Ordnung muss sein: Ursus Wehrli


Ein Künstler dessen neuer Bildband mich sehr begeistert – Ursus Wehrli. Der Schweizer zeigt in seinem neuen Fotobuch “Die Kunst, aufräumen” wie man Ordnung künstlerisch darstellen kann. Obwohl man es dem Künstler, welcher auch noch Teil des Komiker-Duos “Ursus & Nadeschkin” ist, gar nicht zutraut, ist Ordnung auch im Alltag des 42 Jährigen sehr wichtig.

Seinen Reit an der Ordnung in der Fotografie ist er durch ein Erlebnis 2002 gekommen. Auf einem Bild des US-Künstlers Donald Beachler, welches in seiner Wohnung hing, war ein schwarz gekleideter Mann zu sehen, zu dessen Füssen sich acht rote Quadrate befanden. Grundsätzlich schon und gut, nur war es ihm zu durcheinander. Er zögerte nicht lange, griff zur Schere und ordnete die Quadrate fein säuberlich. Und so erging es noch so manchen Bildern und Büchern.

Dieser Drang wurde ab 2011 dann augeweitet auf Dinge des Alltags. So musste eine Buchstabensuppe, ein Parkplatz, ein Strand und dank Photoshop auch der Wiener U-Bahn-Fahrplan dran glauben. Und das war bei Weitem nicht alles.

Ein komplettes Interview findet ihr in der aktuellen “Photograhie“. Die Einfachheit, die Struktur, es erinnert mich ein wenig an Andreas Gursky, wenn er auch eher für seine Großformate, als für die Ordnung in seinen Bildern bekannt ist.

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