigen ISO-Bereich wesentlich mehr Dynamik.





    Die Fotos sind nachts in Japan Handgehalten bei ISO 3200-6400 mit Objektiven ohne Bildstabilisierung entstanden (Mit dem Sigma EX 24-70 und dem Wallimex 14mm f/2.8), die wären mit dem Sigma so nie entstanden.

    Und jetzt aber der absolute Hauptknackpunkt, wieso diese Ausschweifungen, wieso nicht einfach Fotografieren.

    Zum Fotografieren braucht man Objektive, die passen immer nur an genau 1 Kamera!

    Bei jedem verdammten Objektiv das ich mir kaufe muss ich mir genauestens überlegen für welche Kamera ich es kaufe und nur mit dieser Kamera kann ich dieses Objektiv dann auch nutzen.

    Ich muss mir also bei jedem Objektiv 10x überlegen bei Welcher Kamera die vor/Nachteile für den Einsatzzweck des Objektivs überliegen und dann entscheiden für welchen Mount ich das Objektiv kaufe.

    Das ist anstrengend und nervig, aber man lernt dadurch auch viel und kann viel ausschweifen 😀

    ausserdem macht mir das Spaß 😛

    • Vielen Dank für die Ausführungen und es freut mich, dass dir Fotografieren Spass macht.

      Ich war auch soweit, dass ich mir überlegen musste, welches Objektiv für welche Digicam! Das ist mir zu umständlich geworden. So habe ich mich entschlossen, auf die DP zu setzen. Diese sind eh auf das Objektiv abgestimmt und ich habe das Problem mit der Sensorreinigung nicht mehr.

      Ich will das leidige Spiel nicht mehr mitmachen. Kaufe ich ein Objektiv wird es schon nach einem Jahr verbessert auf den Markt gebracht! Natürlich müssen die Hersteller Geld verdienen. Und man verdient es mit dem Verkauf der Ware!!!

      Ich hoffe nur, dass Sigma jetzt mit der 3-Teilung der Objektivarten einen guten Weg eingeschlagen hat und so die verschiedenen Kunden befriedigen kann. Zumindest mit der ART-Serie hat es wie eine Bombe eingeschlagen.

      Mit meiner Pentax K-3 ist es auch so, welches Objektiv passt und gibt gute Resultate! Die analogen alten Objektive sind Klasse und geben ein weicheres Bild! Trotzdem hat Pentax noch kein Objektiv für den neuen 24MP Sensor herausgebracht. Sie hofft, dass die Sigma Objektive passen werden.

      Du siehst es ist immer eine Krux und man hinkt immer hinterher!!!

      Deshalb habe ich mich für die neue DP2 Quattro entschieden. Die DP1X habe ich bereits und bin sehr zufrieden.

      Natürlich muss ich jetzt 2 Kompaktkamera herumtragen. Doch ist es nicht anders, als wenn ich Objektive mit nehmen muss.

      Toll wäre wenn Sigma eine DP mit Zoom-ART Objektiv mit 24-105/f2.8 entwickeln könnten! Das wäre Klasse. Zudem könnten sie die Firmware so anpassen, dass die Objektidaten (Chroma, Vignet, Artefakte, etc.) optimal für die DP eingestellt werden kann. Mit diesem Zoombereich deckt man schon den meisten Bereich ab! Sie könnten auch ein spezielles für die DP entwickeln. Ich weiss nicht, ob Sigma diese Idee bereits verfolgt hat. Dadurch bräuchte ich nicht 3 DP zu kaufen, um vom Weitwinkel bis Portrait abdecken kann.

      • > Vielen Dank für die Ausführungen und es freut mich, dass dir Fotografieren Spass macht.

        Sonst würd ichs nicht tun 😀

        > Ich war auch soweit, dass ich mir überlegen musste, welches Objektiv für welche Digicam! Das ist mir zu umständlich geworden. So habe ich mich entschlossen, auf die DP zu setzen. Diese sind eh auf das Objektiv abgestimmt und ich habe das Problem mit der Sensorreinigung nicht mehr.

        Ich habe bei meiner a99 erst 1x den Sensor einigen müssen, und auch nur mit einem Blasebalg und das obwohl ich die Kamera nun schon fast 1,5 Jahre lang habe. Die SD1 muss man auch so gut wie nie putzen da die den Staubfilter vor dem Spiegel hat was so ziemlich den selben Effekt wie der SLT-Spiegel der a99 hat.

        > Ich will das leidige Spiel nicht mehr mitmachen. Kaufe ich ein Objektiv wird es schon nach einem Jahr verbessert auf den Markt gebracht! Natürlich müssen die Hersteller Geld verdienen. Und man verdient es mit dem Verkauf der Ware!!!

        Das 35mm f/1.4 von Sony ist von 1987, das sind jetzt 27 Jahre 😉 auch das 24-70 und das 16-35 sind alle über 5 Jahre alt. Auch bei Canon sind die meisten hochwertigen Festbrennweiten wie das 50mm f/1.2 und das 35mm f/1.2 u.s.w. teilweise weit über 10 Jahre alt.

        Bei den Profi-Objektiven werden eig. relativ selten neue Objektive raus gebracht, und wenn dann ändern sich nur marginale Dinge wie Beschichtungen oder neue AF-Motoren für höhere Performance. Die alten Objektive werden selten, wenn überhaupt, günstiger.

        Das 24-70 von Zeiss ist in 5 Jahren um ca. 260 € im Preis gesunken (von 1999 € auf 1739 €)

        Bei Nikon ist das eig. auch nicht anders, ich denke also im Profi Segment ist das eher nicht üblich das Linsen dauernd aktualisiert werden.

        Das 50mm f/1.4 von Sony wurde jetzt erst (mitte 2013) in Zusammenarbeit mit Zeiss komplett neu entwickelt, der Vorgänger war allerdings auch von 1985 oder so, also wirklich dringend notwendig.

        > Ich hoffe nur, dass Sigma jetzt mit der 3-Teilung der Objektivarten einen guten Weg eingeschlagen hat und so die verschiedenen Kunden befriedigen kann. Zumindest mit der ART-Serie hat es wie eine Bombe eingeschlagen.

        Auf jeden Fall! Ich bin voller Erwartung auf das 50mm f/1.4 ART von Sigma, das 35mm nutze ich bereits und es ist hervorragend.

        > Mit meiner Pentax K-3 ist es auch so, welches Objektiv passt und gibt gute Resultate! Die analogen alten Objektive sind Klasse und geben ein weicheres Bild! Trotzdem hat Pentax noch kein Objektiv für den neuen 24MP Sensor herausgebracht. Sie hofft, dass die Sigma Objektive passen werden.
        >
        > Du siehst es ist immer eine Krux und man hinkt immer hinterher!!!

        Das ist allerdings nur bei Pentax so. Sony hatte schon 2008 24 Megapixel Sensoren und hat einen riesen Satz an Objektiven die diesen problemlos auflösen können. Mit Ausnahme des veralteten 35mm f/1.4 von Sony können alle aktuellen G und CZ Objektive die 24 Megapixel problemlos auflösen, es gibt sogar extra CZ Objektive nur für APS-C Sensoren wie das 16-70mm (http://www.sony.de/electronics/kamera-objektive/sal1680z)

        Selbst für die E-Mount APS-C Kameras gibt es zwei CZ Objektive (die a6000 wird sogar im KIT mit dem hier verkauft: http://www.sony.de/electronics/kamera-objektive/sel1670z), für die Vollformat Kameras gibt es, mit Ausnahme des 70-200, nur CZ Objektive.

        Das Problem ist das Pentax, wie Nikon, die Sensoren von Sony kauft und somit davon abhängig ist was Sony macht. Wenn Sony 24 Megapixel Sensoren entwickelt wissen die das und bauen entsprechende Objektive dafür, Pentax kann nur so lange rauszögern und die alten 16 Megapixel benutzen bis Sony diese eben nicht mehr produziert, und dann müssen sie mit den Objektiven den 24 Megapixel Sensor hinterher rennen.

        > Deshalb habe ich mich für die neue DP2 Quattro entschieden. Die DP1X habe ich bereits und bin sehr zufrieden.
        >
        > Natürlich muss ich jetzt 2 Kompaktkamera herumtragen. Doch ist es nicht anders, als wenn ich Objektive mit nehmen muss.

        Nicht ganz. Ich hab in meinem Rucksack aktuell 3 Objektive (24-70, 35mm und 70-400) und nur eine Kamera. Ich hab immer die selbe Kamera, und wenn eine neue Kamera raus kommt kann ich nur die Kamera Upgraden und behalte alle Objektive.

        Zudem spare ich gerade auf ein 16-35mm Ultra-Weitwinkel, das gibt es genausowenig für die DP wie ein Tele Objektiv.

        Die DP-Serie ist eine geniale Serie, man sollte die nicht unterschätzen. Das sind Kompakte Monster die, mit ihrem Objektiv und ihrem Sensor, locker mit einer SLR mithalten können.

        Aber sie sind eben auch nicht mehr, die wurden nicht designed um eine SLR zu ersetzen und werden es auch nie tun.

        > Toll wäre wenn Sigma eine DP mit Zoom-ART Objektiv mit 24-105/f2.8 entwickeln könnten! Das wäre Klasse. Zudem könnten sie die Firmware so anpassen, dass die Objektidaten (Chroma, Vignet, Artefakte, etc.) optimal für die DP eingestellt werden kann. Mit diesem Zoombereich deckt man schon den meisten Bereich ab! Sie könnten auch ein spezielles für die DP entwickeln. Ich weiss nicht, ob Sigma diese Idee bereits verfolgt hat. Dadurch bräuchte ich nicht 3 DP zu kaufen, um vom Weitwinkel bis Portrait abdecken kann.

        Sigma hat in einem Interview (auf Japanisch) erzählt das sie kein Interesse an Zoom-Objektiven haben, im gegenteil, die neuen DPs wurden sogar ihrer Video Funktion beraubt. Man möchte sie so einfach und schlicht gestalten wie möglich, dafür aber die Funktionen perfektionieren.

        Die DP Serie wird nach wie vor nur 3 Festbrennweiten bieten welche den Foveon Sensor vollständig auflösen sollen, nicht mehr und nicht weniger.

        Vielleicht bin ich auch der falsche Typ um über sowas zu reden, ich finde den Foveon Sensor ultra interessant und hab mir auch ne SD1 geholt, aber selbst wenn sie nicht das Fokus Problem hätte könnte sie niemals auch nur im Traum meine a99 ersetzen.

        Ich nehme sie immer wieder gerne mit wenn ich Motive fotografiere bei denen mir die Farbauflösung besonders wichtig ist, aber schon bei Landschaften habe ich bemerkt das die Dynamik der SD1 viel geringer als die einer normalen SLR ist.

        Selbst bei Bewölktem Wetter reißen helle Bildbereiche viel zu schnell aus und produzieren massive Falschfarben

        Da sieht man das deutlich an den Wolken. Und die Blumen im unteren Mittleren bildbereich sind in Wirklichkeit dunkelblau bis Lila, weit entfernt von Rot.

        Wie sagte der Lars so schön, die SD1 ist eine Diva, und genau das ist sie. Wenn man alles tut um sie zufrieden zu stellen liefert sie unerreichbare Ergebnisse, aber sie stellt extrem große Ansprüche um das zu tun. Sie ist ein purer Spezialist und ich fotografiere viel zu viel als das die Sigma auch nur im Ansatz meinen Ansprüchen gerecht werden kann.

        Für Spezialsachen wo ich weiss das ich sie voll ausnutzen kann, werde ich sie in Zukunft einsetzen, aber wenn ich irgendwo in die Berge zum knipsen gehe, werde ich natürlich meine a99 mitnehmen und eben nicht die Sigma.

        Ich bin nicht bei Sony weil ich ein Sony Fanboy bin^^ ich hatte 9 Monate lang die 5D Mark III und hatte auch die D800 und davor die über ein Jahr die 60D u.s.w. u.s.f., ich bin bei Sony weil ich, nachdem ich alle Kameras benutzt habe, bemerkt habe das die Kameras von Sony die besten Ergebnisse liefern.

        Ich habe extrem viel Geld durch die Kamera Wechslerei kaputt gemacht (ich will garnicht dran denken was mich der Umstieg von der 5D Mark III zur a99 gekostet hat, das waren mindestens 1000 € die ich nur Miese gemacht hab) und erzähle, so ehrlich wie möglich, den Leuten von meiner Erfahrung.

        In Lars Blog bin ich nur gelandet weil mir seine Fotos gefallen, ich habe eigentlich nichts mit Sigma am Hut. Lars kann mit den Kameras wahrscheinlich auch besser umgehen als ich, für mich sind sie eben nichts und da ich aus Überzeugung hinter dem Kamera System von Sony stehe verteidige ich das auch gerne 😉

        Das heisst nicht das ich rechte habe 😀 um Gottes willen, ich bin einfach nur ehrlich und sage genau das was ich ehrlich denke ohne zu einer bestimmten Marke zu stehen. Die Canon hatte auch viele Vorteile und das Canon System hat durchaus Vorteile gegenüber Sony, allerdings auch grobe nachteile (eben das bei Sony die meisten Objektive alle relativ neu sind und bei Canon viele gnadenlos veraltet. Vor allem die wichtigen Festbrennweiten sind alle von Sony mit Zeiss neuentwickelt worden, 24mm, 50mm, 85mm, 135mm und da stinkt Canon einfach vollkommen ab.

        Dafür hat Canon viel mehr Objektive im Angebot (ob man die nun braucht lasse ich dahingestellt :P) und viel mehr Geld das die in unnötige Versuche blasen können während Sony jeden Cent umdrehen muss und manchmal dinge unversucht lässt (wie z.b. endlich das kack 35mm f/1.4 zu überholen)

        Sony hat z.b. kein Gegenstück zur Canon 1D-X bzw. Nikon D4, das liegt daran dass, egal wie gut diese Kamera wäre, kein Profi deshalb umsteigen würde und man nur neue Profis überzeugen könnte, das sind zu wenige als dass sich die Entwicklung einer solchen Kamera lohnt.

        Aus meiner Erfahrung kann ich sagen das Fotos wie das hier

        mit einer anderen Kamera kaum entstanden wären (wenn man die Umstände erlebt hätte unter denen das Foto entstanden ist würde mir sicher jeder zustimmen.), und am ende so ein Foto zu haben zeigt mir das ich, für meinen Teil, auf das richtige System gesetzt habe.

      • Es freut mich, dass du mit Sony zufrieden bist.
        Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass Canon neben der Digital Foto und Video Abteilung noch im Kopierer und anderen Sektoren tätig ist. Ebenso Sony. Sony hat Olympus unter die Armee gegriffen, als sie fast Pleite gingen. Zum Glück darf Oly „alleine“ weiterentwickeln und Digicams heraus bringen. Panasonic ist nicht nur in Digicam und Video tätig. Pentax wurde von Ricoh übernommen. Ricoh ist auch nicht nur in der digitalen Foto und Video tätig.

        Sony ist ein Riesenunternehmen mit viel Geld! Sie können sich leisten mit 95%tigen Produkten auf den Markt zu gehen und auszuloten, ob diese Produkte gewünscht sind, rsp. von Kunden gekauft werden. Sie haben auch rechtzeitig Sensoren selber hergestellt und sind Hauptlieferanten von vielen Herstellern, wie Nikon, Pentax, Oly, und andere.

        Wenn wir nur die Digicam Produktepalette von Sony anschauen, dann fällt mir auf, dass sie DSLR, Halbdurchlässigen Spiegel DSLR und die Spiegellosen haben!!! Nicht zu sprechen von den ganzen Kompakten…..

        Die DSLR sind sicher gut. Die a99 hast du bereits selber bestätigt. Obwohl diese immer noch nicht an die Handhabungen einer Canon oder Nikon Top Pro herankommt!

        Der letzte Schrei die a7-Serie! Oh mein Gott, was wird da viel darüber geschrieben ….. Und wenn ich denke, dass es viele Kinderkrankheiten gibt. Was mir an dieser Serie besonders stört, dass ich einen Adapter brauche, wenn ich die Objektive der A-Serie benutzen will. Weshalb hat Sony nicht gleich den Body der a7 Serie so gross gebaut, dass es die gleiche Objektiv/Sensor/Auflagemass der A-Serie hätte!! Ich bin überzeugt, dass es sicher eine schöne Kamera gegeben hätte. Nein, Sony muss wieder etwas Spezielles machen. Dann ausser Rand und Band die RX-1!!! Auf dieser hätten sie aufbauen sollen, mit Wechselobjektiven NUR von Zeiss! Das wäre der Hit gewesen. Dann wäre ich dabei gewesen. Da verstehe ich die Philosophie nicht!

        Zu dem kann ich mit der a7-Serie keine Nachtaufnahmen machen. Es gäbe noch vieles Mehr zu schreiben. Ich lasse es.

        Meiner Meinung nach hätte Sony gar nicht erst in die Digicam-Welt einsteigen sollen. Sondern lieber einen bestehenden Hersteller aufgekauft und mit dem Sony Logo tolle Digicam produzieren lassen, so wie Ricoh mit Pentax!!!! Denn „Know-How“ hat Sony nicht (übertrieben von mir).

        Mir gefällt dieses jährliches „Output Management of better products“ nicht! Nikon macht es jetzt auch so. Sobald eine Digicam, wie als Beispiel die D600 zu viele Kinderkrankheiten hat, dann produziert man schnell die D610!!!! Ebenso mit der D5200, die durch die D5300 schnell abgelöst wurde. Das kann doch nicht sein.

        Ich möchte trotzdem Sony ein Kränzchen widmen. Dank seiner raschen und rasanten Produktentwicklung hat es die anderen Hersteller gepuscht, „bessere“ und neuere Produkte auf den Markt zu bringen.

        Die beste Digicam, die Sony jetzt auf den Markt bringt, ist die RX100 M3! Die ist echt Klasse mit dem Zeiss-Zoom (24-70/f1.8-2.8)! Die ist jetzt gelungen und verdient das Prädikat – jetzt kannst du es -. Diese kleine Kompakte für den Hosensack ist es schon Wert, ganz ehrlich gesagt. Sie juckt mich schon…. und man kann auf höchstem Niveau filmen…… Wow….

        So etwas wünschte ich mir von Sigma! Na ja……

    • Die a99 ist bei der Farbauflösung zwar dem Foveon unterlegen, aber schon bei der Dynamik (die ich für Landschaftsaufnahmen brauche) ist sie weit vorne, genauso wie beim Rauschen.

      Das Bild wäre mit der Sigma so auch nicht enstanden. Ich habe ein Vergleichsfoto mti der SD1 gemacht, da hat der Boden dann gerauscht und der Himmel hatte übelste Falschfarben.

      So etwas geht auch mit der SD1, dessen bin ich mir sicher. Nur, wozu? Das Graß sieht da m.M.n. eh zu hell und unnatürlich aus.

      Die Probleme hätte die Sigma nicht wenn sie einen Vollformat Sensor hätte, dann würde sie nämlich mindestens 2 ISO-Stufen weniger Rauschen und hätte somit im niedrigen ISO-Bereich wesentlich mehr Dynamik.

      Der Quattro-Sensor hat wieder eine Basis-ISO von 100. Das bedeutet das er mehr Dynamik bei weniger Rauschen hat. Mit den Merrills muss man sich zw. mehr Dynamik bei mehr Ruaschen („native“ Basis-ISO von 200) und weniger Dynamik bei weniger Rauschen (gepullte ISO100) entscheiden.

      http://imageshack.com/a/img836/897/zhv6.jpg



      Die Fotos sind nachts in Japan Handgehalten bei ISO 3200-6400 mit Objektiven ohne Bildstabilisierung entstanden (Mit dem Sigma EX 24-70 und dem Wallimex 14mm f/2.8), die wären mit dem Sigma so nie entstanden.

      Und was hätte da gegen ein Stativ und ISO100 gesprochen? Ist ja nicht so das man solche Motive aus der Hand fotografieren muss.

      Und jetzt aber der absolute Hauptknackpunkt, wieso diese Ausschweifungen, wieso nicht einfach Fotografieren.

      Zum Fotografieren braucht man Objektive, die passen immer nur an genau 1 Kamera!

      Bei jedem verdammten Objektiv das ich mir kaufe muss ich mir genauestens überlegen für welche Kamera ich es kaufe und nur mit dieser Kamera kann ich dieses Objektiv dann auch nutzen.

      Ich muss mir also bei jedem Objektiv 10x überlegen bei Welcher Kamera die vor/Nachteile für den Einsatzzweck des Objektivs überliegen und dann entscheiden für welchen Mount ich das Objektiv kaufe.

      Das ist anstrengend und nervig, aber man lernt dadurch auch viel und kann viel ausschweifen 😀

      ausserdem macht mir das Spaß 😛

      Kauf dir Teles für die A99 mit dem besseren AF und alles andere für die SD1M. So würde ich das machen, wenn mir Birding wichtig wäre. 😉

      • > So etwas geht auch mit der SD1, dessen bin ich mir sicher. Nur, wozu? Das Graß sieht da m.M.n. eh zu hell und unnatürlich aus.

        Ich habs probiert, es geht nicht. Die Wolken reissen aus und bekommen Falschfarben (leuchten z.b. Gelb) und der Boden würde rauschen und wäre vermatscht (keine Details mehr).

        Ich habs probiert, die selbe Situation, die Sigma hats nicht geschafft. Die Wolken sind ausgerissen und der Boden hat gerauscht.

        > Der Quattro-Sensor hat wieder eine Basis-ISO von 100. Das bedeutet das er mehr Dynamik bei weniger Rauschen hat. Mit den Merrills muss man sich zw. mehr Dynamik bei mehr Ruaschen (“native” Basis-ISO von 200) und weniger Dynamik bei weniger Rauschen (gepullte ISO100) entscheiden.

        Ich warte gespannt auf die RAW-Samples der dp2q 😛 mal schauen =)





        > Und was hätte da gegen ein Stativ und ISO100 gesprochen? Ist ja nicht so das man solche Motive aus der Hand fotografieren muss.

        Mehrere Gründe

        1. War das dort explizit Verboten mit Stativ zu Fotografieren (ist an vielen Stellen in Tokyo so, nur einbein Stativ sind erlaubt)
        2. Hat der Bildwinkel nicht mehr gepasst wenn ich auch nur 30cm höher gewesen wäre.

        Zudem kann man mitten in Tokyo nicht einfach ein Stativ aufbauen^^ ich bin teilweise an Hauswänden zwischen zwei fahrrädern gestanden.

        Zudem hatte ich kein Stativ dabei weil das nirgends mehr in den Koffer gepasst hat, und selbst wenn hätte ich es da nicht dabei gehabt weil ich garnicht vor hatte zu fotografieren. Ich wollte nur spazieren laufen weil ich nen Jetlag hatte und nicht schlafen konnte, da ich meinen Rucksack (incl. Kamera) immer dabei hab sind die Bilder dann Spontan entstanden.

        Die Kamera Lag auf dem Boden im ca. 60° Winkel, ich hab mich hin gesetzt und mich gegen die wand gequetscht um noch durch den Sucher zu schauen aber der Bildwinkel hat nicht mehr gepasst.

        Die letzten 30cm zum boden habens ausgemacht, ich konnte sie aber nicht auf dem Boden abstellen da der Winkel zur Wand nicht gestimmt hat, sie hätte den Winkel nicht gehalten, also musste ich sie Handhalten.

        Ich gehe sehr ungerne auf ISO 3200, aber ich musste es tun, das Foto wäre sonst nicht entstanden. Das hat glaube ich eine Belichtungszeit von 1/5s oder 1/6s oder so 😀

        Ohne Stabi wär keins der Bilder entstanden und ohne Klapp-Display wäre das mit dem Steilen Winnkel mit dem Ultraweitwinkel

        Genau deswegen hab ich ja überhaupt die a99 gekauft, damit ich eine Kamera hab die mir jeden Schuss sichert, egal unter welchen Umständen. Eine Kamera die alles dafür tut mich dabei zu unterstützten das Foto zu machen das ich haben will.

