Die Retro-Manie


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Seitdem Fuji die ursprüngliche X100 vorgestellt hat, beobachte ich wie mehr und mehr Kameras dieses pseudo Retro-Design verpasst bekommen. Anfangs war ich von dieser „Back-to-the-roots“-Bewegung begeistert, es spricht nichts dagegen Tasten und Rändelräder für die wichtigsten Einstellungen zu haben, ganz im Gegenteil. Schneller Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen ist erwünscht, und nichts geht schneller als eine Taste oder ein Rädchen zu betätigen. Jetzt aber wo gefühlt jede zweite Kamera, egal ob es Sinn ergibt oder nicht, im Retro-Design daher kommt, geht mir das Ganze langsam auf die Nerven. Mir wird allmählich klar, wie unsinnig das alte Design bei modernen, mit Features vollgepackten Kameras ist. Besonders wenn man versucht sie noch mehr „Retro“ zu machen, als es alte, analoge SLRs und Messsucher ohnehin waren.

Nikon-Df-3

Quelle: Nikon.com

Nehmen wir die Nikon Df als Beispiel. Angeblich war die FE das Vorbild für die neue Kleinbild-DSLR.

Nikon_FE2_2

Quelle: Wikimedia.org

Schaut man genauer hin, so hat die FE ein Rädchen für ISO/Belichtungskorrektur , ein weiteres für Belichtungszeit und den Blendenring vorne am Objektiv. Die Df hat ein PASM-Rädchen, eines für ISO auf welchem sich ein weiteres für Belichtungskorrektur befindet, eins für Belichtungszeit, und zwei weitere vorne und hinten, die für Belichtungszeit und Blende benutzt werden können. Insgesamt also 6 Rädchen. Es ist ein bisschen wie in der Sendung „Pimp my Ride“, nur das der Rapper Xzibit hier „Yo dawg! We heard you like dials on yo camera, so we put a dial on yo dial on yo dial!” sagt. Moderne Kameras mit Autofokus, Stabi und vielen weiteren Features haben zu viel Funktionalität, als dass man alles auf Rändelrädchen unterbringen könnte. Versucht man es trotzdem endet es in einer haptischen Katastrophe. Die Df sieht so aus als könnte man sie nirgendwo anfassen, ohne ein Setting zu verstellen. Es ist der falsche Weg. Viel besser wäre es wenn Hersteller versuchen würden alte und neue Bedienelemente (z.B. Touchscreen für Fokus-Feld-Steuerung) zu kombinieren. Optisch und haptisch sind Rändelrädchen und Tasten, falls gut dosiert eingesetzt, verlockend, wenn wir aber ehrlich sind, so möchte jeder von uns eine Kamera haben, die Gedanken lesen kann. Bis es aber soweit ist, brauchen wir ein besseres Konzept, als 6 Rädchen und ein gutes Dutzend Tasten. 😉

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14 Gedanken zu „Die Retro-Manie

  1. Ach sei ehrlich, du wusstest dass das jetzt kommt 😀

    Sony hat das mit der A7 besser gemacht 😀 zudem ist die A7 die günstigste Vollformat Kamera auf dem Markt (die UVP liegt unter dem Straßenpreis der Mitbewerber! Das muss man sich mal vorstellen)

    Und wenn ich mir die von oben anschaue

    Das sieht sauberer aus.

    Trotz allem bin ich kein Fan von diesem Retro wahn, auch bei Sony nicht. Aber die Leute kaufen es wie verrückt. Gab erst heute eine Presse Mitteilungen das die Vorbestllungen der A7 die höchsten Erwartungen von Sony um 200% getoppt haben.

    Das die SLR heute so sind wie sie sind, hat gute Gründe. Es hat auch gute Gründe warum die Autos heute so windschnittig sind.

    Das ist nunmal Fortschritt. Eine gute DSLR ist wie in die Hand gegossen, als ich vor kurzem mal wieder mit meiner Praktica 4 fotografiert habe war ich danach ganz froh das die Menschheit sich weiter entwickelt hat und solche Kameras heute andere Gehäuse haben.

    Aber Retro heisst Geld! Das ist nicht nur bei Kameras so.

    Schlimm finde ich auch die Irreführende Werbung. „Der Selbe Sensor wie bei der D4“

    Natürlich ist es der selbe Sensor wie bei der D4, der Sensor der D4 ist allerdings schlechter als die Sensoren der D800 oder D600 und wurde nur alleine deshalb für die D4 gewählt weil Nikon keinen Prozessor hat der bei Mehr Megapixel noch die 12 Bilder pro Sekunde schafft. Die Df sieht mir jetzt nicht aus wie eine Kamera die für Sportfotografen gemacht wurde.

    Aber der Trend ist fast schon wieder tot. Mit der ILCE-3000 erforscht Sony gerade was dabei rauskommt wenn man eine Spiegellose System Kamera nimmt und ihr das Gehäuse einer SLR verpasst,

    Ich bin mit klassischen SLR Gehäusen ganz zufrieden, liebe die Aktuelle Technik verbessern und neue Bedienkonzepte optimieren.

    Ich habe nicht vor in Zukunft jemals wieder eine Kamera mit Spiegel-Mechanismus und optischen Sucher zu kaufen. Wer weiss ob ichs trotzdem tun werde, mal schauen was die Zukunft bringt, aber ich bezweifel das es, Sobald die Sensoren es schaffen den Phasen AF zu ersetzen wird zum. von Sony keine Kamera mehr mit Spiegel kommen. Das macht die Kameras nochmal leichter und robuster (weniger Teile die kaputt gehen können oder verdrecken können).

    Aber denen ist halt auch irgendwie Langweilig denke ich. Die Entwicklung ist langsam an ihre grenzen geraden und der Kamera Absatz sinkt stetig. Wir sind so langsam an einem Punkt wo mehr oder weniger fast schon alles erfunden wurde was man so erfinden kann. Die Sensoren fotografieren bald bei ISO 200k und bis man die Pixeldichte von APS-C erreicht hat kann man bei Vollformat Problemlos noch bis 48 Megapixel gehen. Was soll da noch groß kommen?

    • Ach sei ehrlich, du wusstest dass das jetzt kommt 😀

      Sony hat das mit der A7 besser gemacht 😀 zudem ist die A7 die günstigste Vollformat Kamera auf dem Markt (die UVP liegt unter dem Straßenpreis der Mitbewerber! Das muss man sich mal vorstellen)

      Leider sind die Festbrennweiten so unverschämt teuer. Eine Normalbrennweite mit f/1.8 um €1000?

      Trotz allem bin ich kein Fan von diesem Retro wahn, auch bei Sony nicht. Aber die Leute kaufen es wie verrückt. Gab erst heute eine Presse Mitteilungen das die Vorbestllungen der A7 die höchsten Erwartungen von Sony um 200% getoppt haben.

      Ich denke das liegt eher daran, das die A7/r so klein für KB-Kameras sind.

      Das ist nunmal Fortschritt. Eine gute DSLR ist wie in die Hand gegossen, als ich vor kurzem mal wieder mit meiner Praktica 4 fotografiert habe war ich danach ganz froh das die Menschheit sich weiter entwickelt hat und solche Kameras heute andere Gehäuse haben.

      Sehe ich auch so.

      Aber Retro heisst Geld! Das ist nicht nur bei Kameras so.

      Ich weiß nicht. Angeblich hat Fuji in der ganzen Zeit nur 700.000 X-Kameras verkauft, zu welchen auch die Kompaktkameras X10/20 und diese XF1, XQ, oder wie auch immer, gezählt werden. 700k seit 2011 ist sehr wenig auf einem Markt, mit jährlich XX Mio. abgesetzten Produkten. Ich denke es ist eher Hype als sinnige Geschäftsstrategie.

      Schlimm finde ich auch die Irreführende Werbung. “Der Selbe Sensor wie bei der D4″

      Natürlich ist es der selbe Sensor wie bei der D4, der Sensor der D4 ist allerdings schlechter als die Sensoren der D800 oder D600 und wurde nur alleine deshalb für die D4 gewählt weil Nikon keinen Prozessor hat der bei Mehr Megapixel noch die 12 Bilder pro Sekunde schafft. Die Df sieht mir jetzt nicht aus wie eine Kamera die für Sportfotografen gemacht wurde.

      Das stimmt nicht. Nikon hat einen der schnellsten Prozessoren am Mark. Der Doppelkern Expeed, der in Nikon 1 Kameras und der D4 drinsteckt, kann bis zu 60 14MP Bilder pro Sekunde verarbeiten. Welcher andere Hersteller hat einen ähnlich schnellen Prozi? Keiner. Ich weiß es deswegen, weil ein Arbeitskollege eine V1 hat.

      Aber der Trend ist fast schon wieder tot. Mit der ILCE-3000 erforscht Sony gerade was dabei rauskommt wenn man eine Spiegellose System Kamera nimmt und ihr das Gehäuse einer SLR verpasst,

      Ich denke, dass wird ein Misserfolg. Die Kamera ist zu stark beschnitten.

      Was soll da noch groß kommen?

      Eine Lichtfeldkamera mit Dreischichtsensor, die bei >500.000ISO saubere Fotos produziert und Gedanken lesen kann! 😉

      • > Leider sind die Festbrennweiten so unverschämt teuer. Eine Normalbrennweite mit f/1.8 um €1000?

