Arbeitet Sigma an einer mFT DP-Kamera mit Wechselbajonett?


english_language

Es ist kein Geheimnis dass Sigma Teil des Micro-Four-Thirds-Konsortiums ist, Objektive für das System anbietet, und somit das Bajonett jederzeit für eine eigene Kamera mit mFT-Wechselobjektiven nutzen darf. Laut neusten Gerüchten arbeitet man bei Sigma derzeit genau an einer solchen Kamera mit mFT-Foveon-Sensor. Es würde Sinn ergeben, denn drei von der Bildqualität gute und günstige Objektive hat man bereits im Angebot. Nämlich das 19mm f/2.8, 30mm f/2.8 und 60mm f/2.8. Diese sind jeweils für weniger als €200 zu haben und bieten somit ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie so oft ist da auch ein „aber!“.

sigma-mirrorless-interchangeable-lens-camera

Von Bastlern umgebaute Sigma DP

Quelle: xitek.com

Die Frage stellt sich, wie gut wäre ein mFT-Foveon? Der aktuelle APS-C-Sensor in der SD1 und den DP Merrills ist drei Jahre alt. In der Elektronik-Welt ist das Zeit genug um die Performance, vor allem High-ISO, spürbar zu steigern. Von einer eventuellen Optimierung würde aber beim „Downgrade“ auf das kleinere Format wenig übrig bleiben. Es wäre schön wenn der mFT-Foveon den nutzbaren ISO-Bereich um einen Stufe erweitern würde, ob das aber realistisch ist, kann ich nicht einschätzen. Des Weiteren ist ungewiss wie gut der mFT-Foveon mit Objektiven von Olympus und Panasonic harmonieren würde. Sollten diese auf dem Foveon nicht genügend Randauflösung liefern oder für Farbverschiebung und andere Abbildungsfehler sorgen, so wäre der Vorteil des breiten Objektivangebots dahin. Wie auch immer es kommen mag, ich würde mich freuen wenn Sigma diesen Schritt wagen würde. Zwar würde man so Konkurrenz für die DPM-Produktlinie aus dem eigenen Hause schaffen, die DP-MILC wäre aber eine Kamera die den Massenmarkt viel besser ansprechen kann.

  1. MFT ist m.M.n. die Pest!

    Bestes Beispiel ist die Olympus OM-D EM1 die im Kit mit einem billigen Standard Objektiv 2199 € kostet!

    Für eine MFT!!!

    Für 1799 € bekomme ich die Vollformat Sony a7 mit Kit-Objektiv!

    Für 1236 € bekomme ich die a77 mit 16-50mm f/2.8 Objektiv (etwa 24-75 auf VF)!

    MFT hat in meinen saugen nur Nachteile und ich denke nicht das man den Schritt unter APS-C tatsächlich wagen sollte.

    Es gibt inzwischen Kompaktkameras die eine geringere Pixeldichte haben als die meisten MFT Kameras.

    Man sollte nicht vergessen das eine 16 Megapixel MFT vom Objektiv stolze 130lp/mm fordert! Das wären 24 Megapixel auf APS-C

    Wenn Sigma hier denkt das sie Geld sparen können weil sie ja Objektive zum MFT beisteuern und die Leute alle vorhandenen Objektive nutzen könnten, ohne das Sigma da jetzt erstmal riesen Entwicklungsaufwand rein stecken muss, denke ist, ist das am falschen Ende gespart.

    Zudem steckt die Sensor Entwicklung jetzt schon bei MFT fest denn

    A. 130lp/mm sind schon eine Hammer zahl die sich von (meines Wissens nach) bisher noch keinem MFT Objektiv voll nutzen lassen)
    B. Die Objektive in erster Linie auf Kompaktheit und Retro-Design ausgelegt sind, was der Physik aber reichlich egal ist. Die Physik ist wie sie ist und nur weil man Olympus oder Sigma heisst kann man die Gesetze der Physik auch nicht brechen. Man wird es nicht schaffen hochwertigere Objektive herstellen zu können ohne diese größer zu machen.

    Selbst das Zeiss Otus, welches ein riesen Monster ist, würde, wenn überhaupt, die 130lp/mm nur bei einer Blenden stufe schaffen.

    Die Vergangenheit hat auch gezeigt das sich bei Sinnvollen ISO-Stufen mehr Megapixel auch lohnen. Bestes Beispiel.

    Der 24 Megapixel APS-C Sony Sensor ist bis ISO 3200 dem 16 Megapixel APS-C Sony Sensor überlegen!

    Er rauscht zwar etwas mehr, hat aber mehr Details/Bildinformationen. Das heisst im Rausch/Informationsverhältnis ist der 24MP Sensor dem 16MP bis ISO 3200 überlegen und bei ISO 6400 sind sie Kopf an Kopf.

    Da ist natürlich dann die Frage ob es Sinn macht wieder zu 16MP zurück zu gehen, vor allem dann wenn man nicht APS-C sondern MFT hat (und das Rauschverhalten somit nochmal ein gutes stück schlechter wird).

    >ISO 1600 wird in den seltensten fällen benötigt und bis hierhin hat man, trotz minimal stärkerem Rauschen (im vergleich zu APS-C) stärkerem Rauschen, mehr Informationen und Bildqualität.

    Auch wenn Sigma den Sensor überarbeitet hat, ich bezweifel das sie über Nacht ein Wundermittel gefunden haben um das Rauschen zu minimieren.

    Für mich ist und bleibt MFT ein Witz. Schlechter als APS-C und inzwischen teilweise teurer als Vollformat.

    Ich hoffe das Sigma sich nicht auf dieses Niveau herab begibt, nötig haben sie es wahrlich nicht.

    Antwort

    1. MFT ist m.M.n. die Pest!

      Bestes Beispiel ist die Olympus OM-D EM1 die im Kit mit einem billigen Standard Objektiv 2199 € kostet!

      Für eine MFT!!!

      Für 1799 € bekomme ich die Vollformat Sony a7 mit Kit-Objektiv!

      Für 1236 € bekomme ich die a77 mit 16-50mm f/2.8 Objektiv (etwa 24-75 auf VF)!

      Der Vergleich mit der A7 ist unfair, da das Kit-Objektiv ein Dunkel-Zoom ist. Somit hat die A7 keinerlei Vorteile mehr. Weder beim Freistellen, noch beim Rauschen. Auf der Seit der Oly hat man aber den schnellen AF, der auch bei AF-C super funktioniert, ein abgedichtetes Gehäuse, und so vieles mehr. Die A77 ist keine Kamera auf dem Niveau der EM1. Der Verglich hinkt gewaltig.

      Man sollte nicht vergessen das eine 16 Megapixel MFT vom Objektiv stolze 130lp/mm fordert! Das wären 24 Megapixel auf APS-C

      Wenn Sigma hier denkt das sie Geld sparen können weil sie ja Objektive zum MFT beisteuern und die Leute alle vorhandenen Objektive nutzen könnten, ohne das Sigma da jetzt erstmal riesen Entwicklungsaufwand rein stecken muss, denke ist, ist das am falschen Ende gespart.

      Naja, das Bajonett hat man schon, das Gehäuse wohl auch (DP Merrill), drei Objektive hat man wohl auch. Man braucht nur einen kleineren Foveon. Ich denke, der F&E Aufwand hält sich hier in Grenzen.