        Ich denke aus genau dem Grund hast du dich für die SD1 entschieden, dass du eine Kamera hast die genau die Bilder machst die du haben willst und nicht anders, von daher wirst du das denke ich gut verstehen 😀

        > Kauf dir Teles für die A99 mit dem besseren AF und alles andere für die SD1M. So würde ich das machen, wenn mir Birding wichtig wäre. 😉

        Reich müsste ich sein, dann wäre das Leben, in der Hinsicht, einfacher 😀

      • Ich habs probiert, es geht nicht. Die Wolken reissen aus und bekommen Falschfarben (leuchten z.b. Gelb) und der Boden würde rauschen und wäre vermatscht (keine Details mehr).

        Ich habs probiert, die selbe Situation, die Sigma hats nicht geschafft. Die Wolken sind ausgerissen und der Boden hat gerauscht.

        Die SD1M kann eine solche Lichtsituation meistern. Aber du hellst den Boden zu stark auf, was absolut nicht nötig ist bei Mittagssonne. Der Llok der Mitagssonne geht dabei verloren. Und wenn du schon einen homogenen Look willst, wieso nicht zu geeigneter Zeit ablichten? Keine Kamera muss technisch gute Bilder zu ungeeigneter Zeit machen können müssen. Es ist der Fotograf, der dafür sorgen soll, das er am richtigen Ort zur richtigen Zeit da ist.

        Mehrere Gründe

        1. War das dort explizit Verboten mit Stativ zu Fotografieren (ist an vielen Stellen in Tokyo so, nur einbein Stativ sind erlaubt)
        2. Hat der Bildwinkel nicht mehr gepasst wenn ich auch nur 30cm höher gewesen wäre.

        Zudem kann man mitten in Tokyo nicht einfach ein Stativ aufbauen^^ ich bin teilweise an Hauswänden zwischen zwei fahrrädern gestanden.
        Zudem kann man mitten in Tokyo nicht einfach ein Stativ aufbauen^^ ich bin teilweise an Hauswänden zwischen zwei fahrrädern gestanden.

        Zudem hatte ich kein Stativ dabei weil das nirgends mehr in den Koffer gepasst hat, und selbst wenn hätte ich es da nicht dabei gehabt weil ich garnicht vor hatte zu fotografieren. Ich wollte nur spazieren laufen weil ich nen Jetlag hatte und nicht schlafen konnte, da ich meinen Rucksack (incl. Kamera) immer dabei hab sind die Bilder dann Spontan entstanden.

        Die Kamera Lag auf dem Boden im ca. 60° Winkel, ich hab mich hin gesetzt und mich gegen die wand gequetscht um noch durch den Sucher zu schauen aber der Bildwinkel hat nicht mehr gepasst.

        Die letzten 30cm zum boden habens ausgemacht, ich konnte sie aber nicht auf dem Boden abstellen da der Winkel zur Wand nicht gestimmt hat, sie hätte den Winkel nicht gehalten, also musste ich sie Handhalten.

        Ich gehe sehr ungerne auf ISO 3200, aber ich musste es tun, das Foto wäre sonst nicht entstanden. Das hat glaube ich eine Belichtungszeit von 1/5s oder 1/6s oder so 😀

        Ohne Stabi wär keins der Bilder entstanden und ohne Klapp-Display wäre das mit dem Steilen Winnkel mit dem Ultraweitwinkel

        Auch wenn das der Fall ist, verstehe ich nicht was der Vorteil der ISO3200/6400 Bilder der A99 sein soll? Immerhin sind das Motive (Cityscapes), die von niedrigster ISO und best möglicher BQ leben. Du warst zwar in der Lage Bilder zu macht, aber ich wette das sind nicht die Bilder die du machen wolltest. 😉

        Genau deswegen hab ich ja überhaupt die a99 gekauft, damit ich eine Kamera hab die mir jeden Schuss sichert, egal unter welchen Umständen. Eine Kamera die alles dafür tut mich dabei zu unterstützten das Foto zu machen das ich haben will.
        Ich denke aus genau dem Grund hast du dich für die SD1 entschieden, dass du eine Kamera hast die genau die Bilder machst die du haben willst und nicht anders, von daher wirst du das denke ich gut verstehen 😀

        Ich hab die Sigmas eher wegen dem „Foveon-Look“ gekauft und nicht weil ich gedacht habe, das die Kameras es mir leichter machen werden die Bilder zu schießen, die ich will. 😉

        Reich müsste ich sein, dann wäre das Leben, in der Hinsicht, einfacher 😀

        Hat dir denn niemand gesagt, ehe du zu fotografieren angefangen hast, das Fotografie ein teures Hobby ist? 😛

  7. > Doch, Nikon 1 Kameras (welche keine DSLRs sind aber on-chip Phasen-AF haben) haben ein solches Feature. Nennt sich “Subject Tracking”, kann im Menü eingeschaltet werden und sieht dann im Sucher/auf dem LCD wie ein Fadenkreuz aus. Diesen platziert man auf das Motiv und bestätigt mit der OK-Taste. Danach bleibt das Fadenkreuz immer auf dem Teil des Motivs auf dem man es platziert hat und führt nach auch nachdem das Motiv nach mehreren Sekunden Abwesenheit wieder im Bildausschnitt ist. Das Ganze ist ziemlich abgefahren und scheint super zu funktionieren.

    Ach gott ich bin zu Blöd zum lesen -.- ich dachte Nikon D1 😀 das ist jetzt peinlich, vergiss was ich gesagt habe 😀

    Ja, genau das ist die Funktion die der da anschaltet, 100% korrekt, wie gesagt, ich stand grad aufm Schlauch 😀

    > Vielleicht bei der D4, den Specs der D4s ist aber zu entnehmen, dass sie 100 RAWs in Folge schießen kann.

    Da würde ich auf ein richtiges Review warten. Die Kamera hat den identsichen Bildprozessor wie die D4 und den identischen Puffer, das einzige was sich geändert hat ist die High-ISO Performance und das man jetzt „kleine RAWs“ mit 12bit machen kann.

    Durch verbesserte High-ISO Performance am Sensor erhöht sich nicht die Serienbildgeschwindigkeit und wenn die Nikon D4s auf einmal 100 statt 20 RAWs schafft, dann hört sich das fast nach dieser neuen kleinen RAW Funktion an 😉

    Die meisten Sportfotografen können (kein Scherz) mit 4 Megapixel leben.

    > Ja eh, aber das ist das gleiche Argument wie bei den Spiegellosen. Die meisten Leute brauchen auch weder das Bokeh einer KB-DSLR noch den AF-C, könnten aber die kleineren Abmessungen einer MILC gut gebrauchen. 😉

    Die meisten nicht, nein, aber die meisten fotografieren mit einem Handy.

    Die Leute die ich kenne die mit MILC Fotografieren argumentieren genau so

    „Wir leben in der Gegenwart, ich will ein Voll Elektronisches design und keine so veraltete Dinosauriertechnik“ oder „Ich hab die gleiche Qualität wie bei einer DSLR, nur kleiner“

    Und weisst du was solche Leute tun? Die bezahlen 1000 € für 70mm Objektive wegen dem Boke…

    Also sind wir ehrlich, solche leute haben sich vom Marketing und von Philosophien statt von technischen Daten überreden lassen. Die wenigsten MILC Fotografen konnten mir bisher beweisen das sie wirklich eine MILC brauchen, und die denen ich es auf anhieb glaube, denen ist die fast immer noch zu groß und einer ist jetzt auf die RX10 umgestiegen weil die eben immer mitnehmen kann.

    Es gibt Leute die legen keinen Wert auf Bildqualität und die, die es tun.

    Manche kennen sich auch viel zu wenig damit aus, die machen einen auf Mörder Profi Fotograf und haben keine Ahnung was der Einfluss eines kleineren Sensors ist. Alles was die wissen ist „KB ist unbezahlbar, überteuert, lohnt sich auf keinen Fall und man muss 5kg rum schleppen“

    Meine a99 wiegt mit dem 70-400 gerade mal 2kg und das ist ein riesiges mörder Tele-Objektiv welches gestochen scharf bei Offenblende abbildet. Das einzige was danach noch kommt ist die 500mm f/4 Festbrennweite für 8000-10’000 €

    Das heisst ich bin mit 2kg jetzt so beim Maximum was die kamera wiegen wird angelangt. Es ist nicht leicht, das behaupte ich auch nicht, aber ich nehm das Objektiv auf jeden Trip mit, für die Bildqualität sind 2kg auf jeden fall wert.

    > Das sieht sehr gut aus. Was hast du bei dem Bild genau gemacht?

    Einfach im SPP die Rauschunterdrückung auf die höchste Stufe gestellt bei Chroma-Noise, also ich hatte mit 1600 bisher keine ernsthaften Probleme.

    Klar die Qualität sinkt, aber keine Bayer Kamera, erst recht nicht bei 24 Megapixel, liefern bei ISO 1600 einwandfrei Bilder. Ich würde behaupten die SD1 ist auf dem Niveau einer a77 was das Rauschen bei ISO 1600 angeht.

    Drüber rauscht die a77 vielleicht weniger, mir aber egal, weil das SNR unter 20db abrutscht und es sowieso nicht mehr brauchbar ist, egal wie viel es weniger rauscht.

    Das einzige wo die a77 noch punkten kann ist MFNR, das hab ich in Japan damals aus verzweiflung eingesetzt und es schätzen gelernt. Da kann man noch bis ISO 6400 gehen und das Bild eignet sich immer noch hervorragend für Bildschirm füllende Auflösung (also als Wallpaper) und halt kleinere Drucke.

    Aber das ist ja digitale Trickserei die nichts mit dem eigendlichen Rauschen des Sensors zu tun hat, im RAW hört die a77 bei ISO 1600 auf, genauso tut es die Sigma SD1

    Bei beiden kann man Zähneknirschen noch gerade so vielleicht in einzelnen Situationen auf 3200 gehen, aber da hört der Spaß auf 😀

    > Ich denke sehr viele Profis sind nicht so abgeneigt ggü. neuen Features. Die meisten nutzen wohl auch ein Klappdisplay, sofern es ihnen die Arbeit erleichtert. Nur möchtegern Pros in Foren, die sich profilieren möchten, haben solche extremen Ansichten, wie du sie beschrieben hast.

    Ich glaube das kam falsch rüber.

    Klar würde kein 5D Mark III Fotograf nein sagen wenn Canon ein Klapp Display einbaut, aber dann muss Canon es tun.

    Baut Sony es ein ist es scheisse und unnötig, baut Canon es ein ist es ein Mörder Feature. Professionell ist das was Canon und Nikon einbauen, egal was die anderen tun.

    Aber Profis haben auch kaum eine Wahl, wenn du Canon 10’000 € in den Hintern gepumpt hast willst du nicht hören das Sony besser ist, würde ich auch nicht.Man ist ja gewissener maßen gezwungen das toll zu finden was die produzieren, man hat denen schließlich so viel Geld in den Rachen geschoben das man sich davon ein Auto hätte kaufen können.

    Das ist ja der Grund warum auf einmal viele Profis mit der A7/A7r umsteigen. Kannst mit nem 15 € Adapter alle deine Canon Objektive benutzen, und auf einmal ist Sony interessant.

    > Das wurde bereits mit den DPMs deutlich verbessert. Ich nehme an dass die gerumorte SD1Q in dieser Hinsicht unproblematisch sein wird.

    Die Kamera macht ja keine schlechteren Bilder wegen dem embedded JPEG, aber es ist halt nervig.

    Das es in den DPs Funktioniert sagt nicht das es in der SD auch so sein wird 😉 der CEO von Sigma hat klar gemacht das sie die DP Serie vollkommen eigenständig von der SD Serie behandeln.

    Manche DPs können auch Video und alle können Live-View, die SD1 halt nicht. Aber wollen wir mal den Teufel nicht an die Wand malen, lassen wir uns einfach überraschen.

    > Adobe ist nicht wirklich Kacke, nur kommt es nicht an wirklich spezialisierte SW heran. Man darf nicht vergessen das Lightroom in erster Hinsicht eine Archivierungs-SW ist. Der RAW-Developer ist nur eine Beigabe.

    Andere können das besser, viel besser, digikam z.b. Das kann sogar SD1 RAWs verwalten/archivieren und sogar entwickeln. Und im gegensatz zu Adobe kostet das keine 1000 € sondern ist OpenSource

    http://digikam.org/

    Lediglich die Rauschunterdrückung ist bei digikam wirklich bescheiden, das ist so ziemlich der einzgie grund warum ich (anfänglich) RawTherapee genutzt habe, aber RawTherapee kann auch vieles anderes besser.

    Aktuell verwalte ich meine Bilder mit digikam und wenn ich auf bearbeiten gehe kommt halt RawTherapee statt das in digikam eingebaute tool.

    > Naja, mehr Profis als Amateure? Schwer vorstellbar.

    Ist aber in der Tat so. Im übrigen ist der Marktanteil von Sony bei offiziell 14%, das ist jetzt nicht viel (Canon und Nikon haben je um die 40% rum) aber auch nicht nichts.

    Sony hatte früher viel mehr SLTs als jetzt, alle für Einstieger.

    A3x, a5x, a6x, a7x, a9x

    Die A3 und A6 Serie wurde eingestampft und die A5 Serie wurde „Neu definiert“ und hat die Aufgabe der A3 serie übernommen.

    Es gibt aktuell also nur 3 SLT Modelle

    a58 –> Einsteiger –> 400 € mit KIT-Objektiv
    a77(II) –> Ambitionierte und Profis die APS-C Wollen –> 1300 € mit KIT (allerdings ein anderes KIT) –> (II) kostet 1800 € mit KIT
    a99 –> Profis –> 2000 € (3700 € mit KIT)

    2/3 der Kameras erfüllen Professionelle Ansprüche. Sind wir mal ehrlich, Sony empfiehlt im Prospekt der a77II sich auf jeden fall das 70-200 f/2.8 dazu zu kaufen. Das kostet im Sony Store 3000 €, ich denke da ist die Zielgruppe klar.

    Wenn man sich die Marketing Sheets anschaut die Sony immer an seine Reseller und Partner verschickt dann wird auch klar das sie die ganzen Einsteiger mit den kleinen NEX Abfangen wollen, aber auch da wirds dünner.

    Eig. will Sony fast nichts mehr mit einsteigern zu tun lassen. Die lassen die nicht im Regen (für den Preis ist die a58 die mit abstand beste „“SLR““ auf dem Markt), aber mehr als 1 Modell ist nicht drin.

    > Ich denke das liegt daran, dass die Profis eher Standard-Ausrüstung brauchen. Sigmas haben eher Eigenschaften, die im Bereich Kunst nützlich wären (große Abzüge, gute Schärfe, besondere Farben, usw.), nur ist es so das niemanden interessiert womit ein Kunstwerk gemacht wurde. 😉

    Ich kenne ein paar Profis die die Objektive von Sigma nutzen und teilweise sehr enttäuscht davon sind. Viele sagen das selbst wenn die Global Vision Serie noch so toll ist, der Service sei so schlecht, das lohne sich niemals.

    Einer hat sich ne neue Kamera gekauft, kurz nachdem sein Objektiv 2 Jahre alt war (Sigma liefert ja 3 Jahre Garantie, also noch in der Garantie Zeit) und Sigma hat sich geweigert eine Justage for Free durchzuführen. Man solle das Objektiv mit allen Kameras einschicken, nur dann könne man es justieren, und das würde nur gegen eine Gebühr erfolgen.

    Und dann hat er ein Satz gesagt der Stimmt und denn ich auch nachvollziehen kann. Wenn er sein 5 Jahre altes Canon Objektiv einschickt weil der AF-Motor nicht mehr funktioneirt bekommt er es 3 Tage Später von Canon auf Kulanz repariert zurück.

    3 Tage statt 2 Wochen und auf Kulanz obowhl keine Garantie mehr drauf ist statt gegen eine Gebühr obwohl Garantie drauf ist.

    Das ist das was Profis dazu bringt Original Hardware statt Sigma zu kaufen.

    > Für mich ist das sowieso nicht wichtig. Ich kaufe gerne neu, da ich die Vorstellung nicht mag dass mir jemand eine Gurke oder ein Gott weiß wie benutztes Objektiv unterjubelt.

    Für viele ist es aber wichtig 😉 mein Onkel z.b. hat keine 2000 € für ein 70-400, der hat sich ein gebrauchtes Soligor für 130 € auf Ebay ersteigert (100-400), sowas hätte er bei Sigma nie bekommen und wenn, die alten Linsen haben alle kein Stabi.

    Aber er hat eben auch das einzige für Sony ersteigert, hätte er das nicht bekommen wärs erstmal wieder düster gewesen, er hatte einfach Glück.

    > Man muss auch sagen, das es Vorteile hat Teil der Masse zu sein. Du hast das Angebot an gebrauchten Objektiven erwähnt, aber auch der Markt für Zubehör ist riesig. Für mich alles nicht relevant, für die meisten vielleicht schon.

    Das stimmt, man denke nur an Unterwassergehäuse oder irgendwelche gimmicks. Nutze ich persönlich auch nicht obowhl es die teilweise sogar für Sony gibt, das einzige was man wirklich „braucht“ wenn man unterwasser fotografiert sind ein wasserdichtes Gehäuse und die gibts universal. Dieses ganze andere Zeug braucht kein Mensch (finde ich :D)

    > Vielen Dank. 🙂

    Bitte 😀

    > Schade das die Kühe diese hässlichen gelben Ohrmarken haben. Die Vögel gefallen mir sehr gut. Du solltest deine SD1 mal wirklich zum Service schicken und danach deine Sony verhökern. Das Gerede um AF ist nur eine Ausrede. 😉

    Naja, ich bin schon wieder etwas gedämpft… der AF meiner SD1 funktioniert jetzt, also theoretisch.

    Fokussiere ich jetzt auf die Turmuhr ist die schonmal scharf 😀 das klappte vorher garnicht. Fokussiere ich auf Pflanzen u.s.w. geht eig. alles.

    Aber der AF ist trotzdem noch weit von dem Weg was ich gewohnt bin. Fokussiere ich z.b. auf die Nase des Hundes Vorne, und der ist durch und durch pech schwarf, dann fokussiert das teil einfach jedes mal wenn ich den Auslöser halb durch drücke neu und jedes mal leicht unterschiedlich.

    Der Sigma Support meint das liege nicht am Objektiv, das führe stumpfsinnig aus was die Kamera will –> Super, hilft mir weiter.

    Aber naja, für Landschaften kann man damit leben und da habe ich aktuell ein anderes Problem.

    Und aktuell habe ich ein ganz anderes Problem, die Dynamik. Die Bricht leider immer öfter und viel zu oft ein. Ich bin sehr stark der überzeugung das liegt am SPP aber wenn ich die Bilder in TIFF Exportiere und wo anders öffne bekomme ich die kaum noch richtig gerettet.

    Teilweise reicht schon eine Leuchtende Ampel im grün und die Amprel reisst komplett aus.

    Dann habe ich Probleme mit UV-Licht, bei Strahlendem Sonnenschein, vor allem wenn die Sonne im Bild ist, aber auch oft wenn nicht, habe ich einen Farb-Stich der 100% entweder UV oder Infrarot licht ist (verwechsel die 2 Immer, würde sagen UV).

    Der Filter ist drauf und funktioniert defnitiv, ohne sieht die Sache nämlich ganz anders aus 😀 😀 😀

    Der filter scheint nicht stark genug zu helfen oder keine Ahnung. Die Sigma macht es mir nicht einfach.

    Wenn Sie mal trifft und alles passt, dann sind die Bilder unglaublich, aber sie dazu zu bringen das zu tun was ich von ihr will ist eine Qual.

    Und Falschfarben hatte ich auch schon^^ mehrmals^^ Wenn 3 Bäume nebeneinander stehen die leicht unterschiedliche Grün Töne haben dann macht die Sigma diese unterschiede extrem, und Blau/Lila fängt bei mir oft an rot zu werden, aber gut, das sind halt die Sigma Farben.

    Oft sieht das fertige Bild dadurch besser aus als die Realität 😉 aber ich muss ehrlich sagen, außer für Spezialaufgaben werde ich sie wohl leider nicht verwenden. Man kann über die blöden Bayer sagen was man will, aber in Kombination mit RawTherapee bekomme ich da eig. perfekte Bilder raus die vor allem in der Grün-Auflösung der Sigma definitiv überlegen sind und das ganze ohne Falschfarben und mit einer Mega Dynamik.

    Ich denke das liegt an APS-C, ich kann mich erinnern das die a77, aufgrund des rauschens bei ISO 100 (das hat auch die Sigma) eine weit niedrigere Dynamik als die a99 hatte.

    Vor allem was die Dynamik angeht ist das Low-ISO Rauschen definitiv der limitierende Faktor, in den Schatten wie in den hellen bereichen.

    Warten wir was Sigma tut, ob eine Vollformat SD1 kommt oder nicht 😛 dann entscheide ich mich 😀 vorher bleibe ich definitiv bei meienr a99 😉

    • Da würde ich auf ein richtiges Review warten. Die Kamera hat den identsichen Bildprozessor wie die D4 und den identischen Puffer, das einzige was sich geändert hat ist die High-ISO Performance und das man jetzt “kleine RAWs” mit 12bit machen kann.

      Durch verbesserte High-ISO Performance am Sensor erhöht sich nicht die Serienbildgeschwindigkeit und wenn die Nikon D4s auf einmal 100 statt 20 RAWs schafft, dann hört sich das fast nach dieser neuen kleinen RAW Funktion an 😉

      Die meisten Sportfotografen können (kein Scherz) mit 4 Megapixel leben.

      Jetzt wo du es sagst, kann sein das sRAW gemeint ist. Aber das die D4s den gleichen Prozessor hat, denke ich nicht. Die D4 hat den Expeed 3, die D4s den Expeed 4, wenn ich mich nicht irre.

      Die meisten nicht, nein, aber die meisten fotografieren mit einem Handy.

      Die Leute die ich kenne die mit MILC Fotografieren argumentieren genau so

      “Wir leben in der Gegenwart, ich will ein Voll Elektronisches design und keine so veraltete Dinosauriertechnik” oder “Ich hab die gleiche Qualität wie bei einer DSLR, nur kleiner”

      Es stimmt aber auch, wenn man AF-C nicht braucht und Bokeh nicht als besonders wichtig erachtet. Und was heißt BQ? Für leute die Smartphone gewohnt sind, ist der Sprung auf mFT oder APSC MILC gewaltig. Kleinbild wäre da wie Perlen vor die Säue.

      Und weisst du was solche Leute tun? Die bezahlen 1000 € für 70mm Objektive wegen dem Boke…

      Also sind wir ehrlich, solche leute haben sich vom Marketing und von Philosophien statt von technischen Daten überreden lassen. Die wenigsten MILC Fotografen konnten mir bisher beweisen das sie wirklich eine MILC brauchen, und die denen ich es auf anhieb glaube, denen ist die fast immer noch zu groß und einer ist jetzt auf die RX10 umgestiegen weil die eben immer mitnehmen kann.

      Ich denke nicht nur wegen dem Bokeh. Aber auch so ist das 75/1.8 eine interessante Linse, die sicherlich das Geld wert ist. Oder kennst du ein 150/3.6 für Kleinbild, das weniger kostet und vergleichbar gut ist? Das besagte Objektiv ist immerhin eines der schärfsten für mFT.
      Was die RX10 betirfft, so ist sie eine verdammt groß für eine Kamera, die keine DSLR ist. Von immer mitnehmen kann da keine Rede sein.

      Es gibt Leute die legen keinen Wert auf Bildqualität und die, die es tun.

      Manche kennen sich auch viel zu wenig damit aus, die machen einen auf Mörder Profi Fotograf und haben keine Ahnung was der Einfluss eines kleineren Sensors ist. Alles was die wissen ist “KB ist unbezahlbar, überteuert, lohnt sich auf keinen Fall und man muss 5kg rum schleppen”

      Meine a99 wiegt mit dem 70-400 gerade mal 2kg und das ist ein riesiges mörder Tele-Objektiv welches gestochen scharf bei Offenblende abbildet. Das einzige was danach noch kommt ist die 500mm f/4 Festbrennweite für 8000-10’000 €

      Das heisst ich bin mit 2kg jetzt so beim Maximum was die kamera wiegen wird angelangt. Es ist nicht leicht, das behaupte ich auch nicht, aber ich nehm das Objektiv auf jeden Trip mit, für die Bildqualität sind 2kg auf jeden fall wert.