        Das 55mm f/1.8 Carl Zeiss für die A7 kostet ~690 €

        http://pur.store.sony.jp/Qnavi/Purchase/SEL55F18Z/

        Zudem kann man an die A7 ja mit (offiziellem) Adapter alle Alpha Objektive hin hängen.

        Wer will kann sich also für 450 € das Sigma EX 50mm f/1.4 hin hängen, oder einen der inoffiziellen Adapter für Canon, Nikon & Co. verwenden.

        Das original Sony 50mm f/1.4 (alpha mount) kostet sogar nur 330 €

        Carl Zeiss ist eben Carl Zeiss, Zeiss reimt sich nicht um sonst auf Preis. Warum Nikon so viel für seine Objektive verlangt weiss ich nicht, die meisten sind ihr Geld definitiv nicht wert.

        Auch wenn ich die Kameras von Nikon wesentlich eher mag (schon alleine wegen den viel besseren Sensoren), würde ich, trotz der schlechteren Sensoren, eine Canon kaufen (wenn ich keine Sony hätte), einfach weil die für viel bessere Preise, viel bessere Objektive anbieten. Nach Jahren der Fotografie bin ich zu dem Ergebnis gekommen das die Kamera fast schon egal ist so lange man gute Objektive dafür her bekommt. Canon bietet für fast alle seine Lichtstarken L Objektive eine günstigere Variante an.

        Z.b. gibt es von dem 300mm f/2.8 eine günstigere Variante, das 300mm f/4. Das ist von der Abbildungsleistung im Endeffekt identisch, kostet aber nur die hälfte (1280 € auf Amazon). Das Sigma EX 300mm f/2.8 kostet (bei schlechterer Abbildungsleistung) 3000 €, aber ich schweife hier ab 😀

        > Welcher andere Hersteller hat einen ähnlich schnellen Prozi? Keiner.

        Canons EOS 1D-X schafft 14 Bilder die Sekunde bei 18 Megapixel und 38 Bilder in Folge in RAW.

        Die Nikon D4 schafft nur 11 Bilder die Sekunde bei 16 Megapixel und nur 20 Bilder in Folge in RAW (60 Bilder bei unkomprimiertem RAW, das aber über doppelt so viel Speicher braucht und sich nicht zum vergleich der Prozessor Geschwindigkeit eignet, da Canon komprimiert speichert).

        Die Nikon V1 hat übrigens nur 10 Megapixel und schafft in RAW, bei 4,8 Bilder die Sekunde (höchste Serienbildgeschwindigkeit), maximal 35 Bilder in Folge.

        Ich denke die Canon hat hier klar die Nase vorn und den mit Abstand schnellsten Prozessor (rein rechnerisch ist der Prozessor der 1D-X über doppelt so schnell wie der Prozessor der D4).

        Alle Daten stammen direkt von den Hersteller-Webseiten und wurden mit den Ergebnissen von Imaging-Resource abgeglichen.

        > Ich denke, dass wird ein Misserfolg. Die Kamera ist zu stark beschnitten.

        Die Kamera kostet mit Objektiv 299 €… die meisten digicams kosten mehr 😀

        Ich selber würde sie mir nie kaufen, aber ehrlich, was will man für den Preis erwarten.

      • Das 55mm f/1.8 Carl Zeiss für die A7 kostet ~690 €

        http://pur.store.sony.jp/Qnavi/Purchase/SEL55F18Z/

        In Deutschland kostet das Objektiv 1000 Euro. Nur das zählt.

        Zudem kann man an die A7 ja mit (offiziellem) Adapter alle Alpha Objektive hin hängen.

        Was 3 Nachteile hat: zusätzliche Kosten, unnötig mehr Gewicht und Größe.

        Wer will kann sich also für 450 € das Sigma EX 50mm f/1.4 hin hängen, oder einen der inoffiziellen Adapter für Canon, Nikon & Co. verwenden.

        Das original Sony 50mm f/1.4 (alpha mount) kostet sogar nur 330 €

        Ich mag diese Bastellösungen nicht. Ich kaufe mir doch keine kleine Mirrorless, nur um ein riesiges DSLR-Objektiv draufzuschrauben. Dann kaufe ich mir gleich eine DSLR, weil sie mit solchen Objektiven haptisch mehr Sinn ergibt.

        Auch wenn ich die Kameras von Nikon wesentlich eher mag (schon alleine wegen den viel besseren Sensoren), würde ich, trotz der schlechteren Sensoren, eine Canon kaufen (wenn ich keine Sony hätte), einfach weil die für viel bessere Preise, viel bessere Objektive anbieten. Nach Jahren der Fotografie bin ich zu dem Ergebnis gekommen das die Kamera fast schon egal ist so lange man gute Objektive dafür her bekommt. Canon bietet für fast alle seine Lichtstarken L Objektive eine günstigere Variante an.

        Wenn ich jetzt wieder eine Canon oder Nikon kaufen würde, würde ich nur noch Sigmas dafür kaufen. Canon und Nikon machen nur noch eins: an der Preisschraube drehen.

        Z.b. gibt es von dem 300mm f/2.8 eine günstigere Variante, das 300mm f/4. Das ist von der Abbildungsleistung im Endeffekt identisch, kostet aber nur die hälfte (1280 € auf Amazon). Das Sigma EX 300mm f/2.8 kostet (bei schlechterer Abbildungsleistung) 3000 €, aber ich schweife hier ab 😀

        Zu sehr langen Telefotos (insbesondere FBW) kann ich nicht nichts sagen.

        Canons EOS 1D-X schafft 14 Bilder die Sekunde bei 18 Megapixel und 38 Bilder in Folge in RAW.

        Die um ein Bruchteil kostende Nikon V2 schafft 60fps bei 14 MP RAW, und kann 42 in den Puffer packen. Bei dieser fps Rate reicht der Puffer nur um 2/3 der Sekunde. Liegt aber nicht am Prozi, sondern an der Puffer-Größe.

        Übrigens schafft die V2 15fps bei vollem AF (AF-C bzw. target tracking) in RAW. Das kann keine andere Kamera, nicht mal die 1D-X.

        Die Nikon D4 schafft nur 11 Bilder die Sekunde bei 16 Megapixel und nur 20 Bilder in Folge in RAW (60 Bilder bei unkomprimiertem RAW, das aber über doppelt so viel Speicher braucht und sich nicht zum vergleich der Prozessor Geschwindigkeit eignet, da Canon komprimiert speichert).

        Die Nikon V1 hat übrigens nur 10 Megapixel und schafft in RAW, bei 4,8 Bilder die Sekunde (höchste Serienbildgeschwindigkeit), maximal 35 Bilder in Folge.

        Die Nikon V1 ist auch das „last gen“ Produkt. Aktuell ist die V2, die wie schon gesagt 14MP hat, und 42 RAWs bei 60FPS schafft.
        Die V1 schafft bei 10 MP RAW übrigens auch 60fps und 35 Bilder in Folge. Die 4,8 fps sind beim mechanischen Verschluss. Die Kamera hat aber auch einen elektronischen Verschluss, der 10, 30 und 60 fps erlaubt. Das habe ich beim Kollegen live erlebt.

        Ich denke die Canon hat hier klar die Nase vorn und den mit Abstand schnellsten Prozessor (rein rechnerisch ist der Prozessor der 1D-X über doppelt so schnell wie der Prozessor der D4).

        Dann rechne mal gegen die V2, die den gleichen Prozi wie die D4 hat. Bei der D4 muss wohl etwas anderes der limitierende Faktor sein.

  2. > In Deutschland kostet das Objektiv 1000 Euro. Nur das zählt.

    Tatsache, das war mir nicht bewusst Ö_Ö das ist ja eine Frechheit.

    > Was 3 Nachteile hat: zusätzliche Kosten, unnötig mehr Gewicht und Größe.

    Das ist wahr, deswegen hab ich keine Spiegellose. Am ende hat man entweder weniger Leistung oder doch weider das gleiche Gewicht/Größe 😀

    > Ich mag diese Bastellösungen nicht. Ich kaufe mir doch keine kleine Mirrorless, nur um ein riesiges DSLR-Objektiv draufzuschrauben. Dann kaufe ich mir gleich eine DSLR, weil sie mit solchen Objektiven haptisch mehr Sinn ergibt.

    Da gebe ich dir vollkommen recht 😀

    > Wenn ich jetzt wieder eine Canon oder Nikon kaufen würde, würde ich nur noch Sigmas dafür kaufen. Canon und Nikon machen nur noch eins: an der Preisschraube drehen.

    Ich bin mir nicht sicher ob ich den Satz verstehe 😀

    Meinst du mit „an der Preisschraube drehen.“ das sie nurnoch den Preis senken und nichts neues Entwickeln oder das sie teurer werden.

    Weil eigendlich werden im moment ausnahmslos alle Kameras günstiger (ich beiße mir in den hintern, hab damals die UVP bezahlt). Die Nikon D800 kostet nurnoch knapp 2000 €, die Sony a99 liegt bei 2299 € (ich hab 2800 € bezahlt).

    > Zu sehr langen Telefotos (insbesondere FBW) kann ich nicht nichts sagen.

    Das hängt natürlich vom Anwendungsgebiet ab. Es gibt bei Kameras nach wie vor nicht „die“ Lösung. Man muss das finden was am besten zu einem passt und das ist nicht für jeden das selbe. Mir persönlich ist ein gutes 300mm zu einem guten schon sehr wichtig und das vermisse ich an der a99 um ehrlich zu sein. Das gibts bisher nur bei Canon.

