Schöne Grüße von der Adria :-)


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Endlich ist es soweit! Ich habe lange auf das Sommerloch, ein volles Konto und die richtige Sternenkonstellation gewartet um an die Adria zu fahren. Nach dem Umzug nach Serbien, der Umstellung und der ganzen Aufregung hatte ich eine Auszeit am Meer bitter nötig. Ich wollte aber nicht wie der typische Pauschaltourist die ganze Zeit faul in der Sonne rumliegen, sondern etwas Abenteuer in meinen Urlaub reinbringen. Damit das auch garantiert passiert habe ich statt der Autobahn Belgrad-Zagreb die Alternativroute über Zentralserbien und Südbosnien genommen. Ich habe glatte 12 Stunden für eine Strecke von laut Google-Maps 600km gebraucht. Schlechte und enge Straßen und Abschnitte im Süden Bosniens, wo man der bolivianischen „Straße des Todes“ nicht unähnlich teils Hunderte von Metern über dem Abgrund fährt brachten so richtig Action unter die Räder. 😉 Obwohl wunderschön, habe ich von diesem Abschnitt keine Fotos gemacht. Der Motor meins Wagens drohte mehrere Male zu überhitzen und ich war einfach nur glücklich das er nicht in der menschenleeren Wildnis den Geist aufgegeben hat. Irgendwo, mindestens 50km von der nächsten Stadt entfernt, mit Bären und Wölfen Lagerfeuergeschichten auszutauschen ist trotz Sehnsucht nach Abenteuer dann doch keine so prickelnde Vorstellung. 😉

Anmerkung: auf Flickr kann man alle Bilder in voller Auflösung (15 Megapixel) betrachten.

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Eine der Pausen habe ich in der vom bosnischen/serbischen Filmemacher, Kusturica, erbauten „Holzstadt“ (Drvengrad) gemacht. Es war interessant zu sehen, dass so ein Spaßprojekt, weit abseits der Zivilisation, funktionieren kann. Man würde meinen dass sich in die menschenleere Gegend im Westen Serbiens keine Touristen verirren, und trotzdem sind viele da.

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Nach 600km Gebirgsrallye, Wäldern, Regen und doppelten Regenbögen bin ich in Dubrovnik angekommen. Am folgenden Tag habe ich mir die Stadt angesehen und viele Bilder gemacht. Die Ziegeldächer liegen dem Foveon sehr gut. Ich hab nur die beiden Merrills (DP2M und DP3M) mitgebracht, denn ich wusste nicht ob ich neben Schwimmen und in der Sonne brutzeln überhaupt dazu komme mit der SD1 zu fotografieren.

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Derzeit bin ich in einem kleineren Ort in der Näher von Makarska, dennoch ausreichend weit vom Massentourismus entfernt, und lasse es mir so richtig gut gehen. 🙂
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Falls die Farben/Kontraste etwas komisch rüberkommen, bitte ich um Entschuldigung. Ich bin derzeit mit einem Netbook unterwegs, dessen Bildschirm recht bescheiden ist. 😦

Weitere DP2M-Fotos findet ihr auf Pinterest oder im Flickr-Album. Weiter DP3M-Fotos findet ihr ebenfalls auf Pinterest oder im Flickr-Album.

  1. Neid, unbändiger. 😎

    P.S. Ein Skoda 1000 mb, der es bis ins Jahr 2013 geschafft hat – ich bin beeindruckt. Die Dinger hießen schon zu DDR-Zeiten nicht ohne Grund „Schnellroster“.

    Antwort

    1. Ich fand den alten „Wolga“ noch beeindruckender. Man sieht Autos made in Russia äußerst selten außerhalb Russlands, und dabei sind Russen für simple, unkaputtbare Technik bekannt. Ich sag einfach mal Kalaschnikow. 😉

      Antwort

  2. Viel und eine schöne Gegend, und erst die (alten) Autos, heute schon echte Raritäten. Tolle Bilderwelten. 🙂

    Antwort

    1. Vielen Dank, Wolfgang! 🙂

      Antwort

  3. Ich bin auch beeindruckt!
    Weniger von den Autos!

    Grüße an Dubrovnik und an die Makarska Riviera, die einige (noch) sehr kleine nette Örtchen hat, ich hoffe genau so einen hast du gefunden.

    Schöne Tage noch!

    Antwort

    1. Vielen Dank! Es hört sich so an als würdest du die Gegend gut kennen?

      Antwort

      1. Gut auskennen würde ich mich gerne, aber ich war ein paar Mal da, leider immer zu kurz.
        Dubrovnik ist eine der schönsten Städte an der kroatischen Küste, finde ich.
        Makarska, die Stadt finde ich jetzt nicht so schön, aber die Riviera an sich ist toll.
        Wo bist du denn genau?

      2. Ich war in Gradac, habe aber in mehreren Orten kurze „Pit-Stops“ gemacht. War sogar kurz auf Hvar und Peljesac. Es war wunderschön, leider zu kurz.

      3. Zu kurz ist sowas immer.
        Gradac kenne ich natürlich, da hab ich den stärksten Espresso meines Lebens bekommen, in einem Strandcafe 😉
        Hvar und Peljesac kenne ich leider noch nicht.

  4. Schöne Grüße zurück! Da bekomme ich doch gleich Fernweh.

    Antwort

    1. Alleine wegen der köstlichen dalmatinischen Küche ist es eine Reise wert. Meer und Sonnenschein sind da als das Tüpfelchen auf dem i zu betrachten. Ich schlage mir seit Tagen den Bauch voll mit allerlei Köstlichkeiten. Fisch und Meeresfrüchte, mhhhhhh!

      Antwort

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