      Es liegt nicht nur daran, ob man Wert auf die BQ legt. Manchmal braucht man etwas, wie deine A99 einfach nicht, weder vom Gewicht und der Größe, noch von der BQ oder den fotografischen Möglichkeiten. Wenn ich z.B. nur eine Normalbrennweite brauche und das absehen kann, wieso dann statt einer DP2M oder einer mFT mit „vergleichbarem“ Objektiv eine A99 mit einem 50mm herumschleppen?

      Die Kamera macht ja keine schlechteren Bilder wegen dem embedded JPEG, aber es ist halt nervig.

      Das es in den DPs Funktioniert sagt nicht das es in der SD auch so sein wird 😉 der CEO von Sigma hat klar gemacht das sie die DP Serie vollkommen eigenständig von der SD Serie behandeln.

      Manche DPs können auch Video und alle können Live-View, die SD1 halt nicht. Aber wollen wir mal den Teufel nicht an die Wand malen, lassen wir uns einfach überraschen.

      Die SD1 wurde aber noch unter der alten Leitung eingeführt. Daher bin ich guter Hoffnung dass die nächste SD einige Features der DPs bekommen wird.

      Andere können das besser, viel besser, digikam z.b. Das kann sogar SD1 RAWs verwalten/archivieren und sogar entwickeln. Und im gegensatz zu Adobe kostet das keine 1000 € sondern ist OpenSource

      http://digikam.org/

      Lediglich die Rauschunterdrückung ist bei digikam wirklich bescheiden, das ist so ziemlich der einzgie grund warum ich (anfänglich) RawTherapee genutzt habe, aber RawTherapee kann auch vieles anderes besser.

      Aktuell verwalte ich meine Bilder mit digikam und wenn ich auf bearbeiten gehe kommt halt RawTherapee statt das in digikam eingebaute tool.

      Es ist aber nur für Linux, oder?

      Ist aber in der Tat so. Im übrigen ist der Marktanteil von Sony bei offiziell 14%, das ist jetzt nicht viel (Canon und Nikon haben je um die 40% rum) aber auch nicht nichts.

      Ich hab doch einen Link gepostet, wo steht, das der Marktanteil der SLTs um 7% liegt. Mit 14% kann nur der Marktantiel am gesamten Fotografiemarkt (SLT/SLR, MILC, Kompaktkameras) gemeint sein.

      Sony hatte früher viel mehr SLTs als jetzt, alle für Einstieger.

      A3x, a5x, a6x, a7x, a9x

      Die A3 und A6 Serie wurde eingestampft und die A5 Serie wurde “Neu definiert” und hat die Aufgabe der A3 serie übernommen.

      Es gibt aktuell also nur 3 SLT Modelle

      a58 –> Einsteiger –> 400 € mit KIT-Objektiv
      a77(II) –> Ambitionierte und Profis die APS-C Wollen –> 1300 € mit KIT (allerdings ein anderes KIT) –> (II) kostet 1800 € mit KIT
      a99 –> Profis –> 2000 € (3700 € mit KIT)

      2/3 der Kameras erfüllen Professionelle Ansprüche. Sind wir mal ehrlich, Sony empfiehlt im Prospekt der a77II sich auf jeden fall das 70-200 f/2.8 dazu zu kaufen. Das kostet im Sony Store 3000 €, ich denke da ist die Zielgruppe klar.

      Wenn man sich die Marketing Sheets anschaut die Sony immer an seine Reseller und Partner verschickt dann wird auch klar das sie die ganzen Einsteiger mit den kleinen NEX Abfangen wollen, aber auch da wirds dünner.

      Eig. will Sony fast nichts mehr mit einsteigern zu tun lassen. Die lassen die nicht im Regen (für den Preis ist die a58 die mit abstand beste “”SLR”” auf dem Markt), aber mehr als 1 Modell ist nicht drin.

      Das bedeutet alles bedeutet nicht, dass das was Sony will, der Realität entspricht. Natürlich schreibt man in den Marketing Broschüren das die eigenen Kameras Profi-Geräte sind, weil man so die Anfänger wunderbar blenden kann. Das alles heißt aber nichts. Wenn ich ins Sonyuser-Forum schaue, dann sehe ich wenig von den angeblichen Profis. Da sind, wie im Nikon- oder dforum, meist Noobs und möchtegern Profis unterwegs. 😉

      Ich kenne ein paar Profis die die Objektive von Sigma nutzen und teilweise sehr enttäuscht davon sind. Viele sagen das selbst wenn die Global Vision Serie noch so toll ist, der Service sei so schlecht, das lohne sich niemals.

      Einer hat sich ne neue Kamera gekauft, kurz nachdem sein Objektiv 2 Jahre alt war (Sigma liefert ja 3 Jahre Garantie, also noch in der Garantie Zeit) und Sigma hat sich geweigert eine Justage for Free durchzuführen. Man solle das Objektiv mit allen Kameras einschicken, nur dann könne man es justieren, und das würde nur gegen eine Gebühr erfolgen.

      Üblicherweise ist Sigma bei der Justage sehr kulant. Viele berichten das diese sogar außerhalb der Garantiezeit gratis gemacht wird.

      Und dann hat er ein Satz gesagt der Stimmt und denn ich auch nachvollziehen kann. Wenn er sein 5 Jahre altes Canon Objektiv einschickt weil der AF-Motor nicht mehr funktioneirt bekommt er es 3 Tage Später von Canon auf Kulanz repariert zurück.

      3 Tage statt 2 Wochen und auf Kulanz obowhl keine Garantie mehr drauf ist statt gegen eine Gebühr obwohl Garantie drauf ist.

      Das ist das was Profis dazu bringt Original Hardware statt Sigma zu kaufen.

      Das hängt davon ab, wo man lebt und wie schnell das Paket geliefert wird. Die Justage wird von Canon wie auch von Sigma in 1, 2 Tagen erledigt. Und das mit der Kulanz bei Canon…das kann doch nur bei diesem kostenpflichtigen Pro Support der Fall sein. Nicht vergessen, ich bin ein Ex-CaNikon-User, und ich kann nur sagen, dass es bei Unternehmen, bei denen man nicht mal eine GeLi gratis bekommt keine Kulanz gibt.

      Für viele ist es aber wichtig 😉 mein Onkel z.b. hat keine 2000 € für ein 70-400, der hat sich ein gebrauchtes Soligor für 130 € auf Ebay ersteigert (100-400), sowas hätte er bei Sigma nie bekommen und wenn, die alten Linsen haben alle kein Stabi.

      Aber er hat eben auch das einzige für Sony ersteigert, hätte er das nicht bekommen wärs erstmal wieder düster gewesen, er hatte einfach Glück.

      Das uralt Soligor hat dann aber kein AF und reizt nie im Leben den Sensor aus. Von daher ist mir sowas wirklich egal.

      Naja, ich bin schon wieder etwas gedämpft… der AF meiner SD1 funktioniert jetzt, also theoretisch.

      Fokussiere ich jetzt auf die Turmuhr ist die schonmal scharf 😀 das klappte vorher garnicht. Fokussiere ich auf Pflanzen u.s.w. geht eig. alles.

      Aber der AF ist trotzdem noch weit von dem Weg was ich gewohnt bin. Fokussiere ich z.b. auf die Nase des Hundes Vorne, und der ist durch und durch pech schwarf, dann fokussiert das teil einfach jedes mal wenn ich den Auslöser halb durch drücke neu und jedes mal leicht unterschiedlich.

      Der Sigma Support meint das liege nicht am Objektiv, das führe stumpfsinnig aus was die Kamera will –> Super, hilft mir weiter.

      Aber naja, für Landschaften kann man damit leben und da habe ich aktuell ein anderes Problem.

      Da hilft nur eins, Kamera mit dem Objektiv einschicken. Das Problem wird sich nicht von alleine in Luft auflösen. Meine Fotos zeigen doch, dass eine korrekt funktionierende SD1 sehr wohl gut fokusiert.

      Und aktuell habe ich ein ganz anderes Problem, die Dynamik. Die Bricht leider immer öfter und viel zu oft ein. Ich bin sehr stark der überzeugung das liegt am SPP aber wenn ich die Bilder in TIFF Exportiere und wo anders öffne bekomme ich die kaum noch richtig gerettet.

      Teilweise reicht schon eine Leuchtende Ampel im grün und die Amprel reisst komplett aus.

      Deine Ausführungen zur Dynamik kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Aber du bearbeitest deine Bilde sehr HDR artig, von daher ist alles möglich. Aber bei Landschaften haben sogar aktuelle Kompaktkameras mehr als genug Dynamik. Die SD1 ist da eher unterfordert.

      Dann habe ich Probleme mit UV-Licht, bei Strahlendem Sonnenschein, vor allem wenn die Sonne im Bild ist, aber auch oft wenn nicht, habe ich einen Farb-Stich der 100% entweder UV oder Infrarot licht ist (verwechsel die 2 Immer, würde sagen UV).

      Der Filter ist drauf und funktioniert defnitiv, ohne sieht die Sache nämlich ganz anders aus 😀 😀 😀

      Der filter scheint nicht stark genug zu helfen oder keine Ahnung. Die Sigma macht es mir nicht einfach.

      Das kann ich wie die Sache mit der Dynamik nicht nachvollziehen. Hast du Beispielbilder die das Problem aufzeigen?

      Und Falschfarben hatte ich auch schon^^ mehrmals^^ Wenn 3 Bäume nebeneinander stehen die leicht unterschiedliche Grün Töne haben dann macht die Sigma diese unterschiede extrem, und Blau/Lila fängt bei mir oft an rot zu werden, aber gut, das sind halt die Sigma Farben.

      Ich würde sagen üben, üben, üben und wenn es immer noch nicht klappt einfach bleiben lassen. Foveon und Bayer haben ihre jew. Vor- und Nachteile. Ich konnte her mit dem Matsch und der miserablen Farbtrennung der Bayer nicht klar kommen. Kann sein das du mit den Foveon-Eigenarten nicht klar kommen kannst, aber ehe du dich einarbeitest wirst du nicht wissen was dir besser gefällt bzw. was dich weniger stört. Manches ist mit Übung überwindbar, manches nicht.

      Oft sieht das fertige Bild dadurch besser aus als die Realität 😉 aber ich muss ehrlich sagen, außer für Spezialaufgaben werde ich sie wohl leider nicht verwenden. Man kann über die blöden Bayer sagen was man will, aber in Kombination mit RawTherapee bekomme ich da eig. perfekte Bilder raus die vor allem in der Grün-Auflösung der Sigma definitiv überlegen sind und das ganze ohne Falschfarben und mit einer Mega Dynamik.

      Ja, es ist toll wenn man x mal bessere Grün als Blau/Rot-Auflösung hat. Das macht die Bilder besonders homogen. Vorsicht Ironie! 😉
      Was Falschfarben betrifft, so hat man die auch beim Bayer. Und das mit der Dynamik ist wirklich etwas was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.

      Ich denke das liegt an APS-C, ich kann mich erinnern das die a77, aufgrund des rauschens bei ISO 100 (das hat auch die Sigma) eine weit niedrigere Dynamik als die a99 hatte.

      Vor allem was die Dynamik angeht ist das Low-ISO Rauschen definitiv der limitierende Faktor, in den Schatten wie in den hellen bereichen.

      Ja, wenn man stark die Schatten aufhellt, sieht man auch bei low ISO Rauschen. Das ist aber eher bei deiner Art von Bildbearbeitung ein Problem, weil du, so weit ich das einschätzen kann, auch wo es nicht nötig ist die Schatten pushst.

      Warten wir was Sigma tut, ob eine Vollformat SD1 kommt oder nicht 😛 dann entscheide ich mich 😀 vorher bleibe ich definitiv bei meienr a99 😉

      Auch wenn Sigma an einer KB-Kamera arbeiten sollte, so wird diese lange auf sich warten lassen.

      • > Was die RX10 betirfft, so ist sie eine verdammt groß für eine Kamera, die keine DSLR ist. Von immer mitnehmen kann da keine Rede sein.

        Die RX10 ist eine Bridge, und ich denke sie hat die Standardgröße einer Bridge. Allerdings haben die meisten Bridge 1/2,7″ Sensoren mit 50x Zooms mit Lichtstärke 6,3 oder so am ende und die RX10 halt „nur“ ein 8,3x Zoom (24-200), dafür mit 1″ Sensor und durchgehend 2.8

        > Ich denke nicht nur wegen dem Bokeh. Aber auch so ist das 75/1.8 eine interessante Linse, die sicherlich das Geld wert ist. Oder kennst du ein 150/3.6 für Kleinbild, das weniger kostet und vergleichbar gut ist? Das besagte Objektiv ist immerhin eines der schärfsten für mFT.

        Das denken viele, ist es aber in der Tat nicht, bei Offenblende ist es gerade mal durchschnittlich.

        Man kann sich auch RAW-Samples davon runter laden, also ich bin besseres gewöhnt, ganz ehrlich.

        150mm gibts bei Vollformat nicht, allerdings 135mm (lassen wir mal jetzt so durchgehen).

        Das Sony 135mm STF f/2.8 kostet etwa gleich viel (dass ist das mit den 2 Blenden)

        Wenn man nochmal ~250 € drauf legt bekommt man bei ein paar Händlern schon das 135mm f/1.8 von Zeiss

        Für den Direktvergleich zum 75mm MTF Chart müsste man hier die Grüne Linie nehmen, das haut in etwa hin wenn man einen 24 Megapixel Vollformat Sensor hat

        das ist dann doch schon eine andere Welt 😉 vor allem sind wir dann bei Offenblende (1.8), für das boke des mFT Objektivs müssten wir auf f/3.6 gehen. Dafür gibts leider kein Chart aber bis auf den Randbereich (>=16mm) verhält sich das wie bei Blende 8, ich denke das kann man sich auch so denken ohne eine extra zwischen-chart jetzt zu berechnen 😀

        Hier noch das STF

        Da ist es etwas komplizierter da Sony seine MTF Charts anders als Zeiss berechnet. Die Mitte zwischen der dünnen grünen und dünnen roten wäre offenblende, die mitte zwischen der dicken grünen und dicken roten wäre bei Blende 8.

        > Es liegt nicht nur daran, ob man Wert auf die BQ legt. Manchmal braucht man etwas, wie deine A99 einfach nicht, weder vom Gewicht und der Größe, noch von der BQ oder den fotografischen Möglichkeiten. Wenn ich z.B. nur eine Normalbrennweite brauche und das absehen kann, wieso dann statt einer DP2M oder einer mFT mit “vergleichbarem” Objektiv eine A99 mit einem 50mm herumschleppen?

        Das kommt darauf an. Wenn ich los ziehe um Fotos zu machen, bewusst, und nicht einfach so die Kamera mit nehme, dann würde ich auf jeden Fall die a99 einpacken wegen der Lichtstärke, der Schärfe und des Boke.

        Kommt natürlich auch darauf an wie lange man was Fotografiert, aber wenn ich extra Fotografieren gehe, wieso dann ein Risiko eingehen? Ich gehe ja nicht Fotografien um eine leichte Kamera zu tragen sondern um gute Fotos zu haben 😛

        Es ist ja nicht so das die a99 ne Tonne wiegt, in Kombination mit dem 50mm von Zeiss ist man bei 1,2kg, bei dem Body der a99 halte ich das noch bequem mit 3 Fingern im Schlendergang (und dazu braucht man keine trainierten Finger, der Body der a99 ist wirklich hervorragend (vergleichbar mit dem der SD1), da merkst du das Gewicht garnicht.

        Klar die OM-D E-M1 wiegt mit dem 25mm f/1.8 auch nur 650g, aber das sind eben nur wieder 1.8 an mFT.

        Jetzt sagen wir einfach mal die a99 ist definitiv zu schwer für diesen einfachen Job, unterwegs mit nem 50mm, dann gibts immer noch weit bessere Alternativen als eine mFT.

        Eine a77 mit 30mm f/1.8 wiegt etwa gleich viel, das Boke entpricht aber nicht 3,6 sondern 2,8 und man hat 24 satt 16 Megapixel (bei ner 50mm Festbrennweite kanns durchaus passieren das man mal doch etwas mehr Brennweite möchte und Croppt.

        Eine NEX mit 35mm f/1.8 wiegt weniger und eine A7 mit 55mm f/1.8 von Zeiss wiegt knapp 100g mehr als die OM-D

        Gut, die A7 + Zeiss Objektiv ist 200 € teurer als eine OM-D E-M1 mit 25mm f/1.8 aber… jetzt mal ehrlich… 200 € für eine Vollformat mit Zeiss statt einer mFT… also wer 1900 € für ne mFT ausgeben kann, kann auch noch die letzten 200 € drauf legen.

        Also wenn ich wirklich jemals das Bedürfniss hätte was kleineres zu brauchen als meine a99 (was ich persönlich einfach nicht haben werde, mich stört das Gewicht einfach nicht, ich brauch was, was gut in der Hand liegt und Massenträgheit hat damit ich noch bei 1/5s Fotografieren kann :D) würde ich die A7 nehmen.

        Zähneknirschend vielleicht noch eine NEX aber niedriger definitiv nicht. Die NEX ist dann übrigens _wesentlich_ günstiger (850 € günstiger als die OM-D mit Linse) und leichter als die OM-D und hat APS-C

        Also ich denke mehr müssen wir dazu nicht sagen, mFT ist in meinen Augen ein Witz. Die DP2M dagegen ist für ~450 € (mit Linse) dagegen die günstigste und einfachste Lösung. Aber die DP2M ist ein Spezialfall. Das ist eine Kompakte alternative zur SD1, nicht mehr und nicht weniger, Sigma geht davon aus das man eine SD1 zu hause liegen hat wenn man mit der DP2M unterwegs ist (was auch bei so gut wie allen zutreffen wird). Die NEX soll ein Kompakter Ersatz für eine SLR sein.

        > Die SD1 wurde aber noch unter der alten Leitung eingeführt. Daher bin ich guter Hoffnung dass die nächste SD einige Features der DPs bekommen wird.

        Vom Vater, ja, allerdings war die Idee der verbesserung auch noch vom Vater, die hat nur der Sohn umgesetzt 😛

        Die von Sigma wissen schon was sie tun und die Global Vision Serie scheint der Hammer zu sein. Es wird hoffentlich auch bald eine SLR aus der Global Vision Serie kommen, dann werden wir garantiert wieder fleißig Gesprächsstoff haben 😀

        > Es ist aber nur für Linux, oder?

        Auch für Mac OS X und Windows. Linux Entwickler können nach Standards Programmieren 😉 das hat oft zur Folge das der Standard überall angwendet kann da es ja ein Standard ist 😀 etwas woran die Windows welt scheitert 😉

        Firefox und VLC sind übrigens auch Linux Software, genaus wie Chromium, LibreOffice u.s.w., die können halt einfach nur nach Standards Programmieren, das wars schon 😀 (Java ist übrigens auch Linux Software, auch wenn man da nicht unbedingt stolz drauf sein kann)

        > Ich hab doch einen Link gepostet, wo steht, das der Marktanteil der SLTs um 7% liegt. Mit 14% kann nur der Marktantiel am gesamten Fotografiemarkt (SLT/SLR, MILC, Kompaktkameras) gemeint sein.

        Also die Info die ich hier hab ist von Sony selbst, und die Sagen von 2012 zu 2013, unverändert 14% Marktanteil im „SLR“ Segment.

        Aber es kann sein dass das nur auf das Land bezogen war (war ein Japanisches Slide), Sony Japan interessiert sich oft und überraschend wenig über den Rest der Welt. Der Anteil im Systemkamera Segment war weit höher als der im SLR Segment, und da konnte Sony auch extrem zulegen, darum ging es eig. in dem Slide 😀

        > Das bedeutet alles bedeutet nicht, dass das was Sony will, der Realität entspricht. Natürlich schreibt man in den Marketing Broschüren das die eigenen Kameras Profi-Geräte sind, weil man so die Anfänger wunderbar blenden kann. Das alles heißt aber nichts. Wenn ich ins Sonyuser-Forum schaue, dann sehe ich wenig von den angeblichen Profis. Da sind, wie im Nikon- oder dforum, meist Noobs und möchtegern Profis unterwegs. 😉

        Aber man kann keinem Anfänger 4000 € für ne APS-C ausm Knie laiern 😛 und genau das will Sony mit seiner Werbebrochure.

        Ob sie damit erfolg haben steht auf einem anderen Blatt, aber das ist der Plan, so stellt sich Sony gerade auf. Wenn jetzt lauter Idioten anfangen sich SD1 zu kaufen ist das trotzdem noch lange keine Kamera für Anfänger 😛 es bleibt eine Profi Kamera die halt oft missbraucht würde 😀

        > Üblicherweise ist Sigma bei der Justage sehr kulant. Viele berichten das diese sogar außerhalb der Garantiezeit gratis gemacht wird.

        Dachte ich eig. auch, aber der hat das definitiv nicht bekommen und sich sehr erbost auf der Sigma Seite darüber geäußert.

        > Das hängt davon ab, wo man lebt und wie schnell das Paket geliefert wird. Die Justage wird von Canon wie auch von Sigma in 1, 2 Tagen erledigt. Und das mit der Kulanz bei Canon…das kann doch nur bei diesem kostenpflichtigen Pro Support der Fall sein. Nicht vergessen, ich bin ein Ex-CaNikon-User, und ich kann nur sagen, dass es bei Unternehmen, bei denen man nicht mal eine GeLi gratis bekommt keine Kulanz gibt.

        Naja er hat ein 85mm EX Objektiv bei Sigma gekauft, das ist jetzt keine Anfänger Linse.

        Naja Hersteller trennen grundsätzlich zwischen Profis und den anderen.

        Bei L-Linsen bekommst du immer die GeLi und wenn du ein Support Problem mit einem L-Objektiv hast reagiert Canon ganz anders wie wenn dein 18-55mm Kit Objektiv nicht mehr geht das nen Straßenwert von 100 € hat.

        Bei Sony ist es genaus, ruf an und sag dein 24-70 Zeiss ist kaputt, und danach dein 18-55 KIT ist kaputt 😀 ich wette das wird nicht der selbe Support sein.

        Bei einem 85mm EX kann man bei Sigma den „Profi“ Supoprt erwarten, vor allem innerhalb der Garantie Zeit.

        > Das uralt Soligor hat dann aber kein AF und reizt nie im Leben den Sensor aus. Von daher ist mir sowas wirklich egal.

        Also seins hat AF, steht sogar riesen groß auf der Seite, es ist nur nicht sonderlich Lichtstark aber unscharf ist es auch nicht (er hat ne A580, also ne 16 Megapixel APS-C).

        Das hier isses glaub ich: http://www.foto-sandor.de/images/produkte/i15/15413-IMG-5597.jpg ist nen Schiebezoom ala Canon 100-400

        > Da hilft nur eins, Kamera mit dem Objektiv einschicken. Das Problem wird sich nicht von alleine in Luft auflösen. Meine Fotos zeigen doch, dass eine korrekt funktionierende SD1 sehr wohl gut fokusiert.

        Für Landschaften kann ich damit leben, in Luft aufgelöst hat sich das Problem auch nicht. Ich bin ne Stunde dran gesessen und hab mit Charts die Interne AF-Justage bis ins Detail ausgereizt.

        Das Insekt krabelt übrigens immernoch im Sucher rum, immer wieder verschwindgets außerhalb des Sichtfeldes. Ich hoffe das verreckt nicht irgendwo mitten drin, sonst muss ich sie einschicken lassen um den Sucher richten zu lassen (dachte das sei Weg).

        Scheint übrigens ne Zecke zu sein 😀

        > Deine Ausführungen zur Dynamik kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Aber du bearbeitest deine Bilde sehr HDR artig, von daher ist alles möglich. Aber bei Landschaften haben sogar aktuelle Kompaktkameras mehr als genug Dynamik. Die SD1 ist da eher unterfordert.

        Ich kann dir gerne mehrere Bilder zuschicken, das ist unabhängig von der Bearbeitung. Ich öffne das unbearbeitete RAW im SD1 und sehe schon sofort das beim Sonnenuntergang z.b. der Halbe himmel ausgerissen ist oder das die Ampel komplett ausgerissen ist.

        Hier mal ein Beispielbild zur Dynamik, extra für dich 😀

        Das ist 100% typische ausgerissene Dynamik, typischer gehts garnicht, sieht auch nicht nach einem Defekt aus oder sonst was.

        Bei der a99 bekomm ich genau das gleiche wenn die Dynamik nicht mehr reicht, also irgendwo bei ISO 3200 oder so 😀

        Hab noch unzählige mehr wenn du welche willst 😉

        > Das kann ich wie die Sache mit der Dynamik nicht nachvollziehen. Hast du Beispielbilder die das Problem aufzeigen?

        Da das schwerer zu reproduzieren ist, aktuell nicht parat, nein. Auf denen wo ich hab sind Personen drauf, da müsst ich erst fragen und trara aber das passiert zugegebenermaßen relativ selten und ließ sich auch bis zu einem gewissen Grad mim Weißablgeich korrigieren.

        > Ich würde sagen üben, üben, üben und wenn es immer noch nicht klappt einfach bleiben lassen. Foveon und Bayer haben ihre jew. Vor- und Nachteile. Ich konnte her mit dem Matsch und der miserablen Farbtrennung der Bayer nicht klar kommen. Kann sein das du mit den Foveon-Eigenarten nicht klar kommen kannst, aber ehe du dich einarbeitest wirst du nicht wissen was dir besser gefällt bzw. was dich weniger stört. Manches ist mit Übung überwindbar, manches nicht.

        Du wirst mich dafür köpfen aber ich muss zugeben das ich oft nicht wirklich unterschied zwischen beiden erkennen kann was die Schärfe angeht.

        Der Foveon ist nur dann schärfer wenn ich SPP bei Schärfe auf 100% stelle, dann schlägt er meine a99 (vor allem im Rot und Blau Bereich), aber dann fangen oft an homogene stellen im Bild an zu rauschen und körnig zu werden.

        Aber Farbbrei und miserable Farbtrennung sind Gerüchte der Vergangenheit, ich bekomme bei meiner a99 weder Farbbrei noch Probleme bei der Farbtrennung

        Klar es ist jetzt nicht auf Foveon Niveau, aber wenn man nicht auf 100% geht wird man den Unterschied auch nie sehen.

        Das ist jetzt ein fießer Seitenhieber aber: Ob die Dynamik nicht gereicht hat sehe ich auf 640×480, ob die Farbtrennung perfekt ist erst bei 100% 😉

        Aber das klingt immer so Negativ wenn ich das selber lese, eig. mag ich die SD1 ja, aber es ist nunmal so das der Foveon kein Universen Unterschied ist sondern das sind minimalste feinste Nouncen auf 100% Niveau und zwar nur bei ISO 100.

        Sehr viele meiner Bilder entstehen im ISO 400-1600 bereich, da ist die a99 schon lange wieder weit im Vorteil, aber das liegt eben an Vollformat.

        Ich bin guter Dinge und _will_ mir ja auch mühe geben mit der Sigma, aber diese SD1 so wie sie jetzt ist, ist meiner a99 nunmal zu weit unterlegen (Eine Kamera besteht eben nicht nur aus Sensor) als das ich mir da jetzt ernsthaft ein Objektivpark anschaffen würde.

        Aber das ist auch nicht Schlimm, die Global Vision Serie ist da und Sigma hat offiziell in mehreren Interviews angekündigt das es in der Global Vision Serie auch eine SLR geben wird.

        Ich hab die Vorteile und Nachteile der SD1 gesehen und werde jetzt genau eines tun, und zwar warten. Weder meine SD1 rennt weg, noch meine a99 fliegt morgen auseinander. Das sind beides Kameras die noch mindestens (hoffentlich länger) 5 Jahre funktionieren werden, ich habe keinen Zeitdruck.

        Ich warte gemütlich was Sony mit der neuen a99II und Sigma mit der neuen SD rausbringen werden und dann werden die Karten neu gemischelt.

        > Ja, es ist toll wenn man x mal bessere Grün als Blau/Rot-Auflösung hat. Das macht die Bilder besonders homogen. Vorsicht Ironie! 😉
        > Was Falschfarben betrifft, so hat man die auch beim Bayer. Und das mit der Dynamik ist wirklich etwas was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.

        Naja aber nicht nur meine Testbilder, wenn ich mit Laborwerte der SD1 anschaue dann werden ihr dort Rauschfreie ~7 Blendenstufen Dynamik atterstiert. Bei Gleichem Rauschen hat meine a99 11 Blendenstufen. Das sind 4 Blendenstufen Unterschied. Mich überrascht es also überhaupt nicht.

        > Was Falschfarben betrifft, so hat man die auch beim Bayer.

        Mal so wenige das ich die bei 100% noch nicht bemerkt habe 😛

        > Ja, wenn man stark die Schatten aufhellt, sieht man auch bei low ISO Rauschen. Das ist aber eher bei deiner Art von Bildbearbeitung ein Problem, weil du, so weit ich das einschätzen kann, auch wo es nicht nötig ist die Schatten pushst.

        Das weiss ich nicht ob ich das tue, mit der a99 ist das kein Problem und mit der a77 ging das eig. auch gut.

        Jede aktuelle Kamera macht das sogar voll Automatisch (Bei Sony heisst das DRO, Bei Nikon Active D+ und bei Canon Belichtungsoptimierung). Genau dafür ist ja die Dynamik da, sonst bräuchte man die ja nicht. Zur analogzeit hat man auch genau das selbe im Labor gemacht.

        Die Sigma ist die erste Kamera die ich habe (und ich hatte schon viele, A580, 60D, a77, D800, 5D3, a99) die keine so große Dynamik hat.

        Ich Entwickle die Bilder so dass sie das Repräsentieren was ich in Wirklichkeit gesehen habe, und das Menschliche Auge hat nunmal verdannt viel Dynamik 😀

        Bei der Sigma Pushe ich eig. auch nie die Schatten, ich drehe nur die Spitzenlichter runter und benutze dann X3F-Filllight und das auch nie mehr als 0,4 oder 0,5, vielleicht manchmal noch die Belichtung etwas runter wenn Spitzlichter nicht ausreicht, aber das wars. Den Schattenregler lasse ich auf 0 und ich korrigiere die Belichtung auch nicht nach oben.

        Aber die Belichtungsmessung der SD1 Funktioniert auch Grundlegend anders als alle Kameras die ich davor hatte. Vor allem die a99 belichtet relativ Mittig, so das die Schatten nicht absaufen und das Licht nicht ausreist. Die Sigma fängt, umso mehr Sonne im Bild ist, sehr schnell an fast nurnoch die hellen bereiche zu Belichten und die dunklen Bereiche Saufen irgendwann ab.

        Wenn ich von Hand in die Belichtung eingreife reisst der Himmel aus.

        Ich bin jetzt kein Foto Neuling, ich habe schon zur Analogzeit Fotografiert und hatte wie gesagt schon 6 SLRs (mit der SD1 die 7te) und die SD1 ist die erste die dieses Problem hat.

        Selbst die 400 € (mit Objektiv) Sony a58 liefert 9,3 Blendenstufen komplett Rauschfreie Dynamik, das sind immernoch zwei mehr als die SD1

        Ich bin der 100% festen überzeugung das die SD1 wesentlich weniger Dynamik als eine klassische SLR hat, vor allem in den Hellen bereichen. Die Canon hat auch Gerauscht wie mein Monster wenn man die Schatten hoch gedreht hat, aber da sind die Bilder nicht ausgerissen wenn man ein bisschen mehr ins Dunkle belichtet hat.

        Wenn ich mit der Sigma ins Dunkle belichte sind die hellen Bereiche einfach tot.

        Klar bei ein paar Bildern übertreibe ich es, das ist mir auch klar, aber das sind eher wenige. Die meisten Bilder meiner Sammlung haben nahezu unbearbeitete Neutrale Belichtung, z.b. das Foto mit den Ampeln oben das ich dir als Beispiel geschickt habe. Das ist zwar nur ein blödes Testfoto, aber das wär ein Foto das die a99 ohne Probleme mit einem Lächeln gemeistert hätte.

        Hab hier sogar noch ein Testbild wo man das richtig gut sieht (Die Kamera hasst Ampeln), Hab Belichtung und Spitzlichter auf -2 gedreht, der rest ist auf Standard

        Die Kamera hat definitiv zu wenig Dynamik. Hätte ich jetzt ernsthaft auf die Ampeln belichtet, so dass die nicht ausreisen, wäre der Rest wieder so dunkel das der beim hoch drehen angefangen hätte zu rauschen.

        Hier mal noch ein realistisches Beispiel (Ampeln sind nicht die schönsten Bilder)


        Das erste ist mit Belichtung und Spitzenlichter -2 und das zweite ist alles komplett auf 0

        Hätte ich ein bisschen mehr ins Licht Belichtet, wären die Schatten komplett abgesoffen, und wie du siehst sind die Lichter definitiv ausgerissen.

        Und das ist noch eins der Gnädigen, ich hab noch Fotos vom Selben Sonnenuntergang wo das ganze noch viel viel übler aussieht als die Sonne nochmal richtig aufgedreht hat.

        Hier mal zwei extreme Gegenbeispiele von der a99 wo ähnliche Belichtungsverhältnisse vorlagen



        http://imagizer.imageshack.us/a/img5/5486/j7z2.jpg (Bei dem Foto hab ich die Schatten sogar runter gedreht weil der Boden so hässlich war, der ist im original normal hell gewesen, da war die Sonne übrigens heller als auf dem Sigma Bild)

        Und hier noch 2 Richtig extreme Bilder wo die Belichtung schon übertrieben ist

        http://imagizer.imageshack.us/a/img841/9224/xzecs.jpg (Der Boden ist im unbearbeiteten RAW einfach nur schwarz)
        http://imageshack.com/a/img839/5518/qk4e.jpg (Hier musste ich die Sonne um 3 Blenden Stufen runter drehen, das war dann hart an der Grenze, das sieht man auch deutlich dass da die Farben nicht mehr 100%ig passen, hätte ich mir die Mühe gemacht hätte man das mit GIMP oder der „Lichter Wiederherstellen“ Funktion in RawTherapee noch ausbessern können)
        http://imagizer.imageshack.us/a/img836/4439/hn0o.jpg (Die Lichter da hinten am Hochhaus im Hintergrund und das Grüne licht am Boden haben mich 5 Minuten (das ist für mich relativ lange) gekostet um die zu retten an der a99, bei der Sigma wären die definitiv tot gewesen)

        Und dann noch ein Bild, das alleine wärs mir im Nachhinein Wert gewesen die a99 zu kaufen

        Auch hier habe ich relativ lang die Lichter gerettet, manche nichtmal geschafft, die wären alle tot gewesen mit der Sigma, da bin ich mir Sicher (wenn ich so die Ampel Bilder anschaue). Und das ist eins meiner Lieblingsbilder, das war ein einmaliger Moment aus meinem letzten Japan Urlaub, das kann ich garnicht in Worte fassen. Das ist natürlich nur ein Bild, der ganze Moment fehlt, den hab nur ich 😛 aber schon alleine das Bild. Da geht mir echt das Herz auf wenn ich das wieder sehe und die ganzen Erinnerungen wieder kommen 😀

        Sich keine Sorgen machen zu müssen das die Kamera das einfagen kann was man selber am ende haben möchte ist einfach unbezahlbar. Und bei den Fotos ist es mir auch egal ob man da bei 100% wirklich alle details perfekt da sind, ich hab das Bild in DIN A3+ ausgedruckt gehabt, bei 9600dpi, und konnte mit der Lupe perfekt die Uhrzeit auf der Turmuhr ablesen und sehen ob da noch Leute im Büro sind.

        Das einzige was nicht 100% perfekt war, war dass bei der Treppe vor dem Bürogebäude, das man da groß im Vordergrund sieht, ein leichtes Farb-Moire Muster in der Treppe zu sehen war (die a99 hat einen sehr schwachen AA-Filter), das war allerdings mit der integrierten Moire reduzierung von RawTherapee innerhalb von 1 Sekunde erledigt. Da man das aber nur mit der Lupe sieht und dann auch nur leicht wenn man drauf achtet war das so ein minimaler defekt (meine Freundin hat selbst mit der Lupe nicht bemerkt wovon ich rede), hab ichs mir dann gespart neu auszudrucken.

        Und ich hab hier schon auf die Lichter belichtet weil ich schon befürchtet hatte dass die ausreißen, die Helligkeit des Bodens wurde im RAW nochmal 1 Blende nach oben gedreht.

        Ich hatte mal eine ähnliche Situation bei meinem ersten Japan Urlaub, da ist ein Foto nichts geworden weil kein Platz und keine Erlaubnis für ein Stativ war, ich allerdings noch die a77 hatte die relativ stark rauschte.

        Mit MFNR konnte man die Nachts problemlos bis ISO 3200 einsetzen, wenn details da waren. und ich hab da einige Fotos, die sind echt gut geworden, das hätte keiner andere APS-C geschafft. Aber wenn es Nachts war ohne Stadtlicht oder so hat auch irgendwann das MFNR stark geschwächelt.

        Ich habs erst bei ISO 6400 bei 1/6s (bei umgerechnet 28mm aus der Hand!) probiert

        ich habs dann aus verzweiflung nochmal bei 1/3s bei ISO 3200 gemacht

        Das sieht vielleicht Bildschirm füllen garnicht so schlecht aus (also nen gutes Erinnerungsfoto), aber das ist weit weg von der a99 und vor allem kann man das nicht mehr drucken. Ich habs probiert aber man sieht das Rauschen auf einem Druck viel stärker und das Foto ist viel zu dunkel und aufhellen geht bei der ISO stufe definitiv nicht mehr 😀 auch die Details sind nicht so gut wie man auf der Vorschau am PC vielleicht meinen möchte, das sind schon ziemlich vermatscht aus als Druck.

        Für ne „Billige“ APS-C war das nicht schlecht, aber das war ein Foto wo ich mir echt in den Arsch gebissen hab, das hat mich wirklich sehr aufgeregt.

        Übrigens hatte die a77 damals auch schon eine hervorragende Dynamik

        fällt mir grade so auf wo ich in erinnerungen schwelge und meine Japan Fotos vom ersten Urlaub durchschaue 😀

        > Auch wenn Sigma an einer KB-Kamera arbeiten sollte, so wird diese lange auf sich warten lassen.

        Warten wirs ab, wie gesagt, ich hab 2 SLRs, ich hab Zeit, ich kann warten.

        Ich werde mir die nächste Kamera die von Sigma kommt genau anschauen, egal ob APS-C oder Vollformat.

        Die Sonys haben bei mir bisher viel Plus Punkte gesammelt und mir viele Fotos gerettet die keine andere APS-C hinbekommen hätte (ich hatte die 60D, da hätte man weder 1/3s Belichtungszeit geschafft, noch so ne Bildqualität bei ISO 3200). Auch die 12fps hab ich damals genutzt um bei einem Teich in Japan einen Fisch zu knipsen der raus springt um was in der Luft zu fangen. An dem See standen 4 Fotografen, alle mit Canon EOS 1D Mark IV und Nikon 3Ds oder sowas, rate wer als einziger den Fisch erwischt hat weil das Subject Tracking den schon unter Wasser erkannt und fokussiert hat 😛 aber das war so ziemlich der einzige Moment wo ich die 12fps je gebraucht hab, und eigendlich hätte es auch gereicht im richtigen moment abzudrücken 😀 (man muss zugeben das die 4 Typen mit monster Objektiven und Monster Kameras auch fast nur geredet haben und praktisch nicht fotografiert. Ich glaube das war nur Schaulaufen der Bonzen)

        Die Sonys haben bei mir verdammt viel gut gemacht und die Sigma hat es noch nichtmal geschafft richtig zu fokussieren als ich sie ausgepackt habe (und ja, auch wenn das bei jeder Kamera passieren kann, die Sigma war die erste die je das Problem hatte, ich hatte noch nie in meinem Leben Kameras oder Objektive die Fehlfokussiert haben oder dezentriert waren oder sonst was, das hab ich jetzt alles mit der SD1 und dem KIT-Objektiv kennen gelernt).

        Du musst zugeben, das ist kein Traumhafter einstieg und ich hab mir bisher wirklich viel mühe gegeben, wäre das ne Canon hätte ich sie schon 10x wieder zurück geschickt und gesagt „no way“. Ich denke hättest du ne Sony gekauft und die hätte so reagiert wäre die auch sofort wieder bei Amazon und nicht beim Sony support gelandet.

  8. > Die DSLR sind sicher gut. Die a99 hast du bereits selber bestätigt. Obwohl diese immer noch nicht an die Handhabungen einer Canon oder Nikon Top Pro herankommt!

    In manchen dingen nicht, in manchen dingen ist Sie überlegen.

    Aber klar, 2000 € sind keine 6000 €, wunder vollbringt auch Sony nicht und jeder will sein Geld 😛

    Das Handling war für mich damals der grund die D800 nicht zu kaufen. Ich hatte die 2 Wochen und ich war einfach nur enttäuscht, die 5D Mark III war da wesentlich besser.

    Aber die habe ich nicht ohne Grund gegen eine a99 eingetauscht und 1000 € miese gemacht, das Handling der a99 ist meiner Meinung nach der 5D Mark III weit überlegen.

    Die a99 hat

    – Mehr Tasten
    – Man kann die Tasten frei belegen

    Ich darf bei jeder tastate aussuchen was ich da drauf haben möchte und jede Taste (musst du mal drauf achten), hat eine andere Form. Kein Button auf der Rückseite fühlt sich an wie der andere. Man kann die alle Anhand von Form und gefühl Blind erkennen und sich selber aus allen Funktionen der Kamera frei raussuchen was man haben möchte.

    Bei der 5D Mark III hat mir Canon vorgeschrieben für welche Taste, welche Funktion nützlich ist, das war einfach nur Kacke.

    Dann geht die Wasserwaage immer nur Pro Foto, die musste ich vor jedem Foto aktivieren wo ich sie haben will und dafür eine Taste opfern die ich eig. gebraucht hätte da die 5D3 nicht genug hat.

    Also nach meiner persönlichen Erfahrung kann ich eins sicher sagen

    – Canon und Nikon entscheiden was Sinn macht und damit muss der Fotograf leben
    – Sony baut alles in eine Kamera ein was sie haben, auch die ganzen Dummen Bildeffeckte die nie jemand nutzt, und jeder kann sich selber raussuchen was er wo wie haben will.

    Das nenne ich Handling und da haben es Canon und Nikon bei mir verschissen.

    Aber das kommt immer auf den Fotografen an, viele finden die Standardbelegung der Tasten die die Canon haben einfach nur perfekt und kommen mit der Sony nicht klar, ist vielleicht auch eine Frage von „Will ich damit klar kommen“, keine Ahnung. Mir egal, ich hab meine Kamera gefunden 😀 ich bin raus aus dem Rennen 😀

    > Der letzte Schrei die a7-Serie! Oh mein Gott, was wird da viel darüber geschrieben ….. Und wenn ich denke, dass es viele Kinderkrankheiten gibt. Was mir an dieser Serie besonders stört, dass ich einen Adapter brauche, wenn ich die Objektive der A-Serie benutzen will. Weshalb hat Sony nicht gleich den Body der a7 Serie so gross gebaut, dass es die gleiche Objektiv/Sensor/Auflagemass der A-Serie hätte!! Ich bin überzeugt, dass es sicher eine schöne Kamera gegeben hätte. Nein, Sony muss wieder etwas Spezielles machen. Dann ausser Rand und Band die RX-1!!! Auf dieser hätten sie aufbauen sollen, mit Wechselobjektiven NUR von Zeiss! Das wäre der Hit gewesen. Dann wäre ich dabei gewesen. Da verstehe ich die Philosophie nicht!

    Die a7 Serie geht an mir Vorbei und wird es auch in Zukunft.

    > Weshalb hat Sony nicht gleich den Body der a7 Serie so gross gebaut, dass es die gleiche Objektiv/Sensor/Auflagemass der A-Serie hätte!!

    Weil es dann eine a99 wäre 😛 der sinn der A7 ist ja das sie so klein ist wie sie ist und die Zielgruppe liebt sie dafür.

    Größe über Qualität, das ist die a7. Mir gefällt sie nicht, anderen schon.

    Das Auflagemass hat einen Einfluss auf die Objektivgröße, hast du dir mal das 24-70 Zeiss für die A7 angeschaut.

    Das ist so stabil das man damit Nägel in die Wand hauen könnte und wiegt nichtmal 500g.

    Ein 24-70 Vollformat Objektiv das Stabil gebaut ist und keine 500g wiegt, dafür wurde die A7 so klein gemacht. Das ist genau das was die Leute wollten und das haben sie bekommen.

    > Zu dem kann ich mit der a7-Serie keine Nachtaufnahmen machen. Es gäbe noch vieles Mehr zu schreiben. Ich lasse es.

    Wie gesagt, ich mag sie auch nicht 😀 da sind wir schon 2

    > Meiner Meinung nach hätte Sony gar nicht erst in die Digicam-Welt einsteigen sollen. Sondern lieber einen bestehenden Hersteller aufgekauft und mit dem Sony Logo tolle Digicam produzieren lassen, so wie Ricoh mit Pentax!!!! Denn “Know-How” hat Sony nicht (übertrieben von mir).

    Doch, Sony hat das. Sony hat nämlich die komplette Kamera Spart mit allen Mitarbeitern von Konica Minolta aufgekauft.

    Sony _ist_ Konica Minolta und das war der Hersteller der den IN-Body IS erfunden hat! Der einzige große Konkurrent den es je zu Canon und Nikon gab.

    Viele Objektive sind sogar noch aus der Konica Minolta Zeit (z.b. das 300mm f/2.8) und wurden nur verbessert.

    Andere Objektive wurden komplett neu Entwickelt (wie das 70-400 oder das 500mm f/4), denkst du das hätten die ohne Know How hinbekommen.

    Alle Sony G-Objektive sind von Sony selbst und da sind viele sehr hochkarätige Objektive dabei. Das 70-200 f/4 für die A7 ist auch ein G-Objektiv von Sony selbst, da hat Zeiss nichts mit am Hut, und das Objektiv ist absolut hochklassig.

    Zudem Entwickelt Zeiss die Linsen in Zusammenarbeit mit Sony (nicht alleine), und gebaut werden sie von Sony alleine, dazu ist einiges an Know How notwendig.

    Zudem hat Sony sein Niveau aus dem Profi Business (und damit meine ich nicht Profi Fotografen sondern Profi Filmer aus hollywood).

    Sony stellt „Hauptberuflich“, neben den SLRs, nämlich 20-40’000 € FilmKameras her.

    Und jetzt rate mal welcher Hersteller die Objektive für die Sony Film-Kameras (die ebenfalls 20’000 € kosten) herstellt in Zusammenarbeit mit Sony.

    Richtig, Zeiss.

    Die Partnerschaft von Zeiss und Sony kommt aus der Film-Welt, Sony hat einfach nur seine eh schon vorhandenen Kontakte nach der übernahme von Konica Minolta genutzt und Zeiss die SLR Objektive Entwickeln lassen.

    Die NEX-Objektive sind übrigens auch (fast) alle von Sony, nur ein paar einzelne sind in Zusammenarbeit mit Tamron entstanden, das liegt aber daran das Sony ein großer Anteil von Tamron gehört 😉

    Das heisst mit jedem verkauften Tamron Objektiv (egal für welchen Mount) bekommt Sony Geld und Knowhow.

    Geh mal auf die Sony Homepage und klick auf den Button „Professioneller Bereich“, ich wette mit dir keines dieser Produkte hast du je in deinem Leben gesehen, und damit macht Sony einen großteil seines Gewinns.

    z.b. Medical Printer 😉 http://www.sony.de/pro/products/medical-printers

    Sony hat übrigens eine Tochterfirma namens „Japan Display“ oder so, kp wie die genau heisst. Die stellen nur Displays her (also nicht Monitor, nur den OLED/LCD Teil der drin steckt. Jetzt rate mal welche Firma die OLED Displays für die Sucher von Olympus und Panasonic u.s.w. herstellt 😉

    Natürlich stellen die auch die Displays für die PS Vita, die Sony Monitore u.s.w. u.s.f. her.

