Nach den Megapixeln, von denen heutzutage jede Kamera mehr als genug hat, ist aktuell die Hintergrundunschärfe, auch bekannt als Bokeh, in aller Munde. Man redet von Freistellungspotential, davon wie Lichtstärke wie Hubraum ist – etwas wovon man nie genug haben kann – und wie man unbedingt auf Kleinbild umsteigen muss, möchte man zur coolen Gang dazugehören. Zweifellos schadet eine große Blende und ein überdimensionierter Sensor nicht, aber das Wissen um die Faktoren, die schöne Hintergrundunschärfe begünstigen, sollte man nicht unterschätzen. Es trägt genauso viel, wenn nicht sogar mehr, zum guten Bokeh bei.
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Grundlagen der Fotografie – Teil 6 – Brennweiten und ihre Eignung
Liest man sich Fotoforen – besonders Kaufberatungs-Unterforen – durch, so merkt man schnell das die Frage nach dem „richtigen Objektiv für…“ eine der am häufigsten gestellten Fragen ist. Anfänger scheinen primär ein Problem damit zu haben, anhand der Millimeter-Angabe die Eignung einer Brennweite zu beurteilen. Weiß man erst mal wofür eine Brennweite gut ist, kann man leicht konkrete Modelle und Tests zu diesen ergoogeln.

Quelle: foto-kurs.com
Grundlagen der Fotografie – Teil 5: Der Formatfaktor (Crop-Faktor)
„Guten Abend allerseits! Mein Name ist Bernd, bin neu hier im Forum. Ich brauche eine gute Kamera für Architektur und Landschaften. Vielen Dank im Voraus für eure Ratschläge.
“. Daraufhin antwortet der „FotoKING37“ „Nabend Bernd! Klarer Fall, falls du es klein und leicht haben aber trotzdem nicht auf die Gestaltungsmöglichkeiten eines größeren Sensors verzichten möchtest empfehle ich dir die neuste micro 4/3 mit dem 12mm f/2. Das Ganze geht für weniger als €1500 über den Ladentisch, gemäßen an der Leistung ein regelrechtes Schnäppchen. Alternativ könntest du auch zur neuen Vollformat XY und dem 24mm f/1.4 greifen, aber nur falls du das Beste haben willst, dich nicht an der Größe und dem Gewicht störst, und bereit bist ein wenig mehr auszugeben. Falls du aber ein armer, anspruchsloser Anfänger bist, lege ich dir die neuste Kompaktknipse mit Anfangsbrennweite 4,28mm ans Herz…“
Über die Systemkamera..
Die Kameraindustrie hat uns ja mehr oder weniger glaubhaft gemacht, dass die Idee einer spiegellosen Kompakt-Kamera mit einem Wechselobjektiv was vollkommen neues darstellt. Vielleicht liegt es auch einfach am Konsumenten selbst, der denkt, da neu vorgestellte Technik allgemein eine Neuheit sein muss.
Weit gefehlt. Das Prinzip der Systemkamera ist viel älter als man denkt. Die bereits 1936 vorgestellte Kine Exakta gilt als erste vollwertige Systemkamera und wurde später zur Exakta Varex weiterentwickelt. Und, der findige Leser wird es wissen – es handelt sich um eine Spiegelreflexkamera.
Tipp: Retro-Stellung statt Makro-Objektiv
Viele werden es kenne, für alle anderen ist es wohl ein interessanter Hinweis. Wie wir wissen kosten Objektive ganz gutes Geld. Besonders bei Objektiven, welche man eventuell aufgrund der Brennweite nicht oft braucht, welche aber unverzichtbare Eigenschaften haben. So zum Beispiel kann ich es mir bei einigen mit einem Makro-Objektiv vorstellen.
Trend: Lichtfotografie
Die Lichtmalerei zeichnet sich ja nun schon länger als Trend ab. Warum auch nicht, um erste Ergebnisse zu erzielen, braucht man nicht unbedingt sehr viele Kenntnisse. Einzig die manuelle Bedienung der Kamera oder aber der Blendenautomatik sollte sitzen. Stativ, längere Belichtung einstellen und fertig.
How To: Fehlfokus feststellen!
Ein Fehlfokus, vor allem bei einem neuen Objektiv, wünscht sich wahrscheinlich niemand. Viele wissen allerdings nicht einmal, wie man eine solche Fehlfunktion des Objektivs feststellt. Atmet auf, es ist nicht schwer.
Vorab möchte ich aber auch sagen, dass nicht alles, was im ersten Augenblick nach Fehlfokus aussieht, auch einer ist. Meist findet man bei genauerer Betrachtung die Ursache. Hin und wieder steht der Fehler aber auch hinter der Kamera ![]()
Spiegelreflex..einfach ein Trend?
Ich weiß nicht warum, aber mir kam heute mal wieder der Gedanke, dass es einfach so verdammt viele Menschen gibt, die eine DSLR besitzen und das Potenzial nicht ansatzweise ausreizen können. Also nicht falsch verstehen, ich meine nicht, dass viele nicht mit Tiefenunschärfe spielen oder dass man nicht manuell fokussiert. Nein, ich rede davon, dass eventuell mal ein wenig an der Brennweite gedreht wird und die Kamera ansonsten keine andere Funktion als die Vollautomatik erfahren wird.
Workshop: HDR-Fotografie
HDR- (High Dynamic Range)-Bilder scheinen gerade ziemlich den Trendnerv der Menschen zu treffen. Auch ich oute mich bekennend als Fan dieser Bilder. Tatsache ist jawohl, dass die wenigsten Bilder, vor welchen man den Mund offen haltend steht, unbearbeitet sind. Mit der HDR-Fotografie kommt man, richtig eingesetzt, recht schnell an beeindruckende Bildergebnisse. Passend dazu veranstaltet Sigma mal wieder einen Workshop. Wer sich also zufällig, oder auch gezielt, vom 23.- 24.10.2010 in Darmstadt (bzw. Seeheim bei Darmstadt) aufhält und dieses Angebot wahrnehmen möchte, sollte sich schleunigst anmelden, sofern es denn noch Plätze gibt, da die Workshops schnell ausgebucht sind. Nicht ohne Grund.
Fotografieren lernen: Online..
Sicher, man kann sich Unmengen an Büchern zulegen und Kurse besuchen, doch wo kämen wir in dieser vollständig digitalisierten Welt hin, wenn es nicht auch möglichkeiten im Internet geben würde?!
Eine Anlaufstelle für viele und auf welche auch oft und gern verwiesen wird, ist Fotolehrgang-online.de, eine Internetseite, auf welcher man sich einige Zeit durch lesen vertreiben kann. Es sind einfache, gut beschriebene Grundlagen in einer Sprache, die man auch als Laie wunderbar versteht. Schön bebildert – so machts Spaß.
Und das Beste, es ist gratis!
Fotolehrgang-online.de








