Robert Adamson: ein Pionier der Fotografie


Da ich schon länger keinen Fotografen mehr vorgestellt habe, möchte ich dies mal wieder tun. Robert Adamson kann wirklich als Pionier und Vorreiter der Fotografie angesehen werden. Der 1821 in Burnside geborene Schotte, welcher auch noch Chemiker war, erlernte die Kalotypie, ein spezielles Aufnahmeverfahren, durch seinen Bruder John Adamson und den Physiker David Brewster an der Universität St. Andrews. Durch die Tatsache, dass der Erfinder der Kalotypie, Fox Talbot, keine Patentrechte in Schottland hatte, nutzte Adamson die Gelegenheit und machte er 1843 in Edingburgh sein eigenes Portraitstudio auf. In diesem Jahr traf er auch auf seinen späteren Weggefährten den Landschafts und Portraitmaler David Octavius Hill.

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Robert Adamson (Quelle: Zeno.org)

Um das Gründungstreffen der schottischen Freikirche zu malen, wollte Hill sich Kalotypien erstellen lassen und engagierte dafür Adamson.

Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein gemeinsames Fotoatelier. Bis 1848 entstanden so zwischen 1500 und 3000 Kalotypien, die Porträts aber auch Städte- und Landschaftsansichten, sowie Szenen aus dem alltäglichen Leben abbildeten.

Nachdem Adamson im jungen Alter von nur 27 Jahren an einer schweren Krankheit starb, widmete sich Hill wieder der Malerei.

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Ein Beispiel für Kalotypie (Quelle: Wikipedia.de)

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