Wildlife-Fotografie mal anders: Anup Shahs Serengeti Spy


Liest man in Fotoforen mit, so merkt man schnell auf was es im Bereich der Wildlife-Fotografie ankommt: lange Brennweite, viel Lichtstärke, möglichst leicht und am besten günstig. Der typische Fotograf der wilde Tiere ablichtet, möchte dies aus großer Entfernung tun, um einerseits die Tiere nicht zu stören und andererseits selbst nicht gegessen oder zertrampelt zu werden. Was passiert aber wenn ein Fotograf das ganze Konzept der Wildlife-Fotografie auf den Kopf stellt, indem er Weitwinkel benutzt und aus nächster Nähe fotografiert? Wie Anput Shah mit seinem Buch „Serengeti Spy“ zeigt, ist das Ergebnis eine Art Straßenfotografie in der Wildnis, welches das Potential hat das Genre zu Revolutionieren.

02785_SPY_121© Anup Shah

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Happyhour Fotospaziergang


Gott sei Dank werden die Tage wieder länger! In letzter Zeit konnte ich kaum bei Tageslicht fotografieren. Kamera mitnehmen und nach der Arbeit mal schnell einen Sonnenuntergang auf den Sensor bannen? Keine Chance! Da es immer so deprimierend dunkel ist (für einen Fotografen umso mehr) gehen die Kollegen nach der Arbeit als erstes in die Kneipe auf eine Portion Cevapcici und Bier oder Rakija, oder beides. Ich dagegen versuche auf eine andere Art den Winterblues zu bekämpfen. Trotz schlechtem, gelb bis grünlichem Licht der Straßenbeleuchtung nehme ich die SD1 und das Stativ mit und mache Fotos. Bilder statt Rakija! Hmmm, jetzt wo ich über diesen Satz nachdenke, vielleicht ließe sich dieser Slogan für ein Fotografen-T-Shirt verwenden. Wobei, jeder Serbe den ich kennengelernt habe mag Rakija, also wiedermal nichts mit dem Reichwerden. ;-)

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Wieder mit Ultraweitwinkel unterwegs


Da neulich ein Freund, der sich auch mit Fotografie beschäftigt, zu mir meinte, man schärfe den Blick wenn man nur eine Brennweite bzw. ein Objektiv für längere Zeit verwendet, war ich die letzten Tage nur mit der SD1 und dem Sigma 10-20 f/3.5 unterwegs. Ich war früher nie ein großer Freund von Ultraweitwinkel, in letzter Zeit scheine ich aber auf den Geschmack zu kommen. Die perspektivische Verzerrung bei 10mm kann zu ganz schön abgefahrenen und coolen Effekten führen, zuerst muss man aber mit dem Blickwinkel klar kommen. Und das ist leichter gesagt als getan. ;)

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