Unicef-Foto des Jahres 2011: Junge auf Giftdeponie


Es ist ein Foto, welches wieder einmal daran erinnert in welchem Luxus wir in Mitteleuropa doch leben und im Vergleich zu so manchen Menschen in den Entwicklungsländer selbst unsere “Unterschicht” auf hohem Niveau klagt. Klar, es ist nicht immer Gold was glänzt und die Zeiten werden härter, dennoch geht es den meisten Menschen dank unserem Sozialsystem vergleichbar gut.

©Kai Löffelbein

Die Unicef-Schirmherrin und Gattin des Bundespräsidenten Bettina Wulff persönlich zeichnete den 30-jährigen Fotografen Kai Löffelbein aus. Sein Foto, welches einen jungen in Mitten giftigen Dämpfen auf einer Mülldeponie zeigt, barfuss und das Innenleben eines alten Fernsehers in die Luft stemmend, zeigt die Missstände, welche es noch immer auf unsere so globalisierten Welt gibt. Bei uns landet es im Sondermüll, verschifft wird dies nach Afrika. Das Resultat sehen wir auf dem Bild.

So sehr es auch daran erinnert, wie ein Spieler des FC Barcelona die Meisterschale in die Luft hebt. Es ist und bleibt ein Junge im ghanaischen  Agbogbloshie, nahe der Hauptstadt Accra, welche das Ferseherinnenleben auf den Boden schmeißt um an Metalle zu kommen.

©JM Lopez

Der zweite Platz ging an den Spanier JM Lopez, welcher die Auswirkung der Unterernährung im Osten Guatemalas dokumentiert. Den dritten Platz belegte Mary F. Calvert aus den USA. Ihre Bilder zeigen Kinder in Nigeria, die gegen Kinderlähmung geimpft werden.

©Mary F. Calvert

Am zwölften Unicef-Foto-Award nahmen 119 Fotografen aus 32 Ländern teil.

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