
Wir leben in einer Zeit der Medienflut und der „günstigen Erinnerungen“. Ich mache heutzutage mehr Fotos denn je, als besonders kostbar empfinde ich die wenigen alten Bilder aus meiner Kindheit und die Familienfotos die zu einer Zeit, noch vor meiner Geburt, entstanden sind, als es teuer und unpraktikabel war Hunderte von Schnappschüssen aufzunehmen. Die digitale Technologie ermöglicht es uns jeden wichtigen Moment in unseren Leben aufzuzeichnen und zu bewahren, die Entscheidung ob ein Moment aber tatsächlich wichtig ist, kann keine Digitalkamera der Welt für uns treffen. Genau dieses Dilemma, ob triviale Momentaufnahmen durch ihre schiere Anzahl die besonders kostbaren verwässern, machte sich Catherine Balet mit ihrem Projekt „Strangers in the Light“ zum Thema.