      Zudem steckt die Sensor Entwicklung jetzt schon bei MFT fest denn

      A. 130lp/mm sind schon eine Hammer zahl die sich von (meines Wissens nach) bisher noch keinem MFT Objektiv voll nutzen lassen)
      B. Die Objektive in erster Linie auf Kompaktheit und Retro-Design ausgelegt sind, was der Physik aber reichlich egal ist. Die Physik ist wie sie ist und nur weil man Olympus oder Sigma heisst kann man die Gesetze der Physik auch nicht brechen. Man wird es nicht schaffen hochwertigere Objektive herstellen zu können ohne diese größer zu machen.

      Ich würde das Sigma locker zutrauen. Das 30mm f/2.8 auf der DP2M ist das schärfste Objektiv das ich je benutzt habe. Es ist auch eines der kleinsten Objektive. Fast schon ein Pancake.

      Selbst das Zeiss Otus, welches ein riesen Monster ist, würde, wenn überhaupt, die 130lp/mm nur bei einer Blenden stufe schaffen.

      Reden wir jetzt lieber nicht über das Zeiss. Es ist sicherlich nicht wegen der Physik so groß und teuert. 😉

      Auch wenn Sigma den Sensor überarbeitet hat, ich bezweifel das sie über Nacht ein Wundermittel gefunden haben um das Rauschen zu minimieren.

      Beim Sprung von 4,7MP auf den 15MP Merrill-Sensor hat man die Auflösung verdreifacht und das Rauschverhalten um 1 Blende verbessert.

      Für mich ist und bleibt MFT ein Witz. Schlechter als APS-C und inzwischen teilweise teurer als Vollformat.

      Wie schon gesagt, deine beiden Vergleiche oben sind unfair.

      Ich hoffe das Sigma sich nicht auf dieses Niveau herab begibt, nötig haben sie es wahrlich nicht.

      Mir wäre eine APSC MILC lieber (DPM aber mit wechselbaren Objektiven), ich glaube aber nicht das Sigma genug Ressourcen hat, um ein zur SD1 paralleles System zu betreiben. Dann lieber eine KB-SD-DSLR, mit der man bereits vorhandene KB-Objektive von Sigma nutzen kann.

      Antwort

      1. Jetzt wird es interessant =)

        Den vergleich zur A7 finde ich grundsätzlich fair.

        f/2.8 an MFT entspricht der Tiefenschärfe von f/5.6 an Vollformat, das Objektiv der A7 hat bei Offenblende 3,5. Ich sehe also nicht wo die A7 weniger Potenzial zum freistellen haben sollte.

        Das die Olympus einen schnelleren AF hat wage ich auch zu bezweifeln, die Technik die Sony in der A7 (nur in der A7, nicht A7R, die hat eine andere) verspricht scheint hier weit überlegen zu sein. Die Reviews und Samples die es bisher von der A7 gibt scheinen das auch zu bestätigen. Sicher sagen kann man das natürlich erst wenn Sie draußen ist, hier sollte man also einfach auf vollständige Reviews warten und schauen was da bei raus kommt.

        Nicht zu vergessen das die A7, 2 Blenden weniger rauscht. Das heisst bei ISO 25’600 entspricht das Rauschverhalten der A7 ungefähr ISO 6400 bei der OMD. Ich sehe hier also deutliche Vorteile der A7 trotz dem billigen und schlechten Dunkelzoom. Lediglich bei f/5.6 bei 70mm hat die A7 hier 0,8 EV mehr rauschen, mit einem richtigen Zoom bestückt (das 24-70 f/4 von Zeiss soll ca. 1000 € kosten) sind wir dann aber wieder besser was das Rauschen angeht.

        Das die a77 keine Kamera auf dem Niveau der OMD wäre sehe ich anders. Ich hatte die a77 4 Wochen in Japan dabei und ich sehe nichts was die OM-D auch nur ansatzweise besser sein sollte.

        Vom Gehäuse her sind sie ungefähr gleichwertig, allerdings hat die a77 einen 19-Kreuz Sensoren Phasen AF, 12 Bilder pro Sekunde (statt 10 bei der OMD) bei vollen 24 Megapixel (statt 16 bei der OMD)

        Zudem kann die a77 bei 60p bei FullHD filmen (satt 30p bei der OMD), hat 14bit RAW (statt 12bit bei der OMD), hat mehr Tasten die freier Konfigurierbar sind, ganz zu schweigen von der höheren Sensor Dynamik (insbesondere bei ISO 100) u.s.w. u.s.f.

        Also ich sehe die a77 über der OM-D EM-1 für den halben Preis und finde einen Vergleich somit gerechtfertigt. Zudem ist ein besseres, teureres (in der Herstellung) Objektiv dabei.

        Das 30mm f/2.8 wurde auch speziell für einen einzigen Sensor angepasst der weniger als 100lp/mm vom Objektiv fordert. Das ist nochmal ein riesen Unterschied zu den 130lp/mm an einer 16MP MFT. Ich bin damals auch erschrocken als mein Sigma 24-70 f/2.8 an einer 16 Megapixel APS-C, schlechterer Ergebnisse lieferter als an der 24 Vollformat. Das ist enorm was die Schrumpfung eines Sensors ausmacht.

        Wegen dem Zeiss, das ist nicht wegen der Physik so teuer 😉 da gebe ich dir vollkommen recht. Das ist einfach, keine Ahnung… gnadenlos überteuert (meiner Meinung nach).

        Also ich finde, abschließend, die Vergleiche nicht unfair. Mit dem Zeiss wäre die A7 zwar teurer, aber nur Marginal. Und dann hab ich ein echtes 24-70 und nicht ein 12-24 MFT Objektiv das nur den Preis von einem 24-70 kostet.

        Und die a77 ist rein technisch, soweit man die OM-D E-M1 bisher beurteilen kann, besser als die OM-D in jeder hinsicht. Vor allem diese unzähligen kleinigkeiten an die man oft nicht denkt wie das bessere Klapp-Display, das AF-Hilfslicht u.s.w. zeigen das Sony einfach genau das in die Kamera steckt was an Technik verfügbar ist, während andere das Bauen was sich am billigsten herstellen lässt um es trotzdem für einen hohen Preis verkaufen zu können.

        Für den Vergleich der Technischen daten habe ich diese Webseite

        http://www.olympus.de/site/de/c/cameras/om_d_system_cameras/om_d/e_m1/e_m1_specifications.html

        sowie diese

        http://www.sony.jp/ichigan/products/SLT-A77V/ (Die Deutsche Sony-Seite ist aktuell down :D)

        verwendet.

        Ich danke im übrigen für die Fachliche Diskussion, das hat Niveau. Nicht dieses Fanboy Geplänkel dass man meisst in Canon/Nikon/Olympus/Sony (ja, die sind nicht besser :D) liest.

      2. f/2.8 an MFT entspricht der Tiefenschärfe von f/5.6 an Vollformat, das Objektiv der A7 hat bei Offenblende 3,5. Ich sehe also nicht wo die A7 weniger Potenzial zum freistellen haben sollte.

        Nur das man extrem selten weitwinkel zum Freistellen benutzt. Das Oly-Objektiv hat am langen ende 80mm und f/5.6 äquivalent, während das Sony 70mm und f/5.6 hat. Darüber hinaus ist das 12-40mm ein abgedichtetes Profi-Objektiv, während das Sony eine billige Kit-Linse ist. Dein Preis-Vergleich wo die Oly mit dem Objektiv über 2000 kostet, ist also extrem unfair.