    > Die um ein Bruchteil kostende Nikon V2 schafft 60fps bei 14 MP RAW, und kann 42 in den Puffer packen. Bei dieser fps Rate reicht der Puffer nur um 2/3 der Sekunde. Liegt aber nicht am Prozi, sondern an der Puffer-Größe.

    Meine a99 schafft bei 2 Megapixel 60fps für 30 Minuten 😀 im Video Modus 😀

    Spaß bei Seite, 60fps für 2/3 Sekunde…. da kann man sich jetzt drüber streiten wie nützlich die Funktion ist, zumal die Kamera danach 22 Sekunden braucht um den Puffer wieder zu leeren.

    Und ich denke schon das es am Prozessor liegt das die nicht mehr schafft. Die Bilder werden vom Sensor aufgenommen, landen im AD-Wandler und dann erstmal im Puffer, erst danach kommt der Prozessor. Und weil der zu langsam ist, ist nach 2/3 Sekunde schluss weil der Puffer nicht schnell genug vom Prozessor verarbeitet wird.

    > Übrigens schafft die V2 15fps bei vollem AF (AF-C bzw. target tracking) in RAW. Das kann keine andere Kamera, nicht mal die 1D-X.

    Das kommt jetzt wieder auf das Anwendungsgebiet an. Gibt da einen berühmten Sportfotografen der hauptsächlich Schwimmer fotografiert. Der meinte er bekomme weder aus der Nikon V1 noch aus der Nikon V2 auch nur ein einziges scharfes Bild heraus wenn er z.b. Schwimmer fotografiert die auf ihn zu schwimmen in der Delphin technik. Mit der 1D-X waren über 95% der Bilder scharf.

    Und nur in solchen Situationen sehe ich eine Hohe Serienbildrate von Nutzem (das kann aber jemand anders natürlich anders sehen, je nach vorlieben).

    > Die Nikon V1 ist auch das “last gen” Produkt. Aktuell ist die V2, die wie schon gesagt 14MP hat, und 42 RAWs bei 60FPS schafft.
    Die V1 schafft bei 10 MP RAW übrigens auch 60fps und 35 Bilder in Folge. Die 4,8 fps sind beim mechanischen Verschluss. Die Kamera hat aber auch einen elektronischen Verschluss, der 10, 30 und 60 fps erlaubt. Das habe ich beim Kollegen live erlebt.

    Das war mir nicht klar, habe dazu nämlich nichts auf der Nikon Homepage gefunden. Habe die Nikon 1 Serie nie besessen/getestet, kann daher nur anhand der Daten der Nikon Homepage mein Urteil über die Performance geben.

    > Dann rechne mal gegen die V2, die den gleichen Prozi wie die D4 hat. Bei der D4 muss wohl etwas anderes der limitierende Faktor sein.

    Wie erwähnt, die V2 hat einen unglaublich langsamen Prozessor, einen der 22 Sekunden braucht um den Puffer zu leeren nachdem man für 2/3 Sekunden bei 60fps fotografiert hat.

    Hab extra nochmal kurz recherchiert und Imaging-Resource lieferte dann die bestätigung. Bilder Landen am Sensor –> AD/Wandler –> Puffer –> Warten ab hier auf die CPU.

    IR hat mit einer 95mb/s Ultra SD Karte getestet, das schnellste auf dem Markt. Die speicherkarte bräuchte für die 48 Bilder die die V2 in der Zeit schafft theoretisch nur 7 Sekunden, alles andere ist CPU Zeit.

    Aber ich glaub wir sind etwas vom Thema abgeschliffen (was höchstwahrscheinlich meine Schuld war :D), deswegen nochmal etwas on-topic.

    Ich hab grad nochmal meine Praktica 4 in die Hand genommen ( http://img.fotocommunity.com/Historische-Fotogeraete/Spiegelreflexkameras/Praktica-IV-a20834258.jpg ) und ich kann nur sagen, gott sei dank sehen die Kameras heut zu tage nicht mehr so aus! Die fühlt sich im vergleich zu einer „richtigen“ SLR (oder eben SLT :D) viel schlechter an.

    Ich hab sogar ein 400mm Tele-Objektiv, das ist gruselig. Von Haptik kann da gar keine rede sein.

    Es ist nicht ohne Grund so geworden wie es jetzt ist, ich finde es unsinnig in der Vergangenheit rum zu wühlen.

    • Das ist wahr, deswegen hab ich keine Spiegellose. Am ende hat man entweder weniger Leistung oder doch weider das gleiche Gewicht/Größe 😀

      Deswegen bin ich ein Befürworter von Kompaktkameras mit großen Sensoren und halbwegs lichtstarken Linsen. DPMs, Ricoh GR, Nikon A, usw. Wenn man mit nur einer Brennweite auskommen kann, sind die die beste Ergänzung zu einer DSLR.

      Ich bin mir nicht sicher ob ich den Satz verstehe 😀

      Meinst du mit “an der Preisschraube drehen.” das sie nurnoch den Preis senken und nichts neues Entwickeln oder das sie teurer werden.

      Weil eigendlich werden im moment ausnahmslos alle Kameras günstiger (ich beiße mir in den hintern, hab damals die UVP bezahlt). Die Nikon D800 kostet nurnoch knapp 2000 €, die Sony a99 liegt bei 2299 € (ich hab 2800 € bezahlt).

      Es ist einfach, für meinen Geschmack geben sich CaNikon zu wenig Mühe. Es sind immer wieder die gleichen Objektive, nur eben ein kleines bisschen verbessert, aber gleich 50% teurer. Canon wollte z.B. €900 für das 35mm f/2 IS haben, bevor Sigma das 35mm f/1.4 auf den Markt gebracht hat. Um eine Blende lichtschwächerer Plastebomber zu gleichem Preis wie das Sigma? Nein danke! Der Markt hat es aber geregelt, jetzt kostet das Canon realistische €500.

      Das hängt natürlich vom Anwendungsgebiet ab. Es gibt bei Kameras nach wie vor nicht “die” Lösung. Man muss das finden was am besten zu einem passt und das ist nicht für jeden das selbe. Mir persönlich ist ein gutes 300mm zu einem guten schon sehr wichtig und das vermisse ich an der a99 um ehrlich zu sein. Das gibts bisher nur bei Canon.

      Nikon und Sigma haben doch das gleiche Objektiv? Und die sind sogar günstiger als das Canon 300mm f/2.8 II IS.

      Wie erwähnt, die V2 hat einen unglaublich langsamen Prozessor, einen der 22 Sekunden braucht um den Puffer zu leeren nachdem man für 2/3 Sekunden bei 60fps fotografiert hat.

      40*14MP = 560 Megapixel RAW (!) in 2/3 Sekunde aufnehmen und über 22 Sekunden völlig bearbeiten ist also langsam? Und dabei blockiert die Kamera nicht, sondern funktioniert normal weiter, nur das sie den 60fps Burst nicht wiederholen kann. Welche andere Kamera in dieser Preisklasse schafft das? Sicherlich keine von Sony. Die 1D X braucht 2 Sekunden weniger als die D4, bei 50% mehr Bilder, hat aber kein „unkomprimiertes“ RAW. Es ist also schwer vergleichbar. Und wir wissen wie viel Komprimierung ausmachen kann. Für 40 JPGs statt RAWs braucht die V2 16 statt 22 Sekunden.
      Es ist auch egal, mit dieser Kamera kann man eben 15fps, 30fps benutzen und so die Burst-Dauer verlängern, wenn man nicht die höchste fps Rate braucht. Das geht auch mit der 1D X nicht, egal wie schnell sie ihre 30 RAWs abarbeiten kann. Auch die D4 kann viel mehr RAWs aufnehmen als die 1D X, was eigentlich wichtiger ist, als das clearing time. Denn es ist egal wie lange die Kamera braucht bis sie fertig ist, sofern sie ansprechbar bleibt und weitere Bilder aufnehmen kann, und das tun die beiden Nikons.
      Und wenn der Nikon Prozessor so unglaublich langsam ist, wie erklärst du die den Lob zum Autofokus, auf imaging-resource? Da steht das sie sogar schneller fokusiert als Profi-DSLRs. Der AF war bei meinem Kollegen während des Bursts genau so schnell (wirklich extrem schnell), wie wenn kein Burst bearbeitet wurde.

      „Ich hab grad nochmal meine Praktica 4 in die Hand genommen ( http://img.fotocommunity.com/Historische-Fotogeraete/Spiegelreflexkameras/Praktica-IV-a20834258.jpg ) und ich kann nur sagen, gott sei dank sehen die Kameras heut zu tage nicht mehr so aus! Die fühlt sich im vergleich zu einer “richtigen” SLR (oder eben SLT 😀 ) viel schlechter an.“
      Wie schon gesagt, Retro mag „cool“ sein, funktionell ist etwas anderes. 😉

      Ich hab sogar ein 400mm Tele-Objektiv, das ist gruselig. Von Haptik kann da gar keine rede sein.

      Schlechte Verarbeitung oder etwas anderes?

      Es ist nicht ohne Grund so geworden wie es jetzt ist, ich finde es unsinnig in der Vergangenheit rum zu wühlen.

      Sehe ich auch so.

      • > Nikon und Sigma haben doch das gleiche Objektiv? Und die sind sogar günstiger als das Canon 300mm f/2.8 II IS.

        Aber Teurer als das Canon 300mm f/4 IS (fast 3x) und schlechter in der Abbildungsleistung.

