Der unsichtbare Liu Bolin


Ich hatte einmal das Glück eine Ausstellung mit seinen Fotos zu besuchen. Auf großformatigen Leinwänden war Liu Bolin, auch bekannt als der unsichtbare Chinese, noch schwieriger auszumachen, als es auf winzigen Internet-Bildchen ohnehin der Fall ist. Er verschmilzt regelrecht mit vorsichtig ausgewählten Szenerien, seien es chinesische Propagandaplakate, Supermarktregale, Flüsse oder markante Städte wie Venedig oder Mailand.

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© Liu Bolin Weiterlesen

Catherine Balet: Strangers in the Light


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Wir leben in einer Zeit der Medienflut und der „günstigen Erinnerungen“. Ich mache heutzutage mehr Fotos denn je, als besonders kostbar empfinde ich die wenigen alten Bilder aus meiner Kindheit und die Familienfotos die zu einer Zeit, noch vor meiner Geburt, entstanden sind, als es teuer und unpraktikabel war Hunderte von Schnappschüssen aufzunehmen. Die digitale Technologie ermöglicht es uns jeden wichtigen Moment in unseren Leben aufzuzeichnen und zu bewahren, die Entscheidung ob ein Moment aber tatsächlich wichtig ist, kann keine Digitalkamera der Welt für uns treffen. Genau dieses Dilemma, ob triviale Momentaufnahmen durch ihre schiere Anzahl die besonders kostbaren verwässern, machte sich Catherine Balet mit ihrem Projekt „Strangers in the Light“ zum Thema.stranger01

© Catherine Balet

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Andy Prokh: die Katze und das Mädchen


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Geniale Fotografie kann manchmal sehr aufwändig sein. Man muss bis ans Ende der Welt reisen um unberührte Orte oder seltene, wunderschöne Tiere festzuhalten, oder teure Autos und Objekte mieten und noch teurere Modells engagieren, manchmal auch jeden Gefallen einfordern um bei exklusiven Events dabei sein zu dürfen. Und manchmal muss man nichts Weiteres tun als der eigenen Tochter und ihrer Katze beim Spielen zuzusehen und ab und zu den Auslöser zu betätigen. Der russische Fotograf, Andy Prokh, zeigt mit seinen skurril-lustigen und herzerwärmenden Aufnahmen wie einfach und unbeschwert gute Fotografie sein kann.

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© Andy Prokh

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Klaus Pichlers “One Third”


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Meine Großmutter meinte immer es sei eine Sünde Brot wegzuwerfen. Man soll jede Schnitte aufessen, denn es gebe Leute die Hunger leiden müssen und für jeden Bissen dankbar wären. Auch heute versuche ich mich daran zu halten. Leider ist es so, dass man sich sehr schnell an gute Zeiten gewöhnt und unverantwortlich mit Gütern umgeht, die man in der Not schmerzlich vermissen würde. Klaus Pichlers Projekt „One Third“ spricht diesen verschwenderischen Umgang mit der Nahrung auf unserer (aber vor allem westlichen) Welt an.

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© Klaus Pichler

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Ein entspanntes TIME-Interview mit Saul Leiter


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Erst jetzt, siebzig Jahre nachdem er seine ersten Fotos machte, erhält sein Werk auch seitens des fotografischen Mainstreams die nötige Anerkennung. Dabei ist Saul Leiter nicht nur ein Pionier, sondern auch ein Revolutionär.

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© Saul Leiter

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Auf der Suche nach Inspiration: Frieke Janssens “Smoking Kids”


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Egal ob Cowboys, Musiker oder Draufgänger, in Hollywood-Filmen werden solche coolen Typen sehr oft mit einem Glimmstängel im Mund dargestellt. Ob das Rauchen einen Teil dieser Coolness ausmacht oder ob es an der jeweiligen Person liegt, war zumindest für mich unmöglich zu sagen, ehe ich Frieke Janssens Projekt „Smoking Kids“ sah.

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© Frieke Janssens

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Webseitentipp: Awkwardfamilyphotos.com


Passiert euch das auch manchmal, dass ihr bei einem Anfall von Nostalgie die alten Fotoalben herauskramt, durchblättert, und neben unschätzbaren Momenten jede Menge peinlicher wiederentdeckt? Das grässliche Foto, auf dem man mit vielen Pickeln im Gesicht,  langen Haaren und Lederjacke („Rocker-Phase“) zu sehen ist? Oder das eine vom Maskenball, wo man sich als der am lächerlichsten aussehende Vampir aller Zeiten verkleidet hat?

Als mir das letztens passiert ist, googelte ich nach ähnlichen Fotos anderer Menschen und bin dabei auf Gold gestoßen!

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Quelle: Awkwardfamilyphotos.com

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Was macht gute Haustierfotografie aus?


Tiere und insbesondere Haustiere werden schon seit den Anfängen der Fotografie als Fotomotive „missbraucht“. Dank Flickr und Co, auf denen man sich innerhalb von Minuten Hunderte von Bildern anschauen kann, hat sich jeder von uns der süßen Kätzchen und Welpen sattgesehen. Dass bedeutet jedoch nicht, dass die meisten Katzen- und Hunde-Fotos langweilig oder schlecht wären, ganz im Gegenteil. Es ist die schiere Menge an guten und süßen Fotos die einen abstumpfen lässt. Das ist so, als würde man jeden Tag Torte essen. Nach spätestens einer Woche kriegt man keinen Bissen mehr runter. Damit man bereit ist sich weiterhin auf Süßigkeiten einzulassen, müssen diese schon etwas Neues und Aufregendes bieten – ein exotisches und noch nie dagewesenes Geschmackserlebnis, sozusagen.

Das muss sich auch der Schweizer Profifotograf, Sebastian Magnani, gedacht haben als er die ersten Fotos für sein mittlerweile weltberühmtes Projekt namens „Underdogs“ schoss.

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© Sebastian Magnani

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Tipp: Fotoball für Panoramaaufnahmen


Der Erfindungsreichtum unserer Studenten ist ungebrochen und manchmal können auch kleine Entwicklungen eine Menge Spaß machen. Auf Handelsblatt.de bin ich gerade auf einen Artikel gestoßen, in welchem ein Ball vorgestellt wird, welcher Panoramaaufnahmen machen kann. Im Ball in Handballgröße sind 36 Handy-Kameras installiert und fügen die aufgenommenen Bilder zu einem Rundpanorama zusammen. Ummantelt mit Schaumstoff sind die Kameras auch gut geschützt. Tolle Sache das :)

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Webseiten-Tipp: Beobeyond.com


m Zuge des Berichts über die Lichtmalerei bin ich auf eine Seite gestoßen, welche ich euch nicht vorenthalten möchte. Auf Beobeyond.com stellt der Künstler sein Projekt vor, in welchem es nicht nur um Fotos und deren Ausstellung geht, sondern ebenfalls um Performances, mit welchen er bei Events auftritt. Eines jedoch haben alle Stücke seiner Kunst gemeinsam – das Schwarzlicht.

Auf seinen Bildern zeigt Beo Beyond, dass man nicht nur durch längere Belichtungszeiten und entsprechenden Effekten tolle Lichtmalerei fotografisch festhalten kann, sondern das der Einsatz von Leuchtelementen und Schwarzlicht nicht weniger fantastisch wirkt.

©BeoBeyond

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