Sigma Photo Pro 5.5 und der Monochrom-Modus


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Mit bald 5 Merrill-Kameras am Markt hat Sigma versprochen das Augenmerk auf die Softwareseite bzw. das „Ökosystem“ zu richten. Sigma Photo Pro in der Version 5.5 bringt neben Kompatibilität mit Microsofts neustem Betriebssystem, Windows 8, und diversen Bugfixes einen neuen Schwarzweiß-Modus mit sich. Ich habe einige meiner Bilder durch Sigmas neusten RAW-Konverter gejagt

SIgma Photo Pro 5.5 Schwarzweiß

Als erstes erkennt man im Bedienungsfeld „Anpassungs-Modus“ , ganz oben, die zwei neuen Reiter „Farbe“ und „Monochrom“. Unter „Farbe“ wurde das Design des Farbsaumkorrektur-Panels verändert, während unter dem „Monochrome“-Reiter alles neu ist. Dieser Schwarzweiß-Modus ist auf Tonwertkorrektur, Farbmischer, Filmkörnung und Rauschreduzierung aufgeteilt. Unter Tonwertkorrektur kann man mittels Schiebereglern Belichtung, Kontrast, Schatten, Spitzlichter, Schärfe und X3 Fill Light (ähnlich wie Aufhelllicht in Lightroom, nur besser) regeln.

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Unter Farbmischer kann man in einer Farbkugel einen Farbwert auswählen, und so einen digitalen Farbfilter auf das Bild anwenden – funktioniert ähnlich wie echte Filter die man sich zu Filmzeiten auf das Objektiv geschraubt hat.

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Mit „Filmkörnung“ ist genau das gemeint. Man kann dem Foto Körnung verpassen und dabei Größe und Grobheit bestimmen.

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Und Rauschreduzierung sollte für jeden, der sich ein bisschen mit digitaler Fotografie befasst hat, selbsterklärend sein. Damit kann man das Luminanz- und Frequenzrauschen wegfiltern. Das wirkt sich natürlich wie bei jeder anderen Software auf die feinen Details aus.

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Nach zwei Abenden Herumexperimentieren mit SPP 5.5 kann ich sagen das ich die neue Funktionalität begrüße. Zwar ist es unüblich direkt im RAW-Konverter auf SW umzuwandeln, aber vielleicht liegt es auch daran, dass nur wenige proprietäre Konverter (also nicht Lightroom) mehr in diese Richtung anbieten als Sättigung auf 0 zu stellen. Ich bilde mir auch ein das SPP 5.5 viel präziser den Weißabgleich wählt, wenn man diesen auf „Auto“ stellt. Viele meiner Bilder in den letzten Wochen sind bei flauem, grauem Wetter entstanden, und genau unter solchen Lichtbedingungen ist es oft sehr schwierig einen guten Wert für WA zu bestimmen. Bei den Bildern die ich auch im Farb-modus bearbeitet habe, hatte ich das Gefühl, das der WA sofort richtig gewählt wurde. Ich musste praktisch nichts mehr daran ändern. Das macht einem das Leben um einiges leichter. Der SW-Modus ist bei allen seinen Schritten viel schneller als der Farb-Modus. Angefangen mit dem Verschieben der Regler und dem Berechnen der Auswirkungen bis zum Speichern. Macht wirklich Spaß einen auf „SW-Analogi“ zu machen. ;)

UnbenanntUnbenanntUnbenanntUnbenanntUnbenanntUnbenanntUnbenanntUnbenanntUnbenanntUnbenanntUnbenanntWeitere DP2m-Fotos findet ihr auf Pinterest oder im Flickr-Album.

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