        Das heisst ich bezahle für das Sigma EX bzw. das Nikkor mehr als für ein Canon L, nur weil ich 1,2 Blenden mehr Licht habe. Ich gehe lieber den Kompromiss mit f/4 ein und hab dafür perfekte Abbildungsleistung.

        Es gibt auch eine f/4 Variante vom 24-70 für knapp 1000 € und eine f/4 Variante vom 16-35 (das allerdings 17-40mm hat)

        Das heisst wer nicht zwingend immer und überall f/2.8 braucht (z.b. ich), bekommt hier verdammt gute Canon L Linsen zum „Spott“ Preis.

        Mein Sigma 24-70 f/2.8 z.b. kann ich eh erst ab f/4 nutzen weil es, vor allem bei 70mm, praktisch unbrauchbar bei f/2.8 ist.

        Das einzige was dem Canon 24-70 f/4 die Stirn bieten kann ist das Tamron SP 24-70 f/2.8 das fast genauso viel kostet, größer und schwerer ist sowie etwas schwächer in der Abbildungsleistung und einen schlechteren IS hat.

        Sowas gibt es von keinem außer Canon und das vermisse ich bei Sony.

        Das geht sogar noch weiter. Bei Canon gibt es 4 Unterschiedliche 70-200 für jede Preisklasse, und alle L!

        70-200 f/4 Ohne IS: 569 €
        70-200 f/4 mit IS: 1028 €
        70-200 f/2.8 ohne IS: 1078 €
        70-200 f/2.8 mit IS: 2129 €

        Dann ist Canon der einzige Anbieter, der ein brauchbares 70-300mm Objektiv liefert bei dem weder Tamron noch Sigma auch nur Ansatzweise mithalten können (das kostet allerdings stolze 1313 €)

        Zudem hat Canon die DO Objektive erfunden die nur einen Bruchteil der Größe und des Gewichts haben.

        Das 70-300 DO von Canon wiegt 720 Gramm und ist nichtmal 10cm Lang

        Dann hat Canon auch noch die STM Objektive, die einzigen Objektive die einen weichen und angenehmen Autofokus bei Videos haben und passend dazu die 70D mit „echtem“ Phasen-AF auf dem Sensor die diese STM Objektive voll ausnutzt.

        Auch wenn ich die Kameras von Canon (vor allem die Sensoren) wirklich nicht mag, ich finde in Sachen Objektiven macht denen keiner was vor.

        Kann es im übrigen sein das du dich bei dem 35mm f/2 getäuscht hast? Laut Canon hat das eine UVP von 599 €, ich kann mir auch kaum vorstellen das es mal teurer war, denn es ist kein L-Objektiv. Mit 900 € wäre es fast so teuer wie das 35mm f/1.4 Canon L.

        Meiner Meinung nach ist Canon der einzige Anbieter der Premium Objektive zu bezahlbaren Preisen liefert. Das wäre wenn man einen BMW mit 75 PS Motor kaufen könnte und dafür nur noch die hälfte zahlen würde. Ob man einen BMW mit 75PS zum halben Preis oder einen Dacia hat, auch wenn der neue Sandero II hervorragend ist, macht am ende dann doch einen Unterschied.

        Und wenn der BMW mit 75 PS dann günstiger ist als der Dacia mit 90 PS überlege ich nicht 2x.

        > wie erklärst du die den Lob zum Autofokus, auf imaging-resource?

        Der hat ja nichts mit dem Bildprozessor zu tun.

        Gegenfrage, wie erklärst du es dir das es Profis nicht damit schaffen scharfe Fotos hin zu bekommen.

        Imaging-Resource hat hervorragende Kamera Tests, aber keinen von denen würde ich als versiert genug bezeichnen als das er sowas testen könnte.

        Ich kann mir nicht vorstellen dass das bei der Nikon keinen Haken hat. Wieso sollten Nikon und Canon ihre Kameras die über 6000 € kosten schlechter als so ein „Spielzeug“ machen.

        Wenn Nikon mit der V2 eine Kamera im Programm hat die, ohne Nachteile, schneller Fokussiert und Fotografiert als jede andere auf diesem Planeten, wieso verlangen sie dann nur ~680 € statt 6800 €

        Ist die Null einfach unter den Tisch gefallen? Irgendwo hat das einen Haken, da bin ich mir sicher.

        > 40*14MP = 560 Megapixel RAW (!) in 2/3 Sekunde aufnehmen und über 22 Sekunden völlig bearbeiten ist also langsam?

        Ja, ist es. Die Canon 1D-X braucht 8 Sekunden für 558 Megapixel RAW Komprimiert.

        60 Bilder in 22 Sekunden, das sind 2.6 Bilder pro Sekunde die der Prozessor verarbeiten kann. Das heisst möchte man endlos lang fotografieren, würde die fps der Kamera auf 2.6 fallen. Schnell ist was anderes.

      • Das geht sogar noch weiter. Bei Canon gibt es 4 Unterschiedliche 70-200 für jede Preisklasse, und alle L!

        Ich störe mich etwas daran, wie du über L Objektive redest. Es hört sich so an, als seien sie in einer allen anderen Objektiven überlegenen Klasse. Das ist weit von der Wahrheit entfernt. Das Sigma 35mm f/1.4 kostet etwas mehr als die Hälfte des 35mm L, und ist diesem in absolut allen Belangen weit überlegen. Das neue Sigma 24-105mm f/4 ist zwar derzeit teurer als das Canon L, aber auch optisch besser. Das Canon 50mm f/1.4 ist eine der schlechtesten Normalbrennweiten mit f/1.4. Es ist zwar kein „L“, es ist aber ein äußerst schwaches 50/1.4.
        Canon mag bei 24-70 und 70-200 gut positioniert sein, hat aber so einige große Löcher im Objektivangebot, abseits der „Standardkost“.

        Dann hat Canon auch noch die STM Objektive, die einzigen Objektive die einen weichen und angenehmen Autofokus bei Videos haben und passend dazu die 70D mit “echtem” Phasen-AF auf dem Sensor die diese STM Objektive voll ausnutzt.

        Es muss sich erst zeigen, wie gut dieser AF ist. Den Videos die ich bisher gesehen habe nach zu urteilen, ist der AF in der 70D dem von Oly/Pana und Nikon 1 unterlegen.

        Kann es im übrigen sein das du dich bei dem 35mm f/2 getäuscht hast? Laut Canon hat das eine UVP von 599 €, ich kann mir auch kaum vorstellen das es mal teurer war, denn es ist kein L-Objektiv. Mit 900 € wäre es fast so teuer wie das 35mm f/1.4 Canon L.

        Bist du dir sicher, dass du nicht das uralte 35/2 mit dem neuen 35/2 IS verwechselt hast? Das IS war so teuer bei der Einführung und wurde erst nachdem Sigma das 35/1.4 vorgestellt hat, und es sich gezeigt hat dass es absolut super ist, im Preis gesenkt.

        Meiner Meinung nach ist Canon der einzige Anbieter der Premium Objektive zu bezahlbaren Preisen liefert. Das wäre wenn man einen BMW mit 75 PS Motor kaufen könnte und dafür nur noch die hälfte zahlen würde. Ob man einen BMW mit 75PS zum halben Preis oder einen Dacia hat, auch wenn der neue Sandero II hervorragend ist, macht am ende dann doch einen Unterschied.

        Und wenn der BMW mit 75 PS dann günstiger ist als der Dacia mit 90 PS überlege ich nicht 2x.

        Das sehe ich anders. Bei vielen Brennweiten hat man bei Canon entweder die Wahl zischen schlecht bis mittelmäßig und unverschämt teuer. So ist es bei 35mm, 50mm, 85mm, usw. Bei 50 und 85 kann man entweder ein eher enttäuschendes f1.4 oder f1.8 kaufen, oder man muss zu gnadenlos teuren f1.2 greifen. Gäbe es die 50er und 85er von Sigma nicht, hätten viele Canonianer kein gutes 50er oder 85er, weil sie sich die f1.2 Monster nicht hätten leisten können.

        Der hat ja nichts mit dem Bildprozessor zu tun.

        Was sonst steuert den AF und liest die Daten aus den AF-Sensoren aus? Ich kann dir sagen, dass z.B. die DP Merrills einen viel schnelleren AF als die Non-Merrill Varianten haben, und eines der wichtigsten Upgrades ist neben dem Bildsensor der neue, viel schnellere Prozessor.

        Gegenfrage, wie erklärst du es dir das es Profis nicht damit schaffen scharfe Fotos hin zu bekommen.

        Die Antwort ist ganz einfach, Profis wollen mit den Kameras aufgrund des kleinen 1″ Sensors nichts zu tun haben. Bei dem Kollegen war der AF nicht nur wahnsinnig schnell, sondern wegen der Phasen-Sensoren auf dem Bildsensor extrem präzise.

        Imaging-Resource hat hervorragende Kamera Tests, aber keinen von denen würde ich als versiert genug bezeichnen als das er sowas testen könnte.

        Ich kann mir nicht vorstellen dass das bei der Nikon keinen Haken hat. Wieso sollten Nikon und Canon ihre Kameras die über 6000 € kosten schlechter als so ein “Spielzeug” machen.

