Auf der Suche nach Inspiration: Nick Franks “Subway”


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U-Bahn-Stationen kennt man als schmutzige Orte voller Bewegung, in denen man Platzangst bekommt – so geht es mir zumindest. Nicht so auf Nick Franks Bildern. Der Münchener Fotograf schafft es in der funktionalen Architektur Schönheit zu erkennen und diese festzuhalten. Hell und Menschenleer sind seine Fotografien und erinnern eher an den Maschinenraum des Raumschiffs Enterprise während der Nachtschicht, als an irgendein Motiv auf der Erde. Mit ein bisschen Phantasie könnte man meinen der Fahrstuhl an der Haltestelle Brudermühlstraße in München sei der Warpkern der Enterprise. ;)

Nick Frank/ Seenby

© Nick Frank

Nick Frank/ Seenby Nick Frank/ Seenby

© Nick Frank

Ich war schon immer der Meinung, dass es wesentlich leichter ist ein gutes Foto aufzunehmen, wenn das Motiv etwas noch nie Dagewesenes ist. Um beim Beispiel zu bleiben, man ist beim Campen irgendwo in der Pamp, hat die Kamera zur Hand und just in dem Moment wo man das Lagerfeuer macht, landet ein UFO vor der eigenen Nase. Da muss man schon vor lauter Aufregung einen Infarkt erleiden, um so eine Fotomöglichkeit zu verpassen. Aber was macht man mit Motiven die jeder von uns täglich sieht, die weder neu noch aufregend sind? Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung. Und genau deshalb habe ich große Hochachtung vor Fotografen wie Nick Frank, die auch in solchen Motiven etwas erkennen und sie wundervoll in Szene setzten.

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