Sigma DP3M und Marumi +5 Achromat


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Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt einen Achromaten für die DP3 Merrill anzuschaffen. Nach längerer Recherche ist die Entscheidung auf den Marumi DHG 200 bzw. Marumi +5 gefallen, welcher auch unter dem „Dörr“ Brand vertrieben wird. Mein erster Eindruck fällt sehr positiv aus. Die kleine Vorsatzlinse verwandelt die DP3M zu einem ernst zu nehmenden Makro-Gerät. Ich habe mich darüber noch nicht schlaugemacht, welchen Abbildungsmaßstab die DP3M mit dem Marumi erreicht, aber wenn man Haare einer kleinen Spinne zählen kann, kommt man für meinen Geschmack nah genug dran. 😉

Wer die kleinen Viecher in Groß betrachten möchte, der kann sich die Fotos auf Flickr in voller Auflösung anschauen. 🙂
Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)Sigma DP3 Merrill & Marumi +5 (volle Auflösung - full resolution)

Weitere DP3M-Fotos findet ihr auf Pinterest oder im Flickr-Album.

  1. Ich weiß natürlich nicht wie groß der Einfluss der Vorsatzlinse auf das Boke ist, aber ich muss sagen das mir das Boke bei den Fotos nicht so sehr zu sagt.

    Da empfand ich das Sigma EX 105mm Macro als wesentlich angenehmer.

    Wäre jetzt interessant wie nah man mit der Linse an die Tierchen ran kann um ein Format füllendes Foto zu bekommen. Hat ja hier auf den Fotos ganz gut geklappt aber wie nah muss man denn für solche Fotos hier hin?

    Die Sigma 150mm und 180mm sind da Preislich teuer als das 105mm (obowhl das 150mm mit 999 € gerade noch so geht, aber nur gerade noch so :D)

    Aber das ist dann natürlich wieder nicht kompakt, die DP3 ist da schon wesentlich kompakter.

    Das Kompakteste das ich bisher kannte war das ein 30mm f/3.5 der NEX-7, aber 30mm sind (45mm equiv. an FF) mir da definitiv zu wenig und f/3.5 ist alles andere als Lichtstark, das scheint die DP3 hier besser im Kompakten Format hin zu bekommen.

    Interessant wäre natürlich wie Kompakt die DP3 wirklich noch ist mit dieser Vorsatz Linse.

    Mein Persönlicher Favorit ist nach wie vor das Sigma 105mm f/2.8 😀 ich habe mich bisher damit abgefunden das ich wohl einfach schleppen muss 😛

    Antwort

    1. „Ich weiß natürlich nicht wie groß der Einfluss der Vorsatzlinse auf das Boke ist, aber ich muss sagen das mir das Boke bei den Fotos nicht so sehr zu sagt.

      Da empfand ich das Sigma EX 105mm Macro als wesentlich angenehmer.“

      Klar, du darfst aber nicht vergessen, dass das 105mm EX ohne Kamera fast so groß wie die DP3M ist. Die DP3M passt in so gut wie jede Jackentasche. 😉

      „Wäre jetzt interessant wie nah man mit der Linse an die Tierchen ran kann um ein Format füllendes Foto zu bekommen. Hat ja hier auf den Fotos ganz gut geklappt aber wie nah muss man denn für solche Fotos hier hin?“

      Pi mal Daumen sind die Viecher 7-10 cm von dem Achromaten entfernt, bei größtem Abbildungsmaßstab.

      „Das Kompakteste das ich bisher kannte war das ein 30mm f/3.5 der NEX-7, aber 30mm sind (45mm equiv. an FF) mir da definitiv zu wenig und f/3.5 ist alles andere als Lichtstark, das scheint die DP3 hier besser im Kompakten Format hin zu bekommen.“

      Ein solch kurzes Makro ist das problematisch bzgl. Fluchtdistanz. Es dürfte nicht leicht sein damit Insekten und Spinen zu fotografieren.

