Meinungen zum JPEG-Format gingen bis dato weit auseinander. Anfänger schätzten die Kompaktheit der Dateien und die Tatsache, dass sie schon „entwickelt“ sind und direkt gedruckt werden können. Anspruchsvolle Fotografen hingegen mochten die begrenzten Bearbeitungsmöglichkeiten nicht. So ist es bei einem JPEG-Foto sehr schwer den Weißabgleich im Nachhinein zu ändern, aufgrund der 8-Bitigkeit und der recht hohen Kompressionsrate kann extensiver EBV-Einsatz zuPosterisation (engl. Banding) und anderen Artefakten führen. Daher war es oft nötig direkt RAW zu schießen bzw. RAW und JPEG, um einen „Referenzwert“ zu haben. Mit seiner verlustfreien Kompression verspricht der neue JPEG 9 Standard den anspruchsvollen Fotografen das Leben etwas leichter zu machen.

Quelle: Independent JPEG Group