        Das die Olympus einen schnelleren AF hat wage ich auch zu bezweifeln, die Technik die Sony in der A7 (nur in der A7, nicht A7R, die hat eine andere) verspricht scheint hier weit überlegen zu sein. Die Reviews und Samples die es bisher von der A7 gibt scheinen das auch zu bestätigen. Sicher sagen kann man das natürlich erst wenn Sie draußen ist, hier sollte man also einfach auf vollständige Reviews warten und schauen was da bei raus kommt.

        Bis Sony bewiesen hat das sie einen schnellen Sensor-AF (egal ob Kontrast-, Phasen- oder Hybrid-AF) bauen können, ist Olympus weiterhin der King in dieser Kategorie.

        Nicht zu vergessen das die A7, 2 Blenden weniger rauscht. Das heisst bei ISO 25’600 entspricht das Rauschverhalten der A7 ungefähr ISO 6400 bei der OMD. Ich sehe hier also deutliche Vorteile der A7 trotz dem billigen und schlechten Dunkelzoom. Lediglich bei f/5.6 bei 70mm hat die A7 hier 0,8 EV mehr rauschen, mit einem richtigen Zoom bestückt (das 24-70 f/4 von Zeiss soll ca. 1000 € kosten) sind wir dann aber wieder besser was das Rauschen angeht.

        Der Spaß kostet dann aber deutlich mehr, als die EM1 mit ihrem f/2.8 Zoom. Und man muss auf den allseits bejubelten IBIS verzichten.

        Das die a77 keine Kamera auf dem Niveau der OMD wäre sehe ich anders. Ich hatte die a77 4 Wochen in Japan dabei und ich sehe nichts was die OM-D auch nur ansatzweise besser sein sollte.

        Sie ist deutlich größer und nicht abgedichtet. Spritzwasserschutz gehört nun mal zu den „Pro-Features“ die sich im Preis deutlich spürbar machen. Wenn dir das nicht wichtig ist (mir ist es auch nicht), ist das OK, aber so zu tun als wären diese zwei Kameras vergleichbar ist nicht in Ordnung. Da ist natürlich auch der IBIS, den viele für einen sehr wichtige Pluspunkt bei Oly halten. Zwar hat Sony auch IBIS, der von Oly mit seinen 5 (oder wie viele waren es noch mal?) Achsen hält die Mehrheit für den besten überhaupt.

        Vom Gehäuse her sind sie ungefähr gleichwertig, allerdings hat die a77 einen 19-Kreuz Sensoren Phasen AF, 12 Bilder pro Sekunde (statt 10 bei der OMD) bei vollen 24 Megapixel (statt 16 bei der OMD)

        Gleichwertig wären diese zwei Kameras nur, wenn sie beide Spritzwasserschutz hätten. Nur die EM1 hat diesen, und das ist ein Feature das nur den teuersten Kameras vorbehalten ist. So weit ich weiß kann die A77 nur ohne AF 12 FPS erreichen, braucht man AF, sind es deutlich weniger FPS. Was dann die Sinnhaftigkeit von 12 FPS in Frage stellt. In so gut wie allen Situationen wo man viele FPS braucht, braucht man auch AF.

        Zudem kann die a77 bei 60p bei FullHD filmen (satt 30p bei der OMD), hat 14bit RAW (statt 12bit bei der OMD), hat mehr Tasten die freier Konfigurierbar sind, ganz zu schweigen von der höheren Sensor Dynamik (insbesondere bei ISO 100) u.s.w. u.s.f.

        Das ist alles sehr schön, sofern man nicht Spritzwasserschutz braucht. Vielen Profis scheint aber so ein Feature deutlich wichtiger zu sein, als eine Handvoll Megapixel und Bits. Wie sonst ist es zu erklären, das die D4 so viel mehr kostet als die D800? Robustheit und Verarbeitung kostet einfach.

        Das 30mm f/2.8 wurde auch speziell für einen einzigen Sensor angepasst der weniger als 100lp/mm vom Objektiv fordert. Das ist nochmal ein riesen Unterschied zu den 130lp/mm an einer 16MP MFT. Ich bin damals auch erschrocken als mein Sigma 24-70 f/2.8 an einer 16 Megapixel APS-C, schlechterer Ergebnisse lieferter als an der 24 Vollformat. Das ist enorm was die Schrumpfung eines Sensors ausmacht.

        Ich denke einfach, wenn es Sigma schafft ein Zoom mit f/1.8 so zu berechnen, das er schärfer als viele f/1.8 Festbrennweiten ist, dann schaffen sie es auch gute FBW für mFT zu berechnen und herzustellen.

        Wegen dem Zeiss, das ist nicht wegen der Physik so teuer 😉 da gebe ich dir vollkommen recht. Das ist einfach, keine Ahnung… gnadenlos überteuert (meiner Meinung nach).

        Da sind wir einer Meinung. 😉

        Also ich finde, abschließend, die Vergleiche nicht unfair. Mit dem Zeiss wäre die A7 zwar teurer, aber nur Marginal. Und dann hab ich ein echtes 24-70 und nicht ein 12-24 MFT Objektiv das nur den Preis von einem 24-70 kostet.

        mFT ist als Gesamtpaket einfach kleiner und leichter und dabei sehr gut in Sachen Bildqualität. Vielen Leuten ist nicht die absolut beste Bildqualität wichtig. Sin möchten das gar nicht bezahlen oder herumschleppen. Die meisten brauchen eine gute Mischung aus geringer Größe, guten Features, BQ und Geschwindigkeit. Und mFT ist sozusagen der „Sweet Spot“.

        Und die a77 ist rein technisch, soweit man die OM-D E-M1 bisher beurteilen kann, besser als die OM-D in jeder hinsicht. Vor allem diese unzähligen kleinigkeiten an die man oft nicht denkt wie das bessere Klapp-Display, das AF-Hilfslicht u.s.w. zeigen das Sony einfach genau das in die Kamera steckt was an Technik verfügbar ist, während andere das Bauen was sich am billigsten herstellen lässt um es trotzdem für einen hohen Preis verkaufen zu können.

        Von den Features her ist die EM1 eine High-End-Kamera, die A77 eine Mittelklassekamera.

        Die Kamera kostet mit Objektiv 299 €… die meisten digicams kosten mehr 😀

        Ich weiß das sie günstig ist. Schaut man sich die Specs des LCDs/EVFs, wird auch klar wieso der Preis so niedrig ist. Das ist praktisch Technologie von vor mindestens 5 Jahren.

        Ich danke im übrigen für die Fachliche Diskussion, das hat Niveau. Nicht dieses Fanboy Geplänkel dass man meisst in Canon/Nikon/Olympus/Sony (ja, die sind nicht besser 😀 ) liest.

        Danke auch dir. So macht das Spaß.

  2. Also jede Kamera hat Vor- und Nachteile!
    Ich wäre aber sicherlich sehr enttäuscht, wenn Sigma einen kleineren, statt einen größeren Sensor neu auf den Markt bringt.
    MFT hat mindestens drei Vorteile:
    1. geringe Baugröße der Kamera und der Objektive und dadurch leichter
    2. Adapteranbindung zu anderen Marken und dadurch flexibler
    3. Bessere Nutzung der Telebrennweiten und günstigere Telefotographie

    Ich denke auch, dass die Sensortechnik im Hause Sigma keine High Iso zulässt und dass bei kleineren Sensoren zwangsweise diese Eigenschaft sich nicht positiver verhalten. Allerdings wurde die Pixeldichte bei Sigma zur letzten Generartion verdreifacht. Es wäre also denkbar, dass ein neuer 46 Mp auf MFT Größe kommen könnte, der nicht schlechter ist als der heutige APS-C.
    Aber ich sehe nur eine Chance für Sigma wenn 1. die Kamera schneller speichern kann, 2. High Iso zumindest nicht schlechter wird und 3. ein kompatibles Dateisystem (z.B DNG) geschrieben werden kann und 4. der Preis stimmt.
    Einen größeren Sensor von Sigma wünschen sich viele schon seit Jahren, doch das wäre „mainstream“ und das wäre nicht typisch Sigma.

    Antwort

    1. Punkt 2 hat nur mit den mount zu tun und ist unabhängig von der Sensor Technik, zudem werden durch den extremen crop Faktor die objektive oft unbenutzbar.

      Punkt 3 ist nur die halbe Wahrheit, man hat zwar mehr crop, dafür aber weniger Megapixel zum nachträglich croppen, ich denke das relativiert Stick wieder, zudem sind praktisch alle hochwertigen optiken auf einen Phasen af ausgelegt.

      Zu Punkt 1, wie das nex System zeigt bewegt sich dieser Gewichts und Größen Verlust in einem eher virtuellen Rahmen der in der Praxis nicht mehr wahr genommen wird. Die objektive sind in erster Linie so klein und leicht weil die wenigsten lichtstark sind und das ist bei anderen Spiegel losen auch so. Solange man nicht an Muskel schwund leidet ist das eher kein Kriterium.

      Vor allem der Preis zeigt mir persönlich sehr deutlich das es sich bei MFT in erster Linie um schickes, besseres Spielzeug handelt.

      Antwort

    2. Sehr gute Analyse Matze!

      3. ein kompatibles Dateisystem (z.B DNG) geschrieben werden kann

      Das wird nichts ändern, denn es liegt nicht am Dateiformat, sondern an den Berechnungen, die gänzlich anders sind, als beim Bayer. Adobe und Co hatten auch mit dem X-Trans von Fuji Probleme, und der ist quasi ein Bayer in neuen Klamotten.

      4. der Preis stimmt.

      Das auf jeden Fall. Hoffentlich wiederholt Sigma nicht den Fehler, der bei der SD1-Einführung gemacht wurde.

      Einen größeren Sensor von Sigma wünschen sich viele schon seit Jahren, doch das wäre “mainstream” und das wäre nicht typisch Sigma.

      Da könntest du Recht haben. 😀

      Antwort

  3. Mensch der Lars lenkt mich schon wieder vom Japanisch lernen ab 😀

    > Nur das man extrem selten weitwinkel zum Freistellen benutzt. Das Oly-Objektiv hat am langen ende 80mm und f/5.6 äquivalent, während das Sony 70mm und f/5.6 hat. Darüber hinaus ist das 12-40mm ein abgedichtetes Profi-Objektiv, während das Sony eine billige Kit-Linse ist. Dein Preis-Vergleich wo die Oly mit dem Objektiv über 2000 kostet, ist also extrem unfair.

    Naja unfair würde ich nicht sagen. Mit dem Tamron SP 24-70 f/2.8 bekommt man z.b. ein weitaus besseres Objektiv das durchgehend 2.8 hat und ebenfalls abgedichtet ist. Damit kommt man ungefähr auf den Preis der Olympus. Das ist dann natürlich nicht mehr so kompakt, gebe ich zu.

    Aber man muss auch zugeben dass das Objektiv für seine Leistung gnadenlos überteuert ist, das Zeiss 24-70 kostet nur einen hauch mehr.

    > Bis Sony bewiesen hat das sie einen schnellen Sensor-AF (egal ob Kontrast-, Phasen- oder Hybrid-AF) bauen können, ist Olympus weiterhin der King in dieser Kategorie.

    Ich hatte die NEX-7 eigendlich recht schnell in Erinnerung und das ganz ohne PDAF

    > Der Spaß kostet dann aber deutlich mehr, als die EM1 mit ihrem f/2.8 Zoom. Und man muss auf den allseits bejubelten IBIS verzichten.

    Das Zeiss kostet UVP 999 €, so viel mehr ist das nicht. Da sind wir dann bei 2500 €, das sind 300 € mehr. Das Zeiss hat im übrigen IBIS.

    > Sie ist deutlich größer und nicht abgedichtet. Spritzwasserschutz gehört nun mal zu den “Pro-Features” die sich im Preis deutlich spürbar machen. Wenn dir das nicht wichtig ist (mir ist es auch nicht), ist das OK, aber so zu tun als wären diese zwei Kameras vergleichbar ist nicht in Ordnung. Da ist natürlich auch der IBIS, den viele für einen sehr wichtige Pluspunkt bei Oly halten. Zwar hat Sony auch IBIS, der von Oly mit seinen 5 (oder wie viele waren es noch mal?) Achsen hält die Mehrheit für den besten überhaupt.

    Da muss ich dich leider enttäuschen, die a77 ist sehr wohl abgedichtet 😉 hat zudem einen Spezial Kunststoff + Magnesium Legierung. Deutlich größer, über deutlich lässt sich streiten. Gibt sicherlich einige die die größe stört, aber für mich (der ne a99 hat), ist die a77 winzig. Was für die „“Jackentasche““ 😀

    Aber du hast recht, jemand der eine Systemkamera wegen der größe wählt ist mit der a77 nicht ganz richtig. Allerdings muss man zugeben das die a77 mit dem guten kit (16-50 f/2.8) immernoch fast die hälfte kostet! Da kann man schonmal auf etwas Kompaktheit verzichten.

    In den tests von dpreview und Imaging Resource konnte bisher nicht bewiesen werden das der Stabi der OM-D besser funktioniert. Dazu muss man Sony zugestehen das es wesentlich teurer und aufwendiger ist einen Stabi in größere Sensoren zu verbauen. Sony bekommt also (laut dpreview/IR) einen gleich guten Stabi bei APS-C hin. Ich persönlich war mit der a77 damals wunschlos glücklich, hab hier noch einige Bilder vom Urlaub mit teilweise 1/8s und das ohne Bewegungsunschärfe.

    > Gleichwertig wären diese zwei Kameras nur, wenn sie beide Spritzwasserschutz hätten. Nur die EM1 hat diesen, und das ist ein Feature das nur den teuersten Kameras vorbehalten ist. So weit ich weiß kann die A77 nur ohne AF 12 FPS erreichen, braucht man AF, sind es deutlich weniger FPS. Was dann die Sinnhaftigkeit von 12 FPS in Frage stellt. In so gut wie allen Situationen wo man viele FPS braucht, braucht man auch AF.

    Das mit dem Spritzwasserschutz hatten wir schon 😛
    Sony verspricht das die a77 die 12fps mit AF-Halten kann, und die erfahrung habe ich auch gemacht. Allerdings braucht man ein gutes Objektiv mit gutem AF-motor, sonst ist der AF-Motor nicht schnell genug oder braucht zu lange um nach zu ziehen und von den 12 Bildern sind am ende nur 6 scharf.

    > Das ist alles sehr schön, sofern man nicht Spritzwasserschutz braucht. Vielen Profis scheint aber so ein Feature deutlich wichtiger zu sein, als eine Handvoll Megapixel und Bits. Wie sonst ist es zu erklären, das die D4 so viel mehr kostet als die D800? Robustheit und Verarbeitung kostet einfach.

    Den hat die a77 ja =)

    > Ich denke einfach, wenn es Sigma schafft ein Zoom mit f/1.8 so zu berechnen, das er schärfer als viele f/1.8 Festbrennweiten ist, dann schaffen sie es auch gute FBW für mFT zu berechnen und herzustellen.

    Das sie es schaffen gute Linsen zu bauen bezweifle ich keineswegs. Ich denke Sigma würde da definitiv unter der Königs-Klasse mitspielen.

    > mFT ist als Gesamtpaket einfach kleiner und leichter und dabei sehr gut in Sachen Bildqualität. Vielen Leuten ist nicht die absolut beste Bildqualität wichtig. Sin möchten das gar nicht bezahlen oder herumschleppen. Die meisten brauchen eine gute Mischung aus geringer Größe, guten Features, BQ und Geschwindigkeit. Und mFT ist sozusagen der “Sweet Spot”.

    Das ist für mich APS-C, für alles andere nutze ich Vollformat.

    Man darf nicht vergessen das es da noch die NEX-7 gibt. Die kann zwar von der Ausstattung nicht mit der EM1 mithalten, kostet dafür auch nur knapp die hälfte und ist noch kompakter (obowhl sie einen größeren Sensor hat).

    > Von den Features her ist die EM1 eine High-End-Kamera, die A77 eine Mittelklassekamera.

    Also wenn ich die technischen Daten vergleiche sehe ich die a77 als Gewinnerin. Olympus bewirbt die EM1 als wäre sie in einer höheren Klasse, wenn ich mir die technsichen Daten anschaue entpuppt sich das, für mich persönilch, eher als Marketing gag.

    Die a77 ist das Gegenstück zu Canons EOS 7D und Nikons D7000 (bzw. jetzt D7100), das ist eher königsklasse bei APS-C, danach kommt nurnoch Vollformat.

    Antwort

    1. Naja unfair würde ich nicht sagen. Mit dem Tamron SP 24-70 f/2.8 bekommt man z.b. ein weitaus besseres Objektiv das durchgehend 2.8 hat und ebenfalls abgedichtet ist. Damit kommt man ungefähr auf den Preis der Olympus. Das ist dann natürlich nicht mehr so kompakt, gebe ich zu.

      Man kann sich immer alles hinbiegen. Für das Tamron braucht man den neuen Adapter, welcher noch nirgendwo erhältlich ist, und sicherlich 200-300 Euro kosten wird. Von der Größe und dem Gewicht dieser Kombi ganz zu schweigen. M.M.n. ergibt sowas an der relativ kleinen A7/A7r keinen Sinn.

      Aber man muss auch zugeben dass das Objektiv für seine Leistung gnadenlos überteuert ist, das Zeiss 24-70 kostet nur einen hauch mehr.

      Ich habe keine Erfahrung mit Oly-Objektiven, aber die lichtstarken Zooms hatten immer einen ausgesprochen guten Ruf. Man darf nicht vergessen, dass lange Zeit Olympus die lichtstärksten Zooms mit f/2 hatte, ehe Jahre später Sigma das 18-35mm f/1.8 vorgestellt hat. In Sachen Objektiv-Bau traue ich Oly einfach mehr zu als Sony, und zwar unabhängig welcher Brand auf der Sony-Linse ist. Könnten auch „Leicazeisshasselblad“ heißen, und es würde nichts daran ändern, dass Sony ein neu am Kamera und Objektiv Markt ist.

      Ich hatte die NEX-7 eigendlich recht schnell in Erinnerung und das ganz ohne PDAF

      NEX Kameras haben neben Canon M den langsamsten AF aller spiegellosen Systemkameras.

      Das Zeiss kostet UVP 999 €, so viel mehr ist das nicht. Da sind wir dann bei 2500 €, das sind 300 € mehr. Das Zeiss hat im übrigen IBIS.

      Das Zeiss hat OSS aber kein IBIS. IBIS ist der in-body image stabilizer. In Frankreich gibt es die A7 angeblich für €1299, was sie auch mit dem Zeiss gleich teuer wie die EM1 mit dem 12-40mm machen würde, das ist dann ein Preis bei dem die meisten zur A7 greifen würden. Ich würde aber keine der beiden nehmen. Wenn schon Mirrorless, würde ich in das Fuji X System einsteigen. M.M.n. hat Fuji die derzeit lichtstärksten und optisch besten Linsen im MILC Bereich.

      Da muss ich dich leider enttäuschen, die a77 ist sehr wohl abgedichtet 😉 hat zudem einen Spezial Kunststoff + Magnesium Legierung. Deutlich größer, über deutlich lässt sich streiten. Gibt sicherlich einige die die größe stört, aber für mich (der ne a99 hat), ist die a77 winzig. Was für die “”Jackentasche”“ 😀

      Ich habe mich im Sonyuserforum schlaugemacht, und die A77 ist nicht abgedichtet. Zumindest nicht so, was man darunter üblicherweise versteht. Zu der EM1 gibt es viele YT-Videos, wo man sie unterm Wasserhahn spült oder in einem Eimer voll Eis „badet“. Die A77 überlebt das mit Sicherheit nicht.

      Aber du hast recht, jemand der eine Systemkamera wegen der größe wählt ist mit der a77 nicht ganz richtig. Allerdings muss man zugeben das die a77 mit dem guten kit (16-50 f/2.8) immernoch fast die hälfte kostet! Da kann man schonmal auf etwas Kompaktheit verzichten.

      Festzuhalten ist, dass manchen Leuten Größe, besondere Haptik und andere Features sehr wichtig sind. Wäre es anders, hätte Leica z.B. vor langer Zeit dicht gemacht.

      In den tests von dpreview und Imaging Resource konnte bisher nicht bewiesen werden das der Stabi der OM-D besser funktioniert. Dazu muss man Sony zugestehen das es wesentlich teurer und aufwendiger ist einen Stabi in größere Sensoren zu verbauen. Sony bekommt also (laut dpreview/IR) einen gleich guten Stabi bei APS-C hin. Ich persönlich war mit der a77 damals wunschlos glücklich, hab hier noch einige Bilder vom Urlaub mit teilweise 1/8s und das ohne Bewegungsunschärfe.

      Welcher jetzt tatsächlich besser ist, können nur die sagen, die beide Kameras haben. Ich weiß jedenfalls, das man den IBIS von Oly für den besten am Markt hält.

      Den hat die a77 ja =)

      Hab ein Video gesehen, wo einer ein Glas Wasser auf sie gekippt hat. Bin aber immer noch nicht überzeugt.

      Das sie es schaffen gute Linsen zu bauen bezweifle ich keineswegs. Ich denke Sigma würde da definitiv unter der Königs-Klasse mitspielen.

      Da sind wir uns also einig.

      Das ist für mich APS-C, für alles andere nutze ich Vollformat.

      Man darf nicht vergessen das es da noch die NEX-7 gibt. Die kann zwar von der Ausstattung nicht mit der EM1 mithalten, kostet dafür auch nur knapp die hälfte und ist noch kompakter (obowhl sie einen größeren Sensor hat).

      Ich denke du bist zu sehr auf die Sensorgröße fixiert. Fakt ist dass sogar moderne 1″ Sensoren Film bei weitem überbieten, und die Mehrheit der genialen Bilder in unserer Geschichte wurde mit dem „schlechteren“ Medium gemacht. Wenn man also tolle Fotos mit Film machen kann, was spricht dann gegen 1″ oder m43? Nichts! Ich verstehe aber was du sagen willst, sonst würde ich nicht Sigma-Kameras mit dem Foveon benutzen. Ich bin aber nicht gerade repräsentativ für die meisten Kamera-Käufer da draußen. 😉

      Also wenn ich die technischen Daten vergleiche sehe ich die a77 als Gewinnerin. Olympus bewirbt die EM1 als wäre sie in einer höheren Klasse, wenn ich mir die technsichen Daten anschaue entpuppt sich das, für mich persönilch, eher als Marketing gag.

      Die a77 ist das Gegenstück zu Canons EOS 7D und Nikons D7000 (bzw. jetzt D7100), das ist eher königsklasse bei APS-C, danach kommt nurnoch Vollformat.

      Die EM1 ist in der gleichen Leistungsklasse und ist dabei auch noch deutlich kleiner. Ich finde aber die EM5 viel interessanter, da sie noch kleiner und leichter ist.

      Antwort

      1. > Man kann sich immer alles hinbiegen. Für das Tamron braucht man den neuen Adapter, welcher noch nirgendwo erhältlich ist, und sicherlich 200-300 Euro kosten wird. Von der Größe und dem Gewicht dieser Kombi ganz zu schweigen. M.M.n. ergibt sowas an der relativ kleinen A7/A7r keinen Sinn.

        Den Adapter gibt es schon, das ist der identische wie bei der NEX (E-Mount ist E-Mount, egal ob Vollformat oder APS-C), aber ich gebe dir vollkommen Recht. Wäre hirnverrannt sich ne Systemkamera zu holen und dann per Adapter normale Linsen dran zu klatschen.

        Aber man muss auch zugeben dass das Objektiv für seine Leistung gnadenlos überteuert ist, das Zeiss 24-70 kostet nur einen hauch mehr.

        > Ich habe keine Erfahrung mit Oly-Objektiven, aber die lichtstarken Zooms hatten immer einen ausgesprochen guten Ruf. Man darf nicht vergessen, dass lange Zeit Olympus die lichtstärksten Zooms mit f/2 hatte, ehe Jahre später Sigma das 18-35mm f/1.8 vorgestellt hat. In Sachen Objektiv-Bau traue ich Oly einfach mehr zu als Sony, und zwar unabhängig welcher Brand auf der Sony-Linse ist. Könnten auch “Leicazeisshasselblad” heißen, und es würde nichts daran ändern, dass Sony ein neu am Kamera und Objektiv Markt ist.

        Sony ist Minolta. Die haben eins zu eins Minolta mit allen Werken und Objektiven aufgekauft und einfach umgelabelt und Minolta ist ein Urgestein der Objektiv sowie Kamera Industrie.

        Die Sony Zeiss Objektive gehören zu den besten auf dem Markt. An das Sony Zeiss 16-35mm f/2.8 kommt z.b. nichtmal das Canon L 16-35mm f/2.8 ran, ganz zu schweigen von dem 135mm f/1.8, 135mm STF, 85mm f/1.8 u.s.w. u.s.f.

        Die Sony Zeiss Linsen sind zwar gnadenlos überteuert aber alle erste Sahne. Und auch wenn ich es wegen dem Preis immer gerne schlechter rede, das Sony Zeiss 24-70 f/2.8 ist das einzige Premium Objektiv mit dieser Abbildungsleistung auf dem Markt das sich mit Bildstabilisierung nutzen lässt. Da bleibt keine Auge trocken.

        Auch die Sony G Objektive sind (wenn man den Preis außer acht lässt) alle hervorragend. Schwächeln zwar wenn man sie zu stark abblendet (>11), gehören dafür bei Offenblende zu den besten. Das 500mm f/4 sucht seinesgleichen.

        Und Minolta ist, muss man sagen, schon ewig auf dem Markt. Für die die es vergessen haben, Konica Monolta hat den Phasen AF, so wie wir ihn heute kennen, praktisch erfunden.

        Ach ich träume nachts von dem 16-35mm, das beste Weitwinkel Zoom das auf diesem Planeten überhaupt existiert 😥 aber mein Samyang 14mm f/2.8 tut seien Dienst auch ganz gut =)

        Schade das es kein Sigma EX 16-35mm f/2.8 gibt. das 12-24mm hat mich nicht umgehauen.

        > NEX Kameras haben neben Canon M den langsamsten AF aller spiegellosen Systemkameras.

        Das Schokiert mich etwas, Sony wirbt hier mit 0,2 Sekunden und da gibt auch einige Beispielvideos zu… aber hab die NEX selber nie intensiv getestet, bin kein Systemkamera Freund 😀

        > Das Zeiss hat OSS aber kein IBIS. IBIS ist der in-body image stabilizer. In Frankreich gibt es die A7 angeblich für €1299, was sie auch mit dem Zeiss gleich teuer wie die EM1 mit dem 12-40mm machen würde, das ist dann ein Preis bei dem die meisten zur A7 greifen würden. Ich würde aber keine der beiden nehmen. Wenn schon Mirrorless, würde ich in das Fuji X System einsteigen. M.M.n. hat Fuji die derzeit lichtstärksten und optisch besten Linsen im MILC Bereich.

        Ach diese Abkzrungen, VC, VR, OS, OSS, IS, SS, SSS, IBIS

        Einigen wir uns auf „Bildstabilisierung“ :D, IBIS hat die A7 keinen (ist bei der Größe und dem Mount auch technisch nicht möglich), aber die wichtigen Objektive haben alle Stabilisierung.

        > Ich habe mich im Sonyuserforum schlaugemacht, und die A77 ist nicht abgedichtet. Zumindest nicht so, was man darunter üblicherweise versteht. Zu der EM1 gibt es viele YT-Videos, wo man sie unterm Wasserhahn spült oder in einem Eimer voll Eis “badet”. Die A77 überlebt das mit Sicherheit nicht.

        Ich habs nie probiert, ich habe schon Videos gesehen wo die a77 geduscht wurde und es problemlos überlebt hat. Wasserdicht ist sie wohl nicht, aber auf dem selben Level wie eine 3200 € 5D Mark III und eine 6800 € 1D-X u.s.w., sollte also für Professionelle Zwecke ausreichen.

        Die a99 hat die selbe dichtung wie die a77 und die wurde von einem Profi Fotografen in den unwirklichsten Bedingungen getestet die es so gibt.

        http://www.imaging-resource.com/PRODS/sony-a99/sony-a99A.HTM

        Leider hat der noch ein paar frühe Firmware Bugs erwischt da er anscheinend mit einem noch nicht fertigen Body unterwegs war aber naja.

        Der hat übrigens nur mit Sony (Zeiss) linsen geschossen und man kann sich alle Bilder als DNG, ARW und JPEG downloaden. Mein 16-35mm ist auch dabei, ach da werd ich schon wieder wuschig. Aber der Preis 😥 unbezahlbar 😥

        > Festzuhalten ist, dass manchen Leuten Größe, besondere Haptik und andere Features sehr wichtig sind. Wäre es anders, hätte Leica z.B. vor langer Zeit dicht gemacht.

        Ich kenne persönlich 3 Leica User und alles sind reiche Bonzen die keine Ahnung von Fotografie haben. Kann das also nicht beurteilen.

        > Welcher jetzt tatsächlich besser ist, können nur die sagen, die beide Kameras haben. Ich weiß jedenfalls, das man den IBIS von Oly für den besten am Markt hält.

        Mit ner Ruhigen Hand holt der Bildstabilisator 4,5 Blenden raus und Sony traut dem mal so viel zu das selbst das 500mm Objektiv nicht stabilisiert ist.

        Zudem muss man fest halten das es einfacher ist einen MFT Sensor zu stabilisieren als einen APS-C oder sogar einen Vollformat. Ich erinnere mich noch gut wie alle meinten das Sony nie eine vollformat raus bringen wird weil es nicht möglich ist einen Vollformat Sensor zu stabilisieren. Dann kam die A900.

        > Hab ein Video gesehen, wo einer ein Glas Wasser auf sie gekippt hat. Bin aber immer noch nicht überzeugt.

        Das ist ja langweilig, ein Glas wasser 😀 ich hab die a77 in strömendem Regen eingesetzt und sie hat es problemlos überlebt, ohne aussetzer ohne alles.

        Die Abdichtung ist garnicht so wichtig. Sigma Objektive und Kameras sind auch nicht abgedichtet und mein Kumpel ist auch schon in Irland mit einer SD1 im strömenden Regen rum gelaufen. Die ging zwar dann 2-3 Stunden nicht mehr, aber nach dem Trocknen war alles wieder wie vorher.

        > Da sind wir uns also einig.

        > Ich denke du bist zu sehr auf die Sensorgröße fixiert. Fakt ist dass sogar moderne 1″ Sensoren Film bei weitem überbieten, und die Mehrheit der genialen Bilder in unserer Geschichte wurde mit dem “schlechteren” Medium gemacht. Wenn man also tolle Fotos mit Film machen kann, was spricht dann gegen 1″ oder m43? > Nichts! Ich verstehe aber was du sagen willst, sonst würde ich nicht Sigma-Kameras mit dem Foveon benutzen. Ich bin aber nicht gerade repräsentativ für die meisten Kamera-Käufer da draußen. 😉

        Gute Fotos entstehen nicht durch einen guten Sensor, da gebe ich dir vollkommen recht.

        Aber wenn ich mir jeden Tag den Rücken auf der Arbeit krum buckle will ich was für mein Geld sehen! 😀

        > Die EM1 ist in der gleichen Leistungsklasse und ist dabei auch noch deutlich kleiner. Ich finde aber die EM5 viel interessanter, da sie noch kleiner und leichter ist.

        Für den doppelten Preis…. naaaa…. die EM1 ist und bleibt für mich (für diesen Preis) ein No Go.

        Einigen wir uns drauf, die EM1 ist keine schlechte Kamera, aber einfach Gnadenlos überteuert, egal von welchem Standpunkt man es sieht.

      2. Den Adapter gibt es schon, das ist der identische wie bei der NEX (E-Mount ist E-Mount, egal ob Vollformat oder APS-C), aber ich gebe dir vollkommen Recht. Wäre hirnverrannt sich ne Systemkamera zu holen und dann per Adapter normale Linsen dran zu klatschen.

        So weit mir bekannt funktionieren AF und OSS mit A-Mount-Objektiven auf den A7/r nur mit dem neuen LA-E4 Adapter, der noch nicht verfügbar ist.

        Sony ist Minolta. Die haben eins zu eins Minolta mit allen Werken und Objektiven aufgekauft und einfach umgelabelt und Minolta ist ein Urgestein der Objektiv sowie Kamera Industrie.

        Naja, um gute Objektive zu bauen, bedarf es mehr als nur guter Ingenieure und Designer, wichtig ist auch was die Leute in den Sesseln zu sagen haben. Vielleicht lehne ich mich auch zu sehr aus dem Fenster, aber die NEX Objektive (hab in meinem Umfeld auch einige NEXler) von Sony sind wirklich das schlechteste, was ich je in meinem Leben gesehen habe. Das 16mm z.B. verdient es m.M.n. nicht als „Objektiv“ bezeichnet zu werden, das ist ein Flaschenboden. Diese extreme Randunschärfe…sowas habe ich nicht mal bei Superzooms gesehen. Mag sein das die A-Mount-Objektive viel besser sind, ich hab aber nut sehr wenige Erfahrung mit Sony, aufgrund von NEX-Objektiven, die ich kenne, bin ich sehr skeptisch.

        Das Schokiert mich etwas, Sony wirbt hier mit 0,2 Sekunden und da gibt auch einige Beispielvideos zu… aber hab die NEX selber nie intensiv getestet, bin kein Systemkamera Freund 😀

        Mich hat der AF und die FBWs bei den NEXen sehr negativ überrascht. Der APSC-Sensor kann auch nichts machen, wenn die Objektive mittelmäßig bis schlecht sind und der AF einfach nicht mit dem Motiv mithalten kann.

        Ich habs nie probiert, ich habe schon Videos gesehen wo die a77 geduscht wurde und es problemlos überlebt hat. Wasserdicht ist sie wohl nicht, aber auf dem selben Level wie eine 3200 € 5D Mark III und eine 6800 € 1D-X u.s.w., sollte also für Professionelle Zwecke ausreichen.

        Die a99 hat die selbe dichtung wie die a77 und die wurde von einem Profi Fotografen in den unwirklichsten Bedingungen getestet die es so gibt.

        http://www.imaging-resource.com/PRODS/sony-a99/sony-a99A.HTM

        Leider hat der noch ein paar frühe Firmware Bugs erwischt da er anscheinend mit einem noch nicht fertigen Body unterwegs war aber naja.

        Der hat übrigens nur mit Sony (Zeiss) linsen geschossen und man kann sich alle Bilder als DNG, ARW und JPEG downloaden. Mein 16-35mm ist auch dabei, ach da werd ich schon wieder wuschig. Aber der Preis 😥 unbezahlbar 😥

        Ich werde mir das, wenn ich Zeit habe, genauer anschauen. Ich bin nicht zu stolz um meine Meinung zu ändern, wenn ich sehe das ich falsch liege. 😉

        Ich kenne persönlich 3 Leica User und alles sind reiche Bonzen die keine Ahnung von Fotografie haben. Kann das also nicht beurteilen.

        Ich hatte früher öfter die Gelegenheit analoge Leicas auszuprobieren. Für manche Anwendungen ist ein Messsucher das überlegene Konzept. Die Kameras sind auch super verarbeitet, mir gefiel das glatte, rutschige Design überhaupt nicht.

        Mit ner Ruhigen Hand holt der Bildstabilisator 4,5 Blenden raus und Sony traut dem mal so viel zu das selbst das 500mm Objektiv nicht stabilisiert ist.

        Zudem muss man fest halten das es einfacher ist einen MFT Sensor zu stabilisieren als einen APS-C oder sogar einen Vollformat.

        Deswegen glaube ich auch, das der Oly IBIS effizienter ist.

        Ich erinnere mich noch gut wie alle meinten das Sony nie eine vollformat raus bringen wird weil es nicht möglich ist einen Vollformat Sensor zu stabilisieren. Dann kam die A900.

        Das eine hat mit dem andere nichts zu tun. Wieso wegen der Stabilisierung auf den FF Markt mit großen Margen verzichten?

        Das ist ja langweilig, ein Glas wasser 😀 ich hab die a77 in strömendem Regen eingesetzt und sie hat es problemlos überlebt, ohne aussetzer ohne alles.

        Die Abdichtung ist garnicht so wichtig. Sigma Objektive und Kameras sind auch nicht abgedichtet und mein Kumpel ist auch schon in Irland mit einer SD1 im strömenden Regen rum gelaufen. Die ging zwar dann 2-3 Stunden nicht mehr, aber nach dem Trocknen war alles wieder wie vorher.

        Naja, ich mag es nicht meine Ausrüstung so zu quälen. 😉

        Gute Fotos entstehen nicht durch einen guten Sensor, da gebe ich dir vollkommen recht.

        Aber wenn ich mir jeden Tag den Rücken auf der Arbeit krum buckle will ich was für mein Geld sehen! 😀

        Viel interessanter ist sowieso das Motiv, als die Anzahl an Megapixeln. Ich mag es zwar sehr gerne in meinen (mit ISO100 belichteten) Foveon-Bildern in der 100% Ansicht „spazieren zu gehen“, wenn aber das Motiv langweilig ist, nutzt die tolle Schärfe nichts. 😉

        Für den doppelten Preis…. naaaa…. die EM1 ist und bleibt für mich (für diesen Preis) ein No Go.

        Einigen wir uns drauf, die EM1 ist keine schlechte Kamera, aber einfach Gnadenlos überteuert, egal von welchem Standpunkt man es sieht.

        Überteuert ist sie sicherlich wegen der Größe, ich bin mir aber nicht sicher ob sie gnadenlos überteuert ist. Einigen wir uns einfach auf „überteuert“ und jeder wahrt sein Gesicht. 😉

  4. > So weit mir bekannt funktionieren AF und OSS mit A-Mount-Objektiven auf den A7/r nur mit dem neuen LA-E4 Adapter, der noch nicht verfügbar ist.

    Sony Objektive haben kein OSS, nur E-Mount Objektive haben OSS und für die braucht man keinen Adapter.

    Zumindest bei der Variante mit SLT-Spiegel soll der AF einwandfrei funktionieren da dieser ein eigenständiges AF-Modul hat. Lediglich der Adapter ohne Spiegel scheint das wohl nicht so gut hin zu bekommen.

    > Vielleicht lehne ich mich auch zu sehr aus dem Fenster, aber die NEX Objektive (hab in meinem Umfeld auch einige NEXler) von Sony sind wirklich das schlechteste, was ich je in meinem Leben gesehen habe.

    Da gebe ich dir recht. Mit ausnahme der Zeiss sind alle unbrauchbar und die Zeiss sind alle Festbrennweiten die Gnadenlos überteuert sind.

    Die A7 bekommt da zum glück ganz andere Objektive. Das 24-70 f/4 Zeiss ist ein richtiges Zoom und dann gibts noch ein 70-200 G-Objektiv. Ich denke die A7 bewegt sie da auf ganz anderem Niveau.

    Aber ich gebe dir vollkommen recht, die bisherigen NEX Objektive sind alle absolut grotti. das 16-50mm ist eine Beleidigung für das Auge.

    > Mich hat der AF und die FBWs bei den NEXen sehr negativ überrascht. Der APSC-Sensor kann auch nichts machen, wenn die Objektive mittelmäßig bis schlecht sind und der AF einfach nicht mit dem Motiv mithalten kann.

    Da gebe ich dir recht.

    > Ich hatte früher öfter die Gelegenheit analoge Leicas auszuprobieren. Für manche Anwendungen ist ein Messsucher das überlegene Konzept. Die Kameras sind auch super verarbeitet, mir gefiel das glatte, rutschige Design überhaupt nicht.

    Das ist ja alles korrekt, aber der Preis ist jehnseits von gut und böße. Der ist definitiv nicht durch die Qualität der Kamera zu rechtfertigen.

    > Das eine hat mit dem andere nichts zu tun. Wieso wegen der Stabilisierung auf den FF Markt mit großen Margen verzichten?

    Naja das Problem ist das der Sensor sich für die Stabilisierung bewegen muss. Dazu braucht er

    A) Platz
    B) Darf dadurch die Qualität nicht negativ beeinflussen
    C) Einen Motor der das ganze Stabilisieren kann

    > Naja, ich mag es nicht meine Ausrüstung so zu quälen. 😉

    Ich bin da auch über sensibel. Wenns nicht sein muss tue ich alles dafür das kein Staubkorn drauf kommt, aber wenn es passiert, dann wenn schon denn schon 😀

    > Überteuert ist sie sicherlich wegen der Größe, ich bin mir aber nicht sicher ob sie gnadenlos überteuert ist. Einigen wir uns einfach auf “überteuert” und jeder wahrt sein Gesicht. 😉

    Damit kann ich leben =)

    Antwort

    1. Sony Objektive haben kein OSS, nur E-Mount Objektive haben OSS und für die braucht man keinen Adapter.

      Zumindest bei der Variante mit SLT-Spiegel soll der AF einwandfrei funktionieren da dieser ein eigenständiges AF-Modul hat. Lediglich der Adapter ohne Spiegel scheint das wohl nicht so gut hin zu bekommen.

      Ja, hab wieder vergessen das A-Mount Sonys einen IBIS haben. Wieso gibt es jetzt den LA-E4, wenn der AF mit dem alten Adapter funktioniert?

      Die A7 bekommt da zum glück ganz andere Objektive. Das 24-70 f/4 Zeiss ist ein richtiges Zoom und dann gibts noch ein 70-200 G-Objektiv. Ich denke die A7 bewegt sie da auf ganz anderem Niveau.

      Die Zooms interessieren mich bei den A7ern nicht so sehr, wie die FBWs. Diese kleinen Kameras würde ich ohnehin nur in Verbindung mit FBWs benutzen. Das 55/1.8 soll sehr gut sein, leider ist es auch so teuer. Das 35/2.8 ist mir wiederum zu lichtschwach. Mit f2.8 hat man i.V. zu APSC keinen Vorteil, weder beim Rauschen noch bei der Freistellung. Im neusten Interview meinten Sony-Leute, dass lichtstärkere FBWs in der Pipeline sind. Insofern bin ich wirklich gespannt.

      Das ist ja alles korrekt, aber der Preis ist jehnseits von gut und böße. Der ist definitiv nicht durch die Qualität der Kamera zu rechtfertigen.

      Das stimmt natürlich.

      Naja das Problem ist das der Sensor sich für die Stabilisierung bewegen muss. Dazu braucht er

      A) Platz
      B) Darf dadurch die Qualität nicht negativ beeinflussen
      C) Einen Motor der das ganze Stabilisieren kann

      Ja, das ist mir klar. Ich wollte nur Unverständnis für diese Stabi-Argumente in den Speku-Threads zum Ausdruck bringen. 😉

      Ich bin da auch über sensibel. Wenns nicht sein muss tue ich alles dafür das kein Staubkorn drauf kommt, aber wenn es passiert, dann wenn schon denn schon 😀

      Ja, geht mir genauso. Komischerweise war ich früher mit analogen Kameras weit weniger vorsichtig.

      Damit kann ich leben =)

      Hehe 🙂

      Antwort

  5. […] Vor zwei Wochen habe ich über eine mFT-Kamera mit Wechselbajonett berichtet, an der einem Gerücht von Sigma-Rumors.com zufolge Sigma arbeiten soll. Zu dem Zeitpunkt erschien es mir unwahrscheinlich, dass sich Sigma bei einer potentiellen MILC auf eines der kleineren Sensor-Formate festlegen würde. Kleinere Sensoren als mFT haben eigentlich nur noch die Nikon 1 Systemkameras, die über einen 1“ Sensor verfügen. Da ich in vielen Foren unterwegs bin, weiß ich dass sich sehr viele Foveon-Fans eine Systemkamera von Sigma mit einem noch größeren Sensor wünschen. Mit „größer“ ist natürlich Kleinbild gemeint, denn der derzeitige Foveon, der in der SD1M Spiegelreflex und den DP Merrill Kompaktkameras seinen Dienst leistet, ist nur eine Stufe kleiner (APS-C). Von größerem Chip verspricht man sich entweder mehr Auflösung oder deutlich besseres Rauschverhalten bei unveränderter Auflösung, wobei ich persönlich zum letzteren tendiere. Nach aktuellem Stand der Dinge ist es so gut wie sicher, dass Sigma eine MILC in 2014 vorstellen wird. […]

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: