Tiere und insbesondere Haustiere werden schon seit den Anfängen der Fotografie als Fotomotive „missbraucht“. Dank Flickr und Co, auf denen man sich innerhalb von Minuten Hunderte von Bildern anschauen kann, hat sich jeder von uns der süßen Kätzchen und Welpen sattgesehen. Dass bedeutet jedoch nicht, dass die meisten Katzen- und Hunde-Fotos langweilig oder schlecht wären, ganz im Gegenteil. Es ist die schiere Menge an guten und süßen Fotos die einen abstumpfen lässt. Das ist so, als würde man jeden Tag Torte essen. Nach spätestens einer Woche kriegt man keinen Bissen mehr runter. Damit man bereit ist sich weiterhin auf Süßigkeiten einzulassen, müssen diese schon etwas Neues und Aufregendes bieten – ein exotisches und noch nie dagewesenes Geschmackserlebnis, sozusagen.
Das muss sich auch der Schweizer Profifotograf, Sebastian Magnani, gedacht haben als er die ersten Fotos für sein mittlerweile weltberühmtes Projekt namens „Underdogs“ schoss.

© Sebastian Magnani
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