    In Japan läuft das anders, glaub mir. Mitsubishi ist in Japan für Klimaanlagen und riesige Containerschiffe bekannt, nicht für Autos. Honda stellt Flugzeuge her u.s.w.

    Hier mal ein Auszug wo Mitsubishi überall Produkte Herstellt

    Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Chemie, Pharmazie, Grafische Industrie, Papierindustrie, Immobilien, Schwerindustrie, Finanzwesen, Handel, Bergbau, Montanwesen, usw.

    und das ist nur Mitsubishi, die Firmen hängen auch alle irgendwie zusammen. Du denkst doch nicht das Sony einfach so aus spaß Olympus aus der Kriese geholfen haben, das sind alles Famiilienunternehmen die sich gegenseitig kennen und überall einfluss haben 😀

    Es geht darum besser zu sein, nicht den anderen Fertig zu machen. Wenn einer kein Geld mehr hat wird ihm Geholfen bis er weiter machen kann und das rennen geht weiter.

    Ich glaube Mitsubishi, Honda und Sony hängen auch irgendwo irgendwie zusammen, da blickt keiner durch, das ist Japan 😀 so ist das halt.

    > Mir gefällt dieses jährliches “Output Management of better products” nicht! Nikon macht es jetzt auch so. Sobald eine Digicam, wie als Beispiel die D600 zu viele Kinderkrankheiten hat, dann produziert man schnell die D610!!!! Ebenso mit der D5200, die durch die D5300 schnell abgelöst wurde. Das kann doch nicht sein.

    Naja, das Zeug soll ja billig sein. Billig und gut geht nicht, eins von beidem.

    Zwischen a700 und a77 liegen glaube ich über 4 Jahre, zwischen a900 und a99 auch.

    Zwischen der a77 und a77II lagen jetzt glaub wieder mindestens 2, eher 3 Jahre.

    Und diese Kameras wurden ausgetauscht weil es neue Technologien gibt, nicht weil die alten kaputt waren (wie bei der D600).

    Die a77 funktioniert nach wie vor einwandfrei, die leute wollten nur mehr JPEG Puffer, mehr AF-Felder und weniger Rauschen, und genau das haben sie mit der a77II bekommen.

    > Die beste Digicam, die Sony jetzt auf den Markt bringt, ist die RX100 M3! Die ist echt Klasse mit dem Zeiss-Zoom (24-70/f1.8-2.8)! Die ist jetzt gelungen und verdient das Prädikat – jetzt kannst du es -. Diese kleine Kompakte für den Hosensack ist es schon Wert, ganz ehrlich gesagt. Sie juckt mich schon…. und man kann auf höchstem Niveau filmen…… Wow….
    >
    > So etwas wünschte ich mir von Sigma! Na ja……

    Man sollte auch nicht vergessen das Sony ein Rekord nach dem anderen bricht.

    Die RX10 ist eine Bridge Kompaktkamera mit einem 24-200mm f/2.8 (durchgehend) Objektiv von Zeiss welches wirklich verdammt scharf ist.

    Also praktisch die RX100 nur als Bridge und somit mit mehr Zoom.

    Die RX1(R) ist eine Vollformat Kompaktkamera, sowas gabs auch kein zweites mal.

    Die A7 ist die einzige Vollformat Systemkamera und die NEX Serie hat unzählige Male Rekorde als kleinste und leichteste Kamera gebrochen und ist, neben den DP von Sigma, so ziemlich die einzige Kompakte Kamera mit APS-C Sensor.

    Die SLT Serie ist sowieso einzigartig und hat auch nochmal unzählige Rekorde gebrochen.

    Sony ist ein Unternehmen das Innovationen vorran peitscht wie kein anderes, das hat auch seine Kosten, nicht jedes Produkt ist automatisch ein Knüller und manche Produkte sind für einen Markt der garnicht existiert 😀

    Manchmal hat Sony damit Glück (siehe A7), Sony hatte in der Vergangenheit auch schon oft pech.

    > Wenn wir nur die Digicam Produktepalette von Sony anschauen, dann fällt mir auf, dass sie DSLR, Halbdurchlässigen Spiegel DSLR und die Spiegellosen haben!!! Nicht zu sprechen von den ganzen Kompakten…..

    Die SLRs sind alle offiziell abgekündigt, es gibt nurnoch die SLTs und die NEX (die jetzt i-wie auch alpha heissen oder so, kp :D)

    Und die Kompakte werden gerade auch nach und nach abgeschafft, es gibt fast nurnoch die RX Serie, alle anderen Cybershot Serien werden nach und nach ausgedünnt und halt weiterverkauft so lange es noch jemand kauft.

    Die HX ist glaube ich nach der RX die letzte Serie das noch ein bisschen innovation und pflege erhält (hat inzwischen 50x Zoom)

    > Dann ausser Rand und Band die RX-1!!! Auf dieser hätten sie aufbauen sollen, mit Wechselobjektiven NUR von Zeiss! Das wäre der Hit gewesen.

    Was ist der Unterschied zur A7? Das ist doch eine RX1 mit Wechselobjektiven und die sind fast alle von Zeiss.

    Nur das billige KIT der A7 ist nicht von Zeiss und das 70-200 ist ein G-Objektiv, das ist genauso hochwertig.

  9. > Die SD1M kann eine solche Lichtsituation meistern. Aber du hellst den Boden zu stark auf, was absolut nicht nötig ist bei Mittagssonne. Der Llok der Mitagssonne geht dabei verloren. Und wenn du schon einen homogenen Look willst, wieso nicht zu geeigneter Zeit ablichten? Keine Kamera muss technisch gute Bilder zu ungeeigneter Zeit machen können müssen. Es ist der Fotograf, der dafür sorgen soll, das er am richtigen Ort zur richtigen Zeit da ist.

    Grundsätzlich ist das erstmal ein Testfoto und nichts das ich jetzt Großformatig ausgedruckt und in ne Gallerie gehangen hätte. Wenn man die grenzen und Fähigkeiten einer Kamera testen will dann tut man sowas halt mal 😛 bräuchte ich ja keine Profi SLR Kaufen (die mal sage und schreibe 8000 € gekostet hat) und dann nur perfekt ausgeleuchtete Bilder zu machen.

    Aber tun wir mal so das Bild wäre ernst gemeint und ich möchte damit jetzt Geld verdienen (oder es zumindest online stellen und mit Leuten teilen)

    Der Boden interessiert mich nicht, der Himmel reisst ja aus 😀 der Boden ist einwandfrei. Zu hell oder nicht zu hell, das ist Geschmackssache, eig. hab ich den Boden garnicht aufgehellt, hast du einen Kalibrierten Monitor?

    Selbst wenn ich das Bild mal eben auf DIN A4 ausdrucke, sieht der Boden eig. ganz normal aus.

    Das war übrigens keine Mittagssonne, es war bewölkt. Die Sonne hat nur vereinzelt hinter den Wolken raus geschaut und das Bild eben so belichtet, aber es sah im Endeffekt genau so aus. In dem Moment als ich abgedrückt hab war die Sonne hinter so paar fetzen, also nicht direkt aber auch nicht bewölkt, so ein „zwischen drin“ Moment und der ergab eben dieses Licht.

    Das macht das ganze ja noch schlimmer, wäre es knallende Mittagssonne gewesen hätte ich vielleicht eine nounce mehr Verständnis dafür wenn die wolken ausreißen, aber so?

    Ich habe glaub 0,4 X3F-FillLight oder so verwendet weils sonst einfach zu dunkel war um es zu drucken und weil bei der Belichtungskorrektur die Wolken noch mehr ausgerissen sind (selbst wenn ich Spitzlichter auf -2 gemacht hab)

    Bis auf die beschissenen Wolken die ausgerissen (die sind auch mein Problem) sind und sich gelb gefärbt haben, sieht das eig. genau so aus wie mans in dem Moment gesehen hat.

    Wenn ich den Boden jetzt dunkler mach sind die Wolken ja immer noch ausgerissen 😀

    Eig. wolle ich die Wolken ja garnicht so Dunkel wie sie jetzt sind, ich wollte nur mehr Details in den Wolken haben und nicht einfach nur eine Weiße Masse. Wolken sehen mit den Augen ja auch nicht einfach nur weiß aus sondern haben Formen und Strukturen und liegen in mehreren Schichten.

    Und nachdem ich die Spitzlichter runter gezogen hab um etwas mehr Details in den Wolken zu bekommen, kam das!

    Klar wenn ich die Spitzlichter wieder normal mache und das fill-light zurück drehe sehen die Wolken nicht mehr so aus, dann sind sie einfach weiß. Ein Weißer ausgerissener Himmel, das ist nicht besser.

    Eigentlich benutze ich die Stelle vor dem Haus auch nicht um die Dynamik zu testen, eigentlich ging es mir um die Farben der Blumen wie die Rauskommen und um die Grüntöne der Bäume. Das ist so mein gängies Testbild, direkt vor dem Haus und ich weiss vorauf ich achten muss, also eig. einwandfrei.

    Ich hab die Situation auch schon im knallenden Sonnenlicht fotografiert um zu schauen ob die Relfektionen einfluss auf die Farben haben wie hier bei der a99

    Da habe ich, um zu sehen ob der Kirchturm noch seine natürliche Farbe behält, die Lichter viel weiter und extremer als bei der Sigma runter gedreht und die sind immer noch vollkommen normal, sogar der Kirchturm hat seine Farbe behalten (der war im unbearbeiteten RAW einfach nur weiß)

    Ganz Rechts unten im Schatten sieht man übrigens die echte Farbe der Pflanze unseres Nachbarn, vergleiche mal mit dem Sigma Bild. Ich hab noch eins mit der echten Farbe bei Sonnenschein, nicht das du denkst es liege am Schatten 😛

    > Keine Kamera muss technisch gute Bilder zu ungeeigneter Zeit machen können müssen. Es ist der Fotograf, der dafür sorgen soll, das er am richtigen Ort zur richtigen Zeit da ist

    Das verlange ich auch nicht, aber ein Sensor der nicht gleich Amok läuft wenn man bei Aviable Light einen Raum fotografiert indem Kerzen stehen und die Kerzen danach aussehen als wären sie am Explodieren ist nicht zu viel verlangt 😀

    Klar könnte ich das Foto auch Tagsüber machen und mit 10 Technischen Hilfsmitteln homogen ausleuchten damit auch ja nirgends was ausreißt und am besten noch nen Blitz mit Beauty dish oder mehrere blitze, aber keine Kamera sollte einen Fotografen zwingen eine Situation verfälscht abzubilden weil der Sensor das echte Leben nicht darstellen kann 😉

    Wenn ich ein Aviable Light mit Kerzen Licht brauch dann sollen die Kerzen nicht aussehen als würden sie Explodieren, das haben sie zur Analogzeit auch nicht und mit jeder anderen Kamera tun sie das auch nicht.

    Ich wunder mich sowieso warum die Wolken Gelb werden und ich habs rausgefunden, die Sache ist noch schlimmer als ich dachte.

    Das ganze liegt an der „Light Restore“ Funktion die (von Haus aus) auf Volle Pulle gedreht ist.

    Das heisst diese Ausgerissen Variante wo wirklich viel kaputt ist, ist schon das reparierte! Das ist im original noch viel schlimmer bevor die Software das glatt gebügelt hat! Das ist mir eben erst aufgefallen. Ich habs mal auf 0 gedreht, absolut unbrauchbar! Selbst bei Bilder die ganz normal aussehen wenn ich da das Lichter Restore auf 0 drehe sind die im Eimer. Das SPP hat mir viel mehr Bilder gerettet als ich bisher wusste.

    Also das geht wirklich garnicht, da hatte meine Bridge vor 5 Jahren schon mehr Dynamik.

    Die neue Sony a7s soll jetzt über 15,3 blenden Dynamik liefern (bei ISO 100), das ist über das doppelte von dem was die SD1 (laut Laborwert) hat, das muss man sich mal vorstellen. Und die a7s ist die erste Kamera wo man sagt sie könnte an die Dynamik eines Analogfilm hinreichen (die allerdings, je nach Film, bis zu 20 Blendenstufen beträgt (etwas das dreifacher der SD1 Dynamik)).

    Ein Bild das ich gesehen hab, hat mich am meisten am Foveon interessiert, der Vergleich zu Analog. Ich kenne meine Anlog Bilder und hab die auch alle noch, und der Werbespruch war ungefähr so

    Erst kam Analog, dann der Rückschritt auf Digital über Bayer, und jetzt mit Foveon ist es wieder wie zur Analog Zeit.

    Und dazu noch ein schickes Bild von 3 Sensoren, ein Analoger Film, ein Bayer und ein Foveon

    Ich glaub das hier wars: http://www.foveon.com/files/X3_Film_Color.jpg

    Aber das stimmt einfach nicht, selbst ein billiger Analogfilm hat locker um die 15 Blendenstufen Dynamik.

    > Auch wenn das der Fall ist, verstehe ich nicht was der Vorteil der ISO3200/6400 Bilder der A99 sein soll? Immerhin sind das Motive (Cityscapes), die von niedrigster ISO und best möglicher BQ leben. Du warst zwar in der Lage Bilder zu macht, aber ich wette das sind nicht die Bilder die du machen wolltest. 😉

    Naja, besser als 2000 € für ne SLR zu zahlen und nach 3 Wochen Japan Urlaub ohne Bilder heim zu kommen, da hätte man sich das Geld auch sparen können 😉

    Was denkst du wie dumm mich meine Mutter und meine Freundin angeschaut hätten „Da nimmst du extra einen Kredit auf um dir die beste Kamera mit Objektiven zu kaufen und kommst ohne Fotos nach hause weil die Kamera es nicht geschafft hat Bilder zu machen?“ und (zurecht wie ich finde) würden sie mir erzählen das ihre Digicams für 300 € ausm Wal*Mart das geschafft hätten.

    Ne mal Spaß bei Seite, die Bilder sind einwandfrei. Die Dynamik bricht etwas arg ein und das ein oder andere Bild könnte vielleicht einen Hauch mehr Farb-Rauschunterdrückung gebrauchen (ich bin da immer sehr zurückhaltend), aber ansonsten sind die Bilder selbst bei 9600dpi auf DIN A3 top.

    Bei 100% findet man natürlich was wenn man sucht, aber da müsste man schon mit der Lupe am DIN A3+ Ausdruck kleben, und das ist ja mal sehr unrealistisch. Ich Fotografiere ja keine Skyline damit ich mir am ende ein Fenster davon anschaue.

    Man macht ja Fotos auch aus mehreren Gründen. Ich kenne Leute die gehen irgendwo in den Urlaub und bringen Fotos heim die überall hätten entstehen können. Manche davon sehen zwar richtig gut aus, könnte man auch sofort verkaufen, aber von dem Land oder der Stadt weiß ich genau so viel wie vorher.

    Ich hab auch so Schrott wie Tankstellen und so Zeug fotografiert, klar das sind Fotos die niemand interessieren und keinen Künsterlischen Anspruch haben, aber Urlaub ist Urlaub und nicht Job.

    Vor allem die zwei Straßen Bilder, wenn ich da die Lichter in den Laternen Rette (kp wie die mit der Sigma ausgesehen hätten :D) wüsste ich nicht mehr was sonst noch dem Bild fehlt.

    Grade mal bei dem ersten Nachbild probiert –> Lichter Wiederherstellen in RawTherapee aktiviert –> BABAM nichts mehr ausgerissen.

    Ich wollte noch die Rauschunterdrückung höher stellen und merke gerade, ich hatte gar keine an! Ich hab bei dem Bild vergessen die Rauschunterdrückung zu aktivieren! Und das bei der ISO Stufe, einfach weil das Rauschen bei der Größe nicht aufgefallen ist (habs erst jetzt als ichs nochmal bei 100% angeschaun hab bemerkt).

    Also diesmal mit geretteten Lichtern (Stärke: 9,5%, also nicht die Welt, da wär noch viel mehr drin)

    Und noch das Original als Direktvergleich

    Obowhl das nur 9,5% sind ist das fast schon zu stark, hmmm…. ich liebe diese Kamera 😀

    Ich hab das Bild übrigens zum menschlichen Auge hin entwickelt, das heisst mit dem Weißabgleich und der niedrigen Farbsättigung u.s.w., man könnte das problemlos so entwickeln dass es aussieht als wäre es Mittags (wenn man das denn möchte).

    Das war eins der Bilder wo ich ziemlich schnell entwickelt hab um möglichst genau die original Farben u.s.w. zu treffen und ich kann mit guter Gewissheit sagen dass das so hinhaut.

    Leider hat mich da, was die Schärfe angeht, das Objektiv etwas im Stich gelassen, aber naja, das macht noch lange kein Foto kaputt 😀 also ich finds echt klasse.

    Wie gesagt, das sieht 100% real aus, genau so wie es in dem Moment aussah, das ist auf jeden Fall eines der Japan Bilder die ich auch in A3 Drucken werde um es an die Wand zu hängen (neben dem Brückenbild).

    Das Bild hat übrigens ne Belichtungszeit von 1/10s, eig. ganz ordentlich für Locker aus der Hand finde ich.

    • Der Boden interessiert mich nicht, der Himmel reisst ja aus 😀 der Boden ist einwandfrei. Zu hell oder nicht zu hell, das ist Geschmackssache, eig. hab ich den Boden garnicht aufgehellt, hast du einen Kalibrierten Monitor?

      Ja, habe ich. Ein Dell mit IPS, der mit einem Spyder kalibriert wurde. Der Boden sieht sehr hell aus. Der Kontrast im Bild deutet auf Mittagssonne hin. D.h. du hast bei hartem Mittagslicht überbelichtet, wobei die Info in den Wolken flöten gegangen ist, und hast anschließend den Boden noch etwas aufgehellt.

      Das war übrigens keine Mittagssonne, es war bewölkt. Die Sonne hat nur vereinzelt hinter den Wolken raus geschaut und das Bild eben so belichtet, aber es sah im Endeffekt genau so aus. In dem Moment als ich abgedrückt hab war die Sonne hinter so paar fetzen, also nicht direkt aber auch nicht bewölkt, so ein “zwischen drin” Moment und der ergab eben dieses Licht.

      Das macht das ganze ja noch schlimmer, wäre es knallende Mittagssonne gewesen hätte ich vielleicht eine nounce mehr Verständnis dafür wenn die wolken ausreißen, aber so?

      Ich habe glaub 0,4 X3F-FillLight oder so verwendet weils sonst einfach zu dunkel war um es zu drucken und weil bei der Belichtungskorrektur die Wolken noch mehr ausgerissen sind (selbst wenn ich Spitzlichter auf -2 gemacht hab)

      Vamp willst du mir wirklich etwas vom Pferd erzählen? Ich benutze Sigmas schon recht lange und kann auch bei härtester Mittagssonne noch genug Dynamik auf aus den RAWs herauskitzeln.
      Hier mal einige Beispiele mit Himmel/Wolken und Vordergrund für dich:






      15 Megapixel (volle Größe - full size)
      15 Megapixel (volle Größe - full size)
      15 Megapixel (volle Größe - full size)

      Von daher ist die Diskussion um die unzureichende Dynamik des Foveon für mich erledigt.

      Ich habe glaub 0,4 X3F-FillLight oder so verwendet weils sonst einfach zu dunkel war um es zu drucken und weil bei der Belichtungskorrektur die Wolken noch mehr ausgerissen sind (selbst wenn ich Spitzlichter auf -2 gemacht hab)

      Der Spitzlichter-Regler ist ein Alibi-Regler, der absolut nichts gegen ausgerissene Stellen im Bild macht. Die Kombination die zu Erfolg führt ist negative Belichtung und positives Fill-Light.

      Das verlange ich auch nicht, aber ein Sensor der nicht gleich Amok läuft wenn man bei Aviable Light einen Raum fotografiert indem Kerzen stehen und die Kerzen danach aussehen als wären sie am Explodieren ist nicht zu viel verlangt 😀

      Klar könnte ich das Foto auch Tagsüber machen und mit 10 Technischen Hilfsmitteln homogen ausleuchten damit auch ja nirgends was ausreißt und am besten noch nen Blitz mit Beauty dish oder mehrere blitze, aber keine Kamera sollte einen Fotografen zwingen eine Situation verfälscht abzubilden weil der Sensor das echte Leben nicht darstellen kann 😉

      So?

      Das heisst diese Ausgerissen Variante wo wirklich viel kaputt ist, ist schon das reparierte! Das ist im original noch viel schlimmer bevor die Software das glatt gebügelt hat! Das ist mir eben erst aufgefallen. Ich habs mal auf 0 gedreht, absolut unbrauchbar! Selbst bei Bilder die ganz normal aussehen wenn ich da das Lichter Restore auf 0 drehe sind die im Eimer. Das SPP hat mir viel mehr Bilder gerettet als ich bisher wusste.

      Ich würde eher sagen du bist unerfahren was Entwicklung von Sigma-RAWs betrifft.

      Also das geht wirklich garnicht, da hatte meine Bridge vor 5 Jahren schon mehr Dynamik.

      War sie nicht zufällig von Sony?

      Die neue Sony a7s soll jetzt über 15,3 blenden Dynamik liefern (bei ISO 100), das ist über das doppelte von dem was die SD1 (laut Laborwert) hat, das muss man sich mal vorstellen. Und die a7s ist die erste Kamera wo man sagt sie könnte an die Dynamik eines Analogfilm hinreichen (die allerdings, je nach Film, bis zu 20 Blendenstufen beträgt (etwas das dreifacher der SD1 Dynamik)).

      Laut DPReview hat die SD1 mehr Dynamik als die Canon 7D und die letztere hat 11EVs. Also woher kommt deine Behauptung mit 7EVs?
      http://www.dpreview.com/reviews/sigmasd1/12

      • > Ja, habe ich. Ein Dell mit IPS, der mit einem Spyder kalibriert wurde. Der Boden sieht sehr hell aus. Der Kontrast im Bild deutet auf Mittagssonne hin. D.h. du hast bei hartem Mittagslicht überbelichtet, wobei die Info in den Wolken flöten gegangen ist, und hast anschließend den Boden noch etwas aufgehellt.

        Sorry aber:

        War keine Mittagssonne und ich hab den Boden nicht aufgehellt. Wenn du das nicht glaubst kann ich dagegen nichts tun, aber es stimmt nicht.

        Ich habe Die Spitzenlichter (offensichtlich ja ein Alibi Regler) auf -2 Gedreht, die Belichtung ins Minus gedreht und dann etwas X3F-FillLight verwendet und das war das Ergebnis, genau so.

        > Vamp willst du mir wirklich etwas vom Pferd erzählen? Ich benutze Sigmas schon recht lange und kann auch bei härtester Mittagssonne noch genug Dynamik auf aus den RAWs herauskitzeln.
        Hier mal einige Beispiele mit Himmel/Wolken und Vordergrund für dich:






        15 Megapixel (volle Größe - full size)
        15 Megapixel (volle Größe - full size)
        15 Megapixel (volle Größe - full size)

        Bei Härtester Mittagssonne schaffe ich das auch, das ist mir ziemlich egal, das schafft eig. jede Kamera. Meine 80 € Cybershot hatte schon genug Dynamik für Fotos wie du sie gepostet hast.

        Härteste Mittagssonne stellt keine hohen Ansprüche an die Dynamik, im gegenteil. Morgen/Abendlicht oder gar ein Sonnenuntergang stellen viel viel höhere Ansprüche an die Dynamik.

        Je nach Jahreszeit ist das ganze auch wieder anders. Ich fotografiere jetzt seit über 10 Jahren mit SLRs und die Sigma hat definitiv weniger Dynamik als jede Kamera die ich je zuvor hatte.

        Das sind nichtmal Ansatzweise vergleichbare Lichtbedingungen. Meine Sigma schafft sowas ebenfalls im Spaziergang.

        Aber in meinem Bild war die Sonne direkt über den Wolken die ausgerissen sind (noch in den Wolken drin, die gingen nach oben weiter) und das hat die Sigma nicht verkraftet.

        Das kann ich bei dir nicht erkenne, da ist die Sonne meilenweit aus jedem Bild draußen, das ist kein Vergleich.