      „Interessant wäre natürlich wie Kompakt die DP3 wirklich noch ist mit dieser Vorsatz Linse.“

      Ich hab jetzt nicht nachgemessen, aber das Marumi ist ~1cm lang und so breit wie das Objektiv der DP3M. Man merkt es kaum. Das ganze ist viel kleiner als jede erdenkliche DSLR mit einem Makro-Objektiv drauf.

      Ich werde nach ein paar Makro-Sessions ein kleines Review der Kombi schreiben und Bilder der Kamera mit dem Marumi posten. 🙂

      Antwort

  2. Mit nem 150er ist das freilich nicht zu vergleichen. Die DP3 ist auch weniger „makro“ als vielmehr einfach nur „gut nahtauglich“, finde ich. Sie hat auch nur 7 Blendenlamellen und klar muß man bei ihrer Brennweite nah ran, aber sie wird auch mit Nahlinse insgesamt nicht so schwer sein, wie nur das 150er. =) Mein 150er schlummert seit Jahren im Rucksack, während ich mit der DP3M mittlerweile gelegentlich doch mal versuche, einen Schmetterling oder sowas einzufangen. Gelegentlich, da ich die DP3 nicht für Makro angeschafft habe. Aber immer mal gern.

    Nun ja, von ner Nahlinse war ich daher für meine Zwecke noch n büssl entfernt, hab mich aber gefragt, wie es aussehen könnte. Daher danke für den Bericht. An manchen Bildern zeigt sich, daß da wirklich immer noch gut aufgelöst wird, nur ist die Schärfenebene eben wirklich dünn und die Gefahr der Bewegungsunschärfe umso höher. Aus größerem Abstand mit größerer Brennweite und mit höherer Empfindlichkeit an der DSLR ist das ne einfachere Nummer, denke ich. Aber höhere Empfindlichkeiten erforderten wieder n Bayer-Sensor und dann sind die Bilddetails wieder dahin. Da bevorzuge ich dann doch Foveon und eben ein paar Mühseligkeiten.

    Interessant wäre mal noch n windstilles Stilleben vom Stativ in kürzest möglicher Distanz (vielleicht n Motiv bekannter Größe, oder mit nem Pfennig) und vielleicht sogar noch als Fokusstapel mit enblend/enfuse. Ich vermute mit zusammengesetzer Schärfenebene würden da ziemlich detailreiche Photos entstehen. Klar ist sowas Aufwand. Aber wenn man Spaß dran hat, kann man mit relativ kleiner/leichter Ausrüstung bessere Resultate erzielen, als mit den meisten schweren Geschützen.

    Antwort

    1. „Sie hat auch nur 7 Blendenlamellen und klar muß man bei ihrer Brennweite nah ran, aber sie wird auch mit Nahlinse insgesamt nicht so schwer sein, wie nur das 150er. =)“

      Ja, das wirkt sich natürlich auch auf das Bokeh aus, wenn man abblendet. Bei f/2.8 sind die Kreise noch schön rund, bei f/4-8 sind das ganze wieder anders aus.

      „Nun ja, von ner Nahlinse war ich daher für meine Zwecke noch n büssl entfernt, hab mich aber gefragt, wie es aussehen könnte. Daher danke für den Bericht.“

      Nichts zu danken! 🙂

      „An manchen Bildern zeigt sich, daß da wirklich immer noch gut aufgelöst wird, nur ist die Schärfenebene eben wirklich dünn und die Gefahr der Bewegungsunschärfe umso höher.“

      Ja, es ist nicht leicht. Die Fotos hier wurden alle aus der Hand geschossen. Bei Gelegenheit werde ich auch Bilder vom Stativ aus machen.

      „Interessant wäre mal noch n windstilles Stilleben vom Stativ in kürzest möglicher Distanz (vielleicht n Motiv bekannter Größe, oder mit nem Pfennig) und vielleicht sogar noch als Fokusstapel mit enblend/enfuse.“

      Ich hab Focus-Stacking noch nicht versucht. Stelle ich mir ziemlich kompliziert vor. Mal schauen.

      Antwort

    2. In der Hinsicht bin ich der absolute Objektiv Wechsler 😀 hab mir so nen Kamera Rucksack zugelegt von Amazon für 20 € oder so, ein spott Preis aber das Teil ist unglaublich. vom 24-70 auf das 70-300 wechsle ich in vielleicht 10 Sekunden. Mit bissl Übung geht das, aber trotzdem in manchen Situationen störend.

      Wenn ich mir dann am Ende die Bilder aufm Rechner anschaue weiss ich allerdings wieder wieso ich das getan hab und diese Mühe auf mich nehme 😉

      > und dann sind die Bilddetails wieder dahin

      Das kommt auch stark auf den RawConverter an. Die meisten nehmen halt leider ACR mit viel GUI und wenig Technik dahinter weils Bequemer ist und weils halt einfach fast jeder verwendet.

      Ich verwende aktuell zum Entwickeln RawTherapee mit dem amaze DeMoasicing Algorithmus. Der Produziert zwar ab ISO 3200 leider wieder etwas mehr rauschen als andere Algorithmen (man kann in RawTherapee zwischen über 5 Algorithmen wählen, also muss man ab 3200 dann einen anderen nehmen), aber bis zu diesem ISO Bereich bekommt man da Makellose Bilder raus (100% Crops ohne jeglichen Qualitätsverlust).

      Ich hatte die SD1 mal 14 Tage zum testen bei mir und ich bekomme jetzt mit meiner a99 (vor allem im Bereich bis ISO 800) mehr Details raus als ich aus der SD1 raus bekommen habe. Alle meine Objektive geben da Lange vor dem Sensor auf , damit mein Sigma 24-70 EX DG HSM z.b. überhaupt alle 24 Megapixel auflöst muss ich im Weitwinkel auf Blende 5.6 gehen und ab 35mm auf Blende 8, und ab diesem Moment sind 100% Crops ohne Qualitätsverlust möglich, mehr geht einfach nicht 😀

      Ich bin eigentlich auch nur wegen den Fotos hier in dem Blog 😀 das die Fotos mit einer Sigma Kamera gemacht wurden interessiert mich relativ wenig 😛 (ich hoffe das mir das hier keiner Persönlich nimmt :P)

      Bei meinen Fotos geht die meiste Auflösung eh immer durch die JPEG Komprimierung verloren, ich muss meine Bilder, wenn ich Sie ins Web stelle, auf 3000xY verkleinern damit ich nicht so extreme JPEG Kompression anwenden muss (Beispiel: http://ignazfoto.files.wordpress.com/2013/08/dsc04648.jpg da konnte man im Original jede Schaumblase der Welle zählen, alleine durch die Verkleinerung und JPEG geht das verloren), von daher mache ich mir da keine Sorgen das mein Bayer Filter mir hier meine Bilder „kaputt“ macht.

      Mir gefallen die Fotos von Lars und die würden mir nicht weniger gefallen wenn er Sie mit einer Sony/Nikon/Canon/Whatever gemacht hätte =) so lange der Lars mit seiner Sigma weiterhin so gute Fotos hin bekommt möchte ich ihm die auch nicht Madig machen (auch niemand anderem).

      Antwort

      1. Ich bin sonst auch Objektivwechsler, so ist’s nicht. Verzichte an der DSLR sogar auf Zooms und schlepp nur Festbrenner mit rum. Und wenn ich den Rucksack eben nicht mitnehmen kann, dann schnapp ich ne Sigma DP. Mir geht die Liebe zum Detail sogar weit genug, um Flexibilität und gelegentlich Motiv hinten anzustellen und nur das gerade Mögliche fein abzulichten. Mir macht es mehr Spaß, die passenden Motive zu suchen, als frei und flexibel alles abzulichten, aber dann nicht ganz die Quali hinten raus zu bekommen. =) Wenn man alles nachher auf 3000px skaliert, okay, dann ist das Ergebnis auf Pixelebene (vorerst) nicht ganz so wichtig. Ich skaliere auch oft auf 3000px als große Webgröße, da ich mit ihnen dann auch genau 13×19-Fotos bei 400dpi ausbelichten lassen kann. ^^ Aber oft will man ja auch mehr als die 3000px und dann wird es schon relevanter, wie gut die Quali ist. Und Du verkleinerst ja auch nur für’s Web. JPEG-Komprimierung ist auch so n Thema. Nur 8 Bit je Kanal und auch bei 1×1 Subsampling sieht man den Unterschied, wenn man wirklich genau hinsieht. Streng genommen ist ja selbst beim Verkleinern für’s Web schon der Verkleinerungsalgo relevant … bikubisch ist vergleichsweise nicht mehr der Brüller. Da gibt’s andere, die scharf und dennoch saumfrei skalieren, Moiré besser unterdrücken. Insbesondere beim Foveon ist das nochmal n Thema für sich … Alles manchmal recht umständlich und kompliziert.

        An der Bayer-DSLR verwende ich übrigens auch RawTherapee – neben Photivo, Lightzone, Darktable und RawStudio. Amaze, DCB und LMMSE sind meine Lieblingsentrasterungsalgos. Mir gefällt, daß Du mit RawTherapee auch Wert auf Details legst. Trotzdem isses nicht das Gleiche … so sehr ich hohe Auflösungen mag: die Bilder müssen auch sauber sein. Sauber heißt für mich homogen und nahezu perfekt. Damit meine ich nicht nur getrennte Linienpaare, oder n ordentlicher Bild_eindruck_. Die D800E macht sicher viele Linienpaare. Aber schaut man genau hin, z. B. auf dpreview: http://wxyz.de/sonstiges/2013-07-30_13-12-52.png … Klar ist das nicht für jedes Bild bedeutend, aber ich mag keine inhomogen detaillierten Bilder. Ich hab mir nach und nach mehr Foveons gekauft, um nicht in jedem Bild sehen zu müssen, wo das Farbmosaik gut funktioniert und wo nicht. Ich will unabhängig vom Motiv eben alles punkt für punkt genau. ^^ Ja, der Foveon bringt da auch andere Nachteile mit sich, aber keine die für mich höhere Priorität hätten. Daher ob A99, D800, 1Ds oder was immer: Ich hab bislang nur skalierte Mittelformatbilder gesehen, die mich mehr überzeugt haben. Und das kann ich mir leider nicht leisten.

        So, genug geschrieben. Ich bin übrigens vornehmlich wegen Sigma und der Foveontechnik hier … Gibt ja nicht sooo viele Seiten, wo man sich intensiv damit beschäftigt. Also deutsche Seiten, mein ich. Sonst deutlich mehr, klar. Dafür schreibt dann selbst Emil, der Amaze-Entwickler oft mit, auf der RT-Seite, bei luminous-landscape, usw. Häufig ja auch zu Bayer-Pattern und z. B. mit Vergleichen, zwischen nem 1:1-Scan und ner Wiederherstellung einer RGGB-Reduktion des Scans – um die Quali abschätzen zu können. Sieht dann ja auch meist aus wie: So nah kann Bayer dem Foveon kommen … 😉

      2. „So, genug geschrieben. Ich bin übrigens vornehmlich wegen Sigma und der Foveontechnik hier … Gibt ja nicht sooo viele Seiten, wo man sich intensiv damit beschäftigt. Also deutsche Seiten, mein ich.“

        Es freut mich das dir mein Blog gefällt und du ihn gerne besuchst. 🙂 Ich verstehe nicht, wieso sich so wenige Leute aus Ö/DE/CH mit Foveon und Sigma auseinandersetzten. Gerade uns Deutschen wird nachgesagt Performance- und Perfektionsjunkies zu sein. Schaut man sich aber im Internet um, so sind es ausgerechnet die Amis, die viel über den Foveon schreiben und Fotos mit diesem machen. Schade, wie ich finde.

      3. „Ich hatte die SD1 mal 14 Tage zum testen bei mir und ich bekomme jetzt mit meiner a99 (vor allem im Bereich bis ISO 800) mehr Details raus als ich aus der SD1 raus bekommen habe. Alle meine Objektive geben da Lange vor dem Sensor auf , damit mein Sigma 24-70 EX DG HSM z.b. überhaupt alle 24 Megapixel auflöst muss ich im Weitwinkel auf Blende 5.6 gehen und ab 35mm auf Blende 8, und ab diesem Moment sind 100% Crops ohne Qualitätsverlust möglich, mehr geht einfach nicht :D“

        Theoretisch kann der Bayer-Sensor 3/4 seiner Auflösung verlieren, wenn Rot oder Blau im Bild dominieren. Mit dem Foveon hat man immer die gleiche Auflösung. Der hat bekanntlich aber andere Nachteile. Der perfekte Sensor existiert nicht.

        „Ich bin eigentlich auch nur wegen den Fotos hier in dem Blog 😀 das die Fotos mit einer Sigma Kamera gemacht wurden interessiert mich relativ wenig 😛 (ich hoffe das mir das hier keiner Persönlich nimmt 😛 )“

        Vielen Dank! 🙂

        „Bei meinen Fotos geht die meiste Auflösung eh immer durch die JPEG Komprimierung verloren, ich muss meine Bilder, wenn ich Sie ins Web stelle, auf 3000xY verkleinern damit ich nicht so extreme JPEG Kompression anwenden muss (Beispiel: http://ignazfoto.files.wordpress.com/2013/08/dsc04648.jpg da konnte man im Original jede Schaumblase der Welle zählen, alleine durch die Verkleinerung und JPEG geht das verloren), von daher mache ich mir da keine Sorgen das mein Bayer Filter mir hier meine Bilder “kaputt” macht.“

        Wieso lädst du die Fotos nicht auf Flickr hoch? Auch als nicht-zahlender Kunde hat man dort 1TB Speicherplatz. Das sollte für sehr viele unkomprimierte JPGs reichen. 😉

        „Mir gefallen die Fotos von Lars und die würden mir nicht weniger gefallen wenn er Sie mit einer Sony/Nikon/Canon/Whatever gemacht hätte =) so lange der Lars mit seiner Sigma weiterhin so gute Fotos hin bekommt möchte ich ihm die auch nicht Madig machen (auch niemand anderem).“

        Vielen Dank Vamp! 🙂

  3. Naja von dpreview halte ich nicht viel. wegen dem oben genannten Problem. Die benutzen für viele Kameras unterschiedliche Raw-Konverter und haben somit komplett unterschiedliche Standardeinstellungen. Für Sigma nehmen Sie z.b. Sigmas eigenen und für die meisten anderen Adobe Camera RAW

    Während ACR ein eher bescheidener RAW-Converter ist dessen einziger Vorteil die weiterverarbeitung in anderen Adobe Produkten hat, ist Sigmas auf die KAmera und auf den Faveon Sensor spezialisiert. Zudem hat ACR für alle Kameras u.s.w. andere Standard Einstellungen. Man sieht das sofort daran das z.b. Grün bei praktisch allen Kameras unterschiedlich stark gesättigt ist obowhl diese ja, laut dpreview, alle die identischen Einstellungen haben. Das wirkt sich wiederum auch massiv auf das Rauschen aus. ACR ist einfach eine Miserable Software und dpreview verlässt sich Blind auf deren eigene Test Bilder so wie sie aus ACR kommen ohne darüber nach zu denken. Es war noch nie so leicht sich über Kamera Technik zu informieren aber es war auch noch nie so leicht sich falsche Informationen über Kamera Technik zu holen 😀

    Aber dann sind wir ja aus zwei unterschiedlichen Gründen hier 😀 ich persönlich wähle meine Kamera im übrigen danach wie Sie mich am besten bei dem Motiv unterstützen kann das ich einfangen möchte. Dafür nehme ich sogar teilweise eine Qualitätseinbuße in Kauf (z.b. 0,5 EV mehr Rauschen durch SLT Technik), Somit sind wir nicht nur aus unterschiedlichen Gründen hier sondern wählen auch noch unsere Kamera aus unterschiedlichen Gründen aus 😀

    Ich benutze übrigens Lancoz zum Herunter skalieren, Bikubisch ist da tatsächlich etwas „abgestanden“.

    Ist natürlich auch immer eine Frage von Vorteil/Nachteil/Zielgruppe. Man könnte problemlos Vollformat CMOS Sensoren mit 48 Megapixel herstellen die immer noch weniger rauschen als ein Faveon und dann ohne Frage die Auflösung des Faveon übersteigen, aber den meisten ist das Rausch verhalten doch sehr wichtig. Ich persönlich komme, vor allem mit dem 70-300 (welches nur noch f/5.6 bei 700mm bringt) oftmals an die ISO 3200 Grenze und muss dann auch oft abwegen ob ich jetzt noch höher gehe oder schaue das ich mich i-wie abstütze was dann eventuell das Motiv anders aussehen lässt.

    Ich hab damals in Japan Nachtaufnahmen bei ISO 6400 gemacht wo ich mich heute noch darüber aufrege das ich keine Vollformat hatte mit besserem Rausch verhalten (werde ich dieses Jahr nachholen 😛 :D).

    Bei Gleicher Auflösung, und da hilft auch amaze nichts mehr, übersteigt ein Faveon jedoch die Auflösung eines Bayer pedantes. Allerdings schläft Sony nicht was die CMOS Entwicklung angeht und eig. jede Kamera mit Sony Sensor, selbst in der Unter 400 € Klasse (z.b. die Nikon D3200 oder die A58), bietet über 20 Megapixel und die D7100 und die D800 gibts sogar ohne AA FIlter um die letzte Schärfe raus zu kitzeln und das alles unter 2200 €

    Das Problem bei APS-C ist dann zudem noch die Auswahl an Objektiven.

    24 Megapixel auf Vollformat entspricht, theoretisch, einer Maximalauflösung von 83lp/mm, das ist schon Hart für ein Objektiv und nagt an der aktuellen grenze, das einzige Objektiv das bei mir die 80lp/mm schafft ist meine 14mm Festbrennweite bei f/5.6.

    24 Megapixel auf APS-C sind dann schon 136lp/mm (selbst die Nikon D800 kommt mit 36 Megapixel nur auf knapp 102lp/mm), kp welches Objektiv das noch schafft.

    Und da bringt dann weder Faveon noch Bayer+amaze was wenn von den 24 Megapixel die der Sensor auflöst nurnoch 12 durch das Objektiv kommen.

    Deswegen sollte vor allem Sigma endlich den Schritt zu Vollformat wagen und sich einen Software-Experten ins Boot holen der das Faveon Typische Rauschen aus den Sensoren besser raus bekommt und nochmal ein paar Sensor-Experten die den A/D-Wandler weiter optimieren.

    Faveon ist ein hervorragender Sensor, aber Sigma lässt ihn momentan als Nischenprodukt verkommen und die CMOS Entwicklung läuft stetig weiter während sich an Faveon seit 2008 eig. nur die Produktionskosten geändert haben.

    Antwort

    1. Korrektur, die D3200 und die D7100 haben nen Toshiba Sensor! Sorry.

      Antwort

    2. „Und da bringt dann weder Faveon noch Bayer+amaze was wenn von den 24 Megapixel die der Sensor auflöst nurnoch 12 durch das Objektiv kommen.“

      Die kleinen Festbrennweiten, die in den DPMs verbaut werden, schaffen die 15MP des Merrill Foveons sicher. Das sieht man besonders gut, wenn man die Bilder aus der DP2M und der SD1M mit einem 30er vergleicht. Die DP2M ist deutlich schärfer.
      https://fotogenerell.wordpress.com/2013/03/31/vergleich-sigma-dp2-merrill-vs-sigma-sd1-30mm-f1-4/
      https://fotogenerell.wordpress.com/2013/04/29/vergleich-sigma-dp2-merrill-vs-sigma-sd1-30mm-f1-4-teil-2/

      Die SD1M ist eine gute Kamera, aber die DPMs sind es, die wirklich interessant sind. Es existieren einfach keine Kameras mit Bayer-Sensor, die so klein sind und so gut auflösen können.

      „Deswegen sollte vor allem Sigma endlich den Schritt zu Vollformat wagen und sich einen Software-Experten ins Boot holen der das Faveon Typische Rauschen aus den Sensoren besser raus bekommt und nochmal ein paar Sensor-Experten die den A/D-Wandler weiter optimieren.

      Faveon ist ein hervorragender Sensor, aber Sigma lässt ihn momentan als Nischenprodukt verkommen und die CMOS Entwicklung läuft stetig weiter während sich an Faveon seit 2008 eig. nur die Produktionskosten geändert haben.“

      Ja, das wäre wirklich toll. Ich denke aber, dass die Objektiv-Entwicklung bei Sigma eine viel höhere Priorität hat. In letzter Zeit werden auch überraschend viele neue Objektive vorgestellt. Schwer vorstellbar, dass genug € für die Entwicklung des Foveon übrig bleiben.

      Antwort

  4. Wir sind lustigerweise wirklich gegensätzlich, aber hinsichtlich ACR sind wir beide nicht begeistert. ^^ dpreview hatte ja bei der Merrill auch kaum ne andere Wahl, als auf ACR zu verzichten und Sigmas SPP zu nehmen. Dennoch find ich das meist ACR-basierte Raw-Vergleichsdingens von denen nicht verkehrt. Ich sag auch nicht, daß es Ultimo ist, aber n guter Anhaltspunkt. Und das von mir verlinkte Bild trifft es aus meiner Sicht durchaus; denn egal wieviele Linienpaare IRGENDwelche review-Seiten messen, stets zeigten mir die Vergleichsbilder genau dieses Bild/Ergebnis. Die Linienpaare werden eher überbewertet und sind längst nicht alles. Für meine Bildansprüche gibt es keine APS-C- und keine VF-Bayer, welche bei ISO 100 die Merrillergebnisse übertrifft, obwohl mehr Linien unterschieden werden. Da steck ich dann bei Linienpaaren wie bereits geschrieben freiwillig zurück. Und da haben wir noch eine Gemeinsamkeit: die Sehnsucht nach nem VF-Foveon. 😀

    Ob ein Bayer-Sensor, der nicht auf hohe ISOs getrimmt wurde, mit seiner hohen Auflösung den Foveon auch hinsichtlich meiner Kriterien übertreffen könnte, würd ich gern mal sehen. Aber im Moment seh ich das nirgends. Und leider scheint auch Sigma eher in die Richtung zu gehen … statt mal einen perfekten (echten) ISO 50-Modus hinzulegen, werden irrsinnige ISO 6400 möglich. Ist schließlich nicht, als wären ISO 100 am Merrill schon perfekt … :-/

    Bei den Objektiven gibt’s ja durchaus Fortschritte, finde ich. Einige neue lösen erstaunlich hoch auf. Und mal ehrlich, die Sigma DPMs leiden (offener Randbereich mal außen vor), nicht an mangelhaft auflösendem Glas … der Sensor lohnt sich da allemal. Größere Foveonsensoren wären vor allem für die durchschnittlichen Kleinbildlinsen wünschenswert, die man meist an ne SD1 anflanscht.

    Lanczos find ich meist okay, aber auch nicht immer optimal. Ich bin dran, mir ein SKript zu basteln, welches je nach Motiv und Bild, sowie entsprechend des Verkleinerungsgrades den optimalen Algorithmus wählt, zum Skalieren und zum Komprimieren. Ohne Saumgefahr find ich Catrom ziemlich gut. Ziemlich nerdig ist das Ganze eh, da kaum ein normales Programm alle Algos implementiert, und letztlich sieht’s dann wohl eh keiner. Aber ich experimentiere damit gern. 😀 Finde, das wird auch zu wenig thematisiert. Auch der Umgang mit JPEGs. Gestern hab ich zwei Stunden gebraucht, nur um heruaszufinden, wie ich in einer JPEG-Datei etwas ausschneide oder einfüge, OHNE neu zu komprimieren. ^^ Da ist schon die Zahl der Programme, die wenigstens verlustfrei drehen und schneiden gering, aber die Programme dafür sind nochmal weniger. Dabei ist es doch wünschenswert, n Logo einzufügen, ohne neu abzuspeichern … Da sieht man auch gut, wie den Leuten sowas Nerdiges egal ist. Aber den Nerd selbst beschäftigt doch, wie er das optimal bewerkstelligt. 😀

    Antwort

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