Lightroom Analytics: finde deine bevorzugte Ausrüstung und Einstellungen heraus


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Heute habe ich das erste Mal vom kostenlosen Lightroom Analytics Plugin gehört und habe es, als ich nach Hause kam, sofort heruntergeladen. Ich hatte noch keine Zeit um meine Fotos zu analysieren, das werde ich morgen machen, wenn ich ausgeschlafen bin. Das Plugin scheint sehr interessant zu sein, es erlaubt dank der EXIF-Daten einen Einblick darin welches Objektiv man am häufigsten benutzt, welche Einstellungen (Modus, Blende, Belichtungszeit, usw.) man am häufigsten verwendet und noch vieles mehr.

Lightroom-Analytics-Camera

Wie kann man die Daten sinnvoll nutzen? Nun, man könnte sich anschauen ob man ein Objektiv nicht zu stark favorisiert, was zu eintönigen Bildern führen könnte, und durch bewusste Nutzung eines anderen Objektivs für mehr Abwechslung sorgen. Man könnte auch herausfinden welches Objektiv man am seltensten verwendet und es verkaufen.

Lightroom-Analytics-Lens-Info

Man könnte sich auch anschauen ob man gewisse Objektive „am Anschlag“ verwendet und so sich selber bei der Entscheidung, welche Ausrüstung als nächste angeschafft werden soll, helfen. Gehen wir davon aus, das ich ein 50mm f/1.8 habe und es immer bei Offenblende benutze. Naheliegend wäre es mir ein 50mm f/1.4 anzuschauen. Bei einem Zoom könnte man nachsehen, ob man nicht etwa die meisten Bilder mit dem einen oder andere Ende macht und sich ein Objektiv kaufen, welches den bevorzugten Brennweitenbereich besser abdeckt.

Lightroom-Analytics-Aperture-Focal-Length

Man braucht den Analytics Viewer um die aus Lightroom exportierten .json bzw. .csv Dateien öffnen zu können. Einfach dem Link folgen um sich die Anleitung anzuschauen.

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2 Gedanken zu „Lightroom Analytics: finde deine bevorzugte Ausrüstung und Einstellungen heraus

  1. Danke für den Hinweis!
    Es gibt auch andere Tools, welche Statisiken darstellen, aber direkt in LR ist eine feine Sache. Da letztendlich auch die Einstellungen von LR analysiert werden, kann man vielleicht bei der Aufnahme noch etwas modifizieren.
    Aber so sehr man darüber nachdenkt, was man wie aufgenommen hat, dann wird einem klar, dass die Statistik nicht wirklich eine Überraschung zeigt.
    Statistiken sind schwer zu interpretiern, denn wenn ich zum Beispiel eine neue Linse gekauft habe, dann wird die öfters benutzt als die anderen. Nun ja, und die Einstellungen der Kamera sind mir in der Tat sehr bewußt und überraschen mich nicht wirklich.
    Letztendlich hat es verschiedene Gründe warum man mit der und nicht mit der Kamera, bzw. Linse herrumläuft. Sie sind manchmal banal. Zum Beispiel nehme ich ungern das 150er Makro mit, weil es einfach zu schwer ist. Auch ein permanetes wechseln der Linsen wird nicht wirklich gemacht, da bleibt lieber das etwas Schlechtere drauf und muss sich nicht verrenken und geht nicht die Gefahr ein, dass der richtige Moment vorbei ist.
    Es soll aber nicht bedeuten, dass dieses Tool wirklich unsinnig ist. Es kann schließlich helfen sich seines Handels bewußter zu werden.

    • Es kann schließlich helfen sich seines Handels bewußter zu werden.

      Genau. Es wird einen nicht über Nacht zum Super-Fotografen machen, ohne aber die eigne Vorgehensweise zu analysieren kann man nicht besser werden.

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