        > Von daher ist die Diskussion um die unzureichende Dynamik des Foveon für mich erledigt.

        Für mich auch, der Japanische Sigma Support hat mir bestätigt das meine Beobachtungen korrekt sind und somit ist die Kamera für mich nicht brauchbar.

        > So?

        Genau so, genauso wie bei dir reißen bei mir die Lichter aus. Das tun sie bei meiner a99 nicht. Obwohl das bei Rotem Licht, wie bereits erwähnt, viel schlimmer ist. Wir haben so Rote Gläser in denen die Kerzen stehen, das bombt den Sensor einfach nur weg.

        Simple glühbirnen reißen bei mir nicht das halbe Bild weg, aber, wie bei dir, reissen sie mir aus. Blaue LEDs leuchten im Zentrum, wos am hellsten ist, auf einmal Weiß, genau der Effeckt wie auf deinen Bildern.

        Mangelne Dynamik nennt man das, sowas war mir, seit ich auf SLRs umgestiegen bin, fremd. Das kehrt erst jetzt mit der Sigma wieder zurück.

        Und das waren nur Glühbirnen die du da auf dem Foto hast, ich kann mit 300mm Brennweite in den Sonnenuntergang Fotografieren ohne das bei mir die Sonne ausreisst, die SD1 schafft nichtmal Glühbirnen in ner Kirche (falls das ne Kirche war).

        > Ich würde eher sagen du bist unerfahren was Entwicklung von Sigma-RAWs betrifft.

        Ja, sonst wäre ja die Sigma schuld, und dann scheint für jemand hier anscheinend eine Welt zusammen zu brechen 😀

        Ich weiss ja nicht wie viel Erfahrung man braucht um tote Lichter im SPP zu retten, auf jeden Fall mehr als Sigma Japan hat, die hatten nämlich keine Lösung für mein Problem (hab denen sogar mein X3F zugesendet).

        Vielleicht bin ich zu unerfahren was Sigma RAWs im allgemeinen betrifft, aber wenn man schon mehr Erfahrung als der Hersteller braucht dann ist das einfach keine Kamera mit der man Produktiv arbeiten kann, sorry.

        Ich betrachte meine Bilder grundsätzlich bei 100% und drucke diese auch öfters mal in größen über A3 aus und bin bisher noch nie an die Grenzen des Bayer Sensors gestoßen (der ja anscheinend so unglaublich schlecht ist, dass es ein Wunder ist das man da überhaupt Fotos rausbekommt) und habe, seit ich die Sigma habe, nur Probleme.

        – Irgendwie schaffte es eine Zecke in den Sucher der Kamera
        – Sigma Deutschland ist nicht bereit eine Mattscheibe als Ersatzteil her zu geben, man muss die Kamera einschicken (lol?!?)
        – Die Dynamic ist in den Hellen Bereichen, nach Bestätigung von Sigma Japan, in der aktuellen Sensor Generation zu gering (vor allem im Rot bereich, aber auch im Weiß-Bereich allgemein).
        – Die Kamera hatte in Kombination mit dem mitgelieferten KIT-Objektiv vom Hersteller selbst den übelsten Fehl-Fokus den ich je erlebt habe
        – Je nachdem welchen AF-Punkt ich nehme, ändert sich die Belichtungseinstellung, obwohl ich an der Belichtung nichts ändere.

        Das ist kein Profi-Werkzeug, mit nichten. Alle Sigma Referenzfotografen die ich kenne (und ich habe sie alle persönlich befragt!) sind wieder von Sigma umgestiegen. Zuletzt hat mit Eberhard Schuy auf Facebook bestätigt das auch er die Sigma nicht mehr im Einsatz hat.

        Ich brauche nunmal ein zuverlässiges professionelles Werkzeug, vor allem wenn ich dafür bezahle, das bekomme ich (aktuell) bei Sigma nicht. Da können die Farben des Foveon noch so schön sein.

        Ich hab Jahrelang in Analog Fotografiert in Farbe und Schwarzweiß mit mehreren Filmen und die a99 macht in Kombination mit RawTherapee alles besser als Analogfilme gemacht haben.

        Da können die Farben des Foveon Sensors noch so besonders sein, besondere Farben machen keine guten Fotos. Ich habe meine erste Analoge SLR mit 50mm Zeiss Objektiv heute noch und ich kann mit Sicherheit sagen dass die Ergebnisse aus meiner a99 besser sind.

        Ich hab mir die SD1 angeschaut weil ich die Nachteile, die die Kamera ohne Frage hat, für den besseren Sensor in Kauf genommen hätte, die SD1 hat aber keinen besseren Sensor.

        Sie liefert bessere Schärfe und Farbkontraste bei 100% Ansicht, das wars. In jeder anderen Hinsicht (Farbechtheit, Dynamik, Rauschen) war die SD1 in allen Tests die ich durchgeführt habe (über 600 Testfotos) meiner a99 immer unterlegen.

        Die Schärfe bei 100% ist faszinierend, das gebe ich zu, aber der Unterschied existiert dort eben nur bei 100% und ist, im Vergleich zu den Kameras die ich kenne, selbst bei DIN A0 Drucken absolut vernachlässigbar. Im Gegenteil, ich habe mehrere Vergleiche mit der A7r durchgeführt und auch die RAW Studio Samples von dpreview und imaging-resource herunter geladen und selber entwickelt.

        In allen Tests die ich durchgeführt habe hatte die A7r + RawTherapee eine weit höhere Schärfe als die SD1 (selbst wenn ich die Bilder der SD1 mit dem Lanczos Algorithmus hochskaliert und nachgeschärft habe, aber auch wenn die die bilder der A7r herunter skaliert habe.)

        Und um das ganze zu Toppen hat Sigma Japan mir das auch noch bestätigt und mir erzählt das deshalb der Quattro Sensor genau diese Punkte angreift

        – Höhere Schärfe (die Testbilder von Sigma zeigen dass die Quattro Sensoren im Vergleich zur SD1 wesentlich mehr Schärfe liefern)
        – Höhere Dynamik
        – Kleinere Dateigröße
        – Schnellerer Bildprozessor

        Sigma kennt also alle Nachteile und hat deshalb ein von Grund auf neu entwickeltes Foveon Design präsentiert.

        Die nächste SLR von Sigma die mit diesem Sensor raus kommt werde ich wieder testen (wenn ich viel Glück habe ist es sogar ne Vollformat), aber die SD1 ist für mich erstmal gestorben. Ich habe sie ausgiebig auf mehreren Fototouren getestet und bereue das ich auf den Touren nicht die a99 dabei hatte.

        Das ist für mich das Todesurteil einer Kamera, wenn man sich danach wünscht man hätte eine andere dabei gehabt.

        > Laut DPReview hat die SD1 mehr Dynamik als die Canon 7D und die letztere hat 11EVs. Also woher kommt deine Behauptung mit 7EVs?
        http://www.dpreview.com/reviews/sigmasd1/12

        DPreivew tested ledigich die Kontraststufen im JPEG, da hört jede Kamera bei knapp 11 Stufen auf.

        Der Grund ist ganz einfach, ein JPEG hat im normalfall 8bit, also maximal 8bit Dynamik. Aufgrund von Messfehlern und der Toleranz die eine Messmethode in JPEG mit sich bringt kommt dpreview auf solche Werte.

        Schau dir mal den Unterschied der Messung des Rauschens der a850 und a900 an. Obwohl das, bis auf den Sucher, die identische Kamera ist mit identischem Sensor, A/D-Wandler u.s.w. (von Sony bestätigt), kam dpreview bei der Messung des Rauschverhaltens bei der a850 und der a900 zu komplett unterschiedlichen Ergebnissen.

        Auch bei der a77 und a65 kamen sie zu komplett unterschiedlichen Ergebnissen.

        Grund, die JPEGs werden mit ACR/LR erstellt und zwar mit den Standard Einstellungen. Allerdings hat ACR/LR für jede Kamera (auch mit dem identsichen Sensor) leicht unterschiedliche Standard Einstellungen.

        Die a77 hat z.b. Mehr Farbsättigung und mehr Kontrast als die a65 wenn man die Bilder, ohne Änderung, aus ACR/LR als JPEG Speichert und zack –> Unterschiedliche Ergebnisse im Rauschen.

        Das Lustige ist, wenn die Leute das Rauschverhalten von Kameras vergleichen benutzen sie das dpreview Studio Comparison Tool welches mit den aus ACR/LR Exportierten JPEGs arbeitet (auch wenn man auf RAW stellt). Man vergleicht immer JPEG. Und hier sieht man deutlich das die a77 mehr rauscht als die a65, obwohl sie das garnicht tut.

        Andere die mit RAW Testen bekommen für die a850/a900 und die a77/a65 identische Ergebnisse Raus.

        Laut dpreview hat die Nikon D800 sogar weniger Dynamik als die Canon 5D Mark III 😀 aber eben nur im JPEG. Ich hab beide gehabt (die 5D Mark III für 9 Monate) und der Unterschied beträgt über 3 Blendenstufen die die Nikon mehr hat.

        Der Grund: Canon hat auch bei ISO 100, auch bei deaktivierter Rauschunterdrückung, nachweislich, Rauschunterdrückung in den Schatten aktiviert.

        Zudem geht der dpreview test lediglich auf den Kontrastumfang ein, steht sogar am Anfang da, das heisst wenn die gesamte Dynamic der Kamera in den Schatten steckt und sie bei Spitzenlichter sofort amok läuft, spielt das keinerlei Einfluss auf den Test.

        Meine Ergebnisse sind selber gemessen, ich habe im SPP und im Exportierten 16-bit TIFF einfach selber gemessen wo die Dynamic aufhört und bin auf knapp über 7 Blendenstufen gekommen, je nach Bild Situation mal etwas mehr mal etwas weniger.

        Der imatest, der Industrie Standard für Sensor Messung, eine Software die einen 5-Stelligen Betrag kostet, bestätigt übrigens meine Messungen.

        Die haben mit 7,92 EV einen Hauch mehr Dynamik raus bekommen als ich, aber nicht viel mehr. Wie gesagt, ich hab je nach Situation auch leicht andere Werte raus (solche Toleranzen sind aufgrund der A/D-Wandlung vollkommen normal und bewegen sich im Bereich von etwa 0,5 EV).

        Zudem sieht man beim imatest schön das die Dynamik in den Spitzen limitiert ist und in den Spitzen allgemein viel geringer als im restlichen Bereich.

        Sieht man vom Bildrauschen ab erreicht die SD1 eine „Total“ Dynamic (für Anspruchsvolle Fotografie nicht brauchbar) von 9,78 (die zusätzlichen 2 Blendenstufen kommen aber aus den Schatten bereichen wie man an den Grafen gut sieht).

        Der letzte „Brauchbare“ Wert ist im Normalfall „Medium“, aufgrund des Foveon Designs gibt es hier allerdings keine Zwischenstufen wie beim Bayer.

        Das heisst die letzte für Anspruchsvolle Fotografie brauchbare Dynamik ist 7,92 EV, alles drüber rauscht zu stark und liefert auch keine Frauchbare Informationen mehr. Wenn man die Schatten zu stark aufhellt bekommt man ab einem gewissen grad nurnoch extreme Falsch/Fehlfarben + Rauschen. Deswegen direkt der Sprung von Rauschfrei zu Total.

        Hier mal im Direktvergleich zur a99

        Da sieht man wunderschön das die Kurve viel ausgeglichener ist und in der spitze nicht plötzlich einbricht.

        Auch sieht man hier deutdlich das man viel mehr Farbinformationen aus den Schatten holen kann bevor die Dynamic unbrauchbar wird.

        Komplett Rauschfrei hat die a99 9,7 Blendenstufen (also 2 mehr als die Sigma), bei Medium (das letzte Brauchbare für Anspruchsvolle Fotografie und großflächige Drucke) kommt sie auf 12,4 Blenden stufen.

        Zum Direktvergleich noch die D800 http://www.imaging-resource.com/PRODS/nikon-d800/Z100.15.ACRauto_Step_2.png

        Die kommt auf 12,5 Blendenstufen, alles drüber ist leider zu verrauscht.

        Nehmen wir noch die 5D Mark III mit ins Boot

        Die schafft brauchbar 10,2 EV (die 7D liefert bei ISO 100 nahezu identische werte (±0,3 EV)

        Allerdings hat die 5D Mark III das HTP Feature welches die Dynamic in den Spitzlichtern nochmal um 1 Blendenstufe erhöht (dafür das minimum-ISO auf 200 erhöht).

        Aber ja, die 7D hat tatsächlich fast identische Werte wie die Sigma SD1 wenn es um komplett rauschfreie dynamic geht (~7,8 EV), da ist sie ja in guter Gesellschaft, Canon ist nämlich dafür bekannt die mit Abstand geringste Dynamic zu haben.

        Allerdings ist Canons Dynamic in den Schatten begrenzt, nicht in den Spitzlichtern. Die Canons rauschen extrem Stark bei ISO 100, vor allem durch HTP lässt sich aber die Dynamic weiter in die Spitzenlichter verschieben.

        Zudem ist die „Benutzbare“ Dynamic weit höher und liegt eben bei etwa 10 EV, also 2 Blenden stufen über der SD1 und ist viel gleichmäßiger verteilt statt in den Spitzen einzubrechen.

        Wie gesagt, das Thema Dynamic beim Foveon ist für mich auch erledigt. Sigma selbst hat mir bestätigt das meine Beobachtungen richtig sind und dass das mit dem Foveon Sensor selbst zusammenhängt.

        Zusätzlich ist SPP auchnoch recht Schwach auf der Brust was Spitzenrettung geht. Während man bei guten RAW-Convertern 3 Optionen mit unterschiedlichen Radien und Funktionsweisen zur Lichterrettung bekommt hat Sigma lediglich einen Schalter von „Unbrauchbar“ bis „Naja“.

        Wenn deine Sigmas das nicht haben, sei froh und behalte sie! Alle anderen haben das nämlich laut Hersteller.

      • Ist der Dynamikbereich so wichtig? Glauben wir wirklich, dass der Dynamikbereich so Essentiel ist? Hm,……

        Mir kommt es vor, wie früher die Väter an der Modelleisenbahn standen und jeder glaubte, seine Lokomotive sei besser, als die andere. Was sie damals nicht wussten oder vergassen, ist der Umstand, dass die Spur die Grenzen setzte. Ob ich auf HO, Z oder grössere Spur Modelleisenbahn spielte, war schon ein Unterschied.

        Zurück zum Irrsinnigen Tun in der digitalen Fotografie. Wenn die digitalen Mittelformatkamera nicht gut genug wären, dann wären sie weg vom Markt. Viele Glauben, dass ein FF-Sensor so gut ist, wie ein Mittelformat-Sensor! OK, mag vielleicht stimmen. Doch wieso haben den die Studiofotografen oder andere Professionelle Fotografen eine Phase One, Hasselbland oder andere Mittelformatmodelle? Weil sie dort viel mehr herausholen können. Ergo, dem FF und APS-C Sensor sind Grenzen gesetzt. Viele Mittelformat Digicam haben immer noch einen CDD-Sensor! CMOS ist erst am Kommen! Doch die Qualität ist nicht besser, höchstens mit höheren ISO! Doch welcher Profifotograf schiesst ohne Blitz und über 200 ISO?!!!!

        Ach, was wird da wieder an dem Dynamikbereich herum diskutiert und lamentiert – diese Digicam hat 1 bis 2 EV mehr, als die andere -. Ist ja lächerlich. In der Fotografie kommt es auf die Komposition an und das Beherrschen des vorhandenen Werkzeug, sprich Digicam!

        Ja, wieviele kennen nicht einmal ihre kleine kompakte Digicam, die sie immer in der Tasche haben. Ich habe schon Kurse gegeben, wo ich den Teilnehmenden NUR die Funktionen, und was daraus wird, der eigenen Digicam erklärte! Da gab es ein Staunen! Ja, die kleinen können auch mehr, als man es ihnen zumutet.

        Dann kommt es auf die Bildbearbeitung bei RAW-Schooting an. Hier liegt womöglich der Hase im Pfeffer! Viele glauben mit einem tollen RAW-Converter fast alles machen können! Ja, natürlich mit Photoshop kann ich aus einem Gesicht einen Elefanten machen und dieser schwimmt im Meer! Abstrakt, aber es geht! Ich habe schon Profiphotografen gesehen, die den Himmel bei einer Aufnahme auswechselten!!!!

        Der RAW-Converter kann nur die Daten verarbeiten, die vorhanden sind. Die Lichter (Wolken am Himmel, Spotlichter, etc.) sind sehr schwierig einzufangen, wenn ich im Vordergrund auch noch korrekt belichten will! Die meisten RAW-Converter wurden auch so entwickelt, dass man die Lichter „zurück nehmen“ und die Schatten „aufhellen“ kann!! Es geht, wirkt aber unnatürlich. Solche abgedunkelten und aufgehellten Bilder sieht man zu Tausenden in Flickr! Sehr sehr schade.

        Denn wer von Euch entwickelt die RAW-Datei so, dass man einen echten Schwarzpunkt und einen echten Weisspunkt hat? … Ja, ja,….. versucht einmal nur diese zwei Punkte im Bild zu suchen und im RAW-Converter zu setzen. Das gibt ein erwachen! Beim Profi ein MUSS!

        Für eine korrekte Belichtung brauche ich einen Belichtungsmesser, der auch Spotmessung kann. Wenn ich die Kamera nicht auf dem Stativ habe, kann ich mit der Kameraspotmessung arbeiten! Die heutigen TTL-Spotmessung sind meistens sehr gut!
        Ich muss jedoch Versuchsaufnahmen machen, um die Werte des Belichtungsmesser mit der Digicam zu überprüfen, rsp. um einen Referenzwert zu haben – z.B. +1EV oder -1EV.

        Wer von Euch benutzt einen Belichtungsmesser? Wer von Euch benutzt die Spotmessung der Digicam?

        Und zuletzt:
        Ich habe herausgefunden, dass der Weissabgleich beim Foveon zentral ist!!!! Wenn ich bei der Aufnahme den Weissabgleich korrekt habe, dann habe viel weniger Farbstiche!!!
        Ich teste im Moment, ob ich mit Graukarte, Weisskarte oder manuellem Weissabgleich den besten Weissabgleich bekomme! Bei der DP1X ist es nicht so einfach den manuellen Weissabgleich zu erstellen. Ich muss nochmals genau die Bedienungsanleitung studieren.
        Und es sei auch noch erwähnt. Beim Bayer-Sensor kann man ruhig mit Auto-WB fotografieren. Denn die Nachträglichen Weissabgleich Korrektur ist einfach und funktioniert ohne grosse Farbstiche!!!!

        Auch hier sieht man, wie man sich genauer mit der Foveon-Technik befassen muss. Das heisst, probieren geht über studieren!! Und immer an der Sigma Digicam selber!!! Und MAN darf nicht mit der Bayer-Technik vergleichen. Birnen sind dem Apfel ähnlich, aber trotzdem unterschiedlich. ……

      • Ach, was wird da wieder an dem Dynamikbereich herum diskutiert und lamentiert – diese Digicam hat 1 bis 2 EV mehr, als die andere -. Ist ja lächerlich. In der Fotografie kommt es auf die Komposition an und das Beherrschen des vorhandenen Werkzeug, sprich Digicam!

        Volle Zustimmung Jean. In den meisten Fällen scheitert man als Fotograf an mangelnder Kreativität, an Ideenlosigkeit und an fehlendem Verständnis dafür was gut aussieht und was für den gewollten Bildeindruck und die beabsichtigt Botschaft gemacht werden muss, und nicht etwa an der Technik.

        Ja, wieviele kennen nicht einmal ihre kleine kompakte Digicam, die sie immer in der Tasche haben. Ich habe schon Kurse gegeben, wo ich den Teilnehmenden NUR die Funktionen, und was daraus wird, der eigenen Digicam erklärte! Da gab es ein Staunen! Ja, die kleinen können auch mehr, als man es ihnen zumutet.

        Neulich habe ich mir den „super macro modus“ einer billigen Kompaktkamera eines Bekannten angeschaut, und war erstaunt welche Vergrößerungen damit möglich sind. Gute Fotos kann man heutzutage mit fast jeder erdenklichen Kamera machen.

        Der RAW-Converter kann nur die Daten verarbeiten, die vorhanden sind. Die Lichter (Wolken am Himmel, Spotlichter, etc.) sind sehr schwierig einzufangen, wenn ich im Vordergrund auch noch korrekt belichten will! Die meisten RAW-Converter wurden auch so entwickelt, dass man die Lichter “zurück nehmen” und die Schatten “aufhellen” kann!! Es geht, wirkt aber unnatürlich. Solche abgedunkelten und aufgehellten Bilder sieht man zu Tausenden in Flickr! Sehr sehr schade.

        Finde ich auch, besonders wenn man über die Grenze des guten Geschmacks geht. Egal wie viel Dynamik die Kamera hat, letzten Endes scheitert es am Monitor der diese nicht korrekt anzeigen kann. Geht man zu weit sieht das Bild entweder flau aus, weil die Kontraste fehlen oder völlig unnatürlich aus, weil versucht wurde Bereiche zu stark aufzuhellen/abzudunkeln bei denen unser Gehirn erwartet das sie dunkler/heller sind. Ein stimmiges Bild geht auch mit dem besten Sensor und RAW-Entwickler nicht, wenn das Licht zum Zeitpunkt der Aufnahme unbrauchbar war.

        Denn wer von Euch entwickelt die RAW-Datei so, dass man einen echten Schwarzpunkt und einen echten Weisspunkt hat? … Ja, ja,….. versucht einmal nur diese zwei Punkte im Bild zu suchen und im RAW-Converter zu setzen. Das gibt ein erwachen! Beim Profi ein MUSS!

        Mag sein, ich entwickle aber lieber nach meinem Geschmack. Für mich ist wichtig das mir die Fotos gefallen und nicht etwa das sie realistisch.

        Für eine korrekte Belichtung brauche ich einen Belichtungsmesser, der auch Spotmessung kann. Wenn ich die Kamera nicht auf dem Stativ habe, kann ich mit der Kameraspotmessung arbeiten! Die heutigen TTL-Spotmessung sind meistens sehr gut!
        Ich muss jedoch Versuchsaufnahmen machen, um die Werte des Belichtungsmesser mit der Digicam zu überprüfen, rsp. um einen Referenzwert zu haben – z.B. +1EV oder -1EV.

        Wer von Euch benutzt einen Belichtungsmesser? Wer von Euch benutzt die Spotmessung der Digicam?

        Tue ich nie. Sowohl mit der SD1M als auch mit den DPMs nutze ich immer Mehrfeldmessung.

        Ich habe herausgefunden, dass der Weissabgleich beim Foveon zentral ist!!!! Wenn ich bei der Aufnahme den Weissabgleich korrekt habe, dann habe viel weniger Farbstiche!!!

        Das stimmt auch.

        Ich teste im Moment, ob ich mit Graukarte, Weisskarte oder manuellem Weissabgleich den besten Weissabgleich bekomme! Bei der DP1X ist es nicht so einfach den manuellen Weissabgleich zu erstellen. Ich muss nochmals genau die Bedienungsanleitung studieren.

        Ein Graukarte sollte reichen. Man muss aber aufpassen das sie wirklich grau ist. Ich habe mal eine billige GK bei Amazon bestellt, die auf grau aussah. Nach einigen Dutzend Bildern habe ich aber bemerkt das der WB ständig daneben lag. Erst mit einer zweiten GK habe ich bemerkt dass die erste unbrauchbar war, weil sie einen kaum wahrnehmbaren Farbstich hatte.

      • Sorry aber:

        War keine Mittagssonne und ich hab den Boden nicht aufgehellt. Wenn du das nicht glaubst kann ich dagegen nichts tun, aber es stimmt nicht.

        Ich habe Die Spitzenlichter (offensichtlich ja ein Alibi Regler) auf -2 Gedreht, die Belichtung ins Minus gedreht und dann etwas X3F-FillLight verwendet und das war das Ergebnis, genau so.

        Dann hast du sicherlich nichts dagegen irgendwo das X3F hochzuladen?

        Bei Härtester Mittagssonne schaffe ich das auch, das ist mir ziemlich egal, das schafft eig. jede Kamera. Meine 80 € Cybershot hatte schon genug Dynamik für Fotos wie du sie gepostet hast.

        Härteste Mittagssonne stellt keine hohen Ansprüche an die Dynamik, im gegenteil.

        Doch, wenn die Schatten nicht einfach schwarz sein sollen.

        Morgen/Abendlicht oder gar ein Sonnenuntergang stellen viel viel höhere Ansprüche an die Dynamik.

        Seit wann? Nur wenn die Sonne direkt im Bild sein muss, aber auch da gibt es Möglichkeiten das Problem zu umgehen.

        Aber in meinem Bild war die Sonne direkt über den Wolken die ausgerissen sind (noch in den Wolken drin, die gingen nach oben weiter) und das hat die Sigma nicht verkraftet.

        Soll ich auch ein solches Bild extra für dich machen?

        Simple glühbirnen reißen bei mir nicht das halbe Bild weg, aber, wie bei dir, reissen sie mir aus. Blaue LEDs leuchten im Zentrum, wos am hellsten ist, auf einmal Weiß, genau der Effeckt wie auf deinen Bildern.

        Wo reißen auf meinen Fotos die Kerzen/Glühbirnen das „halbe Bild weg“?

        Mangelne Dynamik nennt man das, sowas war mir, seit ich auf SLRs umgestiegen bin, fremd. Das kehrt erst jetzt mit der Sigma wieder zurück.

        Und das waren nur Glühbirnen die du da auf dem Foto hast, ich kann mit 300mm Brennweite in den Sonnenuntergang Fotografieren ohne das bei mir die Sonne ausreisst, die SD1 schafft nichtmal Glühbirnen in ner Kirche (falls das ne Kirche war).

        Ich kenne keine Kamera die eine solche Situation, wie die in der Kirche deutlich besser meistern würde. Die paar EVs mehr an Dynamik, die die A99, D800, usw. haben, ändern nichts daran.

        Ja, sonst wäre ja die Sigma schuld, und dann scheint für jemand hier anscheinend eine Welt zusammen zu brechen 😀

        Ich hab kein Problem damit über Schwächen und Macken von Sigma Kameras und Foveon Sensoren zu diskutieren, wenn sich Leute an die Tatsachen halten. Du tust das aber nicht. Du versuchst irgendwelche Probleme zu erfinden, die es überhaupt nicht gibt. Z.B. ist es eine Tatsache, dass die SD1 keinen schnellen oder flexiblen AF hat. Aber die Behauptung das die Kamera nur 7EVs an Dynamik hat, wo ich doch das Review von DPReview gepostet habe, wo gezeigt wird dass sie mindestens 11EVs hat, ist einfach nur Unsinn.

        Ich weiss ja nicht wie viel Erfahrung man braucht um tote Lichter im SPP zu retten, auf jeden Fall mehr als Sigma Japan hat, die hatten nämlich keine Lösung für mein Problem (hab denen sogar mein X3F zugesendet).

        Vielleicht bin ich zu unerfahren was Sigma RAWs im allgemeinen betrifft, aber wenn man schon mehr Erfahrung als der Hersteller braucht dann ist das einfach keine Kamera mit der man Produktiv arbeiten kann, sorry.

        Ist es Aufgabe des Herstellers Leute zu unterrichten wie man sein Produkt ausreizt?

        Ich betrachte meine Bilder grundsätzlich bei 100% und drucke diese auch öfters mal in größen über A3 aus und bin bisher noch nie an die Grenzen des Bayer Sensors gestoßen (der ja anscheinend so unglaublich schlecht ist, dass es ein Wunder ist das man da überhaupt Fotos rausbekommt) und habe, seit ich die Sigma habe, nur Probleme.

        Wenn du es wirklich nie geschafft hast an die Grenzen von Bayer Sensoren zu stoßen, dann solltest du vielleicht Fotografie unterrichten. Es gibt viele Fotografen da draußen, die ständig an die Grenzen stoßen.

        – Irgendwie schaffte es eine Zecke in den Sucher der Kamera
        – Sigma Deutschland ist nicht bereit eine Mattscheibe als Ersatzteil her zu geben, man muss die Kamera einschicken (lol?!?)
        – Die Dynamic ist in den Hellen Bereichen, nach Bestätigung von Sigma Japan, in der aktuellen Sensor Generation zu gering (vor allem im Rot bereich, aber auch im Weiß-Bereich allgemein).
        – Die Kamera hatte in Kombination mit dem mitgelieferten KIT-Objektiv vom Hersteller selbst den übelsten Fehl-Fokus den ich je erlebt habe
        – Je nachdem welchen AF-Punkt ich nehme, ändert sich die Belichtungseinstellung, obwohl ich an der Belichtung nichts ändere.

        Und hast du dich bzgl. der Zecke und des AF mit Sigma in Kontakt gesetzt? Bzgl. Dynamik weiß ich echt nicht was ich sagen soll, da es mir scheint als würdest du einfach nur trollen. Und bzgl. der Belichtungsmessung ist das ganz normal. Schließlich soll das Motiv, was üblicherweise das ist worauf man scharfstellt, korrekt belichtet werden.

        Das ist kein Profi-Werkzeug, mit nichten.

        Ein Profi-Werkzeug ist alles womit ein Profi seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Auch ein iPhone, wenn er es damit schafft Bilder zu machen, für die jemand gewillt ist zu bezahlen.

        Alle Sigma Referenzfotografen die ich kenne (und ich habe sie alle persönlich befragt!) sind wieder von Sigma umgestiegen. Zuletzt hat mit Eberhard Schuy auf Facebook bestätigt das auch er die Sigma nicht mehr im Einsatz hat.

        Hast sie also alle befragt? Hahaha…

        Ich brauche nunmal ein zuverlässiges professionelles Werkzeug, vor allem wenn ich dafür bezahle, das bekomme ich (aktuell) bei Sigma nicht. Da können die Farben des Foveon noch so schön sein.

        Ich hab Jahrelang in Analog Fotografiert in Farbe und Schwarzweiß mit mehreren Filmen und die a99 macht in Kombination mit RawTherapee alles besser als Analogfilme gemacht haben.

        Hängt davon ab wie groß der Film ist. Versuch mal 6*9 oder Großformat. Wetten das die BQ der A99 lächerlich dagegen ausschaut?

        Da können die Farben des Foveon Sensors noch so besonders sein, besondere Farben machen keine guten Fotos.

        Weder besondere Farben, noch ein KB-Sensor machen gute Fotos. Der Fotograf macht gute Fotos.

        Ich hab mir die SD1 angeschaut weil ich die Nachteile, die die Kamera ohne Frage hat, für den besseren Sensor in Kauf genommen hätte, die SD1 hat aber keinen besseren Sensor.

        Sie liefert bessere Schärfe und Farbkontraste bei 100% Ansicht, das wars. In jeder anderen Hinsicht (Farbechtheit, Dynamik, Rauschen) war die SD1 in allen Tests die ich durchgeführt habe (über 600 Testfotos) meiner a99 immer unterlegen.

        Komisch, ich kann die Fotos der Merrills auch bei kleinen Webbildern von denen von Bayer-Kameras unterscheiden. Und das liegt sicherlich nicht an der Schrfe in der 100% Ansicht. Die Farben sind anders, oft sind die Farbübergänge einfach besser als bei Bayer-Kameras. Das gilt natürlich nur für niedrige ISOs. Aber so fotografiere ich nun mal.

        Die Schärfe bei 100% ist faszinierend, das gebe ich zu, aber der Unterschied existiert dort eben nur bei 100% und ist, im Vergleich zu den Kameras die ich kenne, selbst bei DIN A0 Drucken absolut vernachlässigbar. Im Gegenteil, ich habe mehrere Vergleiche mit der A7r durchgeführt und auch die RAW Studio Samples von dpreview und imaging-resource herunter geladen und selber entwickelt.

        In allen Tests die ich durchgeführt habe hatte die A7r + RawTherapee eine weit höhere Schärfe als die SD1 (selbst wenn ich die Bilder der SD1 mit dem Lanczos Algorithmus hochskaliert und nachgeschärft habe, aber auch wenn die die bilder der A7r herunter skaliert habe.)

        Und was hast du so mit der A7r fotografiert, wenn man fragen darf? Wie schon gesagt, das ist eine tolle Kamera, die noch dazu brandneu ist während die SD1 über 3 Jahre alt ist, die beste Kamera nutzt aber nichts, wenn es keine Objektive für diese gibt.

        Und um das ganze zu Toppen hat Sigma Japan mir das auch noch bestätigt und mir erzählt das deshalb der Quattro Sensor genau diese Punkte angreift

        – Höhere Schärfe (die Testbilder von Sigma zeigen dass die Quattro Sensoren im Vergleich zur SD1 wesentlich mehr Schärfe liefern)
        – Höhere Dynamik
        – Kleinere Dateigröße
        – Schnellerer Bildprozessor

        Natürlich. Wäre ja auch blöd wenn das neuere Produkt schlechter wäre als das alte. 😉

        Sigma kennt also alle Nachteile und hat deshalb ein von Grund auf neu entwickeltes Foveon Design präsentiert.

        Die nächste SLR von Sigma die mit diesem Sensor raus kommt werde ich wieder testen (wenn ich viel Glück habe ist es sogar ne Vollformat), aber die SD1 ist für mich erstmal gestorben. Ich habe sie ausgiebig auf mehreren Fototouren getestet und bereue das ich auf den Touren nicht die a99 dabei hatte.

        Das ist für mich das Todesurteil einer Kamera, wenn man sich danach wünscht man hätte eine andere dabei gehabt.

        Ich finde das ist auch in Ordnung so. Sigmas sind nicht für jeden. Verkaufe sie, wenn sie dir nicht gefällt.

        DPreivew tested ledigich die Kontraststufen im JPEG, da hört jede Kamera bei knapp 11 Stufen auf.

        Ja und? Die SD1 schafft eben diese 11 Stufen. Du hast aber behauptet es wären 7.

        Komplett Rauschfrei hat die a99 9,7 Blendenstufen (also 2 mehr als die Sigma), bei Medium (das letzte Brauchbare für Anspruchsvolle Fotografie und großflächige Drucke) kommt sie auf 12,4 Blenden stufen.

        Wie sollen die 12,4 Blenden der „totalen DR“ bei der A99 für anspruchsvolle Fotografen gut genug sein wenn die 9,78 Blenden der „totalen DR“ bei der SD1 das nicht sein sollen? Du versucht krampfhaft die SD1 schlecht zu machen und die A99 als die beste Kamera der Welt dastehen zu lassen.

        Aber ja, die 7D hat tatsächlich fast identische Werte wie die Sigma SD1 wenn es um komplett rauschfreie dynamic geht (~7,8 EV), da ist sie ja in guter Gesellschaft, Canon ist nämlich dafür bekannt die mit Abstand geringste Dynamic zu haben.

        Und trotzdem benutzen sehr viele kompetente Fotografen die Kameras von Canon und machen mit diesen wunderbare Bilder. Und wenn es mit einer 7D geht, dan geht es mit der SD1 auch. Den langen Text und das Rauskopieren der Zahlen hättest du dir sparen können.

        Wenn deine Sigmas das nicht haben, sei froh und behalte sie! Alle anderen haben das nämlich laut Hersteller.

        Meine Sigmas haben eine brauchbare Dynamik. Du hast ja selbst bewiesen, das sie nicht schlechter als z.B. eine 7D sind. D.h. für mich, dass ich mir keine Sorgen brauchen muss und das ich einfach Fotos machen soll, statt mir den Kopf darüber zu zerbrechen welcher Hersteller die beste Dynamik/Auflösung/AF/was auch immer hat. Solltest diesen Ansatz selber mal ausprobieren. Statt Testen einfach Bilder machen. Plötzlich ist mehr drin, als man denkt.

  10. Das Problem ist gelöst!

    Ich habe auf der Japanischen Sigma Seite einfach mal direkt angefragt und habe ein nette Antwort über Facebook (auf Japanisch natürlich) bekommen.

    Nun mein Japanisch ist nicht perfekt, aber man ja Wörterbücher. Es hat zwar eine weile gedauert aber ich denke ich habe es verstanden.

    Erstmal erzählen sie mir das die Kamera nicht für diese Art der Fotografie gedacht ist die ich durchführe. Man könne sie zwar dafür nutzen aber ihre Stärken zeigt sie nur in der Studio Fotografie bei guter Blitzbelichtung.

    Das ist schonmal eine Aussage mit der ich etwas anfangen kann, aber, es geht noch weiter, sie erklären mir auch wieso.

    Und das ist höchstinteressant.

    Ein Analogfilm ist ein Chemischer Prozess und hat direkt das analoge Signal aufgenommen. Digitale Sensoren müssen Physikalische Prozesse nutzen um die Funktionsweise eines Analogfilm zu emulieren.

    Ein riesen Vorteil des Analogfilms (und des Bayer Sensors) ist das sie nur eine Schicht brauchen. Nicht etwa wegen dem Rauschen, sondern wegen der Chemie/Physik.

    Ein Bayer Sensor nimmt an grünen Pixeln ausschließlich Grün auf, kein Rot und kein Blau!, ein Analoger Film nimmt über den Chemischen Prozess die Farbe auf die Analog auf ihn drauf prasselt.

    Ein Foveon Sensor funktioniert komplett anders, der nimmt auf allen 3 Schichten alle 3 Farben auf. Die Blaue schicht nimmt nicht nur Blau sondern auch Grün und Rot auf.

    Das heisst an jedem Pixel werden, in unterschiedlichen mengen, alle 3 Farben 3 mal aufgenommen, also 9 Farben pro Pixel. SPP Rechnet das ganze dann digital Auseinander was auch zu den berühmten „Falschfarben“ des Foveons führt.

    Bedingt durch diese Physikalische Emulation eines Chemischen Prozesses hat man das Problem das die Sensoren nicht für genau das Empfindlich sein können was man am liebsten hätte, sondern man muss sie so empfindlich machen dass man das ganze so gut wie möglich wieder auseinander bekommt und dabei möglichst wenig Rauschen produziert.

    Das führt dazu das Rote Farbanteile im Bild viel Weniger Dynamik haben als Grüne und Blaue. Blau hat die größte Dynamik.

    Ich habe mal meine Bilder nochmal durchgeschaut und es stimmt tatsächlich. Ein Roter sonnenuntergang reisst mir den halben himmel weg, ein Strahlend Blauer Himmel bleibt perfekt blau, nur die Sonne selbst reisst aus (was sie bei praktisch jedem Sensor tut).

    Deswegen reissen bei mir auch nur Rote Ampeln aus, ich hab nochmal ein paar Testfotos gemacht, bei Grünem Licht reisst die Ampel viel weniger aus und bei den neuen Ampeln die einen großen Blau Anteil haben reissen sie praktisch garnicht mehr aus.

    Da man dadurch extrem viel unnötige Bildinformationen hat was unnötig das Rauschverhalten belastet, wurde das mit dem Quattro geändert

    Da sieht man rechts auch schön die Wellenlängen

    Und wie man gut sieht nimmt der Blaue Sensor große teile von Grün und sogar noch Rot mit.

    Mit der Quattro wird sich das nicht ändern, allerdings habe man wesentlich mehr Dynamik in den Schatten und die Belichtungsmessung der Kameras sei darauf ausgelegt damit zu arbeiten.

    Heisst es wird mehr das Licht belichtet damit das nicht so stark ausreisst, und die Schatten kann man dafür stärker hoch drehen –> Mehr Dynamik.

    Das heisst die Quattro sensoren werden höchstwahrscheinlich eine höhere Dynamik haben als der klassische Foveon Sensor.

    Der Quattro Sensor sei extra Entwickelt worden um jeden die Fotografie mit Foveon Qualität zu ermöglichen und nicht nur Studio Fotografen.

    Mein Fazit, der Quattro Sensor zielt auf genau die Negativpunkte ab die ich aktuell bei der SD1 am meisten bemängle.

    Und wenn sie das wirklich schaffen, dann hat Sigma eine Kamera gemacht die die Vorteile des Foveon Sensors, ohne die Nachteile liefert.

    Aber das bestätigt auch definitiv mein Dynamik Problem wie ich finde und erklärt es auch Physikalisch sehr gut. Auch ein Foveon ist eben kein Analog-Sensor. Statt eines Chemischen Prozesses haben wir Physkalische Prozesse die den Chemischen Nachgeahmt sind, zudem müssen diese von Analog zu Digital gewandelt werden und von einer Software wieder auseinandergerechnet werden.

    Mit Ausnahme des Farbgitters ist ein Bayer Sensor also näher an einem Analogen als ein Foveon, ein Bayer nimmt auch nur auf einer Schicht alle Informationen auf und hat somit nicht das Problem von doppelten und unnötigen Informationen.

    Zudem hat man beim Bayer genau die Farben die man auch Aufnimmt. Grün ist Grün, Rot ist Rot und Blau ist Blau, während die Farben beim Foveon sich alle vermischen und auseinander gerechnet werden müssen.

    Fazit: Warten wir auf den Quattro Sensor, aufgrund der Mangelnden Dynamik brauch ich mit dem Jetzigen nicht mehr viel rum fotografieren und spare mir somit auch das einschicken zum Sigma support damit die die Zecke aus dem Sucher holen oder was auch immer da drin rum krabbelt.

    Ein Foto wie dieses ist mit dem Foveon nämlich definitiv und reproduzierbar nicht möglich: http://imageshack.com/a/img853/50/4jtd.jpg

    • Vielen Dank für deine Ausführung und die Nachfrage an Sigma Japan!
      Dies ist für mich nichts neues! Der einzige Grund, wieso Foveon für mich gut ist, dass die einzelnen Farbpixel nicht nebeneinander sind, wie beim Bayer!
      Die Bayer Sensoren wirken wie Pointillismus (Malerei mit einzelnen Punkten). Hingegen gibt der Foveon ein Bild, dass der analogen Diafotografie sehr nahe kommt! Ich nenne es Plastischesbild!

      Ich habe viel mit Dia-Farbfilm fotografiert. Die Lichter waren auch dort ein Problem!!! Die waren auch fast immer „überbelichtet“. Somit wird es mit dem Foveon auch nicht anders sein, digitale Technik hin oder her!

      Hingegen ist die Farb“streuung“ immer noch etwas zu gross. Vorallem im Rotbereich! Ich denke, dass der Quattro-Sensor hinsichtlich Besserung bringen wird. Zumindest können wir hoffen.

      In der analogen Fotografie war nur der SW-Negativfilm als grösserer Dynamikumfang bekannt. Ich habe mit den SW-Negativen überraus tolle Gegenlicht Aufnahmen gemacht, wo die Lichter nicht ausgefressen waren!

      Wenn ich die DP oder SD1 Merrill als SW-Digicam benutze, dann habe ich besseren Dynamikumfang. Es braucht etwas Uebung.

      Versuche mal einige deiner Farbbilder der SD1 in SW mit SPP5 zu konvertieren. Du wirst überrascht sein.

    • Ein riesen Vorteil des Analogfilms (und des Bayer Sensors) ist das sie nur eine Schicht brauchen.

      Das ist nicht richtig. Farbfilme hatten alle mehrere Schichten, genau wie der Foveon.

      Das heisst an jedem Pixel werden, in unterschiedlichen mengen, alle 3 Farben 3 mal aufgenommen, also 9 Farben pro Pixel. SPP Rechnet das ganze dann digital Auseinander was auch zu den berühmten “Falschfarben” des Foveons führt.

      Nein, die erste Schicht nimmt alle drei Farben auf, wobei nicht das ganze Spektrum von Grün und Rot aufgenommen werden kann. Die „grüne“ Schicht ist auch rotempfindlich. Die „rote“ schicht nimmt nur Rot auf, jedoch das ganze Spektrum.

      Mit der Quattro wird sich das nicht ändern, allerdings habe man wesentlich mehr Dynamik in den Schatten und die Belichtungsmessung der Kameras sei darauf ausgelegt damit zu arbeiten.

      Der Quattro-Sensor hat deswegen deutlich mehr Dynamik im Grün- und Rot-Kanal, weil die Pixel 4x so groß sind. Das ist mehr als der Unterschied zwischen APSC und KB bei gleicher Pixelanzahl.

      Und wenn sie das wirklich schaffen, dann hat Sigma eine Kamera gemacht die die Vorteile des Foveon Sensors, ohne die Nachteile liefert.

      Naja, Vorteile ohne die Nachteile gibt es einfach nicht. Die Frage ist, wird man die Nachteile des Quattros (weniger Farbauflösung bei rot/grün) in der Praxis merken oder nicht?

      Das führt dazu das Rote Farbanteile im Bild viel Weniger Dynamik haben als Grüne und Blaue. Blau hat die größte Dynamik.

      Ich habe mal meine Bilder nochmal durchgeschaut und es stimmt tatsächlich. Ein Roter sonnenuntergang reisst mir den halben himmel weg, ein Strahlend Blauer Himmel bleibt perfekt blau, nur die Sonne selbst reisst aus (was sie bei praktisch jedem Sensor tut).

      Deswegen reissen bei mir auch nur Rote Ampeln aus, ich hab nochmal ein paar Testfotos gemacht, bei Grünem Licht reisst die Ampel viel weniger aus und bei den neuen Ampeln die einen großen Blau Anteil haben reissen sie praktisch garnicht mehr aus.

      Das liegt daran das die grüne und rote Schicht deutlich weniger Licht abbekommen und um überhaupt etwas „sehen“ zu können empfindlicher sein müssen, was höherer ISO gleichzusetzen ist. Und wie du sicherlich weißt, wenn man an der ISO schraubt, sinkt die Dynamik.

      Mit Ausnahme des Farbgitters ist ein Bayer Sensor also näher an einem Analogen als ein Foveon, ein Bayer nimmt auch nur auf einer Schicht alle Informationen auf und hat somit nicht das Problem von doppelten und unnötigen Informationen.

      Ne, genau anders herum. Der Bayer ist vom Funktionsprinzip deutlich weiter von Filmen entfernt als der Foveon.

      Zudem hat man beim Bayer genau die Farben die man auch Aufnimmt. Grün ist Grün, Rot ist Rot und Blau ist Blau, während die Farben beim Foveon sich alle vermischen und auseinander gerechnet werden müssen.

      Wenn du das glauben möchtest…der Wahrheit entspricht das aber nicht. Bei beiden Konzepten muss mit Mathematik nachgeholfen werden. Von „Grün ist Grün, Rot ist Rot und Blau ist Blau“ kann weder bei Foveon noch bei Bayer-Sensoren die Rede sein.

      Ein Foto wie dieses ist mit dem Foveon nämlich definitiv und reproduzierbar nicht möglich: http://imageshack.com/a/img853/50/4jtd.jpg

      Ein solches Foto, wo der Vordergrund komplett absäuft, ist mit jeder Kompaktkamera mit Winzsensor, geschweige denn mit einem APSC-Foveon, möglich.

      • > Das ist nicht richtig. Farbfilme hatten alle mehrere Schichten, genau wie der Foveon.

        Stimmt tatsächlich, lediglich der Schwarz-Weißfilm war einschichtig. Gott das ist zu lange her 😀 aber du hast vollkommen Recht, die Analogen Farbfilme waren mehrschichtig.

        > Nein, die erste Schicht nimmt alle drei Farben auf, wobei nicht das ganze Spektrum von Grün und Rot aufgenommen werden kann. Die “grüne” Schicht ist auch rotempfindlich. Die “rote” schicht nimmt nur Rot auf, jedoch das ganze Spektrum.

        Das würde einige Probleme lösen, so ist es leider nicht.

        Die Unterste „Rote“ Schicht ist bereits ab 450nm Empfindlich und hat bei 490nm Bereits eine Empfindlichkeit von 10%

        Das ist pures Blaues Licht.

        Grünes Licht geht von 490 bis 560nm, für 550nm ist die Rote Schicht zu 50% relativ Empfindlich, das ist also immer noch verdammt viel Grün.

        Die Mittlere Schicht nimmt, genauso wie die oberste Schicht, 400 bis 700nm auf, das ist das komplette Farbspektrum incl. Infrarot und Ultraviolett. Die Grüne Schicht ist lediglich Sensibler für Grün.

        Die Schichten kreuzen sich auch alle mindestens 1x.

        Blau und grün sind für 500nm identisch Empfindlich, genauso wie Blau und Rot für 550nm identisch empfindlich sind.

        Die Grüne und die Rote schicht sind für 600nm identisch empfindlich.

        Hier ein Bild dass das ganze veranschaulicht

        Faktisch nimmt die Rote Schicht noch das halbe grüne Farbspektrum und einen kleinen Teil blau mit.

        Laut den Angaben von Sigma sind ca. 50% der Informationen in einem Foveon Sensor somit überflüssig, deswegen ist man ja beim Quattro zur 4:1:1 technologie übergangen.

        > Naja, Vorteile ohne die Nachteile gibt es einfach nicht. Die Frage ist, wird man die Nachteile des Quattros (weniger Farbauflösung bei rot/grün) in der Praxis merken oder nicht?

        Nein, die offizielle aussage von Sigma ist dass dies keinen Einfluss auf die Farbauflösung habe und es auch keinen Unterchied in Farbmoire gäbe. Es gibt nach wie vor keine Farbmoire und es werden keine Farb-Pixel dazu erfunden.

        Die unteren Schichten haben nur weniger Megapixel da die Informationen zum großteil schon in der obersten Schichte vorhanden sind und nur raus gerechnet werden müssen.

        Laut dem Sigma Schaubild zur Berechnung sieht das ganze so aus.

        Die Balaue Schicht bleibt unberührt und hat 20 Megapixel.

        Die Grüne Schicht wird, mit hilfe der zusätzlichen Informationen der Blauen schicht, auf 20 Megapixel hoch gerechnet. Hier werden allerdings keine Informationen interpoliert wie beim Demosaicing des Bayer sensors sondern die Informationen sind ja in der Blauen Schicht bereits vorhanden.

        Das heisst die Grüne schicht dient lediglich als Referenz um herauszufinden was Grün statt blau ist um das aus der Blauen schicht heraus zu rechnen.

        Das heisst 20 Megapixel Blau + 5 Megapixel Grün –> 20 Megapixel Grün

        Und wenn man die Grüne und die Balue schicht fertig hat wird anhand dieser zwei Schichten die Rote schicht berechnet.

        20 Megapixel Blau ((?!?)+ 20 Megapixel Grün) + 5 Megapixel Rot –> 20 Megapixel Rot

        Hier wieder ein Schönes schaubild wo man auch die Wellenlängen nochmal sieht

        Theoretisch wird die Farbauflösung also nicht gesenkt, im gegenteil, sie wird erhöht. Man hat am ende 60 Megapixel Farbinformationen, bzw. auf Bayer Sensoren Gerechnet etwa 39 Megapixel.

        > Wenn du das glauben möchtest…der Wahrheit entspricht das aber nicht. Bei beiden Konzepten muss mit Mathematik nachgeholfen werden. Von “Grün ist Grün, Rot ist Rot und Blau ist Blau” kann weder bei Foveon noch bei Bayer-Sensoren die Rede sein.

        Ich hab selber schon einen Bayer Sensor Demosaiced, das ist definitiv so. Bei den Grünen Pixeln wird nichts geändert, Grün ist Grün, das kommt so vom Sensor.

        Vor den Grünen Pixeln ist ein optischer Farbfilter der lediglich grüne farbe durchlässt, das ist ein komplett anderes Funktionsprinzip.

        Die Farben des Foveon werden über die Empfindlichkeit des Siliziums geregelt, die Farben des Bayer Sensors über optische Farbfilter über den Photodioden.

        Eine Grüne Photodiode ist ausschileßlich für grüne Farbe empfindlich.

        Wenn man so einen Sensor demosaiced rechnet man auch damit, man geht fest davon aus das in den Grünen Pixeln nur grüne Farbe drin ist, sonst würde der ganze demosaicing prozess fehlschlagen.

        Lediglich die fehlenden Pixel werden nachgerechnet. Das ist verdammt schwer weil da viel KI dazu gehört, aber hinter aktuellen demosaicing alorithmen steckt so viel intelligenz dass das im Endergebnis kaum noch auffällt.

        Perfekt ist es bei weitem nicht, aber verdammt gut.

        > Ein solches Foto, wo der Vordergrund komplett absäuft, ist mit jeder Kompaktkamera mit Winzsensor, geschweige denn mit einem APSC-Foveon, möglich.

        Ist es nicht, ich habs ja versucht. Die Sonne ballert mir, wie bereits beschrieben, den halben himmel weg. Alles was in diesem Bild hier Gelb ist, (also die sonne selbst + ein relativ großer teil drum rum, wäre einfach nur weiß.

        Mit einer Digicam wäre das möglich, ja, mit einem Foveon eben nicht.

        Ich habe es bei identischen Lichtverhältnissen probiert, ich muss mit 1/8000 Sekunde bei Blende 11 und ISO 100 Fotografieren damit die Sonne nicht aus dem Bild wegexplodiert.

        btw 😛

        😉 war das identische RAW 😛

      • Laut den Angaben von Sigma sind ca. 50% der Informationen in einem Foveon Sensor somit überflüssig, deswegen ist man ja beim Quattro zur 4:1:1 technologie übergangen.

        Die Info ist nicht überflüssig, denn ohne könnte man die Farben nicht bestimmen. Und der Quattor-Sensor macht es genauso, nur das die mittlere und unterste Schicht weniger Auflösung haben als die oberste Schicht.

        Nein, die offizielle aussage von Sigma ist dass dies keinen Einfluss auf die Farbauflösung habe und es auch keinen Unterchied in Farbmoire gäbe. Es gibt nach wie vor keine Farbmoire und es werden keine Farb-Pixel dazu erfunden.

        Farbmoire ist nicht das, was mir Sorgen macht, sondern die Auflösung von Rot und Grün.

        Es gibt nach wie vor keine Farbmoire und es werden keine Farb-Pixel dazu erfunden.

        Pixel werden nicht erfunden aber weniger fein erfasst, als beim Merrill-Sensor.

        Die unteren Schichten haben nur weniger Megapixel da die Informationen zum großteil schon in der obersten Schichte vorhanden sind und nur raus gerechnet werden müssen.

        Ja, und das Rausrechnen geschieht beim Quattro nicht so genau wie beim Merrill-Sensor.

        Die Grüne Schicht wird, mit hilfe der zusätzlichen Informationen der Blauen schicht, auf 20 Megapixel hoch gerechnet. Hier werden allerdings keine Informationen interpoliert wie beim Demosaicing des Bayer sensors sondern die Informationen sind ja in der Blauen Schicht bereits vorhanden.

        Ich würde das nicht „Hochrechnen“ bezeichnen. Was passiert ist, das aus 4 „blauen“ Pixeln jeweils der gleiche Wert eines „grünen“ Pixels rausgerechnet. Beim Merrill-Sensor wurde für jeden „blauen“ Pixel ein „grüner“ Pixel unter ihn verwendet. Das ist nicht länger der Fall.

        Das heisst die Grüne schicht dient lediglich als Referenz um herauszufinden was Grün statt blau ist um das aus der Blauen schicht heraus zu rechnen.

        Das heisst 20 Megapixel Blau + 5 Megapixel Grün –> 20 Megapixel Grün

        Und wenn man die Grüne und die Balue schicht fertig hat wird anhand dieser zwei Schichten die Rote schicht berechnet.

        20 Megapixel Blau ((?!?)+ 20 Megapixel Grün) + 5 Megapixel Rot –> 20 Megapixel Rot

        Hier wieder ein Schönes schaubild wo man auch die Wellenlängen nochmal sieht

        http://sigma-global.com/jp/cameras/dp-series/technology/images/quattro_feature_image.gif

        Das Bild ist mir bekannt. Fakt ist nun mal, dass beim Merrill-Sensor das Ganze so aussah: 15MP „blau“ + 15MP „grün“ + 15MP „rot“ = 15 vollfarbige Pixel

        Theoretisch wird die Farbauflösung also nicht gesenkt, im gegenteil, sie wird erhöht. Man hat am ende 60 Megapixel Farbinformationen, bzw. auf Bayer Sensoren Gerechnet etwa 39 Megapixel.

        Ganz im Gegenteil. Theoretisch hat man deutlich weniger Farbauflösung in den entsprechenden Bereichen. In der Praxis muss das aber nichts heißen, abhängig davon wie gut das Verfahren zur Bestimmung der Farbe funktioniert.

        Ich hab selber schon einen Bayer Sensor Demosaiced, das ist definitiv so. Bei den Grünen Pixeln wird nichts geändert, Grün ist Grün, das kommt so vom Sensor.

        Vor den Grünen Pixeln ist ein optischer Farbfilter der lediglich grüne farbe durchlässt, das ist ein komplett anderes Funktionsprinzip.

        Das stimmt bei modernen Bayer-Sensoren einfach nicht. Auch grüne Pixel nehmen verschiedenfarbiges Licht wahr.

        Die Farben des Foveon werden über die Empfindlichkeit des Siliziums geregelt, die Farben des Bayer Sensors über optische Farbfilter über den Photodioden.

        Wenn das so funktionieren würde, wie von dir beschrieben, hätte das fertige Bild deutlich weniger MP, als der Sensor hat. In der Praxis hat ein 24MP Bayer aber genau 24MP, die auch im Bild enthalten sind, nur das diese Pixel i.V. zu denen des Foveons deutlich matschiger sind. Mit anderen Worten, die fehlende Farbinfo wird geschätzt/erraten.

        Eine Grüne Photodiode ist ausschileßlich für grüne Farbe empfindlich.

        Wenn man so einen Sensor demosaiced rechnet man auch damit, man geht fest davon aus das in den Grünen Pixeln nur grüne Farbe drin ist, sonst würde der ganze demosaicing prozess fehlschlagen.

        In so einem Fall würde man annehmen, dass monochromatische Sensoren die auch nur eine Schicht haben, wie z.B. in der Leica M Monochrome, deutlich lichtempfindlicher wären. Ich kann mich aber nicht erinnern das je jemand bis zu 200% mehr Lichtempfindlichkeit aus der Monochrome herausgeholt hat.

        Lediglich die fehlenden Pixel werden nachgerechnet. Das ist verdammt schwer weil da viel KI dazu gehört, aber hinter aktuellen demosaicing alorithmen steckt so viel intelligenz dass das im Endergebnis kaum noch auffällt.

        „Lediglich“? Genau darum geht es doch! Wie kannst du behaupten das Bayer realistischere Farben haben, wenn doch die Farbwiedergabe bei diesen Sensoren von einem Ratespiel abhängt?

        Perfekt ist es bei weitem nicht, aber verdammt gut.

        Ja, Bayer-Farben sind ziemlich gut, wenn man bedenkt wie diese „bestimmt“ werden.

        Ist es nicht, ich habs ja versucht. Die Sonne ballert mir, wie bereits beschrieben, den halben himmel weg. Alles was in diesem Bild hier Gelb ist, (also die sonne selbst + ein relativ großer teil drum rum, wäre einfach nur weiß.

        Ich werde bei einer Gelegenheit ein solches Bild machen und dir beweisen dass es doch geht.

        Mit einer Digicam wäre das möglich, ja, mit einem Foveon eben nicht.

        Mit beiden ist ein solches Bild möglich, weil wenn der Vordergrund schwarz sein soll, recht wenig Dynamik dafür benötigt wird.

        btw 😛


        😉 war das identische RAW 😛

        Die Smileys kannst du stecken bleiben, denn das einzige was das Bild beweist, ist das man auch mit einem KB-Sensor bei so starker Aufhellung die Details in den Schatten mit dem NR-Hammer platt machen muss, um Augenkrebs verursachendes Rauschen vorzubeugen.

  11. > Alle Sigma Referenzfotografen die ich kenne (und ich habe sie alle persönlich befragt!) sind wieder von Sigma umgestiegen. Zuletzt hat mit Eberhard Schuy auf Facebook bestätigt das auch er die Sigma nicht mehr im Einsatz hat.

    > Hast sie also alle befragt? Hahaha…

    Habe ich tatsächlich, kein Scherz. Bekam unter anderem Aussagen wie „Weil ich mit ihr nicht klar kam“.

    Btw. es gibt nicht viele Referenzfotografen für Sigma Deutschland, kann man an einer Hand abzählen, vielleicht zwei wenn man ein paar alte noch dazu zählt die Sigma schon länger nicht mehr nutzen.

    • Habe ich tatsächlich, kein Scherz. Bekam unter anderem Aussagen wie “Weil ich mit ihr nicht klar kam”.

      Btw. es gibt nicht viele Referenzfotografen für Sigma Deutschland, kann man an einer Hand abzählen, vielleicht zwei wenn man ein paar alte noch dazu zählt die Sigma schon länger nicht mehr nutzen.

      Auf Sigmas Seite sind 16 Referenzfotografen angeführt.

  12. > Die Smileys kannst du stecken bleiben, denn das einzige was das Bild beweist, ist das man auch mit einem KB-Sensor bei so starker Aufhellung die Details in den Schatten mit dem NR-Hammer platt machen muss, um Augenkrebs verursachendes Rauschen vorzubeugen.

    0% Rauschunterdrückung in diesem Bild. Was du meinst gibt es nur bei Canon, bei Nikon und Sony gibts „Low ISO Rauschen“ schon lange nicht mehr. Das ist ein Relikt aus der Vergangenheit das mit den A/D Wandlern zusammen hing.

    Also klar, es gibt Low-ISO Rauschen noch, aber nur wenn du im RAW die Kontraste und die Sättigung stark hoch drehst da der Demosaic-Algorithmus dann auch anfängt Amok zu laufen.

    12 Blenden Dynamic sind 12 Blenden, das sind 12EV.

    Wenn man mittig belichtet hat man also 6 EV in die Tiefen und 6 EV in die Höhen (theoretisch).

    6EV sind verdammt viel, das ist eine Belichtungskorrektur von 6EV nach oben oder unten und man hat immer noch Details.

    Manchmal könnte die Sigma wirklich etwas mehr Dynamik gebrauchen, bei diesem Bild hier z.b.

    Da hätte ich mich schon gefreut wenn der Himmel da rechts noch etwas details gehabt hätte.

    Ob einem das Bild gefällt ist geschmackssache, ich finds geil und meine Sony hätte das nie so hinbekommen, Dynamik hin oder her. Wie erwähnt, ich hab das ganze ja etwas überdramatierst um zu sticheln^^

    Ist übrigens bei mir aus der Haustür raus geknipst, und ja 私は日本語を話します

    • Tolle Bild Vamp. Gratuliere.
      Du hast recht, die Dynamik ist am Limit. Diese Aufnahme mit dem neuen Sony Sensor der a7s! ….. das ist Musik..

      • Leider nicht, nein.

        Ich hab die Identische Aufnahme mit der a99 gemacht, die Dynamik hat gereicht.

        Aber das Bild sieht trotzdem kacke aus. Farben sind Kacke, Kontraste sind schlecht.

        Zudem sind 12 Megapixel viel zu wenig. Viele meiner Bilder, vor allem beim Tele, sind gecroppt und da haben 24 Megapixel nicht gereicht.

        Ich hab dir hier mal einen Direktvergleich der a99 und der SD1 gemacht


        Das sind welten Unterschied, die a99 kann nicht im Traum mit der SD1 mit halten. Nicht nur das die Schärfe viel geringer ist, schau dir mal die Farbwiedergabe an. Wie rot und Pink vermatschen, die Herbstfarben unten.

        Wie gesagt, ich teste die SD1 gerade intensiv und habe ein Referenzbild mit der a99 gemacht, das Ergebnis war, im vergleich zur SD1, unbrauchbar.

      • Na dann, willkommen im Foveon Club! Gratuliere……

        Ja, der Foveon ist absolute Spitzenklasse, wenn man weiss, wie man damit umgeht. Viele verwerfen die Hände, weil sie sich nicht die Mühe nehmen, die X3f-Datei richtig auszureizen! Wenn man es hinbekommt, dann ist der Wow-Effekt da.

        Doch aufgepasst, der Foveon hat die Tendenz HDR-Look zu haben. Wenn man diesen vermeiden möchte, dann muss man noch länger Ueben!!!

        Wenn du leicht zwischen den beiden Sensor-Techniken, Bayer-Foveon, switchen kannst, dann kannst du ruhig die a99 behalten. Denn der Bayer-Sensor ist echt gut! Müssen wir schon anerkennen. Und die neue Sensortechnik von Sonysensoren ist auch viel besser geworden, als die älteren der a99 z.B..

        Ausser du möchtest dich nur noch der Foveontechnik wenden, dann ist es auch gut.

        Mit der Foveontechnik brauchst du mindestens 2 Software, SPP und ein andere!!! Das heisst, man braucht mehr Zeit für die Entwicklung der Bilder. Und wenn ich eine grösse Bildreihe habe, dann geht es schon sehr lange, bis ich alle meine Bilder entwickelt habe.

        Dieser Punkt darf nicht unterschätzt werden.

    • Also klar, es gibt Low-ISO Rauschen noch, aber nur wenn du im RAW die Kontraste und die Sättigung stark hoch drehst da der Demosaic-Algorithmus dann auch anfängt Amok zu laufen.

      Natürlich gibt es auch bei Sony un Nikon Low-ISO rauschen, und zwar jede Menge davon, wenn man die Schatten so stark aufhellt.

      Wenn man mittig belichtet hat man also 6 EV in die Tiefen und 6 EV in die Höhen (theoretisch).

      6EV sind verdammt viel, das ist eine Belichtungskorrektur von 6EV nach oben oder unten und man hat immer noch Details.

      Üblicherweise steckt 2/3 der Dynamik in den Schatten und 1/3 in den Lichtern. Das erkennt man, wenn man mit über- und unterbelichteten Fotos experimentiert. Die Schatten kann man üblicherweise um 3-4 Blenden aufhellen, die Grenze ist das Rauschen. Bei Lichtern ist bei meisten Kameras nach 2 Blenden Schluss. Man kann zwar noch weiter am Belichtugnsregler ziehen, aber die Details in den Lichtern bleiben verloren, die überbelichteten Stellen sind nicht länger weiß sondern grau.

      Manchmal könnte die Sigma wirklich etwas mehr Dynamik gebrauchen, bei diesem Bild hier z.b.

      Da hätte ich mich schon gefreut wenn der Himmel da rechts noch etwas details gehabt hätte.

      Ja, das ist ein gutes Beispiel. Man hätte da noch weiter unterbelichten und die Schatten aufhellen können. Die Frage ist aber wie stark dann die Schatten gerauscht und ob die Farben dann gepasst hätten. Bei Foveon ist es so, dass die Sättigung abnimmt, je weniger Licht aufgenommen wurde. Aufhellen hilft da natürlich nicht.

      Ob einem das Bild gefällt ist geschmackssache, ich finds geil und meine Sony hätte das nie so hinbekommen, Dynamik hin oder her. Wie erwähnt, ich hab das ganze ja etwas überdramatierst um zu sticheln^^

      Wieso nicht? Die Farben hätte man in mühseliger Arbeit am PC nachahmen können, die Details/den Mikrokontrast aber nicht.

      Ist übrigens bei mir aus der Haustür raus geknipst, und ja 私は日本語を話します

      Was heißt das?

      • Das heisst ich spreche Japanisch 😀

        Die Farben hätte man in mühsäliger kleinstarbeit nachmachen können, aber!

        Ich kenne das von meiner a99, Dynamik hin oder her, die fängt extremst an zu rauschen wenn man sowas macht. Auch andere Kameras.

      • Ich kenne das von meiner a99, Dynamik hin oder her, die fängt extremst an zu rauschen wenn man sowas macht. Auch andere Kameras.

        Ja, kenne ich auch. Wenn man stark am Kontrast und der Sättigung dreht wird das Rauschen bei Bayer-Sensoren exponentiell verstärkt.

  13. > Doch aufgepasst, der Foveon hat die Tendenz HDR-Look zu haben. Wenn man diesen vermeiden möchte, dann muss man noch länger Ueben!!!

    So lange es nicht aussieht als hätte jemand aufs Bild gekotzt, habe ich nichts gegen einen leichten HDR Look. Fotografie ist Kunst und Kunst ist ein Dehnbarer Begriff. Gibt auch Leute die auf ein Blatt Papier kotzen und es einrahmen und für 1000 € verscherbeln 😀

    Ich hatte leide noch keine Gelegenheit zu intensiven Tests, aber ich bin mit den Ergebnissen, für Tests, eig. zufrieden.



    Obwohl beim ersten wieder eine nounce mehr Dynamik nicht geschadet hätte 😛

    > Wenn du leicht zwischen den beiden Sensor-Techniken, Bayer-Foveon, switchen kannst, dann kannst du ruhig die a99 behalten. Denn der Bayer-Sensor ist echt gut! Müssen wir schon anerkennen. Und die neue Sensortechnik von Sonysensoren ist auch viel besser geworden, als die älteren der a99 z.B..

    Ich hab die a7, a7r und a7s alle 3 getestet und kann keine Verbesserung feststellen. In der JPEG Engine hat sich extrem viel getan, in den RAWs aber fast nichts.

    Die a99 hat mich damals 2800 gekostet (habe sie vorbestellt) und hab noch das Sigma 24-70 dazu gekauft. Wenn ich das zusammen verkaufe bekomme ich zwar nie mehr den neupreis (aktuell kostet sie 1800 neu), aber ich bekomme mit der Linse noch locker 2000 €, das ist gutes Geld das ich in Objektive für die Sigma investieren kann.

    Vor allem hab ich dann in ein sicheres System investiert weil Sigma viel für seine Objektive tut während Sony fast bis praktisch garnichts macht. Wie gesagt, das 35mm f/1.4 ist wirklich _richtig_ schlecht, kostet 1300 € und ist ein 27 Jahre altes umgelabeltes Minolta Objektiv.

    Das 50mm f/1.4 kostet auch ca. 1400 € und ist schlechter als das Sigma Art, wesentlich.

    > Ausser du möchtest dich nur noch der Foveontechnik wenden, dann ist es auch gut.

    Ich sehe in der SD1 eine normale Kamera. Klar produziert der Foveon andere Farben und hat eine höhere Schärfe, aber deshalb mach ich keine besseren oder schlechteren Fotos. Am Enbe bleibt es eine normale SLR, der Foveon ist natürlich ein positiver Bonus aber der größte Vorteil ist der 100%ige Sigma Support in meinen Augen.

    Bester Sensor + Beste Objektive –> die Kombination machts!

    > Mit der Foveontechnik brauchst du mindestens 2 Software, SPP und ein andere!!! Das heisst, man braucht mehr Zeit für die Entwicklung der Bilder. Und wenn ich eine grösse Bildreihe habe, dann geht es schon sehr lange, bis ich alle meine Bilder entwickelt habe.

    Ich entwickle meine Bilder nur mit SPP, ich hab bei der a99 auch nur mit RawTherapee entwickelt. Lediglich zum hochskalieren benutze ich GIMP da die „Doppelte Größe“ und „Halbe Größe“ Funktion im SPP, jetzt mal ganz ehrlich, einfach kacke ist.

    Während ich mit GIMP das Bild Problemlos auf 46 Megapixel hochskalieren kann und immernoch etwa die Qualität eines Bayer Sensors habe, macht die „Doppelte Größe“ Funktion im SPP aus meinen Bildern ein Pixelbrei.

    Aber ich könnte das ganze auch Script-Gesteuert mit Imagemagick machen, als Linux User ist es ne Kleinigkeit da 3000 Bilder aus SPP per Script zu bearbeiten.

    Ich persönlich brauche im SPP nicht länger als in RawTherapee meine Bilder zu entwickeln.

    • Die Doppelte Grösse von SPP5! ist Klasse. Für meinen Workflow ist es genau das Richtige. Ich habe keinen Pixelbrei. Sondern ich bekomme sogar noch bessere Bilder!!! Doppelte Grösse ist ein Tipp!

      Zudem gehe ich mit SPP5 sehr sachte um! Vorallem der Weissabgleich. Dazu verbringe ich sehr sehr viel Zeit. Denn der richtige Weissabgleich für Farbbilder in SPP5 ergibt ein hervorragendes TIFF-Export-File! Für SW ist es nicht so relevant.

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