        Weil man so große Sensoren nicht mit der Technologie von Aptina/Micron bekommen kann. Die 10MP und 14MP 1″ Sensoren von Aptina haben so einige sehr nette Features, die man bei anderen Kameras nicht findet. 1) wirklich brauchbarer elektronischer Verschluss, der bei schnellen Bewegungen nicht versagt, 2) Hybrid-AF mit Kontrast-/Phasen-AF auf dem Bildsensor, 3) elektronischer Verschluss der mit 1/16000 (ja, sechzehntausendstel) auslösen kann. Da Aptina noch keinen FF Sensor mit diesen Features im Angebot hat, kann man sie auch nicht in die D5 oder 1D XX einbauen.
        Probier mal eine Nikon 1 aus, und du wirst staunen wie schnell diese sind. Der 1″ Sensor ist von der BQ keine Offenbarung, aber das ist ein ganz anderes Thema.

        Wenn Nikon mit der V2 eine Kamera im Programm hat die, ohne Nachteile, schneller Fokussiert und Fotografiert als jede andere auf diesem Planeten, wieso verlangen sie dann nur ~680 € statt 6800 €

        Ist die Null einfach unter den Tisch gefallen? Irgendwo hat das einen Haken, da bin ich mir sicher.

        Der AF ist nur ein Aspekt einer Kamera, vielen ist die Bildqualität wichtiger. Zusätzlich lassen die Nikon 1er einige sehr wichtige Features vermissen. Kein exposure bracketing, kein MF-Ring auf den Objektiven, keine FWB mit f1.4, keine Zooms mit f2.8 oder mehr, kleiner 1″ Sensor mit schlechter High-ISO-Leistung, usw, usf.

        Ja, ist es. Die Canon 1D-X braucht 8 Sekunden für 558 Megapixel RAW Komprimiert.

        60 Bilder in 22 Sekunden, das sind 2.6 Bilder pro Sekunde die der Prozessor verarbeiten kann. Das heisst möchte man endlos lang fotografieren, würde die fps der Kamera auf 2.6 fallen. Schnell ist was anderes.

        Jede Kamera braucht viel Zeit nach dem Burst um alles aus dem Puffer zu bearbeiten und zu speichern. 2.6 Bilder pro Sekunde ist ein sehr guter Wert. Kannst ruhig im Netz schauen, kaum eine Kamera schafft mehr, und wenn doch, dann ist der Puffer so unterdimensioniert, dass es letztendlich auch egal ist, wie viele Bilder der Prozessor pro Sekunde schafft.

        Jedenfalls sind 15fps mit vollem AF (area mode + tracking, also AF-C mit allen Fokusfeldern), die die Kamera fast 3 Sekunden lange halten kann, ein Wert, auf den viele andere Kameras erst kommen müssen.

  3. > Das Sigma 35mm f/1.4 kostet etwas mehr als die Hälfte des 35mm L, und ist diesem in absolut allen Belangen weit überlegen.

    Das Sigma ist bei Offenblende im Zentrum einen Hauch schärfer, dafür am Rand weniger scharf.

    Bei Blende 2.8 legt das Canon ordendlich zu und liefert fast über den gesamten Bildrand sehr scharfe Ergebnise. Das sigma ist im Zentrum noch einen hauch schärfer, dafür im Mittleren Bereich so wie am Rand wesentlich und gut sichtbar schlechter.

    Bie Blende 5.6 ist das Sigma dem Canon in sachen Schärfe im Zentrum und im Mittleren bereich weit überlegen, am Rand leicht unschärfer, dafür wesentlich besser korrigiert.

    Also im allgemeinen ist das Sigma hier der Sieger.

    Das Zeiss 35mm f/1.4 ist beiden Objektiven überlegen, dem Sigma und dem Canon, der Sieger ist aber auch das Zeiss nicht, den finden wir tatsächlich bei Canon in eigenem Hause.

    Das Canon 35mm f/2 IS ist bei f4 makellos, einfach perfekt. Von A-Z, vom Zentrum bis zum Rand, gestochen Scharf und 100% korrigiert. Das Sigma ist da gut sichtbar schlechter bei f/4 und kostet 200 € mehr. Das Boke, ein Traum, beim Sigma wesentlich wirrer.

    Das Canon 35mm f/2 IS ist dem Zeiss, dem Canon f/1.4 und dem Sigma bei weitem überlegen, hat einen Bildstabilisator und kostet nur knapp 500 €. Da kann man nichts gegen sagen außer man braucht Zwanghaft die f/1.4.

    > Das neue Sigma 24-105mm f/4 ist zwar derzeit teurer als das Canon L, aber auch optisch besser.

    Das 24-105mm von Sigma hatte ich noch nicht in der Hand, aber dass das von Canon nicht wirklich sonderlich toll ist, ist kein Geheimniss.

    Aber diese Extra Brennweite (70-105mm) interessiert mich bei Sigma genauso wie bei Canon überhaupt garnicht. Meine Teles fangen bei 70mm an, also hab ich lieber ein richtig gutes 24-70 als ein mittelmäßiges 24-105 (Das Sigma hab ich allerdings noch nicht getestet. Die offiziellen MTF Charts von Sigma lassen jetzt aber keinesfalls vermuten das es sich auf Niveau eines 24-70 bewegt).

    > Das Canon 50mm f/1.4 ist eine der schlechtesten Normalbrennweiten mit f/1.4. Es ist zwar kein “L”, es ist aber ein äußerst schwaches 50/1.4.

    Das 50mm f/1.8 von Canon ist bei Offenländer zwar minimal schwächer (wirklich nur Minimal und von „gut“ sind beide weit entfernt) als das Sigma 50mm (außer in den Rändern), ist bei Blende 4 aber wesentlich besser (vor allem in den Rändern). Eines der besten 50mm auf dem Markt mit einer Unglaublichen Schärfe die selbst das Zeiss vor Angst erstarren lassen; auch wesentlich besser als das Sigma bei f/4 und kostet nur 91 €!!!

    Das Sigma 50mm f/1.4 liegt bei 450 €

    Bei gleicher Lichtstärke sind die Sigma wirklich günstiger, da gebe ich dir recht. Die Canon L Objektive sind teilweise sehr alt und alles andere als gut und schon garnicht ihren Preis wert.

    Wenn man aber auf etwas Lichtstärke verzeichtet (mal ehrlich, wie oft fotografiert man bei f/1.4 bei einer Kamera die bei ISO 25k noch gute Bilder ausspuckt) bekommt man bei Canon das ansonsten bessere Objektiv für weniger Geld.

    Mir persönlich kommt es nicht darauf an ob ich jetzt f/1.4 habe, ich kann mit f/1.8 hervorragend leben. Mir sind da Boke und Schärfe wesentlich wichtiger und da haben die günstigen Canon (meistens L) bisher gesiegt.

    > Es muss sich erst zeigen, wie gut dieser AF ist. Den Videos die ich bisher gesehen habe nach zu urteilen, ist der AF in der 70D dem von Oly/Pana und Nikon 1 unterlegen.

    Ein guter Freund von mir hat sich die 70D gekauft und für Videos ist der AF perfekt. Zwar nicht so schnell wie der von Oly, aber das ist das gute. Wenn man sich das Video am Fernseher anschaut ist der AF richtig angenehm und fliesend, nicht dieses Schlag auf Schlag.

    Wir haben es zu dritt ausprobiert und waren alle der Meinung das der AF wesentlich besser ist. Bei dem AF von SLT und vor allem dem von System KAmeras (wie hatten noch die EM5 zum testen) bekommt man sogar irgendwann, nach zu langem schauen, Kopfschmerzen. Das ist sehr unangenehm.

    > Bist du dir sicher, dass du nicht das uralte 35/2 mit dem neuen 35/2 IS verwechselt hast? Das IS war so teuer bei der Einführung und wurde erst nachdem Sigma das 35/1.4 vorgestellt hat, und es sich gezeigt hat dass es absolut super ist, im Preis gesenkt.

    Ich bin mir Sicher

    Veröffentlicht: 7. November 2012
    Canon EF 35mm Objektiv f/2 IS USM
    UVP: 599 €

    Aktueller Preis laut Amazon ist 519 €, 80 € Rabatt zur UVP (13%)

    > Das sehe ich anders. Bei vielen Brennweiten hat man bei Canon entweder die Wahl zischen schlecht bis mittelmäßig und unverschämt teuer. So ist es bei 35mm, 50mm, 85mm, usw. Bei 50 und 85 kann man entweder ein eher enttäuschendes f1.4 oder f1.8 kaufen, oder man muss zu gnadenlos teuren f1.2 greifen. Gäbe es die 50er und 85er von Sigma nicht, hätten viele Canonianer kein gutes 50er oder 85er, weil sie sich die f1.2 Monster nicht hätten leisten können.

    Wie oben beschrieben ist das f/1.8 dem Sigma f/1.4 überlegen in eigendlich allen Belangen. Das 85mm f/2 ist sogar weit überlegen, das sind welten Unterschied zum Sigma. Und beide sind günstiger.

    > Was sonst steuert den AF und liest die Daten aus den AF-Sensoren aus? Ich kann dir sagen, dass z.B. die DP Merrills einen viel schnelleren AF als die Non-Merrill Varianten haben, und eines der wichtigsten Upgrades ist neben dem Bildsensor der neue, viel schnellere Prozessor.

    Ich hätte jetzt behauptet die haben einen extra Chip dafür (so ist es zumindest bei SLT und SLR). Bei einer SLR ist der Bildprozessor teilweise komplett abgeschalten bis ein Bild zum verarbeiten kommt und der 61-Punkt (41 Kreuz) Sensor der 5D3 ist nahezu perfekt.

    Aber ich glaube du hast recht, bei Systmekameras scheint das tatsächlich der Bildprozessor mit zu übernehmen. Zumindest ein Teil des Bildprozessors.

    > Die Antwort ist ganz einfach, Profis wollen mit den Kameras aufgrund des kleinen 1″ Sensors nichts zu tun haben. Bei dem Kollegen war der AF nicht nur wahnsinnig schnell, sondern wegen der Phasen-Sensoren auf dem Bildsensor extrem präzise.

    Kann ich nicht nachvollziehen.

    Imaging-Resource hat hervorragende Kamera Tests, aber keinen von denen würde ich als versiert genug bezeichnen als das er sowas testen könnte.

    Ich kann mir nicht vorstellen dass das bei der Nikon keinen Haken hat. Wieso sollten Nikon und Canon ihre Kameras die über 6000 € kosten schlechter als so ein “Spielzeug” machen.

    > Weil man so große Sensoren nicht mit der Technologie von Aptina/Micron bekommen kann. Die 10MP und 14MP 1″

    Laut Chipworks ist der Sensor der Nikon D3200 von Aptina (ein APS-C)

    Der Wechsel von Sony zu Toshiba bei APS-C wurde rein aus kostengründen durchgeführt und der wechsel von Toshiba zu Aptina jetzt wird ebenfalls rein aus Kostengründen und erstmal nur bei der D3200 durchgeführt.

    Wenn ich mir die Ergebnise des 1″ Sensors von Aptina anschaue, der weit hinter denen von Sonys 1″ liegt (sehr weit!), ist es kein Wunder das dieser Sensor in keiner anderen Kamera bisher verwendung gefunden hat.

    Aptina kann also sehr wohl solche Sensoren herstellen wenn diese von Nikon gekauft werden. Der 36 Megapixel Sensor von Sony wurde ursprünglich auch nur wegen Nikon hergestellt, es ist keine Kunst einen Bildsensor auftrags zu fertigen wenn die Absatzmenge groß genug ist. Toshiba hat ja auch einen 16 Megapixel Vollformat extra für die D4 gebaut. Der Haken scheint also letzten Endes diese eher bescheidene Bildqualität von Aptina Sensoren sein die dafür sorgt das dise nur in der Nikon 1 Serie (und jetzt in der D3200) zu finden sind.

    > Ja, ist es. Die Canon 1D-X braucht 8 Sekunden für 558 Megapixel RAW Komprimiert.

    Was aufwendiger ist als unkomprimierte RAW. Der Bildsensor muss die RAW ja komprimieren mit einem Algorithmus was Rechenzeit kostet. Unkomprimiert müsste er theoretisch das 4-fache schaffen.

    > Jede Kamera braucht viel Zeit nach dem Burst um alles aus dem Puffer zu bearbeiten und zu speichern. 2.6 Bilder pro Sekunde ist ein sehr guter Wert. Kannst ruhig im Netz schauen, kaum eine Kamera schafft mehr, und wenn doch, dann ist der Puffer so unterdimensioniert, dass es letztendlich auch egal ist, wie viele Bilder der Prozessor pro Sekunde schafft.

    Kaum eine schaft mehr, das stimmt. Aber einige dann doch. Die 1D-X schafft umgerechnet 3,75 Bilder pro Sekunde bei Dauerfeuer. Das ist über ein Bild pro Sekunde mehr.

    > Jedenfalls sind 15fps mit vollem AF (area mode + tracking, also AF-C mit allen Fokusfeldern), die die Kamera fast 3 Sekunden lange halten kann, ein Wert, auf den viele andere Kameras erst kommen müssen.

    Da gebe ich dir recht, aber wie gesagt. Jetzt nachdem ich mir die Sensor Werte der Nikon 1 angeschaut habe ist es mir ehrlich gesagt egal wie viele Bilder die pro Sekunde schaft.

    Ich denke es hat einen guten Grund warum Nikon für die Spitzen Klasse seiner Kameras die Sensoren von Toshiba und Sony kauft 😀

    • Das Sigma ist bei Offenblende im Zentrum einen Hauch schärfer, dafür am Rand weniger scharf.

      Bei Blende 2.8 legt das Canon ordendlich zu und liefert fast über den gesamten Bildrand sehr scharfe Ergebnise. Das sigma ist im Zentrum noch einen hauch schärfer, dafür im Mittleren Bereich so wie am Rand wesentlich und gut sichtbar schlechter.

      Bie Blende 5.6 ist das Sigma dem Canon in sachen Schärfe im Zentrum und im Mittleren bereich weit überlegen, am Rand leicht unschärfer, dafür wesentlich besser korrigiert.

      Also im allgemeinen ist das Sigma hier der Sieger.

      Das Zeiss 35mm f/1.4 ist beiden Objektiven überlegen, dem Sigma und dem Canon, der Sieger ist aber auch das Zeiss nicht, den finden wir tatsächlich bei Canon in eigenem Hause.

      Das Canon 35mm f/2 IS ist bei f4 makellos, einfach perfekt. Von A-Z, vom Zentrum bis zum Rand, gestochen Scharf und 100% korrigiert. Das Sigma ist da gut sichtbar schlechter bei f/4 und kostet 200 € mehr. Das Boke, ein Traum, beim Sigma wesentlich wirrer.

      Das Canon 35mm f/2 IS ist dem Zeiss, dem Canon f/1.4 und dem Sigma bei weitem überlegen, hat einen Bildstabilisator und kostet nur knapp 500 €. Da kann man nichts gegen sagen außer man braucht Zwanghaft die f/1.4.

      Den vielen Reviews nach, die ich bis jetzt gelesen habe (und das sind eine Menge, schau dir die Linksammlung zum Objektiv auf dem Blog), ist das Sigma sowohl dem Zeiss als auch dem Canon 1.4, durch die Bank überlegen. Besseres Bokeh als beide, weniger CAs, deutlich bessere Offenblendenschärfe. Und das sind nunmal die Eigenschaften, die bei einem f/1.4 Objektiv entscheidend sind. Man kauft sich ein 35/1.4 nicht weil es ab f/5.6 scharf ist. Alle drei Objektive sind ab f/4 oder f/5.6 scharf genug.
      Und bzgl. der f/1.4 Blende und dem Preis des Canon 35/2 IS: Tja, es kostet €200 weniger als das Sigma, was eigentlich immer noch sehr teuer ist. Vergleich einfach mal die Preisdifferenz zwischen f1.8 und f1.4 bei 50ern und 85ern. Was fällt dir auf? Die f1.8 Objektive kosten 1/2 oder 1/3 der f1.4 Objektive. Und dabei sind sie nur 2/3 Blende lichtschwächer. Die 1 Blende zwischen dem Canon 35/2 IS und dem Sigma 35/1.4 sollte also noch viel mehr kosten. Entweder ist das Sigma ein Schnäppchen i.V. zum Canon, oder das Canon kostet zu viel un das Sigma kostet genau richtig.

      Das 24-105mm von Sigma hatte ich noch nicht in der Hand, aber dass das von Canon nicht wirklich sonderlich toll ist, ist kein Geheimniss.

      Aber diese Extra Brennweite (70-105mm) interessiert mich bei Sigma genauso wie bei Canon überhaupt garnicht. Meine Teles fangen bei 70mm an, also hab ich lieber ein richtig gutes 24-70 als ein mittelmäßiges 24-105 (Das Sigma hab ich allerdings noch nicht getestet. Die offiziellen MTF Charts von Sigma lassen jetzt aber keinesfalls vermuten das es sich auf Niveau eines 24-70 bewegt).

      Ich gehe auch nicht davon aus. Es ist besser als das Canon, das war es aber auch. Bei so einem Zoom-Bereich kann man keine Wunder erwarten.

      Das 50mm f/1.8 von Canon ist bei Offenländer zwar minimal schwächer (wirklich nur Minimal und von “gut” sind beide weit entfernt) als das Sigma 50mm (außer in den Rändern), ist bei Blende 4 aber wesentlich besser (vor allem in den Rändern). Eines der besten 50mm auf dem Markt mit einer Unglaublichen Schärfe die selbst das Zeiss vor Angst erstarren lassen; auch wesentlich besser als das Sigma bei f/4 und kostet nur 91 €!!!

      Das Sigma 50mm f/1.4 liegt bei 450 €

      Schärfe ist zwar wichtig, aber bei einem Objektiv mit f/1.4 ist die Unschärfe noch wichtiger. So weit mir bekannt haben beide Canon 50er weniger Blendenlamellen, die um es noch schlimmer zu machen, nicht abgerundet sind. Das Ergebnis ist ein sehr hässliches und unruhiges Bokeh. Das Sigma ist in dieser Hinsicht weit besser. Daher auch der höhere Preis.

      Bei gleicher Lichtstärke sind die Sigma wirklich günstiger, da gebe ich dir recht. Die Canon L Objektive sind teilweise sehr alt und alles andere als gut und schon garnicht ihren Preis wert.

      Wenn man aber auf etwas Lichtstärke verzeichtet (mal ehrlich, wie oft fotografiert man bei f/1.4 bei einer Kamera die bei ISO 25k noch gute Bilder ausspuckt) bekommt man bei Canon das ansonsten bessere Objektiv für weniger Geld.

      Mir persönlich kommt es nicht darauf an ob ich jetzt f/1.4 habe, ich kann mit f/1.8 hervorragend leben. Mir sind da Boke und Schärfe wesentlich wichtiger und da haben die günstigen Canon (meistens L) bisher gesiegt.

      Lichtstärke ist das eine, Bokeh das andere. Mir ist Bokeh schon wichtig. Und da ich mit dem Foveon fotografiere, ist mir auch Lichtstärke wichtig.

      Ein guter Freund von mir hat sich die 70D gekauft und für Videos ist der AF perfekt. Zwar nicht so schnell wie der von Oly, aber das ist das gute. Wenn man sich das Video am Fernseher anschaut ist der AF richtig angenehm und fliesend, nicht dieses Schlag auf Schlag.

      Wir haben es zu dritt ausprobiert und waren alle der Meinung das der AF wesentlich besser ist. Bei dem AF von SLT und vor allem dem von System KAmeras (wie hatten noch die EM5 zum testen) bekommt man sogar irgendwann, nach zu langem schauen, Kopfschmerzen. Das ist sehr unangenehm.

      Ja, bei Videos ist es wichtig das der AF eher langsam, dafür aber präzise arbeitet. Er darf weder zu schnell scharfstellen noch pumpen.

      Ich bin mir Sicher

      Veröffentlicht: 7. November 2012
      Canon EF 35mm Objektiv f/2 IS USM
      UVP: 599 €

      Aktueller Preis laut Amazon ist 519 €, 80 € Rabatt zur UVP (13%)

      Da muss Canon die UVP nachträglich gesenkt haben, denn ich erinnere mich, dass diese bei 800 oder 900 lag. Und das Preisentwicklungsfeature auf Geizhals bestätigt das auch.

      Wie oben beschrieben ist das f/1.8 dem Sigma f/1.4 überlegen in eigendlich allen Belangen. Das 85mm f/2 ist sogar weit überlegen, das sind welten Unterschied zum Sigma. Und beide sind günstiger.

      Und wie definierst du überlegen? Kleinere Blende, weniger scharf bei Offenblende, und ein schlechtes Bokeh dank weniger Blendenlamellen, die dazu noch nicht mal abgerundet sind? So sieht es nämlich aus. Sigmas 50er und 85er f1.4 sind lichtstärker als Canons f1.8er, schärfer bei Offenblende und haben besseres Bokeh.

      Ich hätte jetzt behauptet die haben einen extra Chip dafür (so ist es zumindest bei SLT und SLR). Bei einer SLR ist der Bildprozessor teilweise komplett abgeschalten bis ein Bild zum verarbeiten kommt und der 61-Punkt (41 Kreuz) Sensor der 5D3 ist nahezu perfekt.

      Aber ich glaube du hast recht, bei Systmekameras scheint das tatsächlich der Bildprozessor mit zu übernehmen. Zumindest ein Teil des Bildprozessors.

      So sieht es aus, weil Kontrast-AF oder Hybrid-AF (Kontrast- + Phasen-AF) zum Einsatz kommt. Deswegen konnte Olympus mit jeder Generation ihrer Pens einen schnelleren AF anbieten. Liegt klarerweise daran, weil bei jeder Generation ein schnellerer Prozi verbaut wurde.

      Kann ich nicht nachvollziehen.

      Imaging-Resource hat hervorragende Kamera Tests, aber keinen von denen würde ich als versiert genug bezeichnen als das er sowas testen könnte.

      Ich kann mir nicht vorstellen dass das bei der Nikon keinen Haken hat. Wieso sollten Nikon und Canon ihre Kameras die über 6000 € kosten schlechter als so ein “Spielzeug” machen.

      Man bezahlt nicht nur für den AF, sondern für den großen Sensor, robustes Gehäuse, 1000 Features, das wahnwitzige Angebot an kompatiblen Objektiven, Blitzen, und, und, und. Dem hat eine Nikon 1 nichts entgegenzusetzen. Der AF mag schnell sein, das nützt aber jemandem, der einen KB-Sensor, Dual-Card-Slot, abgedichtetes Gehäuse, nutzbare ISO12800, usw. braucht, nichts.

      Laut Chipworks ist der Sensor der Nikon D3200 von Aptina (ein APS-C)

      Der Wechsel von Sony zu Toshiba bei APS-C wurde rein aus kostengründen durchgeführt und der wechsel von Toshiba zu Aptina jetzt wird ebenfalls rein aus Kostengründen und erstmal nur bei der D3200 durchgeführt.

      Wenn ich mir die Ergebnise des 1″ Sensors von Aptina anschaue, der weit hinter denen von Sonys 1″ liegt (sehr weit!), ist es kein Wunder das dieser Sensor in keiner anderen Kamera bisher verwendung gefunden hat.

      Aptina kann also sehr wohl solche Sensoren herstellen wenn diese von Nikon gekauft werden. Der 36 Megapixel Sensor von Sony wurde ursprünglich auch nur wegen Nikon hergestellt, es ist keine Kunst einen Bildsensor auftrags zu fertigen wenn die Absatzmenge groß genug ist. Toshiba hat ja auch einen 16 Megapixel Vollformat extra für die D4 gebaut. Der Haken scheint also letzten Endes diese eher bescheidene Bildqualität von Aptina Sensoren sein die dafür sorgt das dise nur in der Nikon 1 Serie (und jetzt in der D3200) zu finden sind.

      Das meine ich auch. Der 1″ Sensor ist zwar in jeder Hinsicht schnell, das bringt aber den Leuten die bessere BQ haben wollen, nichts. Deswegen findet man wohl Aptinas Sensoren mit dem schnellen AF nicht in eine 1D oder D4.

      Was aufwendiger ist als unkomprimierte RAW. Der Bildsensor muss die RAW ja komprimieren mit einem Algorithmus was Rechenzeit kostet. Unkomprimiert müsste er theoretisch das 4-fache schaffen.

      Wenn es mit Komprimierung aufwändiger ist, wieso schafft dann jede Kamera mehr JPGs pro Sekunde abzuarbeiten als RAWs?

      Kaum eine schaft mehr, das stimmt. Aber einige dann doch. Die 1D-X schafft umgerechnet 3,75 Bilder pro Sekunde bei Dauerfeuer. Das ist über ein Bild pro Sekunde mehr.

      Ja, die 1D X schafft mehr. Also eine Kamera. Wenn ich mich erinnere, hast du diese Diskussion mit der Behauptung gestartet, Nikon hätte die langsamsten Prozessoren. Nun? 😉

      Da gebe ich dir recht, aber wie gesagt. Jetzt nachdem ich mir die Sensor Werte der Nikon 1 angeschaut habe ist es mir ehrlich gesagt egal wie viele Bilder die pro Sekunde schaft.

      Ich denke es hat einen guten Grund warum Nikon für die Spitzen Klasse seiner Kameras die Sensoren von Toshiba und Sony kauft 😀

      Das stimmt, es ging aber ursprünglich um die Geschwindigkeit und den Prozessor. Die 1D X mag einen noch schnelleren haben, aber Nikon ist weit davon entfernt langsamste Prozis am Markt zu haben. Wie man am Beispiel der N1 sieht, ist der Expeed 3A (der Doppelkern) einer der schnellsten.

  4. Ich denke ich stelle das hier mal besser klar, ich hab so das Gefühl das es hier missverständnisse gibt.

    Ich bin ein Fan von Sigma Objektiven, vor allem von dem ボケ (Bokeh). Da sprichst du einen äußerst guten Punkt an.

    Vor allem sind die meisten Sigma Objektive, abgeblendet, schärfe als so manches 2000 € Exemplar.

    Zum beispiel mein 24-70 f/2.8, das ist bei 70mm f/2.8 von der Schärfe her fast unbrauchbar, aber das ボケ ist der Hammer! Ab Blende 4 bewegt es sich auf „gutem“ Niveau und bei Blende 5.6 ist es von der Schärfe her perfekt! Ich habe noch nie ein Objektiv gesehen das sich so massiv verbessert wenn man abblendet. Von „Eig. nicht mehr akzeptabel“ zu „perfekt“ in nur 3 Blenden. Die Meisten Objektive werden nur minimalst besser durch abblenden.

    Und wie gesagt, das ボケ ist einfach unvergleichlich. Ich hab mir lange überlegt das Tamron SP 24-70 f/2.8 zu kaufen, aber hab mich dann letztendlich dagegen Entschieden. Der einzige Grund dafür war, dass das Tamron bei Offen blende verdammt gut ist. Bei 70mm f/2.8 hat man sehr gute Bilder (von der schärfe her).

    1. Ist das ボケ schlechter
    2. Ist das Sigma bei f/5.6 wesentlich und gut sichtbar besser

    Ich wollte damit auch nicht sagen das Canon besser als Sigma ist. Ich wollte damit sagen das ich bei Sony vermisse was Canon anbietet, nämlich Original Premium Objektive zum erschwinglichen Preis. Das heisst noch lange nicht das ich die benutzen würde wenn es die gäbe, ich finde nur die Option super.

    Das 24-70 f/4 ist z.b. ein Super Deal von Canon. 1000 € für ein L-Objektiv von 24-70, trotzdem würde ich lieber das Sigma nehmen weil das bei Blende 4 nicht nennenswert schlechter ist und das bessere ボケ und den besseren Preis hat.

    Die Idee auf ein nicht ganz so wichtiges Feature zu verzichten (z.b. f/4 statt f/2.8) um dafür einen besseren Preis zu haben, das ist was mir gefällt. Das meinte ich unabhängig davon ob es Sigma gibt oder nicht sondern nur innerhalb der Serie.

    Wenn Sigma ein f/2.8 für 750 € anbietet ist mir das noch Sympatischer, dann hab ich 2.8 + einen guten Preis.

    Ich bin schon lange am überlegen ob ich lieber das Sigma EX 70-200 nehme oder das Tamron SP 70-200.

    Das Tamron ist definitiv schärfer als das Sigma, aber es sieht so aus als würde Sigma beim ボケ gewinnen, bin mir da aber nicht sicher. Da beide 1000 € kosten wird das eine meiner schwersten Entscheidungen 😀 Gebraucht gibt es für 1000 € auch noch das Sony G 70-200 f/2.8 das sonst über 3000 € kostet, mal schauen.

    • Zum beispiel mein 24-70 f/2.8, das ist bei 70mm f/2.8 von der Schärfe her fast unbrauchbar, aber das ボケ ist der Hammer! Ab Blende 4 bewegt es sich auf “gutem” Niveau und bei Blende 5.6 ist es von der Schärfe her perfekt! Ich habe noch nie ein Objektiv gesehen das sich so massiv verbessert wenn man abblendet. Von “Eig. nicht mehr akzeptabel” zu “perfekt” in nur 3 Blenden. Die Meisten Objektive werden nur minimalst besser durch abblenden.

      Ich denke das kann man nicht verallgemeinern. Bei Zooms und älteren Festbrennweiten (EX Reihe) mag das stimmen, bei den neuen habe ich das Gefühl, dass sie schon bei Offenblende sehr gut sind und um 1 Blende abgeblendet die höchste Performance erreichen. Beim 35/1.4 und 18-35/1.8, genau wie bei den DP Merrill (30/2.8 & 50/2.8), scheint es so zu sein.

      Und wie gesagt, das ボケ ist einfach unvergleichlich. Ich hab mir lange überlegt das Tamron SP 24-70 f/2.8 zu kaufen, aber hab mich dann letztendlich dagegen Entschieden. Der einzige Grund dafür war, dass das Tamron bei Offen blende verdammt gut ist. Bei 70mm f/2.8 hat man sehr gute Bilder (von der schärfe her).

      1. Ist das ボケ schlechter
      2. Ist das Sigma bei f/5.6 wesentlich und gut sichtbar besser

      Ach, ihr KBler und eure „rich man’s problems“. 😉

      Ich wollte damit auch nicht sagen das Canon besser als Sigma ist. Ich wollte damit sagen das ich bei Sony vermisse was Canon anbietet, nämlich Original Premium Objektive zum erschwinglichen Preis. Das heisst noch lange nicht das ich die benutzen würde wenn es die gäbe, ich finde nur die Option super.

      Da stimme ich dir zu. Canon hat es trotz mittlerweile seit Jahren schlechtester Sensoren-Technologie geschafft das größte und vielfältigste Objektivangebot aufzubauen.

      Das 24-70 f/4 ist z.b. ein Super Deal von Canon. 1000 € für ein L-Objektiv von 24-70, trotzdem würde ich lieber das Sigma nehmen weil das bei Blende 4 nicht nennenswert schlechter ist und das bessere ボケ und den besseren Preis hat.

      Das verstehe ich wiederum nicht. Ei 24-70mm hat zwar einen sehr praktischen Brennweitenbereich, aber mit f/4 ist man bzgl. Gestaltungsmöglichkeiten schlechter aufgestellt, als mit der viel günstigeren Kombo bestehend aus dem Sigma 18-35/1.8 und einer APSC DSLR.

      Die Idee auf ein nicht ganz so wichtiges Feature zu verzichten (z.b. f/4 statt f/2.8) um dafür einen besseren Preis zu haben, das ist was mir gefällt. Das meinte ich unabhängig davon ob es Sigma gibt oder nicht sondern nur innerhalb der Serie.

      Wenn Sigma ein f/2.8 für 750 € anbietet ist mir das noch Sympatischer, dann hab ich 2.8 + einen guten Preis.

      Naja, Canon möchte viel Geld für seine KB-Zooms haben. Gäbe es 3rd Party Hersteller wie Sigma nicht, würde man gar nicht bemerken, wie teuer Canon ist.

      Ich bin schon lange am überlegen ob ich lieber das Sigma EX 70-200 nehme oder das Tamron SP 70-200.

      Das Tamron ist definitiv schärfer als das Sigma, aber es sieht so aus als würde Sigma beim ボケ gewinnen, bin mir da aber nicht sicher. Da beide 1000 € kosten wird das eine meiner schwersten Entscheidungen 😀 Gebraucht gibt es für 1000 € auch noch das Sony G 70-200 f/2.8 das sonst über 3000 € kostet, mal schauen.

      Was möchtest du fotografieren? Reicht dir 200mm an KB aus? Mir wäre das zu kurz. Ich würde, wenn ich wirklich oft Tele brauchen und so die Investition rechtfertigen könnte, auf das 120-300/2.8 Sigma sparen. 😉

      • > Das verstehe ich wiederum nicht. Ei 24-70mm hat zwar einen sehr praktischen Brennweitenbereich, aber mit f/4 ist man bzgl. Gestaltungsmöglichkeiten schlechter aufgestellt, als mit der viel günstigeren Kombo bestehend aus dem Sigma 18-35/1.8 und einer APSC DSLR.

        Das 24-70 f/4 von Canon hat einen Bildstabilisator der 3,5-4,5 Blenden Raus holt. Das ist schonmal ein reisen vorteil, zudem hat das 24-70 mehr Brennweite. Von den Gestaltungsmöglichkeiten ist man nur minimal schlechter und hat wesentlich besseres Rauschverhalten.

        Aber am besten ist immer noch das 24-70 f/2.8 an der Sony a99 😀 dann hat man ein kleines, leichtes, lichtstarkes Objektiv + Bildstabilisator im Body –> Unschlagbar.

        Das 18-35mm ist an einer 24 Megapixel APS-C übrigens schlechter als das 24-70 an einer 24 Megapixel Vollformat. Auch wenn ich das 24-70 damals gekauft hab weil es das günstigste war, inzwischen ist es mein absolutes Lieblings objektiv und ich gebe es auf keinen Fall mehr her.

        Das geb ich nichtmehr her 😛 (auch wenn bei 70mm f/2.8 die Chromatische Aberration an den Rändern sichtbar ist, aber da steh ich inzwischen drüber).

        > Was möchtest du fotografieren? Reicht dir 200mm an KB aus? Mir wäre das zu kurz. Ich würde, wenn ich wirklich oft Tele brauchen und so die Investition rechtfertigen könnte, auf das 120-300/2.8 Sigma sparen. 😉

        100mm machen da kaum was aus, das lohnt sich nicht. Dafür dass das 120-300mm viel schwerer ist und über 3x so viel wie das 70-200 mit 1.4x Telekonverter kostet…

        Außerdem hab ich 24 Megapixel, bei 200mm kommen da, nach dem Croppen auf 3MP, 1600mm raus. Das ist so viel das die Physik da schon nicht mehr mit spielt weil einfach zu viel Luft dazwischen ist. Und mit 1.4 Telekonverter lande ich bei über 2200mm.

        Das 120-300mm passt nichtmal in meinen Kamera Rucksack, selbst für das 70-200 wirds knapp, ich würde das also nie mitnehmen.

      • Das 24-70 f/4 von Canon hat einen Bildstabilisator der 3,5-4,5 Blenden Raus holt. Das ist schonmal ein reisen vorteil, zudem hat das 24-70 mehr Brennweite. Von den Gestaltungsmöglichkeiten ist man nur minimal schlechter und hat wesentlich besseres Rauschverhalten.

        Klar, 24mm statt 28mm Äquivalent und 70mm statt 50mm Äquivalent am langen Ende und der Stabi sind ein Argument. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind aber mehr als minimal besser. Das ist mehr als eine Blende. Und wie war das noch mit 50mm/85mm f1.8 vs. f1.4? Doppelt bis dreifach so teuer und es gibt trotzdem Fotografen, die bereit sind für „nur“ 2/3 Blende so viel mehr zu bezahlen.

        Aber am besten ist immer noch das 24-70 f/2.8 an der Sony a99 😀 dann hat man ein kleines, leichtes, lichtstarkes Objektiv + Bildstabilisator im Body –> Unschlagbar.

        An einer Vollformat „Monsterkamera“, wie es die A99 ist, ist klein und leicht relativ.

        Das 18-35mm ist an einer 24 Megapixel APS-C übrigens schlechter als das 24-70 an einer 24 Megapixel Vollformat.

        In wie fern? Laut Tests ist es formatübergreifend eins der schärfsten Zooms. Lichtstärken- und Bokehmäßig ist es deutlich bzw. minimal besser als sogar das 24-70/2.8.

        100mm machen da kaum was aus, das lohnt sich nicht. Dafür dass das 120-300mm viel schwerer ist und über 3x so viel wie das 70-200 mit 1.4x Telekonverter kostet…

        Im Nikon-Forum haben Tele-User alles Mögliche verglichen und es gibt nichts, was in Sachen BQ und Lichtstärke auch nur annähernd an das 120-300/2. herankommt. Klar, Tele-FBWs sind teils besser und gleich lichtstark, aber man verzichtet auf die Flexibilität des Zooms und bezahlt deutlich mehr. Geschichten wie Konverter kannst du vergessen. Das kommt auf keinen Fall an das 120-300 heran.

        Das 120-300mm passt nichtmal in meinen Kamera Rucksack, selbst für das 70-200 wirds knapp, ich würde das also nie mitnehmen.

        Das kann ich gut verstehen. So viel herumzuschleppen ist nicht jedermanns Sache. Ich würde es auch nicht